Beiträge von LaBellaStella

    Der Ben hätte wohl auch gefiddelt und eifrige wiederbelebungsversuche gestartet.....bei uns ist er immer völlig begeistert (oder entgeistert) wenns jemand über ihn drüber haut. Wobei er bei Fremden eh auf Abstand geht, kann mir jetzt nicht vorstellen, wie das gehen sollte, dass ein "Gast" über ihn fällt.

    Joey wär auch gar nicht erst hin (zu Fremden...schon gleich gar nicht zum TA), bei "uns" war er da recht tiefenentspannt. Vorallem war er stabil genug, es auch auszuhalten, wenn der Herr des Hauses über ihn/auf ihn gefallen ist. (wurde ein, zweimal versehentlich getestet)

    Sam hätte in so einem Fall wohl sehr indigniert geguckt und nen empörten verbalen Anraunzer rausgelassen - der hielt sehr viel von höflicher Distanz, deswegen wär der wohl auch erst gar nicht hin.

    Dem Dackel ist es öfter passiert, der nahm das mit Gleichmut einfach hin. Der war auch sehr gut gepolstert. Und ein Anschleicher....

    Da kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen. :smile:

    Ich frag mich bloß, warum das immer noch und immer wieder auftaucht, das mit dem Napf wegnehmen ect.? Seit Jahren wird hier( und nicht nur hier) im DF dagegen angeschrieben und trotzdem taucht das immer und immer wieder auf....

    (Ist jetzt kein Vorwurf gegen die TE! Aber irgendwie ist das nicht auszurotten....)

    Bitte, ich mein das jetzt echt nicht bös: bitte bring dich selber erstmal runter.

    Mir wird beim lesen ganz schwindlig, das liest sich alles sehr gehetzt und gehuddelt und als wär da furchtbar viel Druck im Kessel.....so wird das nix.

    Das was du da alles von dem Hundekind verlangst kann er nach 2 Wochen doch noch gar nicht können.

    "Aus" und "nein" - wie hast du das denn bisher geübt? Weiss der Kleine tatsächlich schon, was du damit meinst? Ich glaub eher nicht.

    Wie man das "Alleine bleiben" richtig aufbaut, wurde dir ja schon erklärt - auch ich les raus, dass du da viel zu schnell und in zu großen Schritten rangehst. Geh ein paar Schritte rückwärts und lass dir und dem Hund da viel Zeit.

    Normalerweise schreib ich in Treads dieser Art immer "Ruhe lernen ist erste Welpenpflicht" - aber in diesem Fall ändere ich das um in: "Ruhe bewahren ist erste Welpen/Junghundhalterpflicht"

    Und das singst du jetzt mehrmals täglich als Mantra.... ;)

    Aber nochmal ganz im Ernst: bring in dich mehr Ruhe rein und gib den Großteil deiner Erwartungshaltung auf. Expresserziehung klappt nie.

    16.3. Was würdest du gern kaufen?

    Ist die Frage ernst gemeint? Wenn ja, wie lang darf die Liste sein? :D

    Ne, wenn ich mir gern etwas kaufen will, dann tu ich das i.d.R. einfach.

    (Ausnahme: Wohnmobil, 3-Jährigen Hannoveraner Hengst, 2ter, 3ter, 4ter Hund, Hof in Alleinlage hier im Chiemgau, einen Otter (oder zwei oder drei), ein Wochenendhäuschen irgendwo in den schottischen Highlands.....ähm...ich sag ja, die Liste ist lang..... :D )

    Da ich den Ben ja recht spät bekommen hab (er war 5/6Monate alt) und mir die Pflegestelle schon gesagt hat, dass er Boxen zerschreddert, hab ich hier keine Boxen und das Alleinbleiben auch eher ohne festen Plan so peu a peu ganz von vorne aufgebaut.

    Als wir uns den 15 Minuten angenähert hatten (ist nur ganz subjetiv für mich ein "Lesezeichen") wurde es in den Alltag mit eingebaut. Und ab dem Moment wo er so 1 Stunde geschafft hatte, hab ichs dann relativ schnell gedehnt und nach ca 3 Monaten gings dann auch die erforderlichen 4 Std wenn ich einen Officetag einlegen muss. Er tut sich allerdings auch leichter, wenn er tagsüber allein bleiben muss - abends ist er deutlich unruhiger und braucht länger, um sich dann irgendwann hinzulegen und zu schlafen. (Cam ist immer an wenn wir nicht da sind).

    Und ja, das erste halbe Jahr hat er ein paar Sofakissen und eine Decke zerstört und 1x sogar die Wand angenagt...aber seit gut nem halben Jahr klappt es problemlos.

    Ich bau immer ein Ritual ein - An Terrassentür wird Vorhang zu gemacht, am Fenster vorne mach ich das Rollo zu, Radio an und ein Stück Rinderlunge. In dem Moment weiss er schon, was kommt, und ich hab so den Eindruck, das macht es ihm leichter.

    Aber er ist eh so ein kleiner verkappter Beamter, er möcht immer wissen, was gleich passiert....und er liebt Rituale :rolling_on_the_floor_laughing: und besteht da auch drauf....

    Ich bau so eher unbeliebte Trainings immer gern in lustige bzw schöne Sachen ein. Also den ruhigen, schönen Waldspaziergang und danach bei der Rückfahrt kurz bei der örtlichen Hundeautobahn stehen bleiben und da noch eine kleine Runde drehen (bei uns funktioniert es so rum besser).

    Oder ich wecke meinen eigenen Ergeiz und mach es mit anderen zusammen.....so wie letztens, als wir mitten in der Stadt getrailt haben. Allein hab ich mich jetzt ewig lang gedrückt, mit dem Pubertier in die Innenstadt zu gehen....aber als Übungstrail war das überhaupt kein Problem, im Gegenteil! Hat sogar spass gemacht.

    Ganz ähnlich war das bei mir auch schon beim Reiten......als Dressurreiter sollte man ja auch ab und zu mal die Lektionen angehen, die vielleicht nicht grad das Glanzstück im Repertoire sind....das konnt ich immer am besten, wenn ich "Mitstreiter" in ner Dressurstunde hatte....da packt mich dann der Ehrgeiz...