ZitatAlles anzeigenDas klingt alles ziemlich komisch. Wir sind auf mysteriöse Weise zu einem Welpen gekommen. Meine Tochter hat mich gefragt, ob wir ihn erstmal aufnehmen können, sonst müsste er ins Tierheim.
Also, er ist ungefähr acht Wochen alt und soll ein Labrador sein.
Was mache ich jetzt mit dem Kleinen?ja - also: wenn du ihn behalten willst - dann erstmal ankommen lassen in ruhe und ihm die welt erklären
Worauf muss ich achten?
spontan fällt mir ein: ist er geimpft, entwurmt, hat er irgendwelche parasiten? dann: wohnung welpensicher machen - aufpassen, dass nix rumliegt was er schlucken könnte aus versehen....und die nächsten tage mal zum TA und drüberschauen lassen.
Wie oft muss er raus?
wohl so oft wie alle welpen: nach jedem fressen, trinken, schlafen, spielen - so alle 2 bis 3 stunden ungefähr unbedingt.
Was frisst er?
kommt drauf an, was er bis jetzt gefressen hat. es gibt für diese alterklasse spezielle welpenfutter. wenn du nix da hast würde ich gekochtes hühnerfleisch und reis und event. gekochte möhrchen empfehlen so als not-alternative...fürn übergang.....
Übrigens habe ich auch noch einen fast sieben Jahre alten Terrier-Mischlings-Rüden zuhause, der keine unkastrierten Rüden mag bzw. diese verabscheut. Wir haben ihn vor zwanzig Monaten aus dem Tierheim geholt.
ob er kastrierte rüden mag ist noch nicht wichtig - wichtiger ist, wie er generell mit welpen kann. und ob er überhaupt andere hunde in "seinem" umfeld sprich wohnung duldet?
Bitte um schnelle Antworten und wenig Fragen, da ich selbst kaum was weiß.
Oder soll ich ihn doch direkt ins Tierheim bringen?die letzte frage kann dir keiner beantworten. möchtest du ihn denn gern behalten? am wichtigsten ist, dass dein älterer hund mit dem welpen einverstanden ist, würd ich einfach mal so sagen. und ob ihr den nerv für einen zweithund aufbringt....und ob die umstände generell passen...
Beiträge von LaBellaStella
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Zitat
Habe ich etwas von Kloppen geschrieben? Woher willst du denn wissen, wie ich meine Pferde behandle? Anhand dieser einen Aussage? Es ist wirklich nervig, dass einem hier gleich Misshandlung etc. unterstellt wird, nur weil man kein Anhänge rder Wattebäuschchenfraktion ist.
Meine Pferde hatten noch nie wunde Mäuler, abgeschürfte Stellen durch Sporenmissbrauch, keinen Satteldruck, keine kaputten Gelnke durch falsche Belastung...alles was sie ertragen müssen ist ab und an eine vor den Latz zu bekommen wenn sie sich zu viel rausnehmen. Wie handhabst du denn drängelnde, steigende, ausschlagende, beißende oder sonstwie "wilde" Pferde?
Ich habe meine Pferde auch alle selbst eingeritten und stelle sie selbst auf Turnieren vor. Ich denke ich weiß was ich da mache.meine pferde (die eigenen und die, die ich ab und an ausbilde) haben ebenfalls keine * wunde Mäuler, abgeschürfte Stellen durch Sporenmissbrauch, keinen Satteldruck, keine kaputten Gelnke durch falsche Belastung* - was ja eigentlich eh selbstverständlich sein sollte.
allerdings drängeln, steigen, beissen sie nicht und ausschlagen nach menschen kommt auch nicht vor. wild sind sie ab und an mal, jap. (wobei ich unter "wild" was anderes verstehe als du - vermutlich)
würden meine pferde drängeln, steigen, beissen, ausschlagen oder ähnliches, dann würde ich in mich gehen und überlegen, was schief gelaufen ist.
zeigen meine pferde tatsächlich mal unerwünschtes verhalten - dann reicht ein zungenschnalzen oder ein "na" inkl. der entsprechenden körpersprache völlig aus. (als klare anSAGE).
bei den jungen, die noch grün hinter den ohren sind genauso, wie bei meinem ungarischen dickschädel mit seinen 13 jahren und 1,85m stockmaß. (bekommen hab ich ihn übrigens, wie alle meine eigenen mit 2 jahren frisch und völlig "roh" und als hengst von der hengstkoppel in ungarn).
eine vor den latz - brauchten sie alle nie. ein leichtes schieben oder ein körperblock bei besonders beratungsressistenten - das wars schon.
aber es scheint mal wieder so zu sein, dass ich auch bei den pferden immer an die besonders "einfachen" exemplare gerate, genau wie anscheinend bei meinen hunden auch....schon seltsam....
