Beiträge von Marula

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    Weiß jemand, was Hunde allgemein am liebsten mögen:
    Amaranth, Buchweizen oder Hirse?


    Probiers aus, da gibts kein "allgemein", das ist einfach unterschiedlich wer was man liebsten mag. Ich würd immer mal abwechseln. Wichtig ist bei allem, dass es wirklich ultra-matschig gekocht wird.

    Außerdem gehen zum Beispiel auch noch Nudeln, Bulgur, Maisgrieß/Polenta, Haferflocken, Reis und Kartoffeln.

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    Oder kann man irgendwas Stinkiges runtermischen?
    Lebertran?
    Irgendwas, was Hunde gerne fressen.


    Lebertran sollte man nicht zu oft geben und nur ne kleine Menge, weil er viele fettlösliche Vitamine in recht hoher Konzentration enthält, die der Hund nicht ausscheiden kann und die man daher überdosieren kann. Such dir die Werte mal raus und rechne aus, wie viel dein Hund davon darf/soll, wird wahrscheinlich irgendwas in der Größenordnung von nem EL pro Woche oder so sein.

    Ansonsten gibts alle möglichen Tricks was man untermischen kann um Futter schmackhafter und/oder kalorienreicher zu machen:
    Angewärmt riecht es besser und wird auch lieber genommen. Fett allgemein finden die meisten Hunde sehr lecker und ist natürlich auch gut zum zunehmen, z.B Gänseschmalz, Schweineschmalz, Rindertalg, Rinderfettpulver, gefrorenes Rinder-, Pferde- oder Schafsfett, Hühnerhaut oder Lachsöl.
    Sahne vertragen die meisten gut, manche wegen Milchzucker aber nicht so toll. Butter ist auch verschieden, manche Hunde kriegen von den Fettsäuren im Butterfett leichter Durchfall als von anderem Fett. Musst du ausprobieren.
    Pflanzenöle gehen natürlich auch, Diestelöl, Maiskeimöl und Rapsöl sind z.B. alle recht mild/nicht so viel Eigengeschmack, die nehmen die meisten Hunde ohne weiteres.

    Fetter Joghurt oder Quark hat nebenbei auch ganz gut Protein, das sollte man schon mit einbeziehen wenn man es regelmäßig füttert.
    Gleiches gilt für Fisch aus der Dose, der Fischgeruch ist für viele Hunde sehr verlockend, aber auch da sollte man es in die Gesamtration mit einbeziehen und nicht noch einfach zusätzlich zum Fleisch füttern.


    Bei allen Tricks die man nutzen kann um einem Hund was schmackhaft zu machen muss man immer Bedenken, dass Mäkeln zu 99% hausgemacht ist. Je mehr man auf den verwöhnten Gaumen des Hundes eingeht und je mehr Gewese man drum macht, dass er doch bitte, bitte mehr essen soll, desto mäkeliger wird ein Hund meistens.

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    Sind eure Windigen grad auch schmusiger als sonst?


    Nee, nur DeeDee, und die ist grad ein bisschen scheinschwanger. Ich nehme mal ganz stark an, dass Hamilton davon verschont bleibt. :lol:


    Mal was anderes, soweit ich weiß ist es im Dogforum erlaubt Petitionen zu posten, ja? Hab zumindest nix gegenteiliges gefunden.
    Vielleicht mögt ihr ja diese hier unterschreiben und an eure (Wind)hundefreunde weiterleiten:
    http://www.thepetitionsite.com/237/509/994/no…ounds-to-spain/

    Die letzten spanischen Greyhoundrennbahnen auf denen offiziell gewettet werden durfte, wurden vor einigen Jahren geschlosse. Man hoffte, dass wenigstens dieses Kapitel Greyhoundgeschichte damit jetzt geschrieben sei, aber nein... jetzt wollen sie doch wieder neue Tracks in Andalusien aufmachen und dafür Hunde aus Irland aufkaufen.

    Die Zustände in Irland und England mögen nicht schön sein, aber wenigstens sind die Bahnen dort gepflegt und die aktiven Renner werden idR fachkundig versorgt. Grade in England gibt es inzwischen auch eine ganz gute Infrastruktur an Orgas die die Hunde im eignen Land vermitteln und die auch immer wieder Hunde aus Irland übernehmen.

