Beiträge von Lakasha

    Er hat den Chip seit Dienstag letzter Woche. Er ist jetzt 15 Monate alt. Balou lernt schnell und gerne und setzt das Gelernte auch super um, aber............... sobald er andere Hunde sieht ist es bei ihm vorbei. Das war schon relativ früh zu erkennen, also lief er deswegen in den vergangenen Monaten immer an der Schleppleine, weil es einfach zu gefährlich ist. Rückruf, der sonst super funktioniert, sogar bei Katzen und Kaninchen - vergiß es.

    Meine Schwester geht 2x die Woche in die Huschu, aber auch da keine Verbesserung. Eigentlich war es in der Huschu noch schlimmer, als draußen auf der Straße. Und die dortige Trainierin konnte uns auch keine hilfreichen Tips geben.

    Wir haben ihn mitterweile schon dazu bringen können, daß er sich bei Hundesichtung hinsetzt und wartet. Aber über diesen Punkt hinaus sind wir jetzt nicht gekommen und da stehen wir seit Monaten. Vor einigen Wochen hat er die Mädels endgültig für sich entdeckt und der Kopf ist total aus. Im Moment läuft wieder eine rum, seit 3 Tagen hat er nix gefressen und draußen ist er nur am schäumen.

    Jetzt hoffen wir, daß man mit ihm in ein paar Wochen besser und zielführender arbeiten kann. So zu 100% bin ich zwar noch nicht überzeugt, aber viele, auch die Tierärztin, haben uns Mut gemacht. Also abwarten und die nächsten Wochen vorrüberziehen lassen

    Dein Malteser hört sich stark nach Balou an. Er ist solange ein toller Hund, bis er am Horizont nen anderen Hund entdeckt und dann ist alles vorbei und vergessen.

    Wir haben Wochen daran gearbeitet und kaum Erfolge erzielt. Jetzt kommen noch die läufigen Hündinen ins Spiel. Nachdem mein Onkel, ein paar Bekannte und die Tieräztin zu dem Chip geraten haben, machen wir es jetzt.

    Wenn ihm seine Hormone vielleicht weniger im Weg stehen, kann man besser mit ihm arbeiten, aber so ist es einfach nur ein Kraftakt, der weder uns, noch dem Hund etwas bringt. Es erzeugt auf beiden Seiten Frust und so kann man nicht erfolgreich arbeiten.

    Wir haben die Hoffnung, daß er mit dem Chip häufiger seinen Kopf benutzt und nicht ausschließlich hormongesteuert durch die Gegend rennt.

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    as erste was ich bemerkte nach so ca. 1,5 Wochen war das er meine Kommandos anfing in Frage zu stellen


    Darauf freu ich mich jetzt schon :hust: Ein Glück, daß ich ihn wieder abgeben kann :D

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    In mal gespannt ob sowas bei euch auch passiert.


    Wenn es dir nichts ausmacht, dann würde ich meine Beobachtungen gerne in deinem Beitrag weiterhin schreiben.

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    Ich glaube, wir sind uns hier alle einig, dass wir unsere Hunde nicht aus Spaß kastrieren lassen, sondern weil sie Auffälligkeiten zeigen, die dem Hund das Leben schwer machen und die durch den Chip/die Kastra leichter angegangen werden können.


    :gut: :gut: :gut:

    Gut, Straßenlaterne habe ich auch nicht, aber da kann man selber nachrüsten. Abwasser, Strom usw. ist in meinem Haus alles vorhanden. Eine 160000 DSL Leitung ist allerdings nicht drin, dafür ist der Handyempfang ganz gut.

    Da das Haus nur zur Miete ist, würde ich es mir sehr gut überlegen. Das Grundstück hat keinen Zaun und die Errichten eines solche müßte der Vermieter erstmal zustimmen und selbst wenn er ja sagt: so ein Zaun kostet richtig Geld.

    Wenn das Haus ansich in einem eher schlechtem Zustand ist, würde ich vermutlich lieber die Finger davon lassen. Als Wochenendhaus kann man ja mit einigen Dingen leben, aber darin richtig wohnen..... dass wäre widerrum nichts für mich.

