Beiträge von Lakasha

    Zwischenbericht zu Balou:
    Die 3. Woche haben wir hinter uns gebracht. Balous Hoden sind deutlich geschrumpft :pfeif: ansonsten hat sich in seinem Verhalten nicht besonders viel geändert, außer
    - meine Mutter findet, er ist zu Hause etwas ruhiger geworden, legt sich öfter mal in seine Box und fährt auch schneller wieder runter, wenn was gewesen ist
    - er läßt sich ein bißchen besser an Fremdhunden vorbei führen, ob das an dem Chip liegt, oder ob die Erziehungsversuche endlich fruchten.... keine Ahnung

    Mit Akasha fällt mir auf, daß er nicht mehr so extrem wild mit ihr umgeht, aber auch hier kann nicht bestätigen, ob es am Chip liegt, oder ob ihr letzter Denkzellte einfach geholfen hat ;)

    Am WE nehm ich Balou mit nach Hause, mal sehen wie er sich so macht, wenn ich ihn ganztägig beobachten kann.

    Im Idealfall:
    stellst du dich auf die Leine, der andere HH bleibt auf Entfernung und du versuchst alles damit dein Hund zu dir kommt, erst dann darf sie Kontakt zum anderen Hund aufnehmen

    Im Alltag (wo der Idealfall meist nicht funzt):
    holst du sie an der Schleppleine zu dir zurück und sie darf erst zum Hund, wenn du´s erlaubst

    Zum Loslassen von Gegenständen:
    Versuch doch einfach mit ihm Tauschgeschäfte zu machen. So lernt er erstmal, daß du ihm etwas Besseres bieten kannst und das es sich lohnt den Gegenstand auf AUS umgehend loszulassen, oder auszuspucken.
    Du kannst zum Beginn mit Spielzeug üben. Während du mit ihm spielst, zeigst du ihm ein anderes Spielzeug. Läßt er den Gegenstand los, sagst du ziemlich zeitgleich AUS und gibst ihm sofort das andere Spielzeug.
    Dazu mußt du den Welpen genau beobachten und ziemlich schnell sein.
    Dieses Spiel kannst du dann Schritt für Schritt erweitern.

    Zum Beissen:
    da hilft wirklich nur Nerven und Ruhe bewahren. Den Welpen so oft von dir pflücken und absetzen, bis er aufgibt. Gibt er nicht auf und man steht kurz vor der Explosion, dann einfach aus dem Raum gehen, die Tür schließen und den Welpen erstmal jammern lassen - tief durchatmen und wenn der Welpe kurz ruhig ist, nochmal einen Versuch wagen.

    Du kannst ihm auch eine Alternative zu deinen Händen und Beinen bieten z.B. einen Kauknochen, ein Spielzeug o.ä.

    Du mußt einfach dran bleiben, immer konsequent und ruhig und nimm es nicht persönlich, er ist halt ein kleiner Fratz, der erst alles noch lernen muß

    Der Hund meiner Eltern hat dieses Problem auch. Solange kein Hund in Sichtweite - ist er wirklich super
    Taucht am Horizont ein Hund auf, dann ist er weg und zwar ohne wenn und aber. Dann funzt nix, was sonst kein Problem ist.

    Demnach gibt es Freilauf nur in eingezäuntem Gebiet und ansonsten geht er an der Schleppleine. Benimmt er sich an der Schleppleine wie gewünscht mit ran kommen und Blickkontakt, dann darf er Kontakt aufnehmen. Benimmt er sich wieder wie der letzte Idiot und dreht total am Rad, gehts zügig am anderen Hund vorbei - ohne Kontakt.

    Es ist ein bißchen besser geworden, aber die Schleppleine wird wohl noch länger unser ständiger Begleiter sein. Anders geht´s einfach nicht

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    Wie sind eure Erfahrungen?


    Mit meinen (2) Hunden habe ich nur gute Erfahrungen zu berichten. Auch mit dem vorrübergehenden Pflegehund gab es keine großen Probleme.

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    Wie Kant ihr von einem Hund, zu mehreren


    Der Zweithund war mein Wunsch und hat sich so ergeben

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    Wie habt ihr die zweit, dritt.... etc. Hunde ausgesucht?


    Wie ich auch jeden Einzelhund ausgesucht hätte. Ich habe darauf nicht groß geachtet, ob der Welpe besser zu meinem Ersthund passen würde als ein anderer.
    Bei dem Pflegehund hatte ich auch keine große Wahl, ich war mir aber sicher, daß es keine nennenswerte Probleme gab. Die Hunde kannten sich vorher bereits.

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    Nach welchen Kriterien? Passend zu euch? Zum Hund?


    Ich habe den Zweithund passend zu mir ausgesucht. Ich hätte mir zu meinem Ersthund jedoch keinen besonders aktiven Rüden dazu genommen, und auch keinen besonders schüchternen.

