Beiträge von Lakasha

    Mein Lucky hat sich an so einem verf... Loch einen Wirbel rausgeschossen. Meine Schwester hat sich den Knöchel verknackst, weil sie in so ein Loch fiel.

    Dennoch lasse ich meinen Hund buddeln, weil ich die Löcher eben wieder zumache. Und jeder Hundehalter der seinen Hund graben läßt, wird von mir freundlich darauf angesprochen welche Gefahren für Mensch und Tier durch offene Löcher entstehen.

    Zitat

    Nein.


    Mag fies klingen aber : auf Wiesen geht der Boden kaputt und im Wald hat Buddeln meiner Ansicht nach nichts Gutes zu bedeuten.

    Kommt aber sehr auf den Hund darauf an. Akasha buddelt gerne und sie kann damit ohne Probs aufhören, wenn man es ihr sagt. Würde sie das nicht tun, hätten wir a) ein Problem oder b) einen Grund zum Trainieren. Würde ich wissen, dass sie Blödsinn macht, dann würde ich es ihr nicht erlauben. Was ich hingegen überhaupt nicht abhaben kann, sind diejenigen die ihren Hund graben lassen und sich dann um das Loch nicht scheren. Ich wünsche dem Hundehalter viel Spass, dessen Hund in so einem Loch hängen bleibt und sich dabei schwer verletzt. Wenn der Hund schon ein Loch buddelt, dann kann man es wieder zuschütten

    Meine dürfen graben, jedoch nicht in Wiesen, sondern eher auf Baustellen (Sandhaufen), im Wald, oder auf leeren Feldern (keine Landwirtschaft)

    Immer da, wo es nicht gleich stört, wo nichts zerstört wird und vor allem wo niemand verletzt werden kann. Die Löcher werden von mir immer wieder zugeschüttet

    Ich muss jetzt mal meine Freude von der Seele schreiben.
    Balou, der Jungspund meiner Eltern, ist ja so ein kleiner Hibbel und da ich ihn nur wenige Stunden in der Woche sehe, ist es mit der bzw. meiner Erziehung nicht ganz so einfach.

    Am WE war ich aber total Stolz auf ihn. Er lief größtenteils frei, ignorierte auch öfter mal andere Hunde, hielt auch mal direkten Blickkontakt zu Hunden aus, ohne zu bellen und zu jaulen und vor allem - er kann ganz normal gehen und nicht immer nur rennen. Fuß gehen funktioniert super, Rückruf auch kein Problem. Das mit dem Dummy kapiert er immer besser und wenn ich ehrlich bin, sehe ich Licht am Ende des Tunnels.

    Zwei aufeinander folgende Tage die einfach nur super und recht entspannt waren. So kann die Reise mit Balou gerne weitergehen. Vielleicht darf er dann auch öfter mit uns mit ;)

    Ja, das kann ich so bestätigen. Sie sind wirklich anders und schon einige waren mit dieser Rasse überfordert. Man sollte es also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ihr z.T. sehr zurückhaltendes und scheues Verhalten kann wirklich zum Problem werden. Und ihre "dominante" Art macht am meisten Streß. Auch Kontakt mit Fremdhunden ist heikel, trotz guter Sozialisierung.

    Man kann Thais in der Stadt halten, aber man sollte sich das vorher gut überlegen und vor allem einen guten Züchter finden, der einen den passenden Welpen aussucht.

    Nach all dem was ich mittlerweile so weiß, würde für mich nur eine Hündin in Frage kommen und dann nur von den bereits genannten Züchtern und dann auch nur, wenn ich mehr Zeit zur Verfügung habe.

    Wenn man einen Thai mal live erlebt hat, dann findet man diese Hunde nur noch genial.