    Balou hat auch seit einigen Tagen den Chip. Die Tierärztin sagte mir zu Beginn, daß es in den ersten 6 Wochen schlimmer werden kann (sogar mit großer Wahrscheinlichkeit). Danach soll sich die Wirkung voll entfalten. Von ihrem eigenen Hund konnte sie sagen, daß er ruhiger wurde, nicht mehr so viel markierte, weniger Interesse an Hündinen zeigte und nicht mehr so extrem auf andere intakte Rüden reagierte.

    Bei Balou merken wir im Moment noch keine große Veränderung. Aber es sind ja erst ein paar Tage. Ich bin gespannt wie sich Balou noch weiter entwickeln wird und welche Verhaltensänderung eintritt, wenn der Chip erstmal richtig wirkt.

    Da du uns also voraus bist, werde ich hier fleißig mitlesen

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    Ist das Problem mit dem alleine bleiben wirklich so ausgeprägt? Ausgeprägter als bei anderen Hunderassen? Woher kommt das?


    Baha konnte zu Beginn überhaupt nicht allein bleiben. Er kannte es einfach nicht, weil seine Besitzerin ihn immer mitgenommen hat. Bei mir ist es jedoch notwendig, daß die Hunde alleine bleiben können und das mußte Baha erstmal lernen. Es fiel ihm leichter, wenn er sich frei bewegen konnte und meine beiden Hunde um sich hatte. Da er jedoch auch Sache kaputt machte, mußte er das Allein bleiben auch in der Box üben.

    Nach einigen Wochen hatte er es raus und es macht ihm nichts aus für 4-5 Stunden allein zu bleiben.

    Wie ausgeprägt das allein bleiben generell ein Problem ist, kann ich nicht sagen, aber es scheinen wirklich einige damit Probleme zu haben.

    ich kann´s mir nur so erklären, daß Hunde vom Urtyp ihr Rudeldasein anders und intensiver leben. Baha war allein oft ein wenig nervös und verunsichert. Kamen meine zwei wieder dazu, war er die Ruhe und Gelassenheit in Person. Ich glaube, sie verstehen noch weniger warum man sie allein läßt und haben dadurch massiven Stress

    Ob man da bereits im Welpenalter einen gesunden Weg gehen kann, sollte man Halter oder Züchter fragen.

    Wenn du mit dem Shiba zurecht kommst und sagst "genau mein Typ Hund" dann wirst du von einem Basenji mit Sicherheit nicht enttäuscht.

    ich hatte knapp über ein Jahr den Basenji einer Freundin, die plötzlich erkrankte

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    Beide eigenständig, sensibel (vertragen keine Härte), entscheiden oft lieber selbst und sehr intelligent, Jagdtrieb vorhanden. Klingt alles ziemlich ähnlich


    Kann ich so bestätigen
    Basenjis haben Jagdtrieb und den nicht zu knapp, dennoch ist es möglich ihnen viel Freilauf zu geben, vorausgesetzt man bleibt von Welpenbeinen an dieser Sache dran, sie entscheiden gerne selbst und hinterfragen auch gerne mal, sie sind sehr saubere Hunde und putzen sich extrem ausgiebig, sensibel sind sie obendrauf und dabei sehr anhänglich und verschmust.
    Sehr treffend hat Sabine Nagel den Basenji in verschiedenen Punkten beschrieben:
    http://www.msumaris.de/cms/index.php?id=7,0,0,1,0,0

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    Wer von euch weiß, ob diese Hunderasse in der Stadt klarkommt?


    Baha lebte in der Stadt und die Hunde kommen damit gut zurecht. Wenn du einen Welpen ins Haus holst, dann wird er da bereits an div. Umweltreize gewöhnt und wenn er dann bei dir in der Stadt aufwächst, dann wird er sich auch daran gewöhnen. Baha hatte zumindest in der Stadt keine Probleme. Hier durfte er auch wesentlich öfter ohne Leine laufen, als z.B. auf dem Land.

