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Pan war mAn hyperaktiv. Mittlerweile ist er nur noch sehr lebhaft 
Ich hab den Sack zig mal verflucht. Das einzige was der Hund konnte war rennen wie gestoert, beissen und jagen..
Wir waren mal mit Frank und Nimueh 4 Stunden unterwegs. Pan ist 3,5 Stunden durchgerannt, oft alleine. Eine halbe Stunde Pause gab es nur, weil ich ihn dazu gezwungen habe.
Als Welpe/Junghund war er immer auf 180. Der ist ueberall (auch daheim) wie gestoert rumgerannt, hat aus Frust in alles und jeden gebissen, hat wie am Spiess gekreischt, wenn er etwas nicht durfte/bekam.
Hat man ihn sich dann geschnappt und koerperlich gezwungen runterzufahren (ich habe ihn festgehalten), dann ist er recht fix 'zusammen gebrochen', weil er einfach fertig war.
Wir haben dann mit Sport angefangen und ca. 9 Monate war gerade die UO ein Kampf. Er konnte sich nur sehr schwer oder gar nicht konzentrieren, war immer am scannen der Umgebung usw. Selbst Anfang dieses Jahr konnte er sich erst konzentrieren, wenn er vorher rennen konnte. Und in fremder Umgebung ging das erst recht nicht. Im SD ging es hingegen recht fix, dass er sich an- und abschalten laesst.
Jetzt ist er 2,5 Jahre alt und im grossen und ganzen bin ich wirklich zufrieden mit ihm.
Seine Frusttoleranz ist mittlerweile recht gut. Zu 99% haelt er alles voellig ruhig und (je nach Situation) entspannt aus.
Ansprechbarkeit und Konzentration sind richtig, richtig gut geworden (neulich ist er aus dem Auto raus, kurz pullern und dann ist er als weisser Hund die BH gelaufen. Den Platz hat er einmal vor einem 3/4 Jahr oder so gesehen und er hat es super gemacht). Ausnahme: Wenn er muede ist. Da ist dann auch Leinenzwang angesagt.
Leinenfuehrigkeit ist auch annehmbar. Manchmal faellt es ihm schwer. Da muss er sich sichtbar zusammenreissen und tippselt dann jammernd neben mir. Ab und an faehrt er sich da dann auch noch so hoch, dass er nach dem ableinen erstmal kreischend losrennt und einfach nur rennt..
Daheim schlaeft er schon recht lange von sich aus. Er legt sich selbststaendig hin und pennt. Auch wenn andere Hunde spielen wollen. Ab und an laesst er sich kurz drauf ein und dann kommt er einfach zu mir, will unter die Decke und pennt weiter.
Er ist echt auf einem guten Weg der olle Spinner, aber so wie meine anderen Hunde wird der wohl nie 
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Hört sich stark nach Balou an
Er kann mittlerweile zu Hause ruhig und kann richtig entspannen. Bis dahin hatten meine Eltern allerdings einen Kampf, man mußte Balou regelrecht zur Ruhe zwingen. Sich ruhig zu beschäftigen, oder sich schlafen legen - keine chance. Das wurde erst mit der Box nach und nach besser. Mittlerweile entspannt er zu Hause umgehend.
Draußen ist es allerdings noch ein Kampf mit ihm. Leinenführigkeit läßt stellenweise stark zu wünschen übrig.
Aufmerksamkeit und Konzentration - sind oftmals Wunschdenken und müssen wirklich hart erarbeitet werden.
Seine Frustrationstoleranz liegt jeweils von gut uns böse, ich hab mir noch nie so schwer mit Impulskontrolle bei einem Hund getan, wie bei ihm. Wenn andere Hunde in Sichtweite kommen ist es immer noch schwierig seine Aufmerksamkeit zu bekommen, aber es wird langsam aber sicher besser. Dennoch ist ein Freilauf nicht überall möglich und auch der Kontakt zu anderen Hunden ist nicht besonders einfach. Für die einen ist er viel zu temperamentvoll und körperbetont, die anderen wollen ihn vermöbeln, oder ihm sind die anderen zu fade.
Was ihm richtig Spaß macht und was er über Stunden hinweg durchziehen kann: bellen und laufen. Am besten schnell, viel und weit laufen und das über Stunden
Wenn wir draußen sind, ist es oft ein Kraftakt für mich. An manchen Tagen macht es mit ihm echt Spaß, weil er dann halbwegs ansprechbar ist und dann kann man prima mit ihm arbeiten und Spaß haben. An anderen Tagen ist er einfach nur ein Fall für die Laterne... damit ich nicht in Versuchung gerate ihm den Hals umzudrehen.
Besonders schlimm ist es, wenn er durch X total hochdreht, denn von dort kommt er kaum wieder runter.
Vor einigen Tagen hatte ich mit einer Bekannten trainiert. Balou sollte erst etwas zur Ruhe kommen und Blickkontakt zu mir aufbauen, bevor er zu dem Hund durfte. Wir haben daran über 35 Minuten gearbeitet. Danach war ich fix und fertig. Einen Tag später hat er es von sich aus angeboten wie ein echter Streber, nur um dann zwei Tage später völlig auszurasten.
Balou ist jetzt 18 Monate, also voll in der Rüpelphase, aber durch sein enormes Temperament und den Mangel sich konzentrieren zu können, ist alles sehr viel schwieriger und muß härter erarbeitet werden. So freut man sich wenigstens auch über absolute Kleinigkeiten.....
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Was mir immer noch Sorgen macht, ist die etwas höhere Verletzungsgefahr. Er ist schon häufig gegen Bäume gelaufen, und erst gestern ging er ein Stück hinter mir an der (lockeren!) Leine, hatte aber wohl den Kopf gedreht, um etwas zu beobachten, und knallte im Gehen dann seitlich mit dem Kopf gegen ein Aut
Das ist auch sehr typisch für Balou. Ob er nun mit Vollkaracho ins Gebüsch stürzt, oder gegen Gegenstände knallt.
Dies ist auch einer der Gründe warum man für Balou schwer Hunde findet, die mit ihm spielen können oder wollen. Er ist einfach viel zu körperbetont, viel zu impulsiv und einfach ne wilde Hummel. Er kann nicht mit jedem Hund spielen, weil es sowohl für Balou, als auch für den anderen Hund eine Gefahr darstellt.