Beiträge von Lakasha

    Ich geselle mich auch mal dazu, obwohl Balou nicht meiner ist, aber Teilzeit-Hunde gelten mit Sicherheit auch, oder :???: ;)
    Das ist der Stinker:

    Externer Inhalt s7.directupload.net
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Was mich interessieren würde, weil es mir in den letzten Tagen immer häufiger bei Balou auffällt:
    Wie geht ihr damit um, wenn eure Jungrüden nicht mehr jeden anderen Rüden (intakt) so prickelnd finden ??

    Im Moment handhabe ich es so, daß er sich setzen muß, sich in ruhigem Verhalten übt und den Rüden dulden muß. Den anderen Rüden halte ich dabei auf Abstand, so daß es nicht zu einer Konfrontation kommt. Aber ob das der Weisheit letzter Schluß ist??

    Wie macht ihr das??

    Aus welchem Grund nennst du meinen Namen, ohne das ich in dem Thema geschrieben habe?????

    Zitat

    Ich seh eben auch das Problem darin, dass diese Registrierung totaler Mumpitz ist. Ich hätte kein Problem damit, den Betrag an Tasso zu geben, denn die tun wenigstens was Sinnvolles mit dem Geld. Aber damit ein Privatunternehmen zu beauftragen, das eine komplett neue Datenbank erstellt, von der ich als Hundehalter noch nicht mal was habe, das ist es, was mich stört. Geht mein Hund verloren, bringt ihn mir das sicherlich nicht wieder. Abgesehen davon ist mein Hund bei der Stadt gemeldet, die haben schon alle nötigen Daten. Wozu dann noch einmal Geld ausgeben, damit ich ihn gnädigerweise in einer Datenbank eintragen kann?
    Des Weiteren habe ich bisher noch keine Möglichkeit gefunden, Hunde dort zu registrieren (hab mal reingeguckt in die AGB bei denen), ohne meine persönlichen Daten und vor allem Kontoverbindungen online einzutragen, weil die nichts ohne eine Einzugsermächtigung machen. Und ehrlich, allein das ist für mich ein Grund, mich zu weigern. Meine Kontodaten bekommt keiner im Internet, und ne Einzugsermächtigung hat nicht mal mein Handyanbieter. Läuft nicht wegen is nich. Und wenn man sich nicht aufregt, wird es auch nicht besser. :D

    Die Sachkunde kannst du übrigens in der Pfeife rauchen, Lakasha, denn diejenigen, die du so unterwegs siehst und denen du sie gönnen würdest, müssen sie in der Regel gar nicht machen, da sie schon lang genug Hunde halten.
    Das Beste: Du musst den Praxisteil gar nicht mit deinem eigenen Hund machen. Wurde mir so erzählt, als ich mich nach Alternativen für den Hundeführerschein erkundigte, den meine Schwarze aufgrund ihrer Vorgeschichte als Angsthund nicht bestehen würde (Vereinsamungssituation etc.). Sagt der Herr auf dem Amt mir doch knallhart: "Dann leihen Sie sich halt nen Hund, der das hinkriegt." Noch Fragen? :roll:

    Ich hoffe ja, dass ich aufgrund meiner Trainertätigkeit fürs Tierheim um diesen Mist herumkomme, denn mir fehlen nächsten Monat genau 6 Monate eigener Hund zur Befreiung. Aber da ich in den letzten fünf Jahren genug Hunde fürs Tierheim trainiert habe, würde ich auf jeden Fall darüber ne Bescheinigung ausgestellt bekommen und man könnte dann hoffen, dass da was zu machen ist. 150€ in diesen Test stecken, das muss ich nicht unbedingt, wenn ich drum rum kommen kann. Die steck ich dann lieber in die Hundespardose für Notfälle oder setz sie in Leckerchen um.

    Zitat


    Nur indem man den Hund komplett von anderen Hunden isoliert. Wer will das schon?


    Mit isolieren hat das nichts zu tun und habe ich auch nirgends geschrieben

    Das Hunde sich plötzlich in die Haare bekomme und es zu einer Rangelei kommt - ja ist so, passiert halt mal. Das ist auch nicht das Thema

    Aber da läuft ja schon im Vorfeld was von Menschen nicht wahrgenommen wird. Sehr beliebt das Spielzeug, worum "plötzlich" gerauft wird. Ein Hund ist z.B. krank, hat eine Verletzung - was auch immer - und beim wilden Spiel kippt es plötzlich, weil Hund A dem Hund B zu dolle geschubst hat usw.
    Der nächste zeigt schon deutlich, daß er sich unwohl fühlt, oder ein Draufgänger ist....

