Beiträge von Lakasha

    Was mir noch einfällt:
    Balou hat auf jeden Spaziergang mind. 1x Durchfall, egal wie ruhig und entspannt wir den Spaziergang gestalten. Bis jetzt haben wir das noch nicht in den Griff bekommen. Außerdem trinkt er Unmengen von Wasser nach oder während jedem Spaziergang.

    Könnte das auch auf ein gesundheitliches Problem hindeuten?? sollten wir beim TA etwas untersuchen lassen, oder ist das einfach nur durch sein Verhalten bedingt???

    Hört sich stark nach Balou an :rollsmile: Er kann mittlerweile zu Hause ruhig und kann richtig entspannen. Bis dahin hatten meine Eltern allerdings einen Kampf, man mußte Balou regelrecht zur Ruhe zwingen. Sich ruhig zu beschäftigen, oder sich schlafen legen - keine chance. Das wurde erst mit der Box nach und nach besser. Mittlerweile entspannt er zu Hause umgehend.

    Draußen ist es allerdings noch ein Kampf mit ihm. Leinenführigkeit läßt stellenweise stark zu wünschen übrig.
    Aufmerksamkeit und Konzentration - sind oftmals Wunschdenken und müssen wirklich hart erarbeitet werden.
    Seine Frustrationstoleranz liegt jeweils von gut uns böse, ich hab mir noch nie so schwer mit Impulskontrolle bei einem Hund getan, wie bei ihm. Wenn andere Hunde in Sichtweite kommen ist es immer noch schwierig seine Aufmerksamkeit zu bekommen, aber es wird langsam aber sicher besser. Dennoch ist ein Freilauf nicht überall möglich und auch der Kontakt zu anderen Hunden ist nicht besonders einfach. Für die einen ist er viel zu temperamentvoll und körperbetont, die anderen wollen ihn vermöbeln, oder ihm sind die anderen zu fade.

    Was ihm richtig Spaß macht und was er über Stunden hinweg durchziehen kann: bellen und laufen. Am besten schnell, viel und weit laufen und das über Stunden

    Wenn wir draußen sind, ist es oft ein Kraftakt für mich. An manchen Tagen macht es mit ihm echt Spaß, weil er dann halbwegs ansprechbar ist und dann kann man prima mit ihm arbeiten und Spaß haben. An anderen Tagen ist er einfach nur ein Fall für die Laterne... damit ich nicht in Versuchung gerate ihm den Hals umzudrehen.
    Besonders schlimm ist es, wenn er durch X total hochdreht, denn von dort kommt er kaum wieder runter.

    Vor einigen Tagen hatte ich mit einer Bekannten trainiert. Balou sollte erst etwas zur Ruhe kommen und Blickkontakt zu mir aufbauen, bevor er zu dem Hund durfte. Wir haben daran über 35 Minuten gearbeitet. Danach war ich fix und fertig. Einen Tag später hat er es von sich aus angeboten wie ein echter Streber, nur um dann zwei Tage später völlig auszurasten.

    Balou ist jetzt 18 Monate, also voll in der Rüpelphase, aber durch sein enormes Temperament und den Mangel sich konzentrieren zu können, ist alles sehr viel schwieriger und muß härter erarbeitet werden. So freut man sich wenigstens auch über absolute Kleinigkeiten.....

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    Was mir immer noch Sorgen macht, ist die etwas höhere Verletzungsgefahr. Er ist schon häufig gegen Bäume gelaufen, und erst gestern ging er ein Stück hinter mir an der (lockeren!) Leine, hatte aber wohl den Kopf gedreht, um etwas zu beobachten, und knallte im Gehen dann seitlich mit dem Kopf gegen ein Aut


    Das ist auch sehr typisch für Balou. Ob er nun mit Vollkaracho ins Gebüsch stürzt, oder gegen Gegenstände knallt.

    Dies ist auch einer der Gründe warum man für Balou schwer Hunde findet, die mit ihm spielen können oder wollen. Er ist einfach viel zu körperbetont, viel zu impulsiv und einfach ne wilde Hummel. Er kann nicht mit jedem Hund spielen, weil es sowohl für Balou, als auch für den anderen Hund eine Gefahr darstellt.

