Beiträge von Lakasha

    Die Biothane sind angenehm leicht, selbst die 10 Meter, sie verheddern sich nirgends (ohne Schlaufe), nehmen keine Nässe auf, kein Laub, keine Äste und sind im nu wieder trocken. Einziger Nachteil ist wirklich, wenn sie nass werden, dass sie dann sehr glitschig sind und gerade ohne Schlaufe kann das blöde ausgehen.

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    Es sind halt die Witze der Nachhilfelehrerin die mich nerven... Ich finde das nicht feinfühlig...


    Kann ich absolut nachvollziehen - diese Dame erbringt eine Dienstleistung und wird dafür bezahlt, es geht überhaupt nicht, dasss sie euch mit den Hunden Angst macht und sich selber darüber noch lustig

    Sprich mit ihr darüber, oder such dir gleich eine neue Nachhilfe. Wobei der Vorschlag deiner Eltern auch ok ist, ob es allerdings etwas bringt - darauf würde ich mich vorerst nicht verlassen

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    Weil ich Angst habe, kritisiert zu werden, oder als ängstlich zu gelten

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    Aber ich traue es mir nicht, es ihr ins Gesicht zu sagen


    Klingt für mich als wärst du ohnehin die unsichere/ängstliche Persönlichkeit - mal von Hunden abgesehen

    Ich kann dir einen Therapeuten, oder ein Seminar empfehlen - du lernst mit deiner Angst vor Hunden umzugehen und diese kann sich in einen gesunden Respekt entwickeln. Das gibt dir Selbstsicherheit und diese gibst du an deine Tochter weiter und das ist wirklich gut. Es tut gut, wenn man im Leben eine Sorge, eine Angst, weniger hat.
    Diese Selbstsicherheit mag dir auch in anderen Dingen des Lebens behilflich sein.

    Eine Mitarbeiterin hier hatte früher panische Angst vor Hunden. Sie hat eine Therapie gemacht und arbeitet heute im Büro mit insgesamt 5 Hunden. Keine Panik - selbst dann nicht, wenn einer Hunde mal knurrt.

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    Was soll jemand machen, der irgendwelche Riesenschlangen sammelt - sagt der auch "wenns Dir net paßt, kannst ja gehn"?? Irgendwo find ich, hört die Tolerantz auf, die ich von einem Gast erwarten kann, und muß ein bisserl Rücksicht nehmen. Mit "Stell Dich net so an, der bleibt im Körbchen" nehme ich keinem die Angst, und erhöhe nicht eben die Bereitschaft, sich mit dem Thema Hund überhaupt zu beschäftigen.


    Was soll er denn sonst machen??? Seine Schlangen und das Terrarium mal eben schnell umbauen???

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    an ALLE: Wenn ihr Handwerker im Haus habt, die Angst vor Hunden haben, lasst ihr die Hunde dennoch fröhlich durchs Haus latschen


    Gleiches wie beim Besuch:
    der Hund bleibt auf seinen Platz und wenn es länger dauert, oder der Handwerker sich überall bewegen muss, bleibt der Hund ständig in meiner Nähe, oder aber er geht in seine Box. Das handhabe ich ganz von der Situation abhängig, egal ob zu Hause, oder im Büro.

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    Ich finde es nicht so feinfühlig, mich etwas vorschnell vorzuwerfen, ich würde meine Angst auf meine Tochter übertragen. Angst hat man einfach, das ist etwas, dass man nicht so einfach und leicht kontrollieren kann


    Kinder übernehmen das Verhalten von ihren Eltern. wenn deine Tochter also Angst vor Hunden hat, dann weil sie es aus deinem Verhalten übernimmt.

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    Wer weiss welche Erfahrungen der Ängstliche gemacht hat ? Ihn auszulachen ist das Letzte. Und ich denke, dass eine gewisse Angst vor Hunden etwas Natürliches ist.


    Woher willst du wissen, daß Angst vor Hunden etwas Natürliches ist?? Niemand lacht dich hier aus. Vielleicht solltest du diese Diskussion mit den Leuten führen, die dich für deine Angst auslachen.

    Man hat hier Verständnis für Ängste und man nimmt auch Rücksicht, aber das Problem ist oft:
    Man schiebt die Angst in den Vordergrund und erwartet immer nur Rücksicht, sieht aber nicht, dass man dagegen etwas unternehmen könnte. Du musst keinen Hundehaushalt besuchen und dich auch noch belächeln lassen für deine Angst. Du kannst zusammen mit deiner Tochter daran arbeiten, ein wenig dieser Angst zu verlieren, so daß ein freies Leben möglich ist, ohne vor der nächsten Straßenecke Angst vor einem Hund zu haben

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    Weil Hundehalter, die in Umgang mit Ängstlichen keine Erfahrung oder keine Ausbildung haben, neigen dazu, den Ängstlichen als Störenfried und dumm abzustempeln.


