Hallo,
mir drängt sich bei der Frage: Kastration ja oder nein? immer der Gedanke auf:
Wenn das sone praktische, saubere und einfache Lösung wäre - warum haben dann nicht schon längst viele Männer diese Form von Verhütung für sich selbst entdeckt?
Man(n) überlege doch mal: keine unerwünschten Kinder mehr, keine Sorgerechtstreitigkeiten, keine Unterhaltszahlungspflichten. Und überhaupt, Mann braucht nicht mehr sooo um die Gunst einer Frau zu werben, braucht nicht mehr nach Polen oder auf die Reeperbahn, ok - die Firma Pfizer wird leichte Umsatzeinbußen verzeichnen - aber vermutlich würde sogar die Kriminalitätsrate sinken, zumindest bei Wirtshausschlägereien.
Aber nein - die Herren der Schöpfung wollen trotz diesen ganzen Stresses lieber intakt bleiben (gottseidank
) - selbst bei nicht
"artgerechter" Haltung z.B. in den Gefängnissen dieser Welt.
DIES ist für mich der Grund, meine Hunde intakt zu lassen. Sicher gibt es Situationen wo eine OP auch für den Hund die beste Lösung ist - aber dann, und nur dann, sollte mensch meiner Meinung nach überhaupt darüber nachdenken.
Dem Argument: lieber Kastration statt ungewollte Vermehrung inkl. Tötung kann ich natürlich uneingeschränkt folgen. Ziel müsste aber auch da sein, die Lebensbedingungen grundsätzlich zu verbessern.