Beiträge von Niani

    Ach Silvia, deine Beschreibung ist so niedlich wie zutreffend! Da merkt man, wie sehr du deine beiden Labbis liebst und doch teilweise mit ihnen verzweifelst :D

    In den richtigen Händen mit der richtigen Beschäftigung sind Labbis die absoluten Traumhunde. Maja ist ein so toller Hund, sie hat es mir verdammt einfach mit ihrer Erziehung gemacht, weil sie so lernwillig und eifrig ist. Auch die ewig freundliche Art, die Freude, bei der die komplette hintere Hälfte des Hundes "propellert", das alles kann ich so unterschreiben. Maja ist außerdem noch äußerst friedliebend, sowohl mit anderen Hunden als auch bei Menschen.

    Und verfressen ist sie.

    Die Golden, die ich kenne, sind einfach nicht so überschwenglich, die können sich etwas gelassener freuen, da muss nciht immer gleich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt werden.

    Achja: Labbis sind natürlich äußerst verfressen.

    Ansonsten: Die Problematik, dass immer mehr Labbis Problemhunde sind, kann ich mit meinen Erfahrungen und meinem Umfeld nicht unterschreiben, ich habe vielmehr gemerkt, dass ein Labbi doch sehr anpassungsfähig ist und genügsam, wenn er gelernt hat, dass auch mal Ruhe sein muss.

    Ähm, erwähnte ich, dass die Verfressenheit bei Labbis äußerst anstrengend ist? :D

    LG, Henrike

    Huhu!

    Ganz doofe Frage, aber: Borreliose habt ihr ausgeschlossen?

    Gab einen Fall von Borreliose im Bekanntenkreis, bei dem ein Zeckenbiss mehr als ein halbes Jahr vorher verantwortlich war und die Borrelliose ist so lange nicht als solche erkannt worden.

    Wünsche gute Besserung!

    Ach weißt du Patrick, so schwarz hab ich das alles gar nicht gesehen ;) Ich bin sogar der festen Überzeugung, dass Jimmy und Véro es verdammt gut bei euch haben. Und das ist der Knackpunkt: Manchmal vielleicht etwas zu gut? Ich möchte euch keine falsche Tierliebe unterstellen, nichts läge mir ferner, ich versuche mal, das Ganze an einem Beispiel zu erklären:

    Jeder Hund braucht Erziehung, so wie auch jedes Kind Erziehung braucht. Die wenigsten Kinder gehen gern in die Schule. Wenn sie dann groß sind, ist es gut, dass sie irgendwann mal Lesen und Schreiben gelernt haben, weil es ihnen im Leben Türen öffnet.
    Meine Eltern haben mir irgendwann beigebracht, mit Messer und Gabel zu essen. Wenns nach mir gegangen wäre, hätte ich mich vermutlich lieber noch etwas füttern lassen oder mit den Händen gegessen. Aber nur, weil ich das gelernt habe, kann man heute (ich hoffe es zumindest) mit mir essen gehen, ohne sich meiner Tischmanieren schämen zu müssen.
    Und so ist es auch bei Jimmy. Mag sein, dass ihm manchmal nicht passt, dass etwas so und so gehandhabt wird. Mag sein, dass er es doof findet, wenn er sich mal einen "Anschiss" einfängt. Aber für mich ist Fakt, dass man solche Privilegien wie Freilauf nur genießen kann, wenn man gehorcht. Je besser die Erziehung, umso größer die Freiheiten, die man genießen darf. Und da denke ich, kann man ansetzen: Du sagst selbst, dass du oft zu nachlässig bist. Was wäre, wenn meine Eltern sich nicht durchgesetzt hätten, dass ich mich bei Tisch zu benehmen weiß? Wäre das wirklich schöner für mich, wenn ich bei jedem Familienessen daheim bleiben müsste, weil ich nie gelernt habe, was Tischmanieren sind? Nein, innerhalb von kürzester Zeit würde ich mich ärgern, dass mir das verwehrt bliebe und würde mich ärgern, dass meine Eltern nicht hartnäckiger gewesen sind. Der Jimmy kann vielleicht nicht verknüpfen, dass es vielleicht euer "Fehler" ist, dass ihr zu nachgiebig wart, aber du kannst es. Und nur du kannst es besser machen. So viel dazu. ;)

