Beiträge von LaBellaStella

    hm. hier sind so gut wie alle feld/waldwege (ausser für landwirtschaftlichen verkehr!) für autos gesperrt.

    mir ergings letztes jahr mal im frühjahr ganz ähnlich:

    ich geh nichtsahnend durch den wald und von hinten kommt ein auto. ich denk mir noch, komisch, ist nicht das auto vom jäger (den kenn ich, ist ein netter) und der forstwirt fährt hier auch nur mitm trecker durch in der regel...

    ich tapper also mit den jungs zur seite, lass sie absitzen....und schon werden sie fast von einem grösseren mischling "überrannt" und angespielt....

    da war ich nun auch nicht grade erfreut.....der/die hh ist einfach weitergefahren, sein hund blieb noch eine zeit bei meinen beiden und hat sie (zwar freundlich) aber penetrant zum spielen aufgefordert........

    irgendwann isser dann in mordstempo hinter dem auto her.

    fand ich nun - auch wenn ich die umstände nicht kenne - nicht wirklich prickelnd. erstens weil die wenigstens mit sowas rechnen und zweitens wird der weg oft auch von reitern oder wanderen benutzt (wo soll man denn sonst noch hin, damit man eben mal keinen autos begegnet?).

    perfekt erzogen? nö.

    perfekt in meinen alltag passend? jo! ;)

    wobei ich da eh nie weiss, was das heissen soll "perfekt erzogen" :???:

    das definiert doch eh jeder anders glaub ich.

    was können meine jungs? na das, worauf ICH WIRKLICH wert lege, das was mir wirklich wichtig ist . die betonung liegt auf wirklich wichtig.

    als da wäre: die meiste zeit offline laufen beim gassi gehen - voraussetzung dafür ist ein funktionierender rückruf, verträglichkeit mit artgenossen, ignorieren von anderen, fremden menschen (egal ob jogger oder radfahrer oder oder oder) und das nichtjagen.

    mal ein paar stündchen vormittags alleine bleiben, ohne dass hinterher die wohnung ein trümmerfeld ist und die nachbarn ohrensausen haben.

    ansonsten überall hin mit können, ohne dass es für mensch oder hund stressig ist.

    das ist mir wichtig, das können sie auch.

    die leinenführigkeit bei sam, meinem hüti-gos könnte besser sein. er neigt schonmal dazu, ins ziehen zu kommen, vorallem beim losgehen.

    da ich lieber offline mit den jungs gehe - bin ich da allerdings recht "grosszügig" und auch selber nicht konsequent genug.

    an klassicher UO liegt mir wenig - sie können beide warten, langsam,sitz, platz und bleib auch aus der entfernung - mehr brauch ich für meinen alltag auch nicht.

    "bei fuss" ist ihnen völlig unbekannt *gg* - bei uns ist das "da bleiben" dann bleiben sie eben so 2 m um mich rum. ob das aber neben, vor oder hintermir ist - ist mir nicht wichtig.

    eine klassische BH könnte ich also mit ihnen nicht laufen.

    ab und an üb ich oder die kinder ein paar tricks - aber mehr als spass an der freud denn aus ehrgeiz. wobei da auch oft ganz neue dinge draus entstehen - eigentlich ganz anderes gewollt aber trotzdem lustig *gg*

    Zitat

    Flick versucht zur Zeit an Bäumen hochzuspringen ( rückwärts schockiert )
    um " hochstmöglichweitobendawo " ranzukommen

    :lol: DAS kenn ich auch!


    jap. genauso isses noch oft.

    auch unser örtliches tierheim war jahrelang so ein fall:

    ungeheuer engagiert für den tierschutz, für die hunde, katzen und das andere getier wurde alles menschenmögliche getan - aber irgendwie brachten sie es nicht fertig, das nach "aussen" zu transportieren.

    da hatten viele das gefühl, dass sie als intressenten eher "störten".


    egal ob man spenden vorbeibrachte, gassigeher werden wollte, ein tier adoptieren wollte oder sonstwie helfen: die "mannschaft" des THs war ziemlich festgefahren in alten trittmustern und hierachien, im verein selber waren seit jahrzehnten die selben menschen im vorstand (man könnte sagen seit dem letzten krieg *G*) und jeder, der diese hierachien aufbrechen wollte, wurde "rausgebissen".


    erst mit dem tod der ersten vorsitzenden (die - und das möchte ich keinesfalls schmälern - eine wunderbare frau und ungeheuer engagiert im TS war) wurde es besser.


    ein neuer leiter kam ins TH, die mannschaft wurde erneuert, gassigänger waren herzlich willkommen, der verein gründetet einer sehr engagierte jugendgruppe, es gibt nun eine tierheimzeitschrift, jeder, der zu den üblichen besuchszeiten ins TH kommt, darf sich (in begleitung) umsehen und bekommt alles erklärt.

