Beiträge von LaBellaStella

    25.02.: Der letzte Traum, an den du dich erinnerst?

    Ich musste aus irgendwelchen Gründen (wies halt so ist im Traum) plötzlich zu einer Behörde...oder zu einer Prüfung. Ich war überhaupt nicht vorbereitet, hatte weder die erforderlichen Papiere noch war ich auf Fragen vorbereitet. Und die Prüfung/Behörde war auch noch in Berlin! Ich war aber bei meiner Tochter zu besuch und warum auch immer, hatte ich auch noch nix wirklich brauchbares zum Anziehen. Also hat mir meine Tochter was geliehen. :emoticons_look: Wir haben die gleiche Kleidergrösse - allerdings einen komplett unterschiedlichen Stil. :skeptisch:

    Ich trabte also in Berlin-Steglitz los um zur nächsten UBahn in die Innenstadt zu kommen - gekleidet wie ein konserviertes Blumenkind aus Woodstock, knallbunte Haremspluderhose, bauchfreies Flowerpower-Oberteil, Blümchen im Haar, Barfuß und mit kleinen Glöckchen um den Knöchel am linken Fuß....und ner Jutetasche.... :shocked: .....ganz so, wie man sich eine kurz vorm Verfallsdatum befindliche Alt-68ger-Esoterikern vorstellt....

    Da es mir auch noch ziemlich pressierte, hatte mir meine Tochter ihren Studentenfahrausweis für die Öffis geliehen, damit ich nicht noch Fahrkarten kaufen musste. Wie ein geschmückter, kitschiger Pfingstochs rannte ich durch irgendwelche U-Bahnhöfe, begleitet vom "klingeling" der vermaledeiten Glöckchen am Fuß....dann wollte ich in die U-Bahn einsteigen...aber da war ein Schaffner (ja ein guter alter Schaffner in Uniform und mit Knipser...) und der hat mich nicht einsteigen lassen, weil für diese U-Bahn die Studentenkarte nicht galt....und die U-Bahn ist ohne mich abgefahren und da stand ich, ein altes, verwelktes Blumenkind mit Glöckchen am Fuss.....

    Vor schreck bin ich dann wohl aufgewacht, weil ich nicht mehr weiß, wies weiterging.... :denker:

    PS: Meine Tochter ist eigentlich schon seit Jahren wieder aus ihrer "Flower-Power-Phase" raus...sie hat also gar kein Blumenkindoutfit mehr....ist aber schon seltsam, was man manchmal so träumt... :D

    24.02.: Heute hattest du zu viel/e

    Ha! Die Frage passt !


    ....definitiv zu viele Semmeln, Brezen, Brötchen, Brot, Schrippen, "Loaben", Remische und alle Arten an Körnergebäck.........

    Ein Freund arbeitet als Bäckereiausfahrer und der hängt und immer mal wieder gern eine riiiiiiiiiiesige Tüte mit Backwaren an die Haustür.....also mehr einen riesigen Sack voll.......und genau das hat er heute früh gemacht.....reicht für ne Fußballmannschaft... :skeptisch: :emoticons_look: :D

    KayaFlat

    Zitat

    Es gibt hier aber auch viele Ersthundehalter, die dann sehr verunsichert sind und den Hund vielleicht wirklich nie von der Leine lassen, weil es eben nicht 100% funktioniert/ funktionieren kann (?).

    Macht man denen dann nicht das Leben zusätzlich schwer und sorgt für viel Frust, wenn man solche Aussagen tätigt?


    Ja, das ist glaub ich, für Hundeanfänger wirklich schwierig.

    Ich denke, da steckt einfach auch viel an Erfahrungswerten drinnen. Fängt an mit "wie gut kann ich meinen Hund lesen?" und wie schnell kann ich selber reagieren und wie reagier ich richtig?

    Ich bin ja ein großer Freund von lieber einmal zuviel anleinen oder länger an der Schlepp lassen als ein paarmal die Erfahrung machen müssen, dass "Hund" doch abdüst und einen im Regen stehen lässt.

