Beiträge von Niani

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    wer sich ein solches tier ins haus holt, der sollte auch uneingeschränkt dafür verantwortlich sein, was dieses tier anstellt.

    Ein solches Tier? Was denn für ein solches Tier? Vorurteil, ick hör dir trapsen...

    Ich glaube nach wie vor, dass es man es nciht an der Rasse oder der Größe festmachen kann, wie "gefährlich" ein Tier ist oder werden kann. Auch eine kleine Fußhupe kann zum Wadenbeißer deluxe werden, ebenso wie ein großer Hund ein äußerst sanftmütiges Kalb sein kann und umgekehrt. Da kann man also nciht alle großen Hunde oder alle Hunde einer Rasse über einen Kamm scheren.

    Also, es handelt sich um einen kleinen Fußballverein hier aus der Gegend, die vermieten wohl ihr Clubhaus für diverse Feiern. Die haben einen Fußballplatz (komplett eingezäunt) mit Grillstelle usw. Ich weiß halt bloß nicht, inwiefern Hunde dort erlaubt sind, soweit ich das bislang mitbekommen habe, wenn dort Spiele waren, waren dort auch immer Hunde und ich habe mir sagen lassen, dass die diesbzgl. recht kulant seien.

    Ich könnte also in den nächsten Tagen mal versuchen, dort wen zu erreichen und nachzufragen, ob das möglich wäre dort und wie teuer das wäre und inwiefern sie in diesem Sommer noch Termine frei hätten, ich kann mir vorstellen, dass das für einige schon wieder knapp wird bzgl. Urlaub nehmen und "anreisen" und wann sie selbst im Urlaub sind usw. ?

    Huhu!

    Ich wollte mal nachhaken: Besteht hier immernoch Interesse? Ich hätte evtl. aber nur ganz evtl. einen Platz hier bei mir in der Umgebung (also Ruhrgebiet), da könnte ich mal anrufen. Will da aber niemanden belabern, wenn hinterher gar keiner Lust hat oder das die falsche Gegend sein sollte.

    Also, wenn ich da die Tage mal nachhaken soll, dann wäre es toll, wenn ihr euch mal äußern könntet, ob ihr wollt und in welchem Zeitraum das in etwa liegen sollte...

    LG, Henrike

    Ich muss ja gestehen: Ich befürchte, dass Maja sich immer wieder einen weiteren Labbi aussuchen würde, wenn ich ihr alleine die Wahl ließe ;) Ich merke einfach, dass sie im Spiel am "freisten" ist, sie muss keine Rücksicht nehmen, sie wird nicht untergebuttert (meist zumindest nicht) und das Toben ist dasselbe. Maja könnte mit Hunden, die Zerrspiele veranstalten wollen, nicht so viel anfangen, sie will mit dem anderen Hund um einen Gegenstand um die Wette rennen (das gute alte "Hasch-mich"-Spielchen). Ebenso mag sie es, sich einfahc mal über- und untereinanderzukugeln, wobei ich auch da merke, dass sie lieber mit Hunden tobt, wo das Spiel "ausgeglichen" ist. Und das ist bei unseren Labbis hier in der Gegend scheinbar öfter der Fall.

    Wir haben hier auch noch einen jungen Bullmastiff, die beiden lieben das Spiel miteinander auch heiß und innig. "Velvet" ist mir persönlich eine Nummer zu kräftig und übermütig (mit 10 Monaten darf man das ja auch noch sein), aber für meinen Geschmack ist mir das ein wenig zu sehr "Wuchtbrumme". Ich mag agile sportliche Hunde lieber.

    Außerdem tobt Maja noch sehr gerne mit "Lotta", einer wunderhübschen Aussie-Dame, die sich nix gefallen lässt, die beiden können stundenlang im Kreis hintereinander herjagen.

    Also: Gehts nach Maja, gibts was "Größeres" als Zweithund, gehts nach mir, zieht irgendwann ein kleiner Apricot-Pudel hier ein, gehts nach meinem Freund, gibbet gar keinen Hund mehr :/

    Gut, dass ich nicht immer nur alle anderen frage :P

    Aber sag mal: Warst du nicht bei einem schwarzen Labbi-Herrn als Zweithund angelangt, als wir uns gesehn haben?

    Belustigte Grüße, Henrike

    Ich hab letztens noch beim Durchzappen zwei Herren vom Ordnungsamt erlebt, die einem Mann ein Verwarnungsgeld aufbrummten, weil er seinen Hund nicht an der Leine hatte. Und als er antwortete, dass er ja schlecht in seinen Business-Klamotten in der Mittagspause mit dem Hund ins Gebüsch steigen könne, damit der Hund sein Geschäft verrichten könne, da rieten sie ihm zu einer Flexileine...

    Hallo Mo!

