Beiträge von LaBellaStella

    jap, stimme bibi völlig zu!

    den grössten fehler den man machen kann, ist, einen zweithund "irgendwie duchzudrücken"

    das geht unter umständen fürchterlich nach hinten los.

    wenn dein freund nur mit druck oder "überreden" zustimmt - dann könnte es passieren dass er beim ersten problem das mit dem "zweiten" auftaucht, kalte füsse bekommt.

    das solltest du wirklich genau abwägen! (hab da schon viel erlebt - grad mit "secondhandhunden" im bekanntenkreis - ist nicht lustig, wenn der partner dann nicht mehr mitspielen will).

    :D

    ich gehör ja auch schon (fast) zu den "rentnern" :D

    könnt ich wählen, würd ich am liebsten mit gaby und ihren schweren jungs inkl. idefix gassi gehen! (nein, gaby, nicht weil du in meinen augen eine flexileinen-unbelehrbare-fusshupen-omi bist - im gegenteil! -aber du passt grad so schön als gegenbeispiel!!)

    ich schliesse mich denen an, die meinen:

    jeden tag steht ein trottel auf - manchmal ein "rentner" manchmal ein "nassforscherjungspund" - ein gegenmittel hab ich noch nicht gefunden!

    ich finds gut, was du machst.

    ähnlich halte ich das auch. lieber ein mal zu oft ranrufen ,anleinen oder abseits absitzen lassen - ist besser, als hinterher der ganze ärger, wenn z.b. ein radfahrer wg. hund stürzt.

    meine jungs laufen zu 90% "offline" da tun ihnen die 10% angleint oder neben mir nicht weh.

    allerdings vermeide ich es nach möglichkeit auch, beim normalen gassi auf viel befahrenen radwegen ect. zu gehen.

    (hab das glück dass ich hier sehr viele andere möglichkeiten habe) :smile:

    würde das jeder hh so halten, gäbs wohl auch weniger "hundefeinde".

    für den langhaar-sam hab ich ein grünes, für den kurzhaar-joey ein rotes.

    fand und finde sie praktisch. (wenns auch manchmal ausschaut, als würde eine ampel auf einen zuspringen... :hust: ).

    gäbs kein leuchti, müssten die jungs wohl beim abendgassi im dunkeln einen grossteil der runde im fuss oder an der leine bleiben - denn auch bei uns gibts die seltsame spezies der biker, die auch im kältesten winter unbedingt
    über wiesen oder pfade heizen müssen - meistens selber noch unbeleuchtet so dass ich sie nicht rechzeitig sehe. da sollen die biker wenigstens meine jungs sehen.

    den einen oder anderen "mondscheinspaziergänger" trafen wir auch schon, der meinte "das find ich toll, so sieht man, dass da was kommt und erschreckt sich nicht so wenn plötzlich ein (schwarzer) hund neben einem steht oder vorbeiläuft"

    insofern machts für uns schon sinn, das leuchtkringel.

    ;)

    schon kurios:

    die einen meinen "gaaar kein problem, das mit dem 8 stunden alleine sein"

    die anderen behaupten: "man muss den ganzen tag für seinen hund da sein".


    beides deckt sich absolut nicht mit meiner eigenen erfahrung.

    ich kenne hunde, die kein problem damit haben, wenn der hh vollzeit arbeitet.

    aber: ich kenne auch sehrwohl hunde, die tatsächlich überhaupt nicht allein bleiben können trotz aller bemühungen.

    und ich kenne hunde, die so wie meine beiden, 4-5 mal pro woche 3-4 stunden alleine sind.

    ich persönlich hätte mir keinen hund geholt, zu den zeiten, in denen ich vollzeit abeiten musste.

    nicht, weil ich "meinen hund überall hin mitnehme" (sicher nicht) - sondern einfach weil ich zu oft erlebt habe, dass ein hund irgendwann doch nicht mehr so lange allein bleiben konnte (sei es, weil er es nie richtig gelernt hatte oder sei es aus gesundheitlichen/altersgründen.)

    es gibt weder ein "100%" dass ein hund 8 stunden (auf dauer!) alleinebleiben kann noch ein "100%" dass es nicht geht.

    das optimale liegt wohl wie immer irgendwo in der mitte - weder eine ganztägige dauerbespaßung/bemutterung (wie schon ein bisschen unterschwellig rüberkam bei ganztagszuhause-hhs - was ich nun auch wieder für ein doofes vorurteil halte) tut gut noch das gegenteil.

    ich verurteile mit sicherheit niemand, bei dem es nicht anderes geht und wo hund und hh mit der situation gut klar kommen. denn das gibts - keine frage.

    nur - ein kleines bisschen sollte man schon auch immer zur vorsicht mit dem "super-gau" rechnen und dann eben den berühmten plan B haben, der u.u. dann auch über längere zeit greift. :smile:

    ich hab mit allen meinen hunden noch nie eine hundeschule besucht oder einen hundetrainer engagiert.

    ich mach das mehr aus dem bauch raus.

    allerdings les ich gern gute fachliteratur. ob das nun ganz allgemein um "wie ticken hunde" geht, um die gesundheit oder ums trailen oder fährten, um futterfragen ect. - da stehen eine ganze menge bücher im regal.