    Ben ist jetzt fast genau ein Jahr bei uns und langsam find ich raus, wo und wie was bei ihm funktioniert und wo und wie es noch nicht funktioniert. Ich kann ihn mittlerweile ganz gut lesen und weiss meistens schon im Vorfeld, was gleich passiert. Kann also gut drauf reagieren. Wird aber eben auch noch ein paar "strenge Winter" brauchen, bis das Pubertier und ich die "Feinabstimmung" passend hinbekommen haben. Und bis dahin mach ich mir da gar keinen Kopf drüber, dass er eben noch nicht soviel im Freilauf durch die Gegend hüpfen darf. Da bleibt er eben im Zweifelsfall an der Schlepp.

    Anfänger sind da womöglich leichter zu verunsichern.

    100% im Sinne der allgemeinen Forumsmeinung? Nein.

    an die 100 % was meinen Alltag betrifft? Bei Ben natürlich auch nein - aber der hat ja auch noch viel Zeit. Und er ist auf einem guten Weg.

    Maja, Sam und Joey waren - als sie so halbwegs Erwachsen waren - im grossen und ganzen für meinen Alltag - so bei 90 - 95% würd ich mal sagen.

    Jeder hatte so seine Eigenheiten und da musste ich bei allen bis zum Schluß managen.

    Joey mit seinem riesen Schuß HSH-Genen war und wurde nie ein netter, menschen/artgenossenfreundlicher Überallmithinhund. In manchen Dingen verstand der gar keinen Spass. Aber er passte wunderbar zu uns und unseren Gegebenheiten. Hundesport oder Tricksereien - hat er zwar für mich gemacht, aber eben ohne sonderliche Begeisterung. Dafür waren Dinge wie Rückruf oder draussen nichts ohne Erlaubnis fressen oder ein auf einem Platz bleiben bombensicher. Aber bei Hundebegegnungen musste er an die Leine, denn da legte er sehr viel Wert auf Etikette und ging einer Wirtshausprügelei nie aus dem Weg. Je älter er wurde, desto weniger hatte er Interesse an anderen Hunden. Dafür war er bei uns eine richtiges Kuschelkind.

    Sam, der Wirr-Gos war überhaupt nicht ernst, was hieß, er nahm auch nichts ernst. Leinenführig hab ich ihn nie bekommen - dafür war er im Freilauf ein Traum. Ganz Hüti blieb der immer in einem bestimmten Radius und hat von sich aus niemals den Anschluss an uns verloren. Rückruf ein Traum, vor nix Angst und bei allem, was wir so gemacht haben, immer voller Eifer mit dabei. Begegnungen mit Artgenossen waren überhaupt kein Problem und fremden Menschen ging er aus dem Weg aber wenn wirklich mal jemand sein Fell wuscheln wollte oder Kinder mit ihm interagieren wollten, war er 100% nett. Aber er musste Ruhe halten lernen und das hat ein paar Jährchen gedauert. Ich war mit dem Erreichten bei meinem Wirrgosso sehr zufrieden aber ich glaub, wenn der eine oder andere uns mal heimlich beobachtet hätte, wär auch bis zum Schluss noch der Eindruck eines überaus hibbeligen, hüpf-doing Wirrhund entstanden.

    Keiner meiner Hunde war (oder wird voraussichtlich) so ein kleiner Soldat mit absolutem "Befehl-und-Gehorsam" - aber das will ich ja auch nicht. Was den Spassfaktor betrifft waren (und sind) alle bei 1000% gewesen und ich glaub, das ist auch viel wichtiger.

    23.02.: Welche Anschaffung auf einem kürzlichen Kontoauszug ist peinlich/unnötig?

    Ich würd so gerne antworten: keine....

    Aber ehrlicherweise stimmt das nicht.