    Das Thema Konzentration:
    Da hätte ich eine Frage an dich: Was macht Jimmy denn, wenn er abgeleint ist und ihr gewisse Unterordnungsübungen mit ihm macht. Und was ist, wenn ihr Jimmy abruft, bevor er tolle Spuren entdeckt?
    Ich kann hier (wieder mal) nur von meinem eigenen Hund sprechen. Auch wenn Maja kein Jagdproblem hat, so kann ich ja mal erzählen, was bei ihr das Thema Aufmerksamkeit ist. Ob das in Bezug auf Jimmy ähnlich ist, weiß ich nicht.
    Bei Maja ist es so, dass ich mit ihr nicht so einfach "schlendern" kann, wenn wir spazierengehen. Das geht vielleicht einen Tag lang gut. Und dann fängt sie an, Kommandos meinerseits zu "überhören". Das kann ja auch mal gefährlich werden. Ich muss in jedem Spaziergang immer wieder Unterordnung mit ihr machen. Nicht in Übungseinheiten, sondern unerwartet. Der Hund schnüffelt? Okay, Frauchen fordert ein Sitz, Platz oder Steh aus der Bewegung und auf Distanz. Der Hund visiert einen anderen Hund an? Okay, der Hund wird ins "Bei mir" gerufen und muss dort bleiben, bis ich sie freigebe. Ich muss sie jeden Tag bei jedem Spaziergang immer wieder daran erinnern, was sie soll und dass ich meine Kommandos so meine. Ich habe es in den letzten Tagen etwas schleifen lassen. Die Quittung habe ich sofort bekommen. Plötzlich meint mein Hund, man könne erst noch zu Ende schnuppern, bis man kommt. Plötzlich ist Madame der festen Überzeugung, dass man "Bei mir" und "Bei mir" ja auch völlig unterschiedlich auslegen kann und dass man genausogut einfach zu anderen Hunden hinstürmen kann. Ach, und Fuß laufen war ja das mit dem 5 Meter vor dir oder hinter dir, oder Frauchen?
    Maja würde mir auf der Nase rumtanzen, wenn ich sie ließe. Ich lasse sie aber nicht. Weil ich ihr ihren Freilauf gönne. Den Freilauf kann es aber nur geben, wenn man kommt, wenn man gerufen wird und wenn man an Frauchens Seite bleibt, wenn jmd. entgegenkommt.

    Also sehen unsere Spaziergänge ständig so aus, dass ich irgendwas einfordere. So ist sie immer mit einem halben Ohr bei mir, auch und gerade im Freilauf. Und dieses halbe Ohr kann Gold wert sein, wenn sie mal auf eine Straße zurennt oder so...

    Ach keine Ahnung, vielleicht quassel ich auch einfach nur Mist und mache es mir zu einfach, indem ich die Methoden meines Hundes auf euren zu übertragen versuche. Aber vielleicht ist es ja einen Versuch wert, wie gesagt, ich kenne Jimmy nicht und weiß nicht, wie er reagiert im Freilauf, wenn man ihn nicht einfach nur "machen" lässt, sondern zusieht, dass er immer ein halbes Ohr bei euch hat. ICh finde dieses "Umgucken" vielleicht sogar einen Ansatz wert, zu überlegen, ob man nicht einfach das mal belohnt. Habt ihr das mal versucht? Er guckt und ihr fangt das auf, indem ihr das clickert oder jubelt oder was auch immer. Nicht erst versuchen, ihn dann zu sich zu rufen, weil er sich ja dann dagegen entscheidet. Aber wenn in dem Moment, wo er sich nochmal umdreht, bei euch die Party steigt, könnte es sein, dass er darauf reagiert? Auch nur so ein fixer Gedanke meinerseits...

    Ist glaub ich schon wieder viel Text geworden, sorry...

    Liebe Grüße, Henrike

    Wenn mein Hund im Freilauf ist, abhaut und ein fremdes Kind beißt, dann bin ich Schuld. Wenn mein Hund allerdings angeleint ist, sih auf dem Bürgersteig bei mir im Fß befindet und meist noch auf der den entgegenkommenden Kindern auf der entgegengesetzten Seite, damit ich als Trennung dazwischen bin, dann weiß ich nicht, wo da bei mir der Fehler zu suchen ist, wenn ein Kind dann meint, es müsse meinen Hund ärgern oder streicheln trotz meiner mehrfachen Bitte, die irgendwann keine Bitte mehr ist, dies zu unterlassen, dann weiß ich auch nicht. Mehr als weitergehen kann ich nicht. Meinen 25kg-Labbi immer mal wieder ohne weiteres auf den Arm nehmen kann ich nicht.

    Und ich werde Maja mit Sicehrheit nicht prophylaktisch Maulkorb tragen lassen, weil irgendwo Kinder kommen könnten, die Maja ärgern könnten. Dann müsste ich auch MAulkorb tragen, damit ich diese Kinder nicht auf den Mond schieße.

    Zu einem gewissen Punkt ist es Aufgabe des HHs, dass er dafür sorgt, dass der Hund keinen Unsinn machen kann. Das fängt bei sauberem Abruf an und hört bei Anleinen, wenn jemand entgegenkommt auf. Ebenso kann ich äußern, dass ich nicht will, dass der Hund nun gestreichelt wird. Aber dann hört es auf. Mehr kann und will ich nicht als meine Aufgabe akzeptieren. Es ist nicht meine Aufgabe, die Straßenseite zu wechseln, damit die Kinder nicht auf die Idee kommen, den Hund streicheln zu wollen. Es ist auch nicht meine Aufgabe, den Hund auf den Arm zu nehmen und weiterzuschleppen, damit die Kinder ihn in Frieden lassen.