    So mancher Shar Pei hat einen ausgeprägten Instinkt zum Bewachen, was aber oft eher schlecht ist, weil die Biester selten bellen ;) Akasha hat erst vor wenigen Wochen einen Handwerker in der Einfahrt bewacht... der wollte doch glatt aussteigen und sich frei bewegen... tzzzz
    Bemerkt habe ich es erst, als er bei mir anrief und mich darum bat den Hund doch zu holen. Da mußte ich erstmal aus dem Fenster sehen... Gott, war mir das peinlich.

    Ansonsten bewacht sie recht gerne meine Sachen, die Straße usw.... Bei Akasha ist das allerdings kontrollierbar, von daher darf sie das Grundstück auch bewachen, solange sie ansprechbar bleibt und das Tor geschlossen ist *sicher ist sicher

    Mit Training und Konsequenz wird das auch bei deinem Hund möglich sein, daß er einen Gang zurückschaltet und sich nicht mehr kopflos in div. Situationen stürzt.

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    Nun meine Frage: wie haltet ihr das? Habt ihr von Anfang an nach derartigen Tipps gehandelt? Und wenn nein, wie haben sich eure Hunde entwickelt? Haben sie bereits die Weltherrschaft an sich gerissen?


    Ganz klar NEIN

    Worauf ich jedoch bestehen - als Erstes durch die Tür zu gehen
    Hat aber nix mit Chef und Rangfolge zu tun, sondern einfach eine Vorsichtsmaßnahme, sowohl für mich und den Hund, als auch für andere.

    Futter wegnehmen - sehe ich keinen Sinn darin, höchstens noch einen Nachschlag zu geben. Da lernt der Hund auch, daß der Mensch am Napf nix schlimmes ist.

    Ein weiteres für mich sehr wichtiges Ritual: ich bestimme wirklich wann wir Gassi gehen, wann wir spielen, wann wir kuscheln usw.

    Die Herrschaft über Land und Gut ist immer noch mein - auch nach 10 Jahren noch ;)

    Ansonsten frag ich mich immer wo ihr diese Bücher kauft ? Ich habe viele Bücher, aber sowas steht da einfach nich drin. Oder hab ich es vielleicht auch überlesen :???: Keine Ahnung

    Balou kann mittlerweile immer besser an anderen Hunden vorbei gehen, ohne unbedingt und egal wie dorthin zu wollen. Nur ohne Leine trauen wir ihm da nicht sehr weit :pfeif: Allerdings scheint ein kleiner Prozess in die Gänge zu kommen, dass andere Hunde doch nicht immer so erstrebenswert sind. Auf den Durchbruch müssen wir wohl noch etwas warten und so begleitet uns halt weiterhin die Schleppleine :sad2:

    Allerdings läßt er sich mittlerweile super aus dem Spiel abrufen, naja zumindest zu 80%

    Dafür haben wir jetzt ein neues "Problem" entdeckt und zwar Menschen die uns in der Dunkelheit folgen. Das werden wir dann wohl den Herbst über weiter verfolgen

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    Und mal ehrlich - manche scheinen hier schon echt egozentrisch zu sein. Man bricht sich keinen Zacken aus der Krone, wenn man auch zuhause ausnahmsweise mal Rücksicht nimmt. Irgendeine Lösung wird sich doch meistens finden, damit der Hund dem Besuch nicht zu nahe tritt.
    Nennt man auch Gastfreundschaft.


    Und ich habe es so verstanden, daß allein die Anwesenheit des Hundes im gleichen Raum zur Panik führt, egal wie er sich benimmt. Ein genaues Beispiel wurde ja nicht erläutert. Man kann nur lesen und seine eigenen Schlüße ziehen

    Und da endet für mich persönlich die Rücksicht in den eigenen vier Wänden. Das mag jemand unsozial, oder egozentrisch nennen - es ist mein zu Hause und wenn mein Hund ruhig ist und auf seinen Platz bleibt, gibt es keine Veranlassung ihn aus dem Raum zu bringen.

    So ein wildes und stürmisches Huhn wie Balou - der würde erstmal verräumt werden, weil der kann einen wirklich Angst machen. Dazu muß mich dann allerdings keiner auffordern, weil das als Gastgeber auch zum guten Ton gehört.

    Ich verwende dafür Spielzeug, das hält i.d.R. länger als Leckerlies ;)

    Nehme ich das Spielzeug wieder an mich und er versucht wieder in die Leine zu beissen, dann mache ich einen energischen Schritt auf ihn zu und ziehe die Leine etwas zu mir (nicht am Hund zerren). Das reicht meistens, wenn nicht... diskutieren wir das aus und zwar solange bis er die Leine los läßt und danach gibts ein paar Einheiten in sitz, platz, bleib usw.

