Beiträge von LaBellaStella

    hm...

    Zitat

    Das Tierschutzgesetz verbietet den Eingriff nämlich ganz klar, wenn das Problem durch Erziehung gelöst werden kann! Ich finde es schon seltsam, daß hier einige meinen, daß das Tierschutzgesetz für sie nicht gelten würde.

    nun, ganz klar verboten würde ich jetzt nicht so sagen.... ( s. § 6 Abs. 5 Tierschutzgesetz in der Fassung vom 18. Mai 2006, BGBl. I S. 1207)....ausdrücklich sind bestimmte voraussetzungen für die "erlaubte" kastration beschrieben, und hier wird wortwörtlich auch:

    "Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung oder – soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen – zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird."

    genannt. hier könnte man nun trefflich streiten, ob eine kastration weil ein abgedrehter rüde für den halter nicht händelbar ist, genau damit erlaubt ist. aber das kann man den juristen überlassen.


    ich bin kein freund der kastration, wenn damit lediglich der bequemlichkeit des halters gedient ist.

    aber ich gehe mit tagakm völlig konform, sobald für einen hundehalter das zusammenleben mit seinem hund nicht mehr zu managen ist, ist für mich die kastration immer noch besser, als eine abgabe des hundes in den tierschutz oder ähnliches.

    im übrigen habe ich hier neben mir einen unkastrierten rüden sitzen, der mit sicherheit nicht kastriert wird.

    seine vorgängerin hingegen war kastriert.

    ich könnte beim besten willen nicht sagen, ob meine maja oder mein sam leichter händelbar war/ist. beides tolle hunde.

    sylvia, ich habs dir schonmal irgendwo geschrieben: in deiner situation hätte ich ganz genauso gehandelt. das war schon richtig bei chandro!

    lg

    stella[/list]

    balljunkie, ehrlich, mal hut ab! du hast was futterthemen betrifft, wirklich immer eine wahnsinns geduld. - wollt ich dir nur mal schreiben. ;)

    @ trix trax, es geht nicht um die "sagenumworbene" banane oder ums fenrier. es geht um die einzelnen bestandteile. - insbesondere zusatzstoffe wie künstliche vitamine, künstliche konservierungsmittel und auch darum, dass oftmals viel zuviel getreide im futter enthalten ist. von irgendwelchen anderen abfallprodukten, die eigentlich niemand freiwillig seinem hund füttern würde, mal ganz abgesehen. und es geht auch darum, wieviel von was genau in einem futter enthalten ist.

    wenn wölfe sich schon keine banane beschaffen konnten, dann würden sie sich aber mit sicherheit auch kein futter kaufen, dass sie mit einem zuviel an getreide und allem möglichen anderen vollstopft. sondern eines, dass möglichst viel von dem enthält, was sie eigentlich fressen: eben fleisch.

    wurde auch hier im forum schon sehr oft diskutiert. ob man nun fenier füttert, oder arden grange, oder markus mühle oder was auch immer: wissen was drin ist und sich ein bisschen gedanken drüber machen, obs für den eigenen hund gut ist, sollte man schon. schliesslich ists gar nicht so schwer: auf jeder futtermittelpackung stehts ja drauf.

    nix für ungut.


    lg

    stella

    hm, kennt ihr das buch "jedes kind kann (ein)schlafen lernen"?

    so ein bisschen kommt mir das bekannt vor, was die TS schrieb.

    in dem oben von mir genannten buch wird "verzeifelten" eltern empfohlen, genau nach plan und minuten ruhig ins zimmer des nicht einschlafen-wollenden kindes zu gehen, nach einem genau vorbestimmten ritual zu handeln und voila - nach einigen tagen schläft das kind tatsächlich schneller ein...

    allerdings wird in diesem buch auch eines ganz klar gesagt: das buch ändert nicht das kind - das buch macht es nur den eltern leichter, ihre eigene unsicherheit zu überwinden, es gibt ein festes "gerüst" aus ritualen vor, an die man sich einfach nur zu halten braucht...

    so ähnlich denke ich, funktioniert das auch bei unseren hunden: ein unsicherer hh kann sich an bestimmten regeln orientieren, der hund kann sich wiederum am halter orientieren, er weiss, was "passiert" und - voila, es funktioniert.

    irgendwo weiter oben steht es schon: es hilft dem (unsicheren?) halter in die richtige spur. jemand, der aus sich raus die sicherheit, respektive die erfahrung schon hat, braucht sowas eher nicht.

    mein hund wird begrüsst und zwar sehr überschwänglich, sobald ich aus schuhen und jacke raus bin. (das sind keine 5 minuten sondern höchsten 2 ;) und er bleibt dennoch problemlos allein zuhause). mein hund weiss, er darf in ruhe fressen, wenn ich seinen napf hingestellt hab - ohne drängeln oder quängeln - und völlig egal, ob wir schon gegessen haben oder nicht.

    obwohl ich eher weniger ein freund von "pauschalen" anleitungen bin (da ja auch jeder hund anders ist und anders reagiert) kann ich mir schon vorstellen, dass feste und bestimmte rituale so manchem hh helfen können.

    lg

    stella

    Wicked,

    niemand will dir was böses oder das wort im mund umdrehen.

    aber da du selber - und das waren deine worte - im tierschutz tätig bist, weisst du, wieviele buchstäblich arme hunde es im tierschutz schon gibt.

    da solltes du eigentlich nichtmal dürber nachdenken können, ob du jemals ganz bewusst dieses elend noch vergrössern willst.