    Weißt du, ich würde auch schnell anfangen. Uns hat man damals in der HuSchu geraten, direkt am ersten Tag, wenn der Hund nach der Ankunft vermutlich völlig fertig erstmal pennt, einfach aus dem Raum zu gehen und die Tür offen zu lassen. Wenn der Welpe dann wach wird, ist zwar erstmal keiner da, aber er kann ja kommen. So lernt der Hund, dass es durchaus nicht "Normalzustand" ist, dass immer einer um ihn rum ist.

    Dackelt er dir denn den ganzen Tag hinterher? Und wie reagiert er, wenn du den Raum verlässt, während er schläft?

    Ich persönlich glaube auch einfach, dass man sich selbst Steine in den Weg legt, wenn man versucht, die ersten Wochen nur rund um die Uhr für den Hund dazusein. Dann ist es für den Hund die umso größere Umstellung, dass auf einmal doch alles anders sein soll und das Frauchen auch mal den Raum verlässt. Ich bin mit der Taktik sehr gut gefahren, dass ich alles von Anfang an so gefahren bin, wie ich es hinterher haben wollte, also dem Hund nicht erst was anderes angewöhnt habe, weil er ja noch so klein und süß ist und dann "umkonditioniert" habe, sondern direkt so, wie es sein sollte. Und das halt auch in Bezug aufs Alleinbleiben ;)

    Ich wünsch dir zumindest gute Nerven und viel Kraft weiterhin für die nächsten Wochen, du machst das schon!

    LG, Henrike

    Zitat

    Es wird in dem Buch beschrieben warum das Band dort ist. Vielleicht solltet Ihr der Themenstarterin erstmal die Gelegenheit geben unvoreingenommen das Buch durchzulesen und sich dann eine eigene Meinung zu bilden. Im Übrigen ist es keine "Hundeerziehung" was er macht, sondern Resozialisierung von Hunden, die oftmals bereits aufgegeben waren und kurz vor der Einschläferung standen.
    Finnrotti

    Öhm, wenn die Themenstarterin doch direkt nach den Meinungen fragt, dann werden die User sie hier doch wohl äußern dürfen, oder?

    Alina:
    Hier läuft eine Mali-Mix-Besitzerin rum, die ihrem Hund auch so ein Ding umgetan hat. Es handelt sich um einen Rüden, der nciht mit anderen Rüden kann und sie kann sich dieses Bändchen greifen, und festhalten, wenn er an der Leine zu extrem ausrastet. Das Bändchen zieht nämlich zu. Argument war: Sobald er weniger in die Leine steigt, lässt auch der Druck los, ist also seine Entscheidung. Das ist aber son typischer Fall von Vereinsopfer, auf dem Platz hört der Hund auch super, nur halt in den "wichtigen" Situationen nicht. Ich bin nicht sicher, ob das Bändchen dasselbe ist, aber es hört sich für mich danach an.

    Hihi, gewöhn dich dran ;)

    Maja leidet immer gaaaanz schlimm, wenn ich den Mixer raushole und anfange, Obst/Gemüse kleinzuschnippeln. Sie bekommt nämlich immer die kleinen Reststückchen, die beispielsweise nicht mehr über die Reibe gehen, weil ich mir sonst den Finger abhobeln würde. Sie bettelt dann nicht, aber sie liegt in der Küche vor der Tür, tut so, als wäre ihr das alles egal, aber sie achtet schon drauf, was ich mache und dass sie ja nichts verpasst.

    Und eigentlich isses ja auch schön, wenns den kleinen Rackern so gut schmeckt, gell? ;)

    Die Frage ist ja: Schaffe ich mir einen Hund an und mache Sport mit ihm, um erfolgreich zu sein oder schaffe ich mir einen Hund an und mache Sport mit ihm, weil es beiden Spaß macht und wenn dann noch Erfolg ein Nebenprodukt ist, dann freue ich mich drüber?

    Ach, ich weiß auch nicht, ich finde, Erfolg im Hundesport ist einfach das falsche Kriterium, um danach einen Hund auszuwählen.

    Irgendjemand schrieb oben, dass wegen solcher Aussagen dann Border bei falschen Leuten landen. Ich sehe das ähnlich. Es bringt nix, wenn ich eine der benannten Rassen hab, aber dafür dann der Hund nciht zum Rest meines Lebens passt. Denn der Erfolg kommt auch mit der "richtigen" Rasse nicht von alleine. Auch da steckt für mich einiges dahinter an Training Bindung und Zeit. Und naja, wenn es scheinbar auch ohne Bindung geht, weils "einstudiert" ist, dann ist meine persönliche Überlegung, dass der Erfolg im Sport für mich nicht wettmachen würde, wenn es im restlichen Leben nicht ganz so toll ist, weil die Bindung fehlt.

    Soweit mein Plädoyer gegen eine Anschaffung eines bestimmten Hundes nur zu Erfolgserlebnissen im Hundesport.

    Ich mach mit meiner Maja (Labrador) übrigens auch Agi. Ich will aber auch nix im großen Sport erreichen :D

    LG, Henrike