Zitat
Genau das ist das Problem: wenn ich auf bestimmt Situationen trainiere, dann beherrscht der Hund die sicherlich. Sobald ich aber in eine andere Situation gerade die ähnlich ist, kann der Hund trotzdem ausrasten aufgrund schlechter Erfahrungen o.ä., weil er gerade erschrickt oder was auch immer (z.B. kennt zwar Rasenmäher, kläfft aber trotzdem jedes fahrende Motorrad an).
Ein Test an sich ist natürlich hilfreich, das Wesen einzuschätzen. Aber dann müßte der anders aufgezogen werden: der Halter müßte gecheckt werden, ob er seinen Hund kennt und wie er den Hund einschätzt, wenn xy passiert, wie er auf unerwünschtes Verhalten des Hundes reagiert bzw. selbigem vorbeugt. z.B.: Wie reagiert der Halter, wenn der Prüfer den Hund in eine Situation zu bringen versucht, in der der Halter genau weiß, sie bringt den Hund unter Streß - nimmt der Halter den Hund da raus, oder läßt er Fremde einfach am Hund rummachen (anfassen, wenn nicht gewünscht vom Hund o.ä.), was macht der Halter, wenn der Hund andere angeht etc.
Ein Hund kann nichts für sein Wesen, seine Vorgeschichte. Aber man sollte davon ausgehen, der Mensch könnte intelligent genug sein, sich auch mit einem Problemhund so zu bewegen, daß kein anderer gefährdet wird. Und genau DAS muß geprüft werden, NICHT der Hund und dessen Wesen.
LG,
BieBoss
jap!
völlig richig.
ich weiss, dass von verschiedenen hundetrainern/hundeschulen eine art "hundeführerschein" angeboten werden wird/soll, der das TEAM hund und halter auf alltagstauglichkeit prüft.
wo als nicht nur auf die reaktion des hundes in bestimmten situationen geschaut wird, sondern auch ein besonderes augenmerk auf die reaktion des halters gelegt wird.
das wäre nicht schlecht, wenn man das ebenfalls mehr in die "wesenstests" einbauen könnte.
aber ob das jemals so vereinheitlicht werden kann, wies wünschenswert wäre? 
ich glaub, da fliesst noch viel wasser die isar runter!
zur frage von wonder2009:
vor allem das fixieren/bedrohen und das anfassen lassen durch fremde, wenn ich nicht dabei bin, empfinde ich für meine beiden als schwer.
der gossi lässt sich definitiv nicht von fremden anfassen, er weicht aus bzw. ich unterbinde es, wenn ich merke, jemand möchte unbedingt
und joey, als herdimix - dem liegt es auch nicht grad im blut, sich von völlig fremden bedrohen zu lassen (ohne dass jemand von uns dabei ist) und dann dabei völlig ruhig zu bleiben. ich stelle es mir äusserst schwierig vor, ihm klarzumachen, dass er dabei einfach gar nix machen soll und keine signale geben darf, dass er das nicht möchte. (rigdeback machen, lefzen hochziehen, warnend knurren ect. ect.)
dieser teil wäre für mich definitiv der schwerste.
alles, wo ich direkt dabei sein kann und auf meine jungs einwirken, wäre wohl mit training zu schaffen.