    Gestern kam hier das Grossenbacher Mantrailinggeschirr an......ein klein wenig peinlich isses schon, gleich nach dem ersten MT-Seminar ein Geschirr zu kaufen.........zu meiner Verteidigung: ich komm ja ausm Reitsport und da ist natürlich die richtige Ausrüstung enorm wichtig.......und dem Ben hat die ganze Sache so viel Spass gemacht (mir auch!) und ich hab mich jetzt ja auch für die Gruppe angemeldet und werd das regelmäßig machen.....und da sollte das Equipment dann schon das richtige sein..... ja....also.......man! Ich wollte es ganz einfach haben! So! ........... :emoticons_look: :roll: :D

    (ich übertreibs gern mal, wenns um den Hund geht.....glaub ich....dafür essen wir jetzt einfach wieder Wochenlang nur Schinkennudeln dann gleicht sich das wieder aus! Jawoll ja!!)

    Maja war ein Einzelhund. Sie hatte aber im Stall eine riesige Auswahl an "Kumpels" zur Verfügung. Damals war ich ja noch jeden Tag mehrere Stunden beim Pferd und es hatte fast jeder Einsteller einen Hund. Ich hatte immer den Eindruck, sie hat die "Ruhe" zu Hause genossen, darum kein Zweithund.

    Sam war so 2 Jahre alt, als Joey (mit ca 4 Monaten) zu uns kam. Ich wollte damals einen Zweithund, warum weiss ich eigentlich gar nicht so richtig.....die Kinder waren da grad alt genug um mit einem HSHMix klar zu kommen, mein Mann war auch sehr dafür, ich hatte Zeit und sonst hatte es auch gepasst......und es war zumindest für den Gossi die absolut richtige Entscheidung. Der hat damals einen Quantensprung ins "Erwachsenwerden" gemacht als er einen "kleinen Bruder" bekam.

    Der dritte Hund war überhaupt nicht geplant - Jimmy-Dackel war der Hund meiner Schwiegermutter und war aufgrund ihrer Krankheit schon bevor er endgültig zu uns kam öfter zum Sitten bei uns. Als sie verstorben ist, ist er natürlich hier fest eingezogen - mit 14 Jahren. Allerdings waren drei Hunde (obwohl es mit Jimmy total unkompliziert war) dann doch so im Rückblick nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Lag aber vielleicht auch einfach daran, dass Jimmy doch schon ein paar gesundheitliche Einschränkungen hatte und im Alltag zwar noch einigermaßen mithalten konnte aber grössere Touren einfach nicht mehr geschafft hat. Da hab ich dann den Altersunterschied gemerkt, mache Sachen gingen einfach nicht mehr. Darum auch kein 3ter Hund mehr als Jimmy mit 16 dann über die Brücke ging.

    Als wir Sam gehen lassen mussten, war natürlich der Gedanke da, zu Joey wieder einen Zweithund zu holen. Da er aber ganz generell nicht so begeistert von Artgenossen war (je älter er wurde, desto weniger Spass hat er da verstanden) haben wir es gelassen und das war auch die richtige Entscheidung.

    Ben ist ein Einzelhund und wird es wohl auch bleiben. Ich sorg dafür, dass er mögichst so viel Kontakt zu Artgenossen hat, wie möglich (im Gruppentraining in der HuSchu, Gassigruppen usw) aber im Moment bin ich ganz glücklich damit. Ich werd auch nicht jünger und derzeit ist Ben noch so ein Junghundwirrteil dass ich gar nicht drüber nachdenke, nochmal mit Mehrhundehaltung anzufangen. Da müsste wohl noch viel Wasser die Traun runterlaufen. Von den ganzen harten Fakten wie irgendwann mal eine kleinere Wohnung suchen, der allgemeinen Kostensteigerung und event. kommenden gesundheitlichen Einschränkungen bei mir usw mal abgesehen.

    Vielleicht mach ich irgendwann, wenn der Jungrocker seine Murmeln mal sortiert hat, wieder Pflegestelle. Das könnt ich mir gut vorstellen.