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sunnydiver hats gut auf den punkt gebracht:
ZitatRein positiv und klare Grenzen ist ja nichts Gegensätzliches sondern für mich der Schlüssel zum Erfolg. Insbesondere die unbedingte! Konsequenz von meiner Seite und das deutliche Aufzeigen was ich möchte und was nicht
egal welcher trainer von welcher fraktion auch immer einem hilft: das umsetzen und das erstellen von regeln kann einem ein trainer nie abnehmen.
s ist wie beim reiten: der reitleher kann dir von unten sagen: bein lang und grade sitzen - TUN muss man es selber. (und runterfallen muss man auch allein
).ich weiss ja nicht, wie oft man zu einem trainer in der regel geht - 2 x pro woche? - und den rest der zeit ist man allein mit seinem hund.
und was das einhalten bestimmer regeln betrifft denk ich mal, muss man wohl zu allererst lernen, sich selber auch an diese zu halten.
binsenweisheit - ich weiss. aber ich weiss auch, dass ich immer wieder hundehalter seh, die zwar sagen "mein hund soll das nicht" - aber selber immer wieder ausnahmen von der regel zulassen.
rather ripped, du schreibst, du bist zu soft. was heisst das?
allgemein, was heisst " seitdem ich klarer und härter bin" wie auch schon weiter vorne erwähnt?
klare und einfache regeln aufstellen und immer für die einhaltung sorgen - daran ist nix soft - sondern das ist nur fair.
ich nenne sowas nicht "härter" werden - muss ich nämlich gar nicht - sondern einfach nur konsequenter werden.
ich glaub ja eh, dass die meisten hundetrainer wohl eher menschentrainer sind - und viele menschen brauchen wohl ein regelwerk von aussen, an dass sie sich auch selber halten können.
Cerridwen, da hast du natürlich recht. da kommts immer gern zu begriffsverwirrungen.
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hm.
zunächst: AL bildet soweit ich weiss, zwar trainer aus - diese arbeiten dann aber ja relativ selbstständig.
ich kenn ein paar AL trainer, die zwar vom grundkonzept her ganz ähnlich sind, aber vom reinen training her sehr unterschiedlich agieren.
das ob und wie ein trainer etwas umsetzt - ist wohl schon so unterschiedlich wie es unterschiedlichste problematiken gibt, was hunde betrifft. genauso, wie ein trainer etwas rüberbringt und wies dann beim "kunden" ankommt.
also würde ich persönlich mich immer zuerst fragen:
wie arbeitet genau DIESER trainer? (zwischen wattebällchen und oldschool ist noch ganz viel dazwischen).
arbeitet er gewaltfrei, wie genau definiert er das und wie setzt er das um.
was genau schlägt er mir für mein problem vor.
wie bringt er es rüber.
bringt er es für mich persönlich verständlich rüber, so dass ich tatsächlich damit was anfangen kann
und nicht zuletzt: kann ich mit dem trainer?
ich hatte noch nie einen hundetrainer. aber eine gute freundin wurde bei AL ausgebildet. sie würde wohl keinem kunden den rat geben, wenn sich ein hund grad draussen auf der strasse an kinder ranpirscht, dieses zu ignorieren
also das verhalten des hundes zu ignorieren.eventuell würde sie vorschlagen, erstmal den stein des anstosses zu ignorieren (in dem fall, dass da kinder sind) um sich auf den hund zu konzentrieren und zu agieren, bevor der hund auf die kinder unerwünscht reagiert.
hier hiesse ignorieren nichts anderes als dem hund zu vermitteln: da ist nix, worüber man sich aufregen muss.
und agieren hiesse: ich geh ruhig mit hund dran vorbei, ich mache einen bogen, ich lenke den hund ab/um, ich sichere den hund entsprechend - ich belohne punktgenau erwünschtes (hund ignoriert die kinder auch) oder aber ich agiere so, dass ich unerwünschtes verhalten gar nicht erst entwickeln kann bzw. manage wenn die situation doch eintritt, das ganze entsprechend.
