8.3. Welches Lied hast du dir zuletzt angehört?
Bohemian Rapsody / Queen - gestern, auf dem Nachhauseweg von der Spätschicht....wenn ich ins Office muss zum Arbeiten brauch ich beim Heimfahren immer was lautes zum Mitgröhlen...
8.3. Welches Lied hast du dir zuletzt angehört?
Bohemian Rapsody / Queen - gestern, auf dem Nachhauseweg von der Spätschicht....wenn ich ins Office muss zum Arbeiten brauch ich beim Heimfahren immer was lautes zum Mitgröhlen...
Ich finde die unterschiedlichen Vorstellungen total interessant.
Mir wäre das zum Beispiel komplett egal. Ich will gefunden werden und leben. Ob ich gefunden werde weil extrem ehrgeiziger Hundeführer mit entsprechend ausgebildeten Hund, oder weil mehr zwischenmenschliche Gefühle der Antrieb sind, ist mir echt komplett egal.
Selbst wenn mir im Moment der Rettung das Herz in die Hose rutscht weil der Malinois mir seine 42Argumente zeigt, egal! Ich neige dazu gerne verhältnismässig zu schauen und was ist wichtiger als überleben? Alles andere ist nice to have/on top.
jaaa, für mich selber würd ich dir recht geben. Absolut!
Aber ich hatte in der engeren Familie einen Fall, da lag die Sache anders. Die VP die gesucht wurde, hatte ein schweres psychisches Problem - und da war dann tatsächlich das Fingerspitzengefühl und die Empathie und die Ausbildung des HFs als die Person gefunden wurde, sehr sehr wichtig. Die VP wäre sonst sofort wieder weg gewesen bzw war dann auch sofort wieder weg, weil eben der HF da etwas zu wenig drauf eingegangen ist. Die VP wurde dann recht schnell wieder aufgefunden von einem anderen Team - und da war der HF dann ruhiger und konnte die VP soweit aus dem Panikanfall rausholen (auch durch den sehr freundlichen Hund) so dass die VP dann weiter vom eigentlichen Rettungspersonal versorgt werden konnte.
Ich denk auch, bei immobilen VPs die nicht selber aus einer Situation wieder rauskönnen ist es egal, ob der HF großartig emphatisch ist oder der Hund mit Maulkorb findet - aber grad in Situationen wo die VP noch körperlich fit ist aber einen Panikanfall hat, oder Depressiv ist oder wenn Patienten aus einem Altenheim mit Demenz oder Alzheimer gesucht werden müssen, sollte man das nicht ganz aus den Augen verlieren. Da ist dann wohl ein Hund, der eher ruhiger und ggf freundlich auf den Gesuchten zu geht und ein HF der ggf auch noch "beruhigend" einwirkt, wohl besser geeignet. Denn auch das ist ja eigentlich auch durchaus immer mal wieder die Aufgabe der "Suchteams". So meinte ich das.
ein Mantrailing-Geschirr
Das 2te.
Aber diesmal gleich richtig angepasst und ausprobiert.
....hmpf....
Ja, ich kann mich im Prinzip KingKong komplett anschliessen.
Ich hoffe im Falle eines Falles, dass die Teams, die mich suchen, möglichst gut ausgebildet sind in dem, was sie machen. Menschenfreundliche Hunde und menschenfreundliche und hilfsbereite HF (!!!) sollten es sein, ich (ganz subjektiv) hab ja weniger Angst vor den Hunden - aber ich kenn den einen oder anderen HF bei uns im Flächensuchdingens, da hab ich (subjektiv!!!) ein klein wenig bedenken, ob der/die HF da wirklich so ...wie drück ich das jetzt aus? .....tatsächlich das "Opfer" an erste Stelle stellen und nicht eher das sportliche Finden.
Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: ich weiss, dass die allermeisten HF da unglaublich gute Arbeit leisten und gut ausgebildet sind und wirklich alles tun (s. Erdbeben i.d. Türkei) - aber ich kenne eben ein paar HF hier bei uns, die haben zwar tolle Hunde, die sehr gut sind in dem was sie tun - aber da fehlt mir (persönlich!) so ein bisschen das Verständnis fürs "Opfer"......da hab ich öfter den Eindruck, sie sehen das mehr als "Sport" und nicht als tatsächliche Rettung einer hilfsbedürftigen Person. Da sind dann auch die Hunde eher so.
Genau aus dem Grund mach ich (persönlich) Maintrailing tatsächlich nur als Hobby - ich bin auch viel zu wenig "Helfer", zu wenig Menschenfreund.
Ums auf eigentliche Thema runter zu brechen: die Hunde, die mit einem HF in den Einsatz gehen, bei dem nicht nur das Suchen und Finden, sondern auch das "Helfen und Retten" an erster Stelle steht, die sind meiner Erfahrung nach auch immer die menschenfreundlichsten Hunde. Das seh ich immer wieder bei den Teams der Bergwacht, quer durch alle Rassen - die haben hier immer die freundlichsten, nettesten Hunde. Da sind aber auch die HFs meistens sehr offen, am Mitmenschen interessiert, hilfsbereit und gut geschult sowieso.
7.3. Es ist keine gute Idee, mit ... zu experimentieren
Es ist keine gute Idee mit teuren Trailgeschirren zu experimitieren ohne sie vorher richtig probieren zu können....das geht ziemlich ins Geld hab ich festgestellt...
Hätte ich nur gleich eins vor Ort gekauft, dann hätte ich nicht teures Lehrgeld zahlen müssen. Naja, dafür hab ich jetzt eines, das wie angegossen passt - und eines, das gar nicht passt und das ich jetzt weiterveraufen muss.....*seufzer* (dabei mag ich das überhaupt nicht, Dinge weiterzuverkaufen....verschenken wär was anderes....aber dafür war es zu teuer....)
Hmpf!
Hab ich schon erwähnt, dass ich seit gestern einen komplett hormongesteuerten, neben der Spur laufenden, nervigen, singenden Puberben hab?
Ausgerechnet auf unserer liebsten Stammgassistrecke ist uns gestern ein total läufiges Mädel begegnet, die sich auch noch in den Ben verliebt hat......die Dame war ohne Leine unterwegs, sah Ben, rannte mit Herzchen in den Augen auf ihn zu - und ab da war es dann bei Ben vorbei........
Die HHs haben ihr Mädel zwar gleich eingesammelt und sich entschuldigt (ist ja ok, und weiter nix passiert - also in dem Moment) - aber der Herr Ben ist seitdem zum singenden, fiependen, unruhigen, liebestollen Casanova mutiert.............eijeijeijei.....ich wusste gar nicht, dass der beim Autofahren so heulen kann! Bei der eigentlichen Gassirunde war natürlich die Festplatte total im Syntaxerror...kein einziges Löffelchen war mehr übrig....
Zuhause gings dann wieder so einigermaßen, er fiepte noch eine Zeitlang vor sich hin und war unruhiger als sonst aber wenigstens war die Nacht ruhig und wie immer.
Grad eben hat er draussen was gehört und stand an der Terrassentür und hat wieder geheult.....
Ich werd heute sicherlich nicht hoch in den Bürgerwald fahren - sondern in die komplett andere Richtung irgendwo in die Filzen......ich hoff nur, die HHs mit dem läufigen Mädel kommen nicht auf die gleiche Idee....
Hab ich schon erwähnt, dass ich einen komplett hormongesteuerten, neben der Spur laufenden, nervigen, singenden Puberben hab? Ich will meinen normalen Ben zurück! Sofort!
