Beiträge von LaBellaStella

    hm, heisst das, ihr bringt reno zurück?

    auf der einen seite finde ich das ein bisschen schade, denn ein klein wenig länger zum eingewöhnen hätte ich ihm schon vergönnt.

    auf der anderen seite, wenn es denn gar nicht geht und ihr so gar keinen draht zu ihm bekommt, ist es wohl besser, gleich einen schlußstrich zu ziehen.

    ich hab nur eine bitte an euch/dich: bevor ihr euch nun einen anderen hund holt, wäre es gut, wenn ihr euch noch ein wenig mehr informiert.

    vorallem über hundliche kommunikation und über verschiedene verhaltensmuster, die grade bei tierschutzhunden immer mal wieder auftreten können - nicht müssen!. (angst, unsicherheit,reaktionen auf fremde umweltreize/fremde menschen ect.).

    ich mein das nicht böse - aber je mehr man weiss, desto sicherer wird man selber und das macht es auch dem hund leichter.

    es gibt einige gute literatur drüber, wenn es dich interessiert, dann kommen da sicherlich ein paar richtig gute vorschläge.

    interessanter fred!

    das mit dem "weglocken" seh ich oft bei meinen beiden. der gos ist ein meister drin - und joey fällt fast jedesmal drauf rein.

    auch der dicke schwiegerdackel macht sich den umstand, dass "alarm"-schreien immer dazu führt, dass alle nachsehen kommen, zu nutze. (und der ist eigentlich ein einzelhund).

    auch an anderen kleinigkeiten gut zu beobachten: von vorne hab ich keine chance das spielzeug zu bekommen - zwick ich allerdings den anderen in die rute wird er sich empört umdrehen und dann könnte es klappen.

    auch ein "wenn ich dieses tue, dann passiert jenes" ist ja in gewisser weise ein "vorausschauendes" denken.

    "klopf ich mit der vorderpfote an die terrassentür, kommt frauchen und öffnet sie". sicher, das wurde irgendwann verknüpft - aber trotzdem denkt hund m.e. hier "voraus". d.h. er agiert zielgerichtet, ohne kommando - er leitet etwas bewusst ein, er erreicht damit etwas.


    was das beispiel mit der roten ampel betrifft: nimm einen erwachsenen ureinwohner des amazonas, der nie ein auto oder eine ampel sah und setz ihn in münchen am altstadtring aus. vielleicht wird er instinktiv (!!!) nicht oder wenn dann nur bei einer lücke im verkehr die strasse überqueren - vielleicht wird er auch überfahren - vielleicht aber lernt er auch aus beobachtung der anderen, dass man bei grün geht und bei rot steht....vielleicht lernt er es auch nur aus einer (schmerzhaften/erschreckenden?) erfahrung (angehupt werden, angedischt von der stossstange)....also ähnlich wie unsere hunde.


    umgekehrt wird auch das leistungsfähigste primatenhirn eines grossstadtbewohners ohne lernen oder verknüpfen oder erklärungen oder entsprechende erfahrungen allein durch denken nicht in der lage sein, giftiges von ungiftigem zu unterscheiden in den weiten des amazonasurwaldes.

    was instinktives betrifft: auch der mensch hat noch sehr sehr viel instinkt in sich. den unser gehirn oft nur schwer beeinflussen kann. ich kenn genügend erwachsene, die in ihrer impulskontrolle/vorausdenken/selbsterhaltung/denkweise o.ä. nicht weiter sind als meine hunde! (tante else, die auf der anderen strassenseite oma krawuttke laufen sieht und direkt vors auto springt, vor lauter wuselig und schusselig und weil sie ihrem impuls folgt (sprich, das primatenhirn nützt da nix mehr weil ausgeschalten), unbedingt traschen zu müssen...)

    ich glaub schon, dass hunde zu einer gewissen denkleistung fähig sind. höchstwahrscheinlich zwar nur in gerigem maße abstrakt und wohl weit weniger vorausdenkend als wir primaten - aber eben ähnlich wie bei einem kleinkind.

    schon alleine die unterschiedlichen arten und weisen, wie zwei hunde ein und das gleiche "problem" lösen ist sehr interessant zu beobachten.

    wären das alles nur instinkthandlungen oder verknüpfungen, dann müsste man doch eigentlich annehmen, dass jeder hund (in gleicher umgebung, beim gleichen hh usw.) das gleiche problem auf die gleiche weise löst? oder bin ich da auf dem falschen dampfer?


    allerdings: ich bin da kein fachmann - das ist nur so eine kleine, private vermutung von meinereiner :smile:

    grundsätzlich stimme ich DSH-Bauer zu.

    allerdings eines wäre noch zu bedenken:

    bei DSH-Bauer wurde aus dem kleinen welpen ein grosser hund - also in etwa die gewichtsklasse seines ersthundes.