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    Wie ist nun deren Beziehung? Wie lange hat das anfreunden gedauert?


    Meine 2 hatten 10 Jahre lange eine sehr gute und innige Beziehung. Da der Zweithund als Welpe einzog, dauert es nicht lange bis die beiden sich aneinander gewöhnten. Ein paar Tage und dann war sie akzeptiert

    Der Pflegehund kam als Erwachsener hinzu. Es dauerte einige Tage bis man mit den Macken des anderen vertraut war, aber auch hier lief es recht easy. Schwierigkeiten wie z.B. Distanz, Futterneid usw. gab es, aber daran wurde entweder trainiert, oder Management.

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    Wie ist es nun für euch? Seid ihr zufrieden?


    Ja, ich war sehr zufrieden und glücklich mit meinen beiden, auch in der Zeit als sie zu dritt waren.
    Ich möchte auch in Zukunft wieder mehr als einen Hund haben. Das ist allerdings vor 2015 nicht möglich, aber danach mit Sicherheit

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    Sie stammt aus einer guten Zucht, war bis zur 10. Woche bei ihrer Mama und Geschwistern, wir waren sofort in der Welpengruppe und danach in der HuSchu. Sie hat regelmäßig Hundekontakt und hatte noch nie schlechte Erfahrungen. Es ist mir ein Rätsel und ich hoffe einfach, dass geht wieder vorüber.


    Jeder Hund entwickelt sich individuell weiter. Auch die beste Herkunft ist kein Garant für einen allseits verträglichen und lieben Hund.

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    Meistens sind es ältere, unkastrierte Hündinnen oder sehr unterwürfige.


    Da sehe ich eine Junghündin vor mir, die gerne die unterbuttert, die sich ohnehin nicht groß verteidigen. Sozusagen um das eigene Selbstbewußtsein ein wenig aufzupolieren, werden die vermöbelt, die kaum Gegenwehr leisten.

    Ich sortiere im Vorfeld die Kontakte meiner Hündin aus. Unsichere und scheue Hunde - da gibt es keinen Kontakt, weil sie mobbt und verjagt.

    Wenn sie sich bei anderen Hündinen daneben benimmt (Körpersprache beobachten) wird sie schon im Vorfeld ausgebremst, damit es erst gar nicht zu schnappen, rempeln & Co. kommt.

    Neben aus der Situation holen, würde ich dir empfehlen, genauer ihre Körpersprache zu lesen und noch frühzeitiger den Kontakt zu beeinflussen. Ist bereits aus der Ferne ersichtlich, daß der entgegenkommende Hund ein "Opfer" sein könnte, dann keinen Kontakt zulassen und daran vorbei gehen.

    Ob es mit den Hormonen, dem Alter, einer Phase o.ä. zu tun hat, kann ich dir nicht beantworten. Ich kann dir nur sagen, daß wenn du jetzt in dieser "Phase" nicht konsequent dran bleibst, dann wird das Verhalten nicht besser und später könnten sich daraus richtige Probleme entwickeln.

    Sie muß ja nicht jede Hündin toll finden, aber sie kann sie zumindest ignorieren und in Ruhe lassen.

    Meine Tierärztin sagte er wirkt je nach Hund unterschiedlich. Als Zeitraum sagte sie mir mind. für ca. 4 Monate, bei einigen Hunden aber auch deutlich länger. Um die Wirkung zu erhalten, sollte alle 6 Monate der Chip erneuert werden.


    Wie verändert sich denn dein Rüde, wenn du nur 1x im Jahr chippen läßt. Ist das dann einfach eine Vorsichtsmaßnahme, oder gibt es Änderungen im Verhalten??

    Einen solchen Leistungsbeweis halte ich in einer Ausstellungshallte ebenfalls für Tierschutzrelevant.

    Aber ich könnte mir eine solche Leistungsprüfung durchaus außerhalb einer regulären Hallen-Ausstellung vorstellen.
    Eine Jagdprüfung erfolgt ja auch außerhalb einer Halle.

    Und klar muß man dazu die Kondition erstmal aufbauen, da ist halt das Engagement des Züchtes gefragt. Aber bei so mancher Rasse würde es u.U. Sinn machen.

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    Der Shiba wie der Akita sind eher Einzelhunde als "Gruppenhunde" - an der Ursprünglichkeit kann es also nicht liegen.


    Ich wollte damit nicht sagen, dass alle ursprünglichen Hundetypen gesellig sein müssen. Da gibt es mit Sicherheit Ausnahmen. Der Basenji ist nach meiner Meinung eher ein Hund, der sich für die Rudelhaltung eignet, als vielleicht ein Akita. Wobei es auch hier Unterschiede geben dürfte.