Ich lebe auch auf dem Land und habe mit den Jägern und Jagdpächtern ein friedliches Einvernehmen. Durch Gespräche wissen sie, dass ich ein rücksichtsvoller, sehr angagierter Hundehalter bin, meine Hunde unter Kontrolle habe und ich selber als Tierfreund und Hundehalter es nicht ausstehen kann, wenn man seine Hunde wildern lässt.
Alle Jäger grüßen mich freundlich, winken und streicheln meine Hunde bzw. haben hin und wieder einen Keks für sie in der Tasche. Sie warnen mich, wenn ich mal wieder dabei bin, mitten in eine Treibjagd hineinzulaufen bzw. bitten mich Tage vorher in bestimmten Gebieten mal nicht spazieren zu gehen, weil Jagd ist, oder gerade in dem Gebiet gerade viele Kitze geboren werden. Ich bedanke mich dann immer und meide diese Gebiete für ein paar Tage.
Ich nehme einfach wirklich sehr viel Rücksicht, denn ich weiß ich bin Gast im Wald und in Feld und Flur, ich lasse meine Hunde nicht durchs Unterholz oder über bestellte Felder laufen und bleibe einsichtig und höflich, sollte ein Jäger mich doch mal anmaulen. Und durch dieses Verhalten habe ich hier null Probleme. Alle wissen ich tue alles dafür, dass meine Hunde und ich, hier nicht negativ auffallen und somit habe ich alle Freiheiten.
Ich bin oft mit mehr als nur meinen drei Hunden unterwegs und ich bin darauf angewiesen hier ein gutes Einvernehmen zu haben. Ich sage auch bei neuen Jägern immer, dass meine Hunde die BH haben und ich extremst daraufhin trainiere, dass sie absolut nicht jagen oder gar wildern. Und ich stelle mich auf die Seite der Jäger und Landwirte. Ich bin ein Tierfreund und möchte nicht, dass den Wildtieren von meinen Hunden Schäden zugefügt werden, genauso wie meine Hunde nicht durch angesäte Felder brettern müssen.
Dafür darf ich über die abgeernteten und abgemähten wiesen gehen und da mit meinen Hunden trainieren.
Ich fahre so sehr gut und komme mit allen gut aus.
Lg