    Code
    Z.B. unser Fall von Dienstag beim spielen mit den Hunden. KEINER der Hunde hat Zeichen von Agressionen gezeigt. Das war bloß ein blöder Zufall, dass sie im Gewusel das Ohr von dem Rüden scheinbar erwischt hat als sie den Ball nehmen wollte. Da das Ohr Chronisch entzündet ist, wartet der Rüde nicht lange bis es wehtut sondern hat sich in der selben Sekunde gewehrt. 
    Das einzige was man uns in dem Fall vorhalten könnte ist, dass man sie garnicht hätte miteinander spielen lassen sollen weil es kann ja immer mal sein, dass dumme Zufälle passieren und zwei Hunde sich in die Haare kriegen


    Da sind wir doch schon beim Thema

    Zitat

    Den ihr gerne ergänzen, erweitern, wiederlegen könnt, oder was weiß ich.


    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, das gerade Jagdterrier und Deutsch Drahthaar schneller an ihre Toleranzgrenze gelangen als andere Hunde. Diese Hunde (die mir persönlich bekannt sind und mit denen ich regelmäßig Kontakt habe) werden alle jagdlich geführt.

    Ansonsten kenne ich keinen Privathund der sich in sein Gegenüber festbeißt.

    Zitat

    Die Jagdhunde für die Arbeit nach dem Schuss beispielsweise. Am bekanntesten sind da die Retriever denke ich, die müssen das Wild solange festhalten, bis es in der Hand des Jägers ist. Aus verschiedenen Gründen, da hab ich mir nur den tierschutzrelevanten Punkt gemerkt. Das bejagte Wild soll ohne Quälerei erlegt werden, d.h. ein angeschossenes Stück muss festgehalten werden, damit es nicht abhaut, und ohne weiteren Stress erlegt werden kann. Der Hund soll es so lange halten, bis es in der Hand des Jägers ist, und dieser die Jagd fachgerecht beendet. Das Töten ist aber nicht Aufgabe des Hundes.


    Die Beute wird gehetzt, gestellt und solange in Schach gehalten bis der Jäger kommt und das Tier erlöst. Dazu braucht der Hund u.a. Aggression, Mut und sollte recht robust sein, weil ein Wildschwein nicht zimperlich ist.

    Es liegt daran wozu ein Hund ursprünglich gezüchtet wurde und inwieweit sich dieser "Trieb" weitervererbt und in welchem Ausmaß.

    Weil ich es weiter vorne gelesen habe:
    ein Loch während einer Rauferei ist für mich keine Beschädigungsabsicht. Das passiert einfach im Eifer des Gefechts, immerhin benutzen die Hunde ihre Zähne und nicht ihre Pfoten. Da kann eben mal ein Loch entstehen. Ein Hund mit einer ernsten Beschädigungsabsicht wird mehr am Gegenüber hinterlassen als ein Loch.

    Hunde müßten sich nicht ineinander verbeißen, wenn die Menschen ihre Hunde kennen und einschätzen können. Dann könnte man solche Fälle von vorne herein verhindern.

    Hunde die so reagieren sind deswegen nicht gestört, oder bösartig. Aggression ist Teil des Leben, nicht nur von Hunden, sondern auch von uns Menschen. Wir Menschen können uns zurückhalten, Hunde reagieren halt einfach.

    Versuch es doch mal anders herum:
    Wenn es auf dem Platz bereits super funktioniert, dann geh doch einfach in deinem Wohngebiet (nicht unbedingt der überfüllte Park) und trainiere dort mit bekannten Hunden. Vielleicht welche aus dem Verein, oder bekannte Hundehalter aus der Umgebung, die mit dir nen kleinen Ausflug machen. Dann kannst du da unter Ablenkung trainieren und das ganze immer weiter steigern. Bis es eben im Park mit vielen fremden Hund funktioniert.

    Bis es soweit ist, würde ich zu Notfallmaßnahmen im Park greifen, weil es bringt nix etwas vom Hund zu verlangen, daß er in dem Moment nicht leisten kann. Vielleicht lieber zu Zeiten gehen, wo man auf weniger Hunde trifft.

    Ansonsten läufst du nämlich Gefahr das dich bereits der Anblick eines freilaufenden Hundes innerlich aufregt und das überträgt sich auf deinen Hund. Aus diesem Kreis wieder rauszukommen ist echt schwer. Wenn es dir nicht schmeckt, daß dein Hund ungefragt gestreichelt wird, dann nimm den Hund zurück, oder dräng dich dazwischen und sag kurz und knapp, daß du das nicht möchtest und geh einfach weiter. Du mußt dich mit den Leuten nicht auseinandersetzen. Man kann sich erklären, aber eine Diskussion bringt meist (leider) recht wenig.

