Beiträge von lillameja

    Hi,

    Wir haben Erfahrung mit beiden Medikamenten. Zuerst haben wir Apoquel gegeben, da kenne ich es auch so, das man zu Beginn die doppelte Dosis gibt und dann runter dosiert. Aber erst, wenn der Juckreiz eine Zeit komplett weg ist (also eine Woche dürfte recht gut passen).

    Wir sind dann auf Cytopoint umgestiegen. Das wirkt wohl nicht bei jedem Juckreiz, kommt eben auf die Ursache an. Bei uns wirkt es super, die Hündin ist am Tag nach der Spritze komplett frei vom Juckreiz. Wir spritzen nach Bedarf, es dauert je nach Jahreszeit zwischen 1,5 und bis zu 3,5 Monate bis die nächste Spritze fällig ist. Alle 4 Wochen würde ich nicht einfach so spritzen, man merkt ja wenn es wieder anfängt zu jucken und das Medikament wirkt wirklich schnell.

    Wir waren in den Bergen im Urlaub, im Gepäck natürlich auch Mias Wagen. Aber: den haben wir so gar nicht gebraucht. Kurz vor dem Urlaub haben wir noch eine Anabolika Spritze geben lassen und die hat sie richtig in Schwung gebracht. Sie hat es sogar mit uns bis ans Gipfelkreuz geschafft, langsam und stetig aber geschafft! Ich bin total happy, vor einem Jahr hatte ich echt Sorge, ob sie noch einmal Sommerurlaub mit uns machen kann und dann stiefelt sie da den Berg hoch. :applaus:

    Gute Besserung der Pfote!

    Mia hat letzte Wochen wieder Anabolika gespritzt bekommen und hat dadurch gut Energie bekommen, wir waren schöne große Spaziergänge laufen. Jetzt wird es wieder wärmer und sie wird müder. Außerdem macht die Verdauung ein bisschen was sie will. Mal braucht sie Lactulose, dann hat sie wieder Durchfall. Und immer wieder ist der Bauch wie aufgebläht. Gestern hat sie dann bei der Physiotherapie neben der Rückenbehandlung auch eine Bauchmassagen bekommen und das hatte durchschlagende Wirkung... Aber heute ist sie deutlich entspannter.

    Für mich ist es ganz eindeutig das wichtigste, das es dem Hund angepasst ist. Während den einen Hund ein deutlicher Abbruch nach einmal schütteln wieder egal ist, bricht für den anderen bei einem netten „Schade“ eben die Welt zusammen. Hängt aber vom Hund, dessen Ausbildung und dem Team zusammen und nicht mit dem Ehrgeiz des Hundehalters. Und bei allem Ehrgeiz sollte man dem Hund gegenüber immer fair bleiben.

    Und darin sind wir uns wahrscheinlich alle einig.

    Als im Obedience der Trend aufkam, "Schade" säuseln zu müssen und ein "falsch" oder "Nein" plötzlich verpönt war, musste ich das eine oder andere Mal kichern, weil das so albern wirkt.

    Das liegt vielleicht auch einfach am Hundetyp der im Obedience oft geführt wird. Ich habe nun selber einen Hund (nach zwei anderen, die ein Nein im Training gut vertragen haben) der mir bei einem Nein im Training ins absolute Meiden verfällt. Und bevor ich eine Übung nach einem Nein wieder neu aufbauen muss, weil der Hund sie vor Stress nicht mehr macht lasse ich lieber das Nein weg. Und es ist witzigerweise wirklich ein Hund, der im Training nicht berechnet, ob sich Gehorsam lohnt - er will es richtig machen.

    Im Alltag kann der durchaus ein Nein ab und auch Frust aushalten, im Training nicht.

    Aus Trainersicht fände ich das super, denn es nervt mich als „Fußarbeit“-Begeisterte wenn ich Teilnehmer habe, die nur möglichst schnell und irgendwie die BH brauchen um im AGI zu starten. Ich verstehe voll, dass diese Leute keine Lust haben eine schöne Fußarbeit aufzubauen. Aber ich habe eben auch keine Lust, mit jemand eine schlampige Unterordnung, an der weder Hund noch Mensch Spaß haben, zu trainieren.

    Deswegen hoffe ich, das an diesen Infos etwas wahres dran ist!

    Ich würde es dem Richter vorher nicht sagen, eben genau weil ich nicht wollen würde, dass er den Hund dann besonders im Auge hat.

    Nevis klingt wie Monte in der der Soft-Variante, kritikfähig ist Monte auch nicht. Eher übersensibel, was er im Alltag ja nun gar nicht ist. Aber ein Nein im Training (außer im AGI, da war ihm alles egal) kann dazu führen, dass er die Übung erst mal komplett meidet und ich wieder bei Null anfange. Also mache ich es inzwischen so: Wenn Monte im Training (Unterordnung, bei uns ja Obedience) etwas falsch macht, korrigiere ich nicht mehr mit einem Nein oder Abbruch, sondern gebe ihm eine Alternative (beim ihm am besten ein Steh, das macht er super und macht ihm Spaß und klappt immer) und lobe ihn dann dafür. Seit ich das so mache, hat er in der Arbeit ein riesiges Selbstvertrauen entwickelt - weil er ist ja immer toll und der Held.dog-face-w-sunglasses