    sie veranstalten tombolas, sommerfeste, weihnachtsbazare. tag der offenen tür ist 4x im jahr, in der örtlichen tageszeitung hat der leiter des THs eine eigene kolumne in der er geschichten über das tierheim erzählt, eine gute hompage wurde gemacht inkl. blog.....

    kurz: der TSV und das angeschlossene TH igeln sich nicht mehr ein - sondern öffnen sich.

    dann und wann veranstalten sie auch seminare für hundehalter (zwar sind die dazu engagierten vortragenden nicht immer mein fall - aber immerhin!)

    möglich wurde das alles, nachdem sich der vorstand verjüngt hatte und es verstand, mehr und mehr die "öffentlichkeit" in den THalltag einzubinden aber gleichzeitig auch eng mit der stadtverwaltung zusammenzuarbeiten.

    z.b. die tierbabyklappe am tierheim: da gehts ja nicht nur um die bauliche maßnahme und um das "wie" - sondern auch darum, wer denn die kosten für das auf diese weise "entsorgte" tier übernimmt.

    die stadt zahlt pro tier und tag einen festen betrag an das tierheim. allerdings möchte die stadt dann auch wissen, woher das tier kam.

    stadtgebiet oder aber umliegende gemeinde (denn dann muss diese zahlen)

    war ein bisschen hin und her bis man sich da über die kosten einig war - nun teilen sich die stadt und die umliegenden gemeinden die kosten für die babyklappentiere. geht doch! ;)

    jap, schlaubi hat soooo recht.

    jahrhundertelang hat so gut wie jeder mensch verstanden, WAS ein hund kundtut, wenn er knurrt.

    jahrhundertelang lebten menschen und hunde zusammen und jeder wusste, was knurren heisst und dass danach irgendwann mal ein beissen kommt.

    keiner hat sich gewundert, keiner hat sich darüber empört - und grundsätzlich war der allgemeine tenor: selber schuld wer vom hund gebissen wird. das war so "verankert" dass daraus sogar sprichwörter entstanden sind: "schlafende hunde soll man nicht wecken" "hunde die bellen....." usw.

    aber seit einigen jahren scheint da was im "kollektiven" gedächtnis verlorengegangen zu sein - nicht bei allen, aber bei vielen!

    da wird knurren, zähnezeigen oder auch abschnappen nicht mehr als ganz natürliche kommunikation gesehen - sondern irgendwie gleich als "angriff" schlimmster sorte.

    da hat sich so einen art kuscheltiermentalität entwickelt, so eine art "lassiesyndrom". und ab und an wohl auch das "alphasyndrom" - mein hund HAT mich nicht anzuknurren!!! (mit drei ausrufezeichen, damit man es auch wirklich selber glaubt)

    an meinen hunden hat niemand rumzuspielen, niemand hat sie zu ärgern. dafür sorge ich.

    meine hunde dürfen jederzeit sagen, dass ihnen eine situation suspekt oder etwas nicht geheuer oder etwas unangenehm ist.

    ich respektiere also ein knurren - und überlege mir, was genau der auslöser sein könnte. und versuch dann, genau das dann zu ändern und dem hund zu zeigen, dass ein knurren unnötig ist, weil alles in ordnung ist.

    ansonsten gilt hier der spurch (und das kann man ruhig wörtlich nehmen!): die hunde knurren vielleicht - aber das frauchen ist bissig!

    Zitat

    Ich würde eher einen Hütehund mit nicht so stark ausgebildeten Hüteeigenschaften wählen.
    Da würde bei dir der Gos Datura, Schafpudel, Briard hineinfallen. Je nach Größe für jeden etwas dabei


    ganz kleiner einwurf meinerseits:

    von weniger hüteeigenschaften beim gos zu sprechen, halte ich denn doch für etwas .......untertrieben.

    weniger hüteeigenschaften als was? als ein border? nö. nicht weniger - nur anders.

    ein gos ist ein hüti durch und durch. stur würde ich ihn nicht nennen, aber sehr schlau und intelligent.

    als reitbegleithund kann es mit dem gos funktionieren - aber !!!! dabei muss man wirklich aufpassen, dass er versteht dass er keine pferde hüten soll

    (ich weiss wovon ich rede ich habe hier einen gos. und ich habe ein pferd.)

    der jagdtrieb ist in der regel - wenn er denn ausgelastet ist - nicht stark ausgeprägt (obwohl man auch schon gossis beim hetzen gesehen hat).

    ausserdem, und das ist nicht ganz unwichtig, kann der gos durchaus einen nicht zu unterschätzenden schutztrieb entwickeln. (grad rüden so um die 2, 3 jahre alt, waren eben noch die netten fellbündel und auf einmal fressen sie den briefträger! muss nicht - wurde aber auch schon des öfteren gesehen - drum sinds gern rüden in dem alter die man häufig auf TS seiten findet).

    auch wäre ich vorsichtig mit den kleintieren bei der TE im haus: das hüten von hasen mag dem gos zwar gefallen - aber obs den hasen auch gefällt?

    alles in allem: ein gosso ist was ganz besonderes, ein sehr ursprünglicher hund.

    wenn man einen clown, einen richtigen arbeiter, einen sehr selbstbewussten, selbstständigen und sportlichen hund, einen hibbel und langhaarigen steineschmeisser schätzt und selber ruhig bleiben kann, auch wenns mal drunter und drüber geht - dann ist der gos ein idealer hund.

    aber nur dann.