    auch hat er - soweit ich weiss - einen rüden und ein mädel.

    der chi wird ja nun bei aller liebe auch als erwachsener hund ein kleiner hund bleiben.

    da könnte (betonung liegt auf könnte - denn in der regel sollte es funktionieren) es mal probleme geben wenn du ein gleichgeschlechtliches paar hast, wenn der "jungspund" in der pubertät ist und vielleicht frecher wird, als gut für ihn ist. wenn der "alte" ihn dann maßregelt ist das doch bei einem in etwa gleich grossen nochmal ein bisschen was anderes.

    wie gesagt: das ist nur eine anregung, auch da mal drüber nachzudenken. :smile:

    wobei ich auch sagen würde, wenn der "grosse" gut sozialisiert ist und eher der gelassene typ, dass das dann ganz gut klappt.

    wie bei quebec-gabi:


    täglich, da ja zu zweit.

    zu anderen hunden: je nachdem, wen wir so treffen beim gassi und wo ich langgehe.

    es gibt hunde + hhs die treffen wir recht regelmäßig, ab und an taucht jemand neues auf (da kommts dann drauf an ob verträglich und ob abgeleint wird - an der leine gibts keinen kontakt!) und ab und an treffen wir auch überhaupt keine anderen hunde.

    wir haben viel hundebesuch hier bei uns - wir besuchen oft andere hhs und ab und an dauern die besuche auch ein paar tage.

    von grossen genossen bis zu minihunden, von männlein, weiblein, von hundeopas/omas bis hin zum 9 wochen alten welpen ist da alles mögliche dabei.

    meistens gar kein problem und kontakt wird von meinen beiden immer gern aufgenommen. wenns denn passt. wenn nicht: auch nicht schlimm.

    wir hatten mal vor ein paar jahren als showeinlage beim alljährlichen grossen turnier im verein folgendes veranstaltet:

    pferd-reiter und hund-mensch bildeten immer zu viert ein team.

    reiter mit pferd mussten einen kleinen geschicklichkeitsparcours überwinden - und gleich anschliessend hund mit mensch ebenfalls.

    ein kleiner hüpfer über ein cavaletti, slalom durch stangen, rückwärts einparken ums eck, eine acht um kegel rum usw. usw. (den tunnel mussten allerdings nur das hund-mensch-team bewältigen =) ).

    das war ganz lustig und hat auch den zuschauern viel spass gemacht. vielleicht wäre sowas in der art was?

    jaaa, das wollt ich auch grad sagen.


    kür reiten ohne hund ist schon nicht ganz einfach.

    vorallem - das mein ich nun nicht abwertend! - wenn die reiter nur in etwa E-fertig sind.

    viel zeigen kann man da ja nicht. bei einer reinen spass-kür fürs publikum werden 5 oder 6 minuten schritt, trab, galopp auf grossen linien schnell ein bisschen langweilig.

    und eines vorallem liegt mir da sehr am herzen:

    auch wenn hund und pferd(e) sich kennen, heisst das noch lange nicht, dass sie auch in einer doch recht stressigen stituation (fremder platz, viele menschen, ungewohnte geräusche ect.) ganz anderes reagieren als sonst.

    ein falscher tritt vom pferd und der hund hat schwerste verletzungen.

    eine falsche reaktion vom hund, die das pferd erschrecken - und der reiter hat u.u. schwere verletzungen....

    sowas braucht sehr sehr viel übung und zeit!!

    haben die pferde schon turniererfahrung? macht ihr mit dem hund dogdancing oder obidience oder ähnliches?

    ich würde es mir sehr sehr gut überlegen.

    edit:

    auch wenn ihr nicht "strengste dressur" reitet - was genau wollt ihr denn reiten? linksrum, rechtsrum, gradeaus???

    es geht doch nicht um einzelne lektionen sondern darum, dass das ganze irgendwie handelbar ist - sowohl pferd als hund. da sollten auch vom reiterlichen her einige dinge unbedingt im schlaf klappen.

    nochmals: überlegt euch das gut! den tieren zuliebe!

    danke, chris, wie so oft, meine vollste zustimmung zu deinem beitrag!

    man kann es, glaub ich, gar nicht oft genug betonen: der mensch - mit seinem recht gut funktionierenden primaten-gehirn - sollte dieses einschalten und nützen.

    der mensch kann reflektiern, was er für einen hund will und woher er ihn will.

    er kann drüber nachdenken, was geht und was gar nicht.

    er kann sich gedanken über zukünftige eventualitäten machen, über vorsorge, über event. auftretende krankheiten, kann sich informieren und abwägen.

    komischerweise scheint das z.b. beim autokauf gut zu funktionieren - nur wenns um ein lebewesen geht, um hunde geht, dann les ich immer wieder: "informieren ist schwierig, informieren ist doof, informieren ist kompliziert...wollte nicht, konnte nicht, wusste nicht............"