    wie so viele lese ich fast alles - bleib dabei aber kritisch und ziehe mir einfach das für mich passende raus.

    bei sachen, die mich interessieren oder die ich gern "lernen" möchte besuch ich auch gern mal einen kurs (wie letztens mantrailing).

    verschiedene seminare finde ich auch ganz interessant.

    hätte ich ein problem, das ich selber nicht lösen kann - dann allerdings würde ich mir auch jederzeit einen trainer zu hilfe holen.

    meine hunde brauchen "nur" alltagstauglich sein - mehr nicht. tauglich für meinen alltag und den meiner familie. und das klappt recht gut.

    koppel hab ich keine -und stelle mir das auch schwierig vor.

    allein schon, weil meine beiden unterschiedlich gross sind und sehr sehr unterschiedliche bewegungsmuster haben (der eine ist "langsamer" aber grösser, der andere "hibbelig" und kleiner).

    hab ganz altmodisch zwei leinen. klappt (nach anfänglichem leinenmakramee ;) ) mittlerweile sehr gut.

    die bedeutung der calming signals kannst du - wenn du meinen vorschreibern immer noch nicht glaubst - bei Turid Rugaas in ihrem buch nachlesen. vielleicht glaubst du ihr mehr als uns?

    (*Turid Rugaas ist eine norwegische Fachfrau für das Hundewesen und Autorin von Sachbüchern.

    Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt sie sich hauptberuflich mit Hunden, unter anderem auch als Trainerin. Ende der 1980er Jahre begann sie mit ihrem Kollegen Stale Ødegaard die nonverbale Verständigung unter Hunden zu untersuchen. Ihre Forschungsergebnisse fanden Niederschlag in Büchern und audiovisuellen Medien zu dem Thema Beschwichtigungssignale bei Hunden. Quelle: Wikipedia)

    weiter oben schrieb ich dir bereits einen buchtipp: Das Apha Syndrom von Anders Hallgren - was deine meinung zu alphas und betas vielleicht etwas geraderücken dürfte.

    (*Andres Hallgren - schwedischer Autor so erfolgreicher Hundebücher wie "Hundeprobleme - Problemhunde?", das auch in Deutschland erschienen ist, studierte Psychologie an der Universität in Stockholm. Aber statt sich weiterhin auf dem Gebiet der menschlichen Psychologie zu betätigen, spezialisierte er sich bald auf Hunde und ist nun seit über 30 Jahren Trainer und Hundepsychologe. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften schrieb er 15 Bücher über das Verhalten von Hunden und trainierte selbst einige tausend Hunde. Er berät jede Woche telefonisch Hundebesitzer, hält Vorträge in der ganzen Welt zum Thema "Hundepsychologie" und bildet Personen in seinem Fachgebiet aus. *Quelle: BorderWiki)

    ebenfalls für den einstieg wäre das buch "Das andere Ende der Leine" von P. McConnell nicht schlecht (später kannst ja tiefer und komplexer in das sachgebiet einsteigen).

    auch leichte kost für den anfang: Das Gefühlsleben der Tiere von M. Bekoff oder Die Welt in seinem Kopf von Dorothee Schneider.

    wenn das immer noch nicht reicht, als untermauerung der ratschläge der meisten hier, kannst du zusätzlich noch

    "Mensch-Hund-Psychologie" vom Tschentscher oder "Die Dominaztheorie bei Hunden" vom James O´Heare lesen.

    Auch gibts hervorragende seminare, die einem so manches mal die augen öffnen können. (zu diesen nimmst du deinen trainer wohl am besten gleich mit).

    mehr ratschläge von meiner seite aus kommen hier nicht mehr - denn ich habe "nur" jahrzehntelange erfahrung mit hunden (im übrigen alles TS-hunde - auch aus dem "süden") und bin kein selbsternannter hundetrainer.

    ich wünsch deinem hund alles gute. vielleicht blickt ja sein herrchen doch noch über den tellerand raus.

    an erster stelle:

    rennspiele.

    aber auch rumrangeln, rumkugeln, gegenseitiges umwerfen, den anderen am fell übers parkett ziehen ect. sind sehr beliebt.

    auch kräftige zerrspiele sind immer gern gespielt.

    sie könne beide sowohl mit gleich grossen/grössern spielen wie auch mit den ganz kleinen. mit den mädels sowieso - und mit den meisten rüden auch - wenn sich diese spielfreudig zeigen.

    beliebt ist auch das "rudelheulen" wenn wir hier hundebesuch haben - ohrenbetäubend! :D

    nichts von dem was du schreibst, machen meine beiden jungs in den von dir beschriebenen situationen anders.

    ( bis aufs hüten und den territorial/schutztrieb - aber das ist logischerweise auch für meinen hüti und für meinen herdi was ganz anderes).

    sogar der dicke schwiegerdackel zeigt in den von dir genannten situationen ähnliches verhalten. (gut - am stock mit kran hochheben - das würde nix, dafür ist sein eigengewicht mittlerweile zu hoch, dat hält der stärkste dackelkiefer nimmer aus ).

    noch seh ich immer nicht ganz klar, ob du nun "allrounder" haben willst, wie es sie ja eigentlich überall gibt oder spezialisten für "xyz"?