    In Spanien ist das alles nicht der Fall. Schon der Transport dahin ist ne Katastrophe (zu enge Boxen, überladene Transporter, es starben auch immer wieder Hunde beim Transport).
    Die Hunde müssen viel zu oft laufen, teilweise jeden Tag, auch bei Hitze, auch wenn sie schon krank waren. Die Unterbringung war unter aller Sau, Versorgung, Verpflegung usw völlig unter jeglichem Standart.
    Die Hunde, die in den letzten Jahren vor der Schließung z.B. aus Barcelona kamen, waren immer extrem verwahrlost: Zähne komplett vergammelt/vereitert, teilweise alte und nie versorgte Knochenbrüche und so weiter. Ausgediente Hunde gehen teilweise auch an Jäger, wenn sie noch einigermaßen können, und enden dann oft irgendwo auf der Straße, in der Perrera oder aufgehängt am Baum.

    Bin zwar nicht optimistisch, dass man mit ner Petition irgendwas verhindern kann, aber... versuchen kann man es ja mal. :|

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    Allerdings kenne ich Ultraschallbilder, die Krebs zeigen, anders. Die Krebszellen stellen sich meiner Meinung nach normal als Flecken an den Organen da, während ihre Ultraschallbilder ja eher ein Geflecht bzw. ein Gewebe zeigten.


    Wenn das schon richtig groß ist, kann es durchaus sein, dass es eben nicht einzelne kleine, isolierte Tumore sind, sondern eine große, wuchernde Masse, die einfach überall hinwächst wo Platz ist (oder auch nicht). Eigentlich kann man sowas im Ultraschall schon ganz gut sehen, zumindest wenn es ein vernünftiges Gerät und ein geübter Untersucher ist, was ja in einer Klinik hoffentlich der Fall sein sollte.

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    Es handelt sich dabei anscheinend um Viren, die bei früher Erkennung mit Antiviralen bekämpft werden können.


    Leptospiren sind Bakterien, können dementsprechend mit Antibiotika behandelt werden. Eigentlich geht eine Laptospiroseinfektion auch mit Fieber und einer deutlichen Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens einher, die Veränderungen im Ultraschall passen eher nicht zu Lepto.
    Aber nochmal danach gucken schadet wohl nicht.

    Was ihr eventuell machen lassen könntet, wäre eine Feinnadelaspiration unter Ultraschallkontrolle von dem wuchernden Gewebe. Dabei sticht man mit einer feinen Kanüle durch die Bauchdecke in das veränderte Gewebe und saugt ein paar Zellen in die Kanüle rein an, die dann ausgestrichen und vom Pathologen untersucht werden, ob es wirklich Krebszellen sind.
    Das geht normalerweise sehr gut ohne Narkose und es kann gut sein, dass das auch bei schlechten Gerinnungswerten funktioniert, weil die Blutungsgefahr nicht ganz so hoch ist wie bei einer richtigen Biopsieentnahme mit Eröffnung der Bauchhöhle.

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    Der Whippet wurde hier genannt, die Befürchtung teile ich. Immer häufiger liest man gerade auf Züchterseiten was die Whippets doch für tolle Familienhunde seien, eigentlich ja ganz einfach und sie wollen ja gefallen...
    Jein. Natürlich sind sie nicht so wie die Orientalen, aber dennoch... Ein Whippet ist kein Jedermannshund!
    Man muss schon zum Whippet passen, man muss damit klarkommen das man einen Sichtjäger hat und damit lebenslanger Freilauf eben keine Garantie ist!
    Davon ab das die Whippen durchaus Arschlochtendenzen haben, unglaublich eigensinnig sein können und mit ihren Eigenarten als Ganzes geliebt werden müssen. Das sind keine ach so einfachen Hunde für alle.


    Naja, welcher Hund/welche Rasse ist schon für alle...

    Aber beim Whippet ist echt das einzige Problem das ich sehe, dass sie halt ne gute Portion Hetztrieb mitbringen und bei Wild meistens nicht abrufbar zu kriegen sind.
    Ich kenne recht viele Whippets, auch wenn ich selber keinen hab, und vom Jagdtrieb mal abgesehen (den ich einfacher zu händeln finde als z.B. beim beliebten JRT oder Beagel, deswegen denk ich leider nicht, dass das irgendwen abschreckt), kann ich den Lobenshymnen durchaus zustimmen. Ich kenn einfach keine schwierigen Whippets und auch keine mit Arschlochtendenzen.
    Eben deswegen seh ich da Modehundepotenzial: Weil sie halt relativ viel mit sich machen lassen.

