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Sie stammt aus einer guten Zucht, war bis zur 10. Woche bei ihrer Mama und Geschwistern, wir waren sofort in der Welpengruppe und danach in der HuSchu. Sie hat regelmäßig Hundekontakt und hatte noch nie schlechte Erfahrungen. Es ist mir ein Rätsel und ich hoffe einfach, dass geht wieder vorüber.
Jeder Hund entwickelt sich individuell weiter. Auch die beste Herkunft ist kein Garant für einen allseits verträglichen und lieben Hund.
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Meistens sind es ältere, unkastrierte Hündinnen oder sehr unterwürfige.
Da sehe ich eine Junghündin vor mir, die gerne die unterbuttert, die sich ohnehin nicht groß verteidigen. Sozusagen um das eigene Selbstbewußtsein ein wenig aufzupolieren, werden die vermöbelt, die kaum Gegenwehr leisten.
Ich sortiere im Vorfeld die Kontakte meiner Hündin aus. Unsichere und scheue Hunde - da gibt es keinen Kontakt, weil sie mobbt und verjagt.
Wenn sie sich bei anderen Hündinen daneben benimmt (Körpersprache beobachten) wird sie schon im Vorfeld ausgebremst, damit es erst gar nicht zu schnappen, rempeln & Co. kommt.
Neben aus der Situation holen, würde ich dir empfehlen, genauer ihre Körpersprache zu lesen und noch frühzeitiger den Kontakt zu beeinflussen. Ist bereits aus der Ferne ersichtlich, daß der entgegenkommende Hund ein "Opfer" sein könnte, dann keinen Kontakt zulassen und daran vorbei gehen.
Ob es mit den Hormonen, dem Alter, einer Phase o.ä. zu tun hat, kann ich dir nicht beantworten. Ich kann dir nur sagen, daß wenn du jetzt in dieser "Phase" nicht konsequent dran bleibst, dann wird das Verhalten nicht besser und später könnten sich daraus richtige Probleme entwickeln.
Sie muß ja nicht jede Hündin toll finden, aber sie kann sie zumindest ignorieren und in Ruhe lassen.