    ich gehe davon aus, dass du dir die vorhergehenden postings wirklich gut durchgelesen hast? dann wirst du auch bemerkt haben, dass niemand schreibt, wir vergönnen wicked keine welpen vom eigenen hund, sondern: ohne das nötige wissen ist es definitiv unsinn, über eine eigene zucht oder eigene welpen nachzudenken. das wurde auch von meinen vorpostern mehrmals mit sehr ernsten und guten argumenten begründet. und auch dann, wenn du vielleich auch nur überlegst, dies irgendwann mal zu machen, wird sich an der sachlichkeit der argumente und an deren richtigkeit nichts geändert haben.

    die meisten hier im forum lehnen "ebenmalso"-vermehrereien ab (ich übrigens auch). also, guck doch mal in das oben genannte unterforum und lies dort mal einige zeit aufmerksam mit - ich bin mir sicher, dann weisst du, wie die postings in diesem thread gemeint sind.

    stella

    ps: hat sich grad mit deinem letzten post überschnitten. aber vorstellen und papiere machen lassen, das geht nicht in einem forum - da kannst du dir infos holen - sondern über einen zuchtverband.

    ich wünsch dir im übrigen, dass, wenn du tatsächlich diese idee verwirklichst, dein terrier seine guten eigenschaften weitervererbt. die chance ist unter umständen wesentlich niedriger als 50%, das weisst du?

    ich schliess mich meinen vorschreibern an:

    wenn der hund grundsätzlich gesund ist und nach dem "bad" in bewegung bleibt und solange er nass/feucht ist zuhause ein warmes, zugfreies plätzchen hat, spricht nichts dagegen.

    sam rennt auch das ganze jahr über in jedes gewässer - danach wird viel und kräftig gelaufen, bis wir zuhause sind, isser fast wieder trocken.

    lg

    stella

    :D

    ich hab auch so einen kanditaten: spätnachmittags, nach der grossen runde und nach seinem nachmittagsschläfchen fängt er an zu fressen.

    abends bekommt er dann noch die kleinere portion nach der abendrunde - die frisst er meistens auch erst über nacht auf.

    wenns mit der verdauung keine probleme gibt - warum also nicht? (wie der herr so das gscherr : ich frühstücke auch unter der woche nicht ;) )

    lg

    stella

    im naturschutzgebiet gilt immer leinenzwang.

    hier in bayern ist es mit der "schieswütigkeit" der grünen gesellen sehr sehr unterschiedlich.

    wobei die jüngeren meist die vernünftigeren sind und auch die netteren, vorallem, wenn sie selber einen hund haben.

    ein oder zwei kandidaten haben wir hier allerdings, mit denen ist nicht gut kirschen essen.

    die würden glattweg auf verdacht jeden hund, der weiter als ein paar meter im gebüsch ist, erschiessen. das sind auch die, mit denen man ständig aneinander gerät, wenn man ausreitet. (da kanns schonmal passieren, dass einer mit dem gewehr im anschlag vor einem steht und meint, er könnt einen vertreiben - vom öffentlichen forstweg, wohlgemerkt).

    aber die meisten jägersleut hier in der gegend sind recht nett und wenn man sie im wald trifft auch immer gesprächs- und auskunftsbereit. oben im hochwald z.b. ist einer, der sich sogar immer freut, wenn wir ihm begegnen und der hat sogar immer ein leckerchen für sammy in der tasche ;) und lässt seine cora ein bisschen mit sam spielen.

    alles in allem bin ich allerdings vorsichtig, denn wenn er erstmal einen hund erschossen hat, macht ihn "recht haben" auch nicht wieder lebendig.

    lg

    stella

    sowohl maja als auch sam hab ich von anfang an (hab beide als welpen bekommen) wo immer möglich ohne leine laufen lassen.

    natürlich nicht an strassen oder radwegen oder sonstigen gefahrenstellen.

    aber draussen in feld, wiese, wald funktionierte es ganz wunderbar. und, wie weiter oben schon geschildert, als erste kleine übungen fürs spätere abrufen kann man den bei den meisten welpen vorhandenen folgetrieb gut nutzen.

    rannte sam in die "falsche" richtung, bin ich lachend und "sammi hiieeer" rufend fröhlich in die andere gerannt - rannte er mir auf seinen kurzen beinchen nach hab ich ihn immer mit riiiiieeeeesen party empfangen und mit ihm möglichst interessante spielchen gespielt.

    später kamen dann versteckspielchen hinzu. das "hier" wurde immer und immer wieder geübt, zuerst nur, wenn er eh ankam, später dann je nach situation mit ablenkung usw.

    ich hatte glück, bei sam hat sich das so verfestigt, dass ich die leine tatsächlich nur noch in der stadt bzw. an der strasse brauche. (da allerdings grundsätzlich. nichtmal wegen sam sondern weil ich radfahrern, autofahren und so manchen mitmenschen eher weniger vertraue als meinem hund). ach ja, und wenn mir ein angeleinter anderer hund entgegen kommt, dann muss er auch kurz an die leine - denn falls es eine läufige dame ist, möcht ich ihn noch nicht wirklich in versuchung bringen ;)

    ich finde es einfacher, gleich von anfang an den folgetrieb zu nutzen - aber man kann es sicher auch noch üben (das freilaufen, die freifolge und das abrufen) wenn der hund längere zeit an der leine war. schleppleinentraining ist allerdings dann wohl sehr sinnvoll.

    lg

    stella