    Da fängt die Aufgabe der Eltern an, dass Kindern beigebracht wird zu fragen, ob sie den Hund streicheln dürfen. Und ebenso ist es Aufgabe der Eltern, mit ihren Kindern den richtigen Umgang mit Hunden zu trainieren, damit diese eben nicht den Hund ärgern, sondern wirklich nur streicheln. Und zuguterletzt sollte ein Kind auch immer von seinen Eltern beigebracht bekommen haben, dass ein Nein auch Nein heißt und zur Folge hat, dass man das, worum man gebeten hat, nun nicht darf/bekommt.

    Wenn sich daran alle hielten, könnte das Leben so einfach sein...

    Aber darauf vermag ich nicht zu hoffen, solange Hunde ungebremst zu jedem fremden Hinz und Kunz hinrennen dürfen und solange selbst Erwachsene Küsschen gebend, lockend usw. an einem Hund im Fuß vorbeigehen.

    Ich bin gottlob bislang noch nciht in der Situation gewesen, ein Kind wirklich abwehren zu müssen, weil alle Kinder bisher gefragt haben oder wenigstens akzeptiert haben, wenn ich gesagt habe "Lass das bitte". Aber ich wüsste nciht, wie ich einen Hund effektiv vor einem Kind schützen soll, außer mich dazwischen zu stellen. Schon gar nciht, wenn es mehr als ein Kind sind. Tipps diesbezüglich sind immer willkommen.

    LG, Henrike

    Zitat

    Ich glaub ja, das wird nichts mehr! Im August ist ein Treffen auf dem Platz, den wir recht weit am Anfang ausgesucht hatten.

    Wie wäre es denn den für nächstes Jahr zu mieten. Und dann trifft man sich da? Wer kann und kommen will kommt. Wem es zu weit ist, der bleibt daheim. Wir werden niemals ein Gelände finden, das allen passt, ebenso wenig wie einen Termin...

    Hmm, wo ist dieser Platz denn? Und was ist das für ein Treffen, das da im August stattfindet?

    Also bist du der Meinung, ich sollte hier gar nimmer nachfragen?

    Lenali: Die Mitte Deutschlands, damits für alle nicht zu weit entfernt ist, die weiter "außen" wohnen :)

    Zitat


    ausserdem habe ich geschrieben, jeder hund soll gemeldet. ich habe nicht gesagt, dass bassets und dackel ausgenommen sind. also bitte etwas genauer lesen.

    Du unterscheidest aber schon zwischen Hunden, die körperlich in der Lage sind, ein Kind anzuspringen und solchen wie deinem Basset, die dazu dann nciht in der Lage seien. Und dem widerspreche ich vehement, indem ich sage, dass es nicht auf die Größe eines Hundes ankommt, wenn es darum geht, ob er nun Schaden anrichten kann. Vielleicht kann ein größerer Hund auch größeren Schaden anrichten, aber Fakt ist, dass auch ein kleinerer Hund Schaden anrichten kann.

    Hallo Patrick!

    Ich weiß nicht, ob ich mir anmaßen darf, dazu nun was zu sagen, ich tus einfach, zur Not musst du die folgenden Zeilen einfach überlesen.

    Ich habe über dein Posting von heute Nachmittag vorhin eine ganze Weile nachgedacht. Und irgendwo finde ich es ja eine schöne Einstellung deinerseits, dass du an den beiden so viel gutzumachen versuchst und dass du deswegen manchmal etwas nachlässiger bist. Dann ging mir durch den Kopf, ob du dem Jimmy (vielleicht irgendwann auch Véro) damit denn einen Gefallen tust. Du sagst selbst, du würdest dem Jimmy nix mehr gönnen als dass er so freilaufen dürfte, wie es euer Dino durfte, einfach weil der nicht abgehauen ist. Und dann hab ich mich gefragt, womit man dem Jimmy wohl den größeren Gefallen tut: Viel Nachsichtigkeit, aber dafür kein Freilauf, weil er dann stiften geht oder ein gut sitzender Grundgehorsam mit einiger Konsequenz durchgezogen, der Jimmy dann aber erlaubt, immer und überall ohne Leine oder Schleppe mit euch zu gehen. Manchmal denke ich wirklich, dass man auch dann zum Wohle des Hundes entscheidet, wenn man umso konsequenter ist, auch wenn dem Hund das vielleicht in vielen Einzelsituationen nicht passen mag, aber es ermöglicht doch ein viel "freieres" Miteinander mit dem Hund, einfach weil man ihn nciht ständig mittels Leine "zwingen" muss, dazubleiben.

    Das sind nur so meine Gedanken dazu, die mir gekommen sind, ich will dich nun nciht zu mehr Konsequenz überreden, vielleicht einfach nur Denkanstöße geben und andere Sichtweisen aufzeigen. :)

    Liebe Grüße, Henrike