soweit ich auf die schnelle gelesen hab, ist waldo ein tsh aus spanien?
weiss man, ob er ein strassenhund war?
wenn ja, dann könnte es daran liegen. in manchen teilen spaniens ist es noch durchaus üblich, dass die männer die vielen streuner und strassenhunde teils mit gewalt "verjagen".
kinder und frauen sind eher "harmlos" - sprich manche füttern die hunde (mit resten) sogar, aber die männer sind eher weniger hundefreundlich.
(das soll jetzt bitte nicht als verallgemeinerung aufgefasst werden, ich kenne sehr tierliebe spanische männer die sich auch gerade für die spanischen strassenhunde sehr einsetzen! aber aufm "dorf" ist es leider noch oftmals so!)
daher könnte es sein, dass dein waldo sich - gerade bei dunkelheit - in "begleitung" einer frau einfach sicherer fühlt.
ihr habt ihn noch nicht so lange, wie ich gelesen habe? hier wird die zeit und viel viel geduld vieles richten. dein partner sollte versuchen, möglichst ruhig und geduldig vermehrt bindung und vertrauen aufzubauen. geht waldo am tag mit deinem partner mit? wenn ja, sollte er so oft wie möglich mit ihm spazieren gehen - und dem hund möglichst viel spiel, spass und gute laune bieten
(damit meine ich, er sollte dem hund vermitteln, wenn ich dabei bin, dann macht gassigehen spass und ich passe auf dich auf).
für die abendrunde würde ich empfehlen, dass ihr einfach die nächste zeit zu zweit mit ihm gassi geht - du gehst mit aber dein partner führt ihn an der leine bzw. ist der "aktive" part.
dein partner sollte waldo zuhause auch füttern, er sollte viel körperkontakt zu waldo suchen (kuscheln oder fellpflege z.b.) oder ihm ruhig auch spielerisch kleinere dinge beibringen (und wenns nur das pfötchengeben ist). gemeinsam lernen fördert die bindung und das vertrauen ungemein!
das wär jetzt, was mir ganz spontan eingefallen ist. bin mir sicher, weitere tipps folgen.
lg
nicky