Schwierige Frage.
Kann ich auch nur ganz subjektiv beanworten.
Im Prinzip muss man sich wohl erstmal selber drüber im klaren sein, was man will oder wobei man Hilfe braucht....ist ein bisschen wie beim Reiten: bin ich Anfänger und brauch Hilfe bei den grundsätzlichen Dingen? Oder möchte ich tatsächlich ein richtiges Training weil ich in einer Sparte auf ein Turnier trainiere? Oder hab ich ein ganz bestimmtes Problem an dem ich arbeiten möchte oder muss?
Ich war mit Bens Vorgängern nie in einer klassischen "Hundeschule". Wir waren aber mit ihnen dann und wann mal auf einem HuPla zum Agi und 2 x machten wir ein kleines Mantrailingseminar mit.
Jetzt mit Ben ist das ein bisschen anders - ich brauch keine Erziehungshilfe oder eine Problemberatung - ich bin mit ihm zwar in einer "Hundeschule" aber eigentlich nur, weil ich ihm gern viel Kontakt zu anderen Hunde ermöglichen will und das nach Möglichkeit einigermaßen kontrolliert. Vom "Socialwalk" zur SpielundSpass-Stunde in der Gruppe hin zum richtigen Training in der Gruppe. Dafür hab ich auch ein bisschen gesucht und dann die richtige Hundeschule gefunden. Da gabs ein Vorgespräch und bevor er in die Gruppe kam, eine Einzelstunde auf dem Platz, damit die Trainerin ihn ein bisschen einschätzen konnte. Das fand ich gut. Sie hat auch absolut nix dagegen, wenn jemand vorab nur mal zugucken will. Wir haben öfter mal "Zuschauer".
Sie kann Hunde sehr gut einschätzen und "lesen" und sie achtet sehr drauf, dass es sowohl Hund als auch Halter einfach Spass macht. Die Gruppenzusammenstellungen funktionieren sehr gut, das kann sie wirklich. Und nix anderes wollte ich. Ob sie auch bei wirklichen "Problemfällen" gut helfen kann, weiss ich nicht. Ich denke, bei den Grundsatzdingen wie Leinenführigkeit oder Impulskontrolle ist sie sehr hilfreich aber ob sie so richtige "Katastrophenfälle" kann - hm.
Jetzt sind wir noch zusätzlich im Mantrailing, auch da hab ich vorher ziemlich viel recherchiert, wer da als Trainer infrage kommt. Das war einfacher, denn da hab ich ja nur den Anspruch, dass der/die Trainer/in ihr "Fachgebiet" gut rüber bringt, so dass es mich und Ben weiterbringt und uns beiden Spass macht. Da kann ich besser, wenn der Trainer auch mit ein bisschen Humor an die Sache rangeht, die Bierernsten sind nicht so mein Fall. Es sollte aber eben auch nicht nur ein "Schnüffelspaziergang" werden - ich möcht da schon auch gefordert werden und was lernen. Hier war ein "Einführungsseminar" sehr hilfreich, da konnte man testen, obs das richtige ist, ohne gleich ganze Kurse buchen zu müssen. Einsatz/Praxiserfahrung hat sie auch und gibt diese weiter.
Kurz gesagt: Wenn ich einfach nur Spiel, Spass, bisschen Grundlagen und ein bisschen Hilfestellung brauche, dann ist die Suche leicht. Ich stell mir aber die Suche nach einem Trainer/in unglaublich schwer vor, wenn man an einem oder mehreren gravierenden Problem/en arbeiten muss, ggf noch mit einer eher speziellen Rasse oder Mix wo es eben ggf nicht nach "Schema F" geht.