ich habe AL immer so verstanden, dass man wenn denn nun das problem auftaucht nicht auch noch (unbewusst) ein noch grösseres problem draus machen sollte.
alle meine hunde haben übrigens mit dem anspringen tatsächlich aufgehört, als sie merkten, dass sie damit gar nix erreichen. hier hat das ignorieren tatsächlich geholfen. (lange bevor irgendjemandem einfiehl, das in eine wie auch immer gebackene "methode" zu zwängen).
auch betteln oder nerviges "ich will jetzt aufmerksamkeit" lässt sich damit gut in den griff bekommen.
was deine letzte frage betrifft:
ob meine hunde "schwieriger" sind als andere weiss ich nu nicht wirklich.
der eine ist ein hüti - der andere ein herdi(mix) inmitten der pubertät.
ich erzieh meine hunde aus dem bauch raus - und habe irgendwann mal festgestellt, dass meine bauchrausmethode wohl den methoden von AL oder CumCane sehr nahe kommen.
und - wie ich festgestellt habe - funktioniert das sehr gut.
allerdings frag ich mich, warum soviele denken, dass es bei den sogenannten "wattebällchen" methoden (ich mag den ausruck!) keine ganz normalen regeln im umgang mit den hunden geben sollte?
und bevor es angesprochen wird: nö, ich glaub nicht, dass man immer und stets und ausschliesslich zu 100% nur immer rein positiv und nur übers alles und jedes ignorieren weiterkommt.
kann mich allerdings auch nicht erinnern, dergleichen tatsächlich aus dem munde von einem AL oder nach ähnlichen methoden ausgildeten trainers gehört zu haben. (ich gebe zu, ich hab noch niemals mit einem trainer in erziehungsfragen zusammengearbeitet - aber ab und zu kommt man ja doch ins gespräch).
sowas hör ich witzigerweise allerdings oft (das ist jetzt nur eine persönliche erfahrung!) von hhs, die nach vermeitlich ganz anderen "methoden" arbeiten und wohl aus welchen gründen auch immer der meinung sind, dass es bei den wattebällchenwerfern zwischen leckerlistopfen und ignorieren nix gibt...
im falle der TE und vorallem im falle der freundin der TE würde ich aber dennoch zu einem trainerwechsel raten. denn wenn das bauchgefühl nicht passt - dann kann man auch nie umsetzen, was der trainer (egal welcher coleur) einem aufträgt.
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in hessen steht der kangal auf der liste 2 = die gefährlichkeit wird angenommen - kann aber durch wesenstest widerlegt werden.
in hamburg gilt die rasse als gefährlich - nur haben die hamburger keine "unterschiedlichen" listen.
guckst du auch unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste
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zwei kids (mittlerweile 13 und 14 jahre alt) - zwei hunde (anderhalb und drei jahre alt)
definitive aussage von meinereiner: "leichter" zu erziehen sind und waren immer die hunde.

(wobei ich persönlich ja finde, dass hunde/kindererziehung ein klacks gegenüber der "männererziehung" ist......*scherz!*)
das:
ZitatKonsequenz, Humor und Geduld sind in beidem, sowohl in der Hunde- wie auch in der Kindererziehung, die Zauberworte.
was birgit geschrieben hat, unterschreibe ich sofort!
vorallem das mit dem humor!

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Unsere Hunde-Vorschläge:
* Polski Owczarek Podhalanski (75%)
* Slovensky Cuvac (75%)
* Do Khyi (68.75%)
* Bearded Collie (62.5%)
* Berner Sennenhund (62.5%)da liegen die gaaar nicht so falsch.
hätte zwar auch gern ein hüti mehr sein dürfen, aber der podhalaner und der cuvac sind ganz auf meiner linie - ein Do Khyi wär ein traum, aber ein unerfüllbarer, beardies fand ich immer schon genial - berner sennenhund wollte ich mal für mich als "anfängerhund"
geworden ists damals, vor gefühlten jahrhunderten dann ein schafpudelmix
der mich mit dem hütivirus infiziert hat...ich glaub, hier wirds wohl immer einen hüti und nen herdi geben.