    Hunde wie Afghanen haben vielleicht mal nen kleinen Hype, aber dann merken Hinz und Kunz (und der Postbote) sehr schnell, dass die erstens unglaubliche viel Arbeit machen (Fellpflege) und zweitens richtig biestig können wenn sie nicht in kundigen Händen sind.

    Das schlimmste was ein Whippet in der Regel macht ist weglaufen/wildern und dann erschossen oder überfahren werden.
    Selbst bei nicht so optimaler Haltung werden die selten so richtig derbe aggressiv gegen Mensch und Hund. Meistens laufen sie halt so mit, pissen vielleicht mal rein oder schlafen noch mehr als sonst, aber werden nicht zu kleinen Axtmördern. Das prädestiniert sie natürlich für Idioten die glauben der Hund wäre schon glücklich nur weil er nicht groß aufmuckt.
    Sie teilen diese Eigenschaft mit z.B. dem Mops, dem Beagel und Golden und Labrador Retriever. Rassen, die schneller mal in wirklich lästiger bis gefährlicher Weise aufmucken sind vor ner ausgewachsenen Modewelle glaube ich sicherer.


    Ich glaub übrigens die hier genannte Mali-Mode ist wirklich eher auf Hundesportlerkreise begrenzt und weniger was für die breiten Massen, kann das sein?
    Sehe fast nie Malinois im Straßenbild und die, die ich kannte, waren alle bei Leute die auch wirklich was damit gemacht haben (Sport, Rettungshund, Züchter der selber früher bei der Polizei war).


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    Es gibt Erbkrankheiten die hat der GP einfach mal nicht (prcd-PRA), wenn man da jetzt lustig mal den zu großen KP in den GP zieht haben wir diese Erkrankung dort auch bald vertreten.


    Kann man prcd-PRA nicht relativ einfach per Gentest ausschließen?

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    Ansonsten kann ich hier nicht sagen das es einen bestimmten Trend gibt.
    Hier gibt es Jagdhunde die von Jägern geführt werden und noch die normalen HH wie ich es einer bin, mit Labrador, golden Retriever, DSH, Westies, Sennenhunde und diverse Mischlinge.
    Einen Trend, glaub, nicht wirklich.
    Einen DSH-Züchter, der mit Ossilinie züchtet und einen Bullyzüchter, keine Ahnung welche, ich glaub Französische, gibt es hier noch in der Nähe.


    Nja, aber Labrador, Golden, Westi, Sennenhunde und Französische Bulldogge sind doch alles aktuelle Modehunde, größtenteils schon länger.
    Vor 30 Jahren waren Labrador, Golden, Westi und (Berner) Sennenhund noch recht selten. Heute sind das halt ganz normale Hunde für ganz normale Hundehalter, das sagt doch schon alles drüber aus, WIE enorm beliebt die momentan sind.

    Früher war ein Pudel oder ein Foxterrier ein "ganz normaler Hund" - heute fällt man mit nem Pudel durchaus aus der Reihe und nen Foxterrier erkennen die meisten jüngeren Leute nicht als solchen, die denken das ist ein JRT oder Mix damit.


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    Ich bin mir übrigens nicht so sicher, dass Film und Fernsehn sooooo eine große Rolle spielen beim Aufkommen von Modehunderassen. Dieser Blog hat dazu einen ganz interessanten Eintrag zum Dalmatiner (auf Englisch):
    http://www.border-wars.com/2013/05/dont-b…dalmatians.html

    Lawrence auf 72 cm ungefähr 28-29 kg. War mal um die 30, aber er ist im Alter etwas weniger geworden, Muckis sind halt schwer.
    Robin auf 74 cm ca. 33-34 kg.
    DeeDee auf 60 cm um die 19 kg. Ziemlich kräftig für einen Saluki, ich kenn viele Hündinne, die bei der Größe 1-2 kg weniger wiegen.