    Wo genau steht das geschrieben??? Vielleicht solltest du einfach nochmal gründlich lesen - ich kann in keinem einzigen Satz lesen, dass dich HIER jemand als dumm abgestempelt hat.

    Alles im Leben hat zwei Seiten - deine Ansicht der Dinge und die des jeweilig anderen

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    -wenn ein Besucher mit den Haushunden aus irgendeinem Grund nicht klarkommt (Angst, usw...), haben die Hunde Vorrang, weil sie zu Hause sind.
    Nicht vergessen: Angst kann man nicht auf Knopfdruck abschalten


    Das stimmt, aber warum besuchst du Leute die Hunde haben? Und warum nehmen diese Personen deine Angst nicht ernst??

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    Einige scheinen ihr Hund als volles Familienmitglied zu sehen, so als wäre er ein Mensch... Ich habe auch einen Vogel zu Hause, er ist auch Familienmitglied, aber er bleibt eben ein Tier, er ist nicht wie mein eigenes Kind. Ich wäre nicht persönlich angefressen, wenn jemand Angst vor ihm hätte. Ich würde den Käfig woanders hinstellen


    Hunde sind tatsächlich Familienmitglieder. Sie sind außerdem sehr soziale Tiere die in Familienverbänden leben. Der Vergleich mit Vogel und Hamster hinkt da einfach. Das hat nix mit Vermenschlichung zu tun.

    Einen Vogel wegzustellen ist etwas anderes, als einen Hund wegzusperren und das allein aus dem Grund, weil sein Anblick Angst und Schrecken auslöst.

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    einige sind so in ihrem Hund vernarrt, dass sie es als Affront nehmen, wenn man sie darum bittet, auch in den vier Wänden ein bisschen Rücksicht zu nehmen.


    Wenn zu mir Besuch kommt, dann bleibt der Hund auf seinem Platz. Er wird nicht weggesperrt, weil es nicht notwendig ist. Mein Hund ist eher sehr ignorant gegenüber Fremden. Aus welchem Grund sollte ich den Hund wegsperren.Ich nehme bereits ausreichend Rücksicht indem der Hund keinen direkten Kontakt herstellt, zumindest nicht bei Personen die sich unwohl fühlen.

    Sollte sich jemand von seinem Anblick gestört fühlen.... braucht er mich wirklich nicht zu besuchen, weil meine Besucher einfach wissen, das dort Hunde leben. Dann treffen wir uns halt woanders. Ich habe damit kein Problem.

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    Aber Angst kann man nicht auf Knopfdruck abschalten. Und ich finde es bisschen traurig, nicht in der Lage zu sein, ein bisschen Rücksicht auf ängstliches Besuch zu nehmen, auch in den vier Wänden.


    Was mir bitter aufstösst ist immer dieses Rumgereite auf dem Thema Angst! Du hast Ängste, darauf hat man durchaus Rücksicht zu nehmen, aber schon einmal daran gedacht, das eigene Leben zu bereichern und evtl. gegen diese Phobie etwas zu unternehmen?

    Desweiteren frage ich mich warum die Menschen die du kennst, so wenig Rücksicht auf deine Ängste nehmen und warum du erwartest das alles weggesperrt wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

    Wie siehst du das im Alltag??

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    Das Thema "eigenes Zuhause" scheint ziemlich sensibel zu sein


    Ja bei dir denn nicht? Mein zu Hause ist mein Rückzugsort, es ist absolut persönlich und privat - da darf es bei dem Thema ruhig sensibel sein. Hab doch dafür auch Verständnis und nimm darauf Rücksicht.

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    Diese Einstellung "Da ist die Tür für die Leute die den Hund nicht akzeptieren" finde ich etwas aggressiv.


    Ich habe ja auch öfter mal Besuch von Personen die sich unwohl fühlen bei Hunden, oder gar nix mit ihnen anfangen können (ohne Angst). Würde aber einer ernsthaft verlagen, dass mein Hund der gemütlich auf seinem Platz liegt und pennt, dass ich diesen wegsperren soll.. dann würde ich wohl je nach Gesprächsverlauf auch zur Tür deuten. In einem fremden Haus stellt man als Besucher einfach keine Regeln dieser Art auf.

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    Was die Nachhilfe betrifft: Es sind nicht ihre eigenen Hunde, die bei ihr manchmal zu Hause sind. Sie sind auch zu Gast. Und wir sind auch zu Besuch. Ich sehe nicht ein, dass wir ausgelacht werden


    Dann klär das doch bitte mit der Nachhilfe. Du siehst es nicht ein - kann ich absolut verstehen, aber sich hier in einem Forum darüber auszulassen, macht es mit der Nachhilfe nicht einfacher. DU musst diese Sache direkt mit ihr besprechen, nur so kannst du etwas erreichen.

