vielen dank für all die antworten!
um noch auf die frage zurückzukommen die gestellt wurde: in der warmblutzucht wird eher selten über den "schlachter" reguliert, da meist allein die decktaxe für einen hengst höher liegt, als der schlachtpreis. auch ist es hier zu aufwendig einfach mal eben so "ins blaue" zu züchten (koppelunfälle o.ä. mal ausgenommen). allerdings ist es unter pferdeleuten nicht so selten, seine eigene stute von einem guten hengst decken zu lassen um eben dann ein fohlen zu bekommen, dass man meistens selber behält. grad wenn die stute gut im sport war und aus dem sport genommen wird, gehen viele diesen weg. hätte ich eine stute, würde ich mir das wohl auch überlegen. (immer vorausgesetzt, ich kann sowohl stute als auch fohlen entsprechend halten!!!!) sowas gilt unter reitern als ganz normal und überhaupt nicht verwerflich.
bei den haflingern, da schaut die sache schon anders aus: da gibts leider durchaus vermehrer im schlimmsten sinn des wortes, bis vor einigen jahren fühlten sich viele einfache landwirte berufen mal eben ein paar nette fohlen zu produzieren, ohne ahnung von aufzucht und die sind dann sehrwohl im duzend auf auktionen zum schlachtpreis nach italien zum metzger gegangen.
aber zum thema zurück: da haben sich natürlich aus den antworten gleich neue fragen ergeben:
mal angenommen, eine recht seltene hunderasse mit ensprechend kleinem genpool entwickelt im laufe der generationen eine erbkrankheit - meinetwegen weils jeder kennt HD. nun gibts von dieser hunderasse aber nicht mehr genug tiere, die sozusagen "frisches" blut mitbringen. dann wird also unter diesen umständen schon eine andere rasse eingekreuzt (eine möglichs ähnliche wahrscheinlich) um aufgrund von inzucht entstandenen schäden vorzubeugen?
lg
stella