    1) Was bedeutet für dich Bindung?

    ist für mich ein wichtiger teilaspekt in der gesamten mensch/hund beziehung, der langsam wächst. im idealfall weiss der hund, zu wem er gehört und orientiert sich an mir.


    2) Was bedeutet für dich "rein positive Erziehung" und kann es die geben?

    da der ausdruck an sich schon falsch ist, verwende ich ihn ungern. ich erziehe nicht rein positiv, weil ich nicht glaube dass es das gibt.

    ich erziehe liebevoll, konsequent, fair, geduldig und humorvoll. ich erziehe nicht über körperliche gewalt, starkzwang, angst oder grobheit. aber ich setze grenzen, stelle regeln auf und schränke dadurch natürlich auch meinen hund ein.

    wobei die waage in meinem fall definitiv eher in richtung "wattebällchen" geht als in richtung "oldschool".


    3) Was bedeutet es für dich, dem Hund "klare Grenzen" zu setzen?

    klare grenzen sind einfach, klare regeln oder tabus die immer eingehalten werden. ich setze wenige grenzen oder tabus - aber die dafür sehr konsequent!


    4) Was bedeutet für dich Dominanz?

    die beschreibung eines bestimmten verhaltens in einer bestimmten situation in einem bestimmten moment zwischen zwei oder mehreren individuen.


    5) Was bedeutet es für dich, wenn ein Hund als "stur" gilt?

    wenn ich sage, meine hunde sind "stur" dann meine ich damit eigentlich eher sehr selbstständig und entscheidungsfreudig. und wenn diese selbstständigkeit und entscheidungsfreudigkeit zu ergebnissen führt, die von mir ganz anders gewollt sind, dann sag ich schon mal liebevoll "sturheit" dazu. ich mag eine portion sturheit bei hunden! (bins ja selber auch).


    6) Was bedeutet dein Hund für dich?

    in gewisser weise gehören meine hunde zur familie. sie fordern heraus, sie bringen viel spass ins leben, sie bereichern das leben einfach.


    7) Was bedeutet für dich Strafe?

    ja, das strafen oder die strafe....ist bei mir als begriff in der mensch/hundbeziehung eher negativ belegt. einfach deswegen, weil viele hhs mit ihrer straferei recht grosszügig umgehen und der eine oder andere auch gern übertreibt.

    da gefällt mir der ausdruck korrektur auch viel besser. wobei das nun wortspielerei ist und "strafe" den meisten geläufiger sein wird.

    wenn schon strafen, dann mit einem sehr guten timing, fair und verständlich für den hund, der situation angemessen und ohne "schräge" motivation dahinter, die man so oft bemerkt: revanche, heimzahlen, macht demonstrieren, pseudostatus festigen oder purer jähzorn. noch schlimmer: der versuch, über strafe als "werkzeug" dem hund "etwas einzutrichtern".


    höchststrafe hier bei uns: klare anSAGE von frauchen. reicht völlig.


    8 ) Was bedeutet für dich Kommunikation mit dem Hund?

    dass hund und ich auf die bestmöglichste art und weise einander verstehen. hund sollte so gut es geht, wissen, was ich will und umgekehrt gilt das gleiche.


    9) Was bedeutet für dich Respekt?

    achtung vorm anderen ist bei mir ein grosser teil vom respekt. ein weiterer wäre vertrauen in den anderen. wem ich nicht vertraue, den kann ich nicht respektieren und vor dem hab ich eher weniger achtung.

    vergiss bitte das märchen vom welpenschutz! ja unter umständen würde dein althund -wenn er eben keine anderen hunde in seinem territorium mag - das wohl auch klar und deutlich zeigen.

    verlass dich bloss nicht auf "baby"-welpenschutz, das könnte ins auge gehen.

    (was nicht heisst, dass es nicht funktioniert, darum fragte ich ja ob dein hund generell andere hunde in eurer wohnung duldet, ob er kennt und wie er sich sonst welpen gegenüber benimmt).

    aber sag mal, ganz was anderes: wenn der hund schon aus dem TS kam - was sagt dann das tierheim dazu, dass der kleene nun einfach so weitergegeben wird?