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    Ich glaube, die besten Hundehalter sind die, die Rücksicht nehmen können. Die Verständnis für Ängstliche, auch in der eigenen Wohnung, haben, und sich nicht gleich beleidigt fühlen, wenn man sie bittet, etwas Rücksicht zu nehmen. Die Empathie haben. Denen vertraue ich eher, als die, die mich als Jammerlappen titulieren.


    danke für das Kompliment. Dann bin ich nicht nur ein guter, sondern ein bester Hundehalter, weil ich nehme gerne und viel Rücksicht (was viele übrigens gar nicht so recht mitbekommen), egal ob draußen, oder im Büro.

    Aber in meinen vier Wänden entscheide ich !

    Und wenn ich wüßte, daß du so große Angst vor Hunden hast, würden wir uns im Vorfeld nicht bei mir zu Hause treffen. Vorausgesetzt ich wüßte von deiner Angst.

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    Und mir vorzuwerfen, ich wäre alleine für die Angst meiner Tochter verantwortlich, finde ich etwas vorschnell beurteilt


    Nein, ist es nicht - deine Tochter ahmt dein Verhalten nach und somit bist du indirekt für die Ängste deiner Tochter mitveranwortlich.

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    Deine letzten Postings hier sind unter aller Kritik.


    Dem kann ich nur zustimmen. Auf viele Fragen hast du nicht geantwortet, sondern fängst immer wieder mit dem Gleichen an. Schade eigentlich

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    Wenn Du meinst, hier einen auf beleidigte Leberwurst machen und auf derart kindische Weise deinen Frust ablassen zu müssen, dann solltest du nicht gleichzeitig hier mit Wörtern wie feinfühlig und Empathie um dich werfen, die den Hundehaltern fehlen. Denn offensichtlich fehlen DIR diese Eigenschaften auch.


    :gut:

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    Es werden regelm. Threads geschlossen um die TS zu "schützen" und es wird jedesmal geraten sich bei psychischen Problemen kompetente Hilfe zu suchen.


    Wenn das funktioniert - bin ich dafür

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    Ich möchte kein Öl ins Feuer gießen, aber für mich gibt es schon eine Nuance zwischen Hund wegsperren, falls ängstlicher Besuch da ist, oder einen Menschen wegzusperren, weil der Besucher ihn nicht mag.
    Ein Mensch beißt nicht.


    Aber nicht jeder Hund beißt einfach so aus Langeweile heraus. Im Gegensatz zum Menschen! Der einfach aus einer Laune heraus andere Menschen verletzt.

    Hunde können außer beißen auch noch was anderes. Sie wären nicht zum besten Freund des Menschen geworden, wenn sie nur blutrünstige Bestien wären.

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    Ein Hund ist ein Tier, der imponieren kann, weil er groß ist, bellt, und mit seinen Zähnen Verletzungen zufügen kann. Ich kann die Angst vor Hunden nachvollziehen.


    Männer sind auch groß, kräftig, können per Körpersprache imponieren und einer Frau erheblichen Schaden zufügen. Muss ich jetzt Angst vor jedem Mann haben??

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    Das Schwierige ist, auf der einen Seite gilt mein Haus- meine Regeln, auf der andere ist Angst ein Gefühl, dass man nicht immer unter Kontrolle bekommt.
    Wenn man sich nicht einigen kann, ist es besser, man trifft sich in der Stadt, ohne Hund.


    Was du bräuchtest ist ein kompetenter Hundehalter in deiner Nähe, der dir hilft und dir zeigt/erklärt wie das mit den Hunden funktioniert.

    Wenn deine Angst so groß ist, würde ich wohl eher die Alternative Stadt und ohne Hund wählen. So ersparst du dir den Streß und den Ärger, deinem Gegenüber vermutlich auch.

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    Bei meinem passiert nicht viel, er jagt nur nach Sicht


    und es die Situation doch ergibt, dann sprintet das Reh davon - es könnte sich bei der Flucht verletzen oder aber einen Verkehrsunfall verursachen. Dann ist doch etwas passiert.

    Gehört zwar nicht unbedingt zum Thema, mußte aber erwähnt werden, weil es beim Hetzen nicht nur darum geht, ob der Hund das Tier reisst.