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hm.
also eine klare ansage ist bei mir nix weiter als eben ein klare und sehr sehr ernstgemeinte "anSAGE".
sprich was rein verbales - unter umständen auch mit der entsprechenden körpersprache - in besonders hartnäckigen fällen auch mit bodyblock.
situation?
joey guck scheel auf den "kirtakrapfen" den ich grade im moment genüsslich verspeise.
telefon klingelt.
ich leg den krapfen ab - joey fängt an zu sabbern, der hals wird länger, der blick verschleiert sich, er schmatzt bereits und die nase bewegt sich langsam aber stetig auf den krapfen zu.
ich sehs - und dann...."WAG ES!" - mit meiner schönsten "lärm-von-oben-stimme" und entsprechender körperhaltung und "phösem-frauchen-blick"
joey juckt wie verhungert, wirft einen letzten blick auf den krapfen und legt sich seufzend irgendwo ab, macht dakelfalten und denkt über den sinn des lebens nach.....hier bin ich dann nicht geizig mit einem verbalen lob - und wer von anfang an nicht bettelt oder mundraub versucht, der bekommt auch gern "den letzten bissen" ab.
die kunst an der ganzen sache: ich meine das genauso. ich meine es tatsächlich ernst. es gibt da einfach keinen radi, keine diskussion.
ich ziehe sozusagen auf menschenart die lefzen hoch, mache eine ridgeback, lass meine zähnchen blitzen, fixier und dann kommt ein donnergrollendes knurren.....(nein, das mach ich alles nicht - aber SO mein ich es.)
bis jetzt hat das bei mir noch bei allen meinen hunden gereicht.
das funktionierte bisher in jeder denkbaren situation - ob sie jetzt grad was klauen wollen, ob sie grad den briefträger fressen wollen oder ob sie sich grad heimlich ins bett legen wollen...
allerdings setze ich das ziemlich sparsam ein. meistens reicht nämlich auch schon die vorstufe - das schlichte "nein" oder "aus".
erziehe ich nun nach AL? 
also meine jungs meinen, dass ich nicht wirklich laissez faire bin, wenns um einhaltung bestimmter regeln geht...........
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Zitat
Es ist aber strafbar, Welpen mit falschen Versprechen (Vater) zu verkaufen, mit evtl. dann erschlichenen Papieren. Helfe ich der Züchterin, mache ich mich strafbar.wenn die züchterin tatsächlich wissentlich und eben in betrügerischer absicht welpen (u.a um unrechtmäßg daraus einen vorteil zu erlangen: sprich mehr euros!) verkauft und einen "falschen" vater angibt und ein käufer zeigt sie an: ab da ist es unter umständen eben betrug.
wenn das mädchen kenntnis davon hat, dass ein käufer betrogen werden soll (s.o.) dann könnte man - wenn man denn unbedingt will - eine mithilfe konstruieren. (wobei es da auch wieder drauf ankommt, ob sich das mädchen auch daran bereichert).
man kann es drehen und wenden wie man will: solange kein welpe in betrügerischer absicht und mithilfe von "falschen tatsachen" verkauft wird - ist es rein rechtlich erlaubt.
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Was genau steht denn da in den regeln des zuchtverbandes?
das ist maßgeblich.
das decken der hündin mit zwei rüden verstösst erstmal noch gegen gar kein gesetz. (bestenfalls gegen die regeln des verbandes).
auch das ausstellen von papieren für alle welpen - verstösst höchstens gegen die regeln des verbandes.
eventuell - aber nur ganz eventuell - könnte man wenn die welpen mit papieren verkauft werden, in denen ein ganz bestimmter zuchtrüde als "papa" eingetragen ist - der er aber eben nicht ist und die züchterin weiss das - dann könnte man vielleicht von betrug ausgehen. betrug am käufer. (arglistige täuschung wäre auch eine möglichkeit).
aber bevor hier niemand geschädigt wird im sinne von "eine zugesicherte eigenschaft ist nicht vorhanden" (ein ganz andere papa) gibts, soweit ich weiss, keine gesetzliche möglichkeit, hier was gegen zu tun.
so schlimm wies ist, wenn ein züchter zu solchen unlauteren methoden greift.....wenn der verband da nix gegen tut - dann prost mahlzeit.
"strafbar" im sinne des BGB oder des StGB hat sich allein durch das decken lassen noch niemand.