    Zitat

    Konzentrier dich doch auf den Grundgehorsam und die Sozialisierung. Damit hat so ein Zwergerl genug zu tun.


    Bin der selben Meinung. Erst mal die Welt zeigen, die Umwelt, Menschen und Tiere kennenlernen. Grundgehorsam erarbeiten, Ruhe und Impulskontrolle trainieren, zur Belustigung ein paar Suchspiele langsam aufbauen, clickern ist auch nicht verkehrt.

    Mehr braucht es jetzt noch nicht. Wenn er jetzt schon so hochgedreht ist, wäre Ruhe erlernen doch eine super Sache. Sonst hat man später auf dem Hundeplatz so einen hochgepushten Kläffer.

    Wie Sundri schon schrieb, die Box sollte nicht zu groß gewählt werden. Der Hund soll darin liegen können, aber nicht unbedingt ausgestreckt, alle viere von sich.

    Zitat

    Je größer die Box, desto mehr verliert er bei den Manövern einfach den Halt und das ängstigt stark..... eine angemessene Größe sollte so beschaffen sein, das er bequem liegen kann aber die Bewegung eher eingeschränkt ist.


    Diese Enge (Bewegungseinschränkung) beruhigt den Hund auch. Umso mehr Platz er zur Verfügung hätte, umso mehr Raum hätte er sich aufzuregen.

    Zitat

    Im Grunde behebt das ja auch nur das Symptom und nicht den Grund


    Vorausgesetzt es gibt einen Grund, den man beheben kann. Haste einen Hund der einfach pissig auf Artgenossen reagiert, welchen Grund willste da beheben?

    Ist ein Hund gegenüber fremden Artgenossen unsicher/ängstlich, dann kann man lange an dem Problem arbeiten, weil sie diese Unsicherheit/Angst nur bedingt verbessern wird. Ausnahmen bestätigen die Regel

    Man kann aber daran arbeiten, daß der eigene Hund nicht völlig ausflippt, sondern sich anständig führen und lenken läßt, ruhig und gelassen bleibt.

    Zitat

    Also ganz ehrlich, meine Erfahrung ist, dass dieses Management etc. meist nur in der Theorie funktioniert. Also erstmal auf Abstand bleiben, belohnen, beim nächsten Mal einen Meter weiter usw. Also ich kenne bisher keinen Hund wo das funktioniert hat. Belehrt mich ruhig eines besseren. Das ist nur einfach meine Erfahrung.


    Ist zwar in der Praxis schwierig umzusetzen, weil der Abstand nur schwer konstant einzuhalten ist. Aber grundsätzlich kann diese Methode durchaus helfen. Obs Sinn macht, steht wieder auf einem anderen Blatt

    Zitat

    Stehen bleiben oder sogar ein Sitz fordern erzeugt ja noch zusätzliche Spannung. Bei Begegnungen ist es immer am Besten in Bewegung zu bleiben und nicht stehen zu bleiben.


    Das würde ich so pauschal nicht sagen. Es gibt Hunde denen fällt es in der Bewegung leichter, als beim Absitzen. Das muß man einfach herausfinden. Eine Alternative zum Pöbeln ist ja sitzen oder laufen und Blickkontakt aufbauen & halten.

    Zitat

    Getrennt spazieren gehen geht nicht. Dann wäre ich entweder 6 Stunden am Tag unterwegs, wofür mir die Zeit, Kraft und Lust fehlt oder ich gehe mit jedem Hund nur noch 1,5 Stunden am Tag, was für die Hunde zu wenig ist.


    Wie wohnst du denn?? Trefft ihr bei jedem Spaziergang Hunde, oder eher sporadisch?

    Ich habe die Gassi Routen stellenweise aufgeteilt. Ich bin mit den Hunden zusammen gegangen, dann aber zu Uhrzeiten, oder an Orten wo Gegenverkehr sehr selten war. Einfach um das Risiko zu minimieren und um Blickkontakt, Abruf usw. zu trainieren. Da kann man ja prima den zweiten Hund miteinspannen.

    Ich bin aber auch getrennt gelaufen. Zum einen um mit dem Problemhund vernünftig zu arbeiten am Objektund zum anderen damit der andere Hund die Aufmerksamkeit bekommt, die er braucht, ohne die Krawallschachtel im Hintergrund.

    Wenn du in einer Gegend wohnst, wo du ohnehin regelmäßig Hundebegegnungen hast, dann würde ich diese Zeiten/Orte wählen, um mit dem Problemhund zu arbeiten. Du mußt ja keine 2 Stunden unterwegs sein, es reicht vorerst ne halbe Stunde. Die solltest du dir einfach nehmen. Wenn du mit dem Hund arbeitest, dann ist das etwas völlig anderes als nur laufen und spielen.