    beim autokauf weiss man vorab, wieviel sprit die schleuder verbraucht, ob benzin oder diesel, ob kombi, van oder coupe, man weiss, dass es eine gewisse wartung braucht, man informiert sich über versicherung und steuern, ob es ein VW, BMW wird oder ein Honda oder Peugot, bei gebrauchten fragt man nach den macken und nimmt meist zum kauf noch einen spezi mit, der sich auskennt, man liest zeitschriften oder googelt nach typischen macken.........

    wieso tun soviele menschen das nicht auch vorab beim thema "hund"?

    ich selber hab auch so einen "flughafenhund" hier. aus spanien.

    3 monate war er alt, als er ankam. nun ist er fast auf den tag genau 3 jahre hier.

    er wurde 4x auf mmk getestet: vor dem abflug, 3 monate nachdem er hier war, ein jahr danach und vor einem jahr nochmal.

    die einzige infektionskrankheit die er jemals hatte war eine bakterielle bissinfektion durch eine (bayrische) zecke....

    wichtig ist, dass wir menschen "mitdenken". ob nun die potentiellen hundehalter oder die orgas oder die tierärzte: wir menschen sind in der verantwortung!

    wie, wo und warum genau wurde hier im fred, hier im forum schon erschöpfend ausführlich erörtert. und im internet gibt es mehr als genug infos.

    ich persönlich fürchte die typischen mmk weniger als andere infektionen, die sich meine hunde hier in DE überall holen können. (zwingerhusten, giardien, magen/darminfektionen, die typischen "zeckenkrankheiten" wie boreliose, verschiedene würmer oder andere parasiten.....usw.usw.).

    da hab ich ein viel grösseres problem mit den hhs denen es völlig schnuppe ist, dass "bello" schon seit 2 wochen durchfall hat und die weder nach den ursachen schauen noch andere hhs warnen - und schon gleich gar nicht dran denken, die häufchen wegzuräumen. ( und da gehts querbeet: ob nun "bello" vom züchter, vermehrer, aus dem deutsch. TS oder von einer auslandsorga ist!)

    wenn ich mir das alles so durchlese....dann bin ich froh, dass ich aufm land wohne.

    hier hats einfache regeln: gemähte wiesen oder abgeerntete felder:/stoppelfelder null problem. (durch eine hoch stehende wiese laufen hier eigentlich nur die touristen... :hust: ).

    da sagt keiner was und hat auch keiner was dagegen. (natürlich sollte es selbstverständlich sein, seine häufchen wegzuräumen).

    wälder: unsere grossen stadtwälder: kein problem. die privaten wälder: je nachdem. (kommt ein bisschen drauf an wem sie gehören und wer die jagd hat).

    allerdings ist bei uns alles recht weitläufig - d.h. die hundedichte ist nicht so gross. es "verteilt" sich alles.

    hmm.

    für mich überwiegen die vorteile bei der zweihundhaltung eindeutig.

    aber: ich hab auch sozusagen "von mir aus" nach einem passenden zweiten hund gesucht.

    ich und die familie wollten einen.

    wir haben uns zusammen in joey "verliebt".

    wg. zu kurz kommen:

    jain. bei uns ist es eh schon immer so gewesen, dass sam (ersthund) nie der besonders "kuschlige" war. er kommt mal an und möchte kuscheln - für 1 minute und dann geht er wieder zufrieden.

    er ist auch nicht der typ, der die körperliche nähe von anderen hunden sucht -> was das kontaktliegen betrifft. er ist definitiv ein "alleinschläfer".

    joey (zweithund) hat da nix dran geändert: sams "eigenständigkeit" wurde durch den zweithund nicht schlimmer oder besser - obwohl joey ein richtiger "kuschelhund" ist - dem kanns nicht nah genug sein. :smile:

    bin da ganz froh drum, denn zwei "kuschler" wären dann wohl schon anstrengend.

    als joey kam, war sam erziehungstechnisch aus dem gröbsten raus - auch daran hat sich nichts geändert.

    allerdings war sam damals ca. 2 jahre alt und joey ein welpe. joey hat sich also naturgemäß zwar viel von sam "abgeschaut" aber sam nix von joey.

    im grossen und ganzen läuft es sehr entspannt ab: sie spielen draussen (ab und an auch drinnen) viel - rennspiele, jagdspiele, zerren oder raufen.

    ab und an "kracht" es auch mal - kurz und heftig - danach ist wieder friede freude eierkuchen :smile: - wie zwei brüder halt.

    natürlich ist mit zwei hunden ein bisschen mehr management nötig: ob man da nun beim fressen besser aufpassen muss oder bei anderen dingen, hängt stark von den hunden ab.