    Wenn ich mir die aktuellen Modehunde angucke, sind das zu einem großen Teil welche, die entweder in Richtung stämmig bis mopsig gehen oder teddyartige, wenigstens kräftig aussehende Plüschbomben.
    Labrador, Golden, Beagel, Mops, Französische Bulldogge, Aussie und Border (mit denen die meisten halt so einen knopfäugigen Plüschpuff wie bei Schweichen Babe verknüpfen, nicht die eher sparsam behaarte Variante mit komischen Stehohren und spitzer Schnauze), Berner Sennenhund, der Westie mit seinem zurechtfrisierten Mondgesicht... sogar der Husky ist in der Mainstreamvariante kein schöner, schlanker, wolfsartiger Sportler, sondern ziemlich kompakt und rund, irgendwie "knuffig".

    Die einizigen die da so ein bisschen entgegenstehen sind große, schlanke Jagdhunde wie Weimaraner, Viszla, Rhodesian Ridgeback. Die haben halt so einen Hauch von Luxus und Aristokratie.

    Und Kleinsthunde wie Chihuahua, Prager Rattler und Mini-Yorkies, als lebender Modegag.


    Ich weiß nicht, aber ich hab den Eindruck, momentan geht die Stimmung eher in Richtung "Kuschelhund", "netter knuddeliger Kumpel", weniger in Richtung elegant und "auf Zack".

    Ich hab das schon öfter sagen hören, dass irgendein Hund den Leuten nicht "süß genug" oder freundlich genug aussah, dass sie was zum streicheln und kuscheln wollen, was fürs Herz... und auch ein bisschen zum spazierengehen, aber bitte gemütlich, nicht so anstrengend! Nix zu ernsthaftes bitte, möglichst lange verspielt soll er sein.
    Das sie damit bei manchen der oben genannten Rassen gar nicht an der richtigen Adresse sind steht ja auf nem anderen Blatt.

    Bei den sportlich aussehenden Jagdhunden ist der Ansatz vielleicht nen anderer, da identifiziert sich der stolze Besitzer vielleicht eher mit diesem Image von "Outdoor", Aktivität, Eleganz und Dynamik?

    Achja, und Aussi und Border ziehen so einen bestimmten Typ von Eislauf-Hundemami an, der den tierischen Nachwuchs von klein auf nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fördern und fordern möchte, so diesen Typ "jung, dynamisch, besserwisserisch". Da braucht man wohl Hunde die den Ruf haben besonders intelligent zu sein, wo man selber doch so schlau ist. :D


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    Ach ja... die Eingangsfrage war ja auch "Wer wird die nächste (modische Hunderasse)"?

    Hmm... also mal ratenderweise in die Glaskugel geschaut:
    Ganz, ganz am Anfang, ein ganz leichter Mini-Trend, der noch richtig kommen könnte:
    Orientalische Rassen, Windhundrassen.

    Als Kontrapunkt zur Islamangst und zum Fremdeln mit dem Orientalischen, setzen andere Modeindustrien gerade auf den Reiz des Flirts mit dem "Anderen": Die Stoffe werden bunt-orientalischer, Mainstreammusik hat immer mehr orientalisch-ethnomäßig klingende Elemente, Parfum riecht immer häufiger orientalisch und die Optik von sandiger Wüste und buntem Basar taucht immer häufiger in Werbung auf.

    :D
    OK - das ist jetzt weeeeeiiiiit hergeholt.
    Aber vielleicht sieht das rückblickend in 5 Jahren gar nicht mehr so unlogisch aus.
    :D


    Der Whippet geht so ein bisschen Richtung Modehund momentan. Vom Charakter und den Ansprüchen her kann ich auch durchaus sehen warum.
    "Gerettete" Galgos und Podencos sieht man auch bald schon an jeder Ecke, was ich schon kritischer sehe, aber das wird sich wohl so schnell nicht ändern.

    Die Orientalen... kann ich mir nicht wirklich als Modehunde vorstellen. Die sind den meisten Leuten die ich kenne zu wenig Hund, und ich mein jetzt NICHT das Gewicht. :D

    Die meisten schätzen doch den Hund an sich eher als treudoofen bis gelehrigen, unterhaltsamen, ewig kindischen, loyalen Bällchentrottel, nicht als unterkühlten, erwachsenen Selbstdenker.
    Kommentare von hundehaltenden Freunden zu meiner Hündin sind meistens, dass sie es total seltsam finden, wie abweisend und ignorant sie ihnen gegenüber ist und dass sie sich so wenig "wie ein Hund" benimmt (was ich überhaupt nicht finde, aber... andere Erwartungen und so).