5.3. Was ist (derzeit) dein Lieblingswort?
"intellektuell barrierefrei"
6.3. Wer ist dein Erzfeind?
Meistens mein innerer Schweinehund
Erster Trail in der Stadt auf Asphalt. Über einen großen Parkplatz, die steilen Treppen zur Stadt hoch in der Altstadtpassage, durch die kleinen Gassen und Gässchen auf den großen Stadtplatz....bin total begeistert - schliesslich nehm ich den Ben so gut wie nie mit in die Altstadt und er kennts eigentlich gar nicht.
Viele Leute, viele Hunde, Radfahrer, Autos, Kirchgänger...nix hat ihn gestört, er blieb einfach mit der Nase auf dem Trail.... ....damit hat er mich heute so richtig geflasht....
Altersbedingt (1,5 Jahre) versucht er Unsicherheiten/Konflikte erst mal mit fiddle oder freeze zu lösen. Erste Ansätze von fight schimmern durch.
Nur flight hat er wohl nicht im Programm.
jo wir sollten echt mal tauschen .. Ben exakt genau so !
Wie ist das bei euch? Zieht ihr als Partner an einem Strang? Habt ihr eine Linie? Oder ist das wie bei uns eine one -man-Show?
Soll ich ihn dazu bringen, mehr mit Leila umzugehen wie ich es tue?
Lustige Frage!
Wir ziehen hier alle an einem Strang - was das generelle Wohlbefnden und den Spass mit Ben betrifft....da ist weder meinem Mann noch meinen Kindern irgendwas zu Schade für den Herrn Hund.
Aaaaaber was die Grunderziehung betrifft, da isses wie bei vielen hier eher eine "One-Woman-Show".
Wobei ich da sehr entspannt bin, mittlerweile. War ja auch bei Bens Vorgängern nicht anders - ich war die "Strenge" und mein Mann (und später meine Kids) eher so die Lustigen, Spiel-Spaß-gute-Laune-Menschen"
Wobei es mich früher eher ein bisschen gestört hat, wenn aus der Richtung wieder mal ein "Erziehungstorpedo" kam.
Jetzt mit dem Ben isses mir egal, es belustigt mich eher.
Mein Mann und mein Sohn sind für Ben ...ja was....hm.....so eine Art "Sparringspartner" und "Spielis" und am Anfang auch "Kauknochen". Da sind sie aber auch selber schuld, weil: "ach ist das niedlich wenn der Kleine so aufdreht". Mein Spruch war dann immer nur: "Wie man sich bettet.....".
Heute kommt von mir nur noch ein : "Wenn du Hilfe brauchst, dann wirst schon was sagen" wenn der Herr Hund mal wieder ein klein wenig übertreibt im Spiel mit meinen "Männern". Die halten das schon aus.
Bei mir und bei "Fremden" isser recht gesittet - darum ists mir wirklich wurscht, ob die Herren nach ner Spieleinlage mal ein Pflaster brauchen.
Draussen merkt man den Unterschied auch sehr: bei mir klappt RR und auch die Leinenführigeit langsam ganz gut - Wenn mein Sohn den Ben an der Leine hat, komm ich nicht hinterher, weil der Ben dann das Tempo bestimmt und mein Sohnemann wesentlich längere Haxen hat als ich und einfach hinterher hechtet....macht er aber auch wirklich nur bei meinem Sohn und solange das den nicht stört (was er im zweifelsfall nieeee zugeben würde) ist es mir auch egal. Aber: er braucht da auch gar nicht jammern, hat er selber so "antrainiert". Nicht mein Bier!
Mein Mann ist auch eher der Typ: och ja, dann lass ich den Hund mal raus - aber er bleibt dann mit dem Kopf nicht so wirklich bei der Sache und dann hört man von der Terrassentür aus auch manchmal : "Rein! Kommst du jetzt rein! Komm! Beeeeennnnn! Hier! Rein!" wärend der Ben fröhlich durch den Garten rennt, Löcher buddelt, Leute anbellt oder an Blümchen schnuppert und sich gar nicht angesprochen fühlt.....
Aber: sie haben sich alle sehr lieb. Echt. Auch wenns manchmal weh tut....(also ihnen!)