Beiträge von susami

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    Letztlich kostet die ganze Kontrolliererei aber Personal und damit Geld, während auf der anderen Seite mit dem Verkauf der Knallerei ordentlich verdient wird.

    Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung bitte nicht die Feuerwehreinsätze, die Sanitäter und Krankenhauskosten sowie die Toten und Schwerverletzten vergessen.
    Das ist für mich eigentlich der Hauptgrund, weshalb meiner Meinung nach Feuerwerk nicht in Privathände gehört. Zumal eben diese Privathände auch gerne mal leicht "bläulich" sind, und zwar nicht von der Kälte.

    Ich seh das eigentlich genauso wie Veela.

    Zumal mein Fellmonster Jacko den Sand nicht nur mit den Pfoten reinträgt - er badet, selbst jetzt bei Minustemperaturen, mit Begeisterung in jedem Bach oder Tümpel, wühlt da den Untergrund hoch auf das aus dem klaren Wasser ein möglichst schlammiges Peelingbad wird.

    Ich hab trotzdem einen kleinen Tipp: ich nutze zum ersten groben Schmutz abrubbeln ein Mikrofaser-Bodentuch, das ich vorher mit warmen Wasser saugfähig gemacht habe.

    Ich hatte ja schonmal in einem anderen Fred geschrieben:

    Ich fände es gut wenn die Privatknallerei komplett abgeschafft würde. Stattdessen ein professionelles und dann ja auch schönes Feuerwerk pro Stadt oder Gemeinde.
    Das wär dann auch automatisch zeitlich begrenzt. Und es gäbe genügend Ausweichflächen.

    Kann man da nichtmal ne Unterschriftenliste an die Regierung schicken?

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    Es war eher so gemeint, dass sich die Hundehalter im Hundeforum nochmal ein Schippchen mehr Gedanken um jeden Furz machen, als es etwa Eltern in vergleichbaren Elternforen um Ihre Kinder tun.

    Wenn das so stimmt erstaunt mich das allerdings auch :schockiert:

    Da ich keine Kinder habe bin ich in keinem entsprechendem Forum.

    Ich hoffe trotzdem das Walter Recht hat und zur Zeit nur das Pendel von einem Extrem ins andere schwenkt - und sich alles irgendwann irgendwie auf Normalmaß einpendelt.

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    Es ist wieder soweit, Silvester naht. Mein Hund schiebt Panik beim knallen usw.

    1. Ignorieren

    Mein Mädchen geht ja noch nicht mal pullern, wenns knallt.
    Hat jemand eine andere Idee?

    Hallo Joni,

    so kurzfristig hilft nur noch ignorieren, und dabei selbst möglichst viel Ruhe und Selbstbewußtsein ausstrahlen. Und eben weit weg von der Knallerei pullern gehen.

    Aber langfristig würde ich den Hund lärmresistenter trainieren. Also mit Zuhause Türenknallen, Bücher oder Töpfe auf Fliesen fallen lassen, Brötchentüten aufblasen und knallen, Luftballons knallen, Knallfrösche, Tischfeuerwerk etc. die Schreckhaftigkeit abbauen. Bei Schreckreaktionen am besten laut lachen, dann heranrufen und mit Superleckerlie belohnen.
    Das Ganze ist natürlich ne Gradwanderung, der Hund soll schließlich nicht nen Herzinfarkt erleiden. Immer nur grade soviel, dass er den Stress verarbeiten kann.

    @ Patrick,

    :schockiert: diese Dauerknallerei ist doch in DE verboten, wieso hält sich da bei Euch keiner dran? Schlafen die Inspecteuren denn alle?

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    Anhand von dem, was man hier im Forum liest, habe ich den Eindruck, dass man sich um das Wohl und Leid der Hund weit mehr Gedanken macht, als um das Wohl und Leid von Kindern.

    Hi Martin,

    der Eindruck kann aber auch schwer täuschen. Schließlich ist dies hier nunmal ein Hundeforum, deshalb wird HIER kaum über Kindererziehung diskutiert oder nach Rat gefragt. Man liest hier also nur einen Ausschnitt aus dem realen Leben der Foris, denke ich.

    Was mich dann ehr wundert ist die Tatsache, wieviel Zeit manche der "besorgten" Hundehalter hier im Forum verbringen, statt mit ihren Hunden draußen rumzutoben oder zu trainieren.

    Dazu muss ich mich erklären: ich nutze meine Leerlaufzeiten während der Dienste um mich hier im Forum zu "tummeln" - und bin natürlich auch froh hier Gleichgesinnte anzutreffen. Nur manchmal denke ich, etwas weniger Theorie + Analyse und dafür mehr Zeit und Praxis würden manchen Foren-Hunden gut tun.

    Hallo,

    mir drängt sich bei der Frage: Kastration ja oder nein? immer der Gedanke auf:

    Wenn das sone praktische, saubere und einfache Lösung wäre - warum haben dann nicht schon längst viele Männer diese Form von Verhütung für sich selbst entdeckt?

    Man(n) überlege doch mal: keine unerwünschten Kinder mehr, keine Sorgerechtstreitigkeiten, keine Unterhaltszahlungspflichten. Und überhaupt, Mann braucht nicht mehr sooo um die Gunst einer Frau zu werben, braucht nicht mehr nach Polen oder auf die Reeperbahn, ok - die Firma Pfizer wird leichte Umsatzeinbußen verzeichnen - aber vermutlich würde sogar die Kriminalitätsrate sinken, zumindest bei Wirtshausschlägereien.

    Aber nein - die Herren der Schöpfung wollen trotz diesen ganzen Stresses lieber intakt bleiben (gottseidank :gott: ) - selbst bei nicht
    "artgerechter" Haltung z.B. in den Gefängnissen dieser Welt.

    DIES ist für mich der Grund, meine Hunde intakt zu lassen. Sicher gibt es Situationen wo eine OP auch für den Hund die beste Lösung ist - aber dann, und nur dann, sollte mensch meiner Meinung nach überhaupt darüber nachdenken.

    Dem Argument: lieber Kastration statt ungewollte Vermehrung inkl. Tötung kann ich natürlich uneingeschränkt folgen. Ziel müsste aber auch da sein, die Lebensbedingungen grundsätzlich zu verbessern.

    meine Ziele:

    - mit Jacko im Herbst die BH zu schaffen.

    Dazu müssen wir noch an der Leinenführigkeit, dem Fuß-gehen, dem im Platz bleiben üben.
    Jacko ist zur Zeit noch ein Leinen- und Autorüpel.

    Im Frühjahr werden wir mal einen Nasenarbeit-Kurs belegen, evtl. probieren wir mal ob ihm Agility Spass macht.

    - mit Larry erstmal Grunderziehung aufbauen, der kennt noch keine Kommandos richtig. Und Leinenführigkeit.

    Hab den Larry ja erst seit knapp drei Wochen und hampel zur Zeit damit rum, wie ich beide Hunde gleichzeitig koordinieren kann.

    Also noch jede Menge Arbeit....