    Afghanen hatten ja in den 70ern und 80ern schonmal ne kleine Modewelle.
    Ich werd auf dem Spaziergang ab und zu mal von älteren Leuten drauf angesprochen, dass sie ja "auch mal nen Windhund hatten, nen Afghanen!". Oder ihr Nachbar/Onkel/Bademeister hatte einen, auf jeden Fall kannten sie mal einen Afghanen und NUR den einen... aus gutem Grund. :D
    Meistens folgen dann nämlich Geschichten, wie schrecklich besagter Afghane gewesen wäre - nie hätte er gemacht was man wollte, er hätte die eigene Katze und die Hühner vom Nachbarn getötet, hätte jeden Zaun irgendwie überwunden, den Postboten gebissen, die Kinder in der Nachbarschaft terrorisiert, sich nicht bürsten lassen, sei ständig weggelaufen, sei dumm wie Stroh gewesen und daher völlig unerziehbar und am Ende wurde er überfahren oder vom Jäger erschossen und alle, einschließlich der Besitzer, waren erleichtert und wollten nie mehr einen Afghanen.

    Ok, etwas übertrieben jetzt, hab mehrere der Afghanen-Horrorsstories gemixt, aber wegen sowas glaub ich nicht, dass die Orientalen das Potenzial zum Modehunden im Sinne von Mops, Labbi, Westi und Jacki haben.
    Vielleicht so in dem Ausmaß wie die japanischen Spitze: Es gibt eh nur realtiv wenige, häufig sind die nicht... aber von den wenigen landen immernoch welche in den falschen Händen.

    Aber nicht so richtig als Hype, so, dass man sie bei jedem Bummel in der Fußgängerzone sieht wie momentan Möpse und in jedem lokalen Kleinanzeigenblättchen ständig nen Wurf Welpen inseriert ist wie schon seit Jahren bei den Jackies...


    Das ist auch so ne Sache, die echten Dauerbrenner bei den Modehunden die sich auch länger halten sind halt auch welche, die es gut mit sich machen lassen, der Labrador z.B.
    Der Jack Russell lässt sich zwar eigentlich nix gefallen, aber er ist zu klein um ernsthaft gefährlich zu werden... würde man mehr schäferhundgroße oder auch nur beagelgroße Hunde mit der Power und der niedrigen Reizschwelle und dem Agressionspotenzial vom Jack Russell sehen, die Rasse stände auf sämtlichen Listen...

    Andere Rassen haben die Leute einmal, weil sie sich haben verlocken lassen, aber sagen sich danach "NIE WIEDER!!!" War glaub ich auch bei den Irish Settern so, die hatten nach ihrem letzten kurzen Modeschwapp (ungefähr zur gleichen Zeit wie Afghanen) den Ruf weg hyperaktiv und strunzdoof zu sein.


    Was als nächstes kommt... keine Ahnung. Wenn ich Modetrends vorhersagen könnte, würd ich bestimmt gut verdienen.
    Mops und Französische Bulldogge seh ich noch lange nicht am Ende was die Beliebtheit anbelangt und nach Labradoren scheint auch immer noch gut Nachfrage zu bestehen. Nachdem jetzt Golden Retriever und Labrador Retriever schon so richtige Allerweltshunde sind, könnt ich mir auch vorstellen, dass eine der anderen Retriverrassen irgendwann mal beliebter werden könnte - vielleicht der Flat?

    Glaube auch, dass der Whippet noch ein bisschen zulegt. Was ich interessant finde ist, dass das Windspiel trotz steigender Beliebtheit des Whippets und allgemeinem Trend zum Kleinhund doch so selten ist.

    Die schokobraune Zeichnung könnte kräftiges sablig sein oder aber ein etwas verwaschenes tanpoint-Muster, würde ich auch sagen.

    Dilute braucht es dann doch eigentlich nicht mehr, oder?
    Ich mein, die Lefzen-/Lidrand-/Nasenfarbe kann ja auch bei braun so in Richtunf fleischfarben aufgehellt werden. Und an der sandfarbenen Grundfarbe muss sich nix geändert haben, die könnte bei einem Hund mit schwarzem statt braunem sabeling oder tanpoint ja problemlos ebenso aussehen.
    Aber kann natürlich auch sein, dass da noch Dilute im Spiel ist, vom draufgucken ists wohl kaum feststellbar.

    Sieht jedenfalls nach ner guten Tarnfarbe aus. :D