    Hier nochmal der Blog von Ti:
    http://herzenshunde.blogspot.de/p/der-thairidgeback.html

    Thais sind tolle Hunde, aber auch sehr anspruchsvoll. Wenn du mehr über den Thai Ridgeback wissen möchtest, empfehle ich dir die Zucht von Alina Geisshofer
    http://www.amon-sul.at
    Sie ist zwar in Österreich, aber zumindest ein TelGespräch würde ich dir empfehlen. Sie verschönt auch nix, sondern bringt die Fakten klar auf den Tisch.
    So faszinierend der Thai auch ist, er hat auch seine Nachteile

    Auf Ihrer HP gibt es auch eine Menge Informationen, wie auch bei
    http://thairidgeback-in-not.com/rasseinfo.html

    Darüber sollte man wirklich nachdenken, ein Thai ist ein anderes Kaliber Hund. Mit diesen Eigenheiten muß man leben können.

    Zitat

    Genau DAS wäre auch mein Ansatz, denke ich. Andere Hunde haben ihn grundsätzlich nicht zu interessieren. Zusätzlich würde ich mir passende Hunde suchen, mit denen er einfach toben und eine höfliche Art und Weise des Umgangs lernen kann und das beinhaltet bei mir auch mal den Arsch versohlt zu bekommen. Aus dem Grund eben auch ausgesuchte Hunde, auch richtig zerbissene Hunde steh ich nicht so

    Pan (vom Alter her kein Junghund mehr, vom Verhalten mehr Welpe/Junghund als Kalle es je war) hatte auch so ne Phase. Anfangs hat er ALLES ignoriert und plötzlich war JEDER Hund toll Da wurde es über den Gehorsam + anleinen geregelt. Ich hasse so Verhalten einfach

    Danke Murmelchen, dann bleibe ich mal auf der Schiene und trainiere einfach weiter und hoffe das Beste. Wenn er diese Besessenheit nicht hätte, könnte man wirklich super mit ihm arbeiten und Freilauf wäre kein Problem. Aber so geht es leider überhaupt nicht.

    @Brizo
    coole Bilder :gut:

    Balou ist auch so ein Rüpel und bringt schon mal seine Rotti-Freundin zu Fall. Bei kleineren Hunden kann er sich aber super benehmen. Hin und wieder möchte er zwar mit der Pfote ausholen, aber er patscht dann nur auf den Boden und man kann das Verhalten gut unterbinden.

    Am Samstag war es für Balou ganz lehrreich. Wenn Balou mit Akasha durch die Tür geht, dann schubst er gerne mal, aber so richtig. Akasha ignorierte das bisher, bis auf Samstag :anmachen: Da schubste die Olle zurück und schnappte zusätzlich in seine Backe. Den Rest des WE vermied er es tunlichst mit ihr gemeinsam durch eine Tür zu gehen.

    Und er hat gelernt, dem Malinois lieber nicht zu dolle auf die Nerven zu gehen, das endet sonst auf dem Boden mit einem leichten Rauschem im Ohr ;)

    Ist bei Balou etwas verzwickt und nicht so einfach. Balou ist absolut hundegeil und sobald einer ins Sichtfeld gerät, düst Balou ab - da gibt es kein Halten mehr. Deswegen läuft er oft an der Schleppleine. Richtigen Freilauf gibt es nur da, wo ich weit sehen kann, ich also kaum überrascht werde.

    Würde Balou andere einfach ignorieren, wäre ich damit zufrieden und würde mir weniger Gedanken machen. Tut er aber nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es nur Geprolle wäre, oder es wirklich in eine Rauferei ausarten würde. Ob Balou da abrufbar wäre ist auch so eine offene Frage..... da müßte ich wohl volles Risiko eingehen. Ich kann es nämlich nicht garantieren.

    Auf der einen Seite sage ich mir, soll er diese Erfahrung machen wie man sich gegenüber anderen Rüden benimmt und eine Auseinandersetzung vermeidet. Auf der anderen Seite geht das natürlich nicht

    Im Moment sehe ich einige Baustellen und weiß nicht so recht wo ich anfangen soll. Vor allem, weil ich ja auch meine Mutter einbeziehen muß, die das aber alles nicht so wild sieht.