    Was allerdings bei Baha (und bei anderen Basenji Rüden wohl auch) ein Problem sein kann: sie sind mit anderen Rüden oft nicht unbedingt nett. Baha hatte damit zwar kein Problem, weil er interessierte sich nicht großartig, kam ihm allerdings einer schräg, gab es Ärger.
    Darauf solltest du den Züchter ansprechen, wenn ein Rüde in Frage kommt

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    Und ganz allgemein... Dinge von denen ihr denkt, dass ein zukünftiger Basenji-Halter Bescheid wissen muss!


    Ein Shiba ist ja auch ein Hund dessen Charakter man wirklich mögen muß. Bei den Basenjis ist es ähnlich.
    Sie sind sehr faszinierend, fordern aber auch ihren Menschen, sowohl in Sachen Bewegung, Beschäftigung als auch in der Erziehung.

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    ein Basenji empfängt keine Befehle, er wägt die Situation ab und entscheidet ob er deinem Wunsch entsprechen soll.


    oder man überzeugt ihn davon, das des Menschen Wille auch sein Wille ist ;)

    Dieser Aussage stimme ich allerdings voll und ganz zu

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    Das Haus liegt mitten im Wald. In etwa 500m Entfernung gibt es noch zwei Häuser, in 3,5 km zwei weitere. Das war's dann aber auch.
    Stress oder Ärger mit irgendwelchen Nachbarn wegen Hund oder Katzen sollte sich also in Grenzen halten... ;)

    Allerdings würde man dort ein ganz anderes Leben führen und müsste natürlich auf einige bzw. viele Annehmlichkeiten verzichten. Im Prinzip dreht man die Uhr dort wieder um einiges zurück.
    Und so schön die Einsamkeit dort im Wald auch ist - sie kann auch wirklich einfach einsam sein. Und unheimlich. Und verdammt dunkel. Und mit viel Schnee ohne Straßenreinigung. Und, und, und...
    Allein die Anfahrt: Erst einen Feldweg lang und dann noch 3,5 km durch den dunklen Wald... immer bergan... hat nach einer Party nachts um zwei mit dem Fahrrad bestimmt seinen Reiz


    Du beschreibst da ziemlich gut meine Hütte mitten in der Pampa. Bei mir ist es ganz ähnlich und ich liebe es.

    Ich wohne dort allerdings wochentags nicht, da ich ja in München arbeite und meine Eltern hier auch wohnen. Aber ja du hast Recht, die Dunkelheit am Waldrand kann erdrückend sein und auch die Geräusche des Nachts sind oft beunruhigend und so eine Fahrt durch den stockdunklen Wald hat schon einen gewissen Reiz, vor allem wenn man eine Schissbüxe ist ;)

    Du wirst auch den ein oder anderen Besucher haben. Es macht einem den Wald in der Nacht nicht gerade sympathischer, wenn der Hund wild kläffend aufspringt und am Zaun entlang rennt, weil sich dort ein Reh verirrte :roll:

    Im Winter ist es je nach Gegend auch nicht so prickelnd, da es keinen Räumdienst gibt bzw. der nicht jede Straße / Zufahrt morgens um 5:00 frei macht. Wer also püntklich zur Arbeit möchte, muß sehr früh aufstehen und sich auf Schwierigkeiten einstellen.

    Was ich jedoch an meinem Haus ganz besonders liebe: die Ruhe, die Stille (außer Nachbar pflügt seinen Acker), die Natur - ich liebe es

    Die einzigen die sich in meine Ecke verirren, sind Wanderer und ein paar Einheimische. Du kannst zig km laufen, ohne nennenswert auf jemanden zu stossen. Du kannst durch den Wald schlendern, übers Feld, sogar am See keift nicht jeder, weil dort mal ein Hund ins Wasser hüpft.

    Ich mag mein Haus am Wald, weil ich mir viel früher als gedacht meinen Traum erfüllt habe. Ich wollte schon immer so ein Haus und jetzt muß es nur noch fertig werden......