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    Ich würde Euch beiden genau wie Ceri05 raten, auf jeden Fall einen Kurs über Hundeverhalten und den richtigen Umgang mit fremden Hunden zu besuchen, damit Ihr wenigstens ein bischen Hundesprache versteht und wiss, dass Euch nicht jeder Hund fressen will und wie man sich am Besten verhält, dass das auch so bleibt.
    Meine Hundeschule bietet sowas an, keine Ahnung wie das bei Euch aussieht. Aber vom VDH gibt es auch Infomaterial zumindest für Kinder: http://www.vdh.de/tl_files/media/pdf/dl/12_regeln.pdf


    Dies ist für mich ein sehr guter und hilfreicher Tip, denn solch ein Seminar kann dir und deiner Tochter ein besseres Leben ermöglichen und zwar ohne Angst vor Hunden sich in der Welt frei zu bewegen.

    Hunde spüren es, wenn sich jemand unwohl fühlt. Das macht dich und deine Tochter für einige Hunde erst interssant und das führt oftmals zu Mißverständnissen, oder besser gesagt, zu Situationen die dir Stress bereiten, obwohl diese vermeidbar wären. Du musst deswegen keine Hunde lieben und musst dir auch keinen ins Haus holen, aber schon allein sich frei zu bewegen, ohne Ängste, ohne Unsicherheiten, ohne Stress - mir und meinem Kind wäre es das einfach wert.

    Zu deiner Nachhilfe kann ich nur das wiederholen was andere schon vor mir sagten:
    Sprich mit dieser Frau und zwar höflich, aber bestimmt. Sollte sie das nicht einsehen, dann such dir eine andere Nachhilfelehrerin für dein Kind.

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    Wieso sollte ein Hund in der Wohnung aggressiv werden?


    Weil absolut niemand weiß, was der Hund vorher erlebt hat. Es gibt Hunde die eine hohe Individualdistanz haben und es gibt Hunde, die sich den Haushalt unter den Nagel reissen.

    Bei einem erwachsenen Rottweiler mit entsprechenden Tendenzen und einem unerfahrenen Besitzer passiert da schnell ein Unglück.

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    Schliesslich würden da ja Kinder spielen - ob ich mir da keine Gedanken mache!? Häh???


    Aha... Eltern lassen ihre Kinder auf einer "Verkehrsinsel" spielen... sehr verantwortungsvoll

    Einfach "ja Danke für die Info" sagen und weiter gehen.... Die Dreistheit mancher Menschen ist einfach nur zum :lepra:

    Noch ein Vorschlag:

    Unterhalte dich doch mit den Pflegern im Tierheim. Vielleicht haben die einen Trainer zur Hand und wenn nicht, gibt es hier mit Sicherheit Leute die dir bei der Suche nach einem kompetenten Trainer helfen können.

    Gerade die Punkte:
    - erster Hund
    - evtl. Problemhund aus dem Tierschutz
    - Rottweiler - Vorurteile

    Ich würde erstmal zusehen, was die Verantwortlichen und ein Trainer zu der Sache sagen und dann weiter überlegen

    Ich muß meinen Vorrednern zustimmen. Klär doch erstmal ab, ob in deiner Wohnung überhaupt Hunde, vor allem ein Rottweiler, erlaubt sind. Wenn du hier eine schriftliche Zustimmung deines Vermieters hast, kannst du einen Schritt weitergehen.

    Welche Probleme hat der Hund?? Kann er alleine bleiben? Warum wurde er abgegeben?? Kannst du auf Dauer evtl. Einschnitte mit diesem Hund in Kauf nehmen?? Hast du einen Hundetrainer der dir zur Seite steht??

    Wer könnte sich um den Hund kümmern (unter Berücksichtigung seiner Probleme), wenn du mal ausfällst?? Was ist mit Urlaub usw.

    Ich würde dir raten, erstmal die äußeren Umstände genau zu klären und erst danach, wenn alles mit Ja beantwortet werden kann, sich zu überlegen, ob dieser Hund zu dir und deinem Leben paßt und zwar auf Dauer.
    Und ob du überhaupt die notwendige Kraft und Ausdauer aufbringst, an den Problemen des Hundes konsequent zu arbeiten. Man neigt schnell dazu, helfen zu wollen und übersieht dabei oft, daß manche Probleme ein Kraftakt sind, der viele Monate dauern kann. Dazu muß man wirklich bereit sein, sonst leiden beide Parteien