Beiträge von LaBellaStella

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    Kann es daran liegen, dass sie zuhause aufs Sofa und ins Bett darf (durfte sie anfangs nicht)?

    das vergiss bitte ganz schnell wieder. wie und in welcher verknüpfung sollte ein auf dem sofa liegen mit draussen beim gassi und dem benehmen deiner hündin zusammenhängen?

    ich kann dir versichern, an der blossen tatsache dass ein hund auf dem sofa liegt oder nicht kann niemand ein wie auch immer geartetes verhalten draussen festmachen.

    was anderes wäre es, wenn du nicht wolltest dass dein hund aufs sofa geht und sie es dennoch machst. aber um das gehts ja nicht.

    ich möchte mich aber gern der frage von birgit anschliessen: was genau machst du bei einer solchen begegnung bzw. was hast du bisher gemacht? hast du irgendwas geändert?

    @ Knautschgesicht

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    Jede hier anwesende Mutter, die schon mal mit der Obhut eines Säuglings betraut war, wird mit zustimmen, daß es durchaus möglich ist, 24/7 auf "stand by" zu sein, und nebenbei noch andere Dinge zu tun. Dies nur als Beispiel der Mulitaskingfähigkeit.

    nö. bin anwesend, mutter, hatte 2 säuglinge zu betreuen - und war nie 24/7 auf standby - zumindest nicht auf die art und weise, wie die TE dies in ihrem eröffnungspost und in mehreren anderen threads beschreibt.

    ich war wohl immer dann voll bei der sache, wenn meine kinder mich brauchten. aber zwischendurch hab ich auch mal abgeschalten.

    damit nicht das passiert:

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    Oh, kann ich Dir sagen: Ungefähr eine Woche. Dann kommt der Mann nach Hause und die frischgebackene Mam drückt ihm nur das schreieende Bündel in die Hand, wankt ins Bett, heult eine Stunde und schläft die nächsten 24 stunden durch.

    das was du als beispiel schreibst:

    Zitat

    Beispiel: mein Mann läuft mit 2 Hunden durch den Wald. Ihm kommt ein Mann mit Labbi entgegen. Mein Mann nimmt die Hunde an die Leine (die zwar den anderen Mann/Hund schon gesehen haben, die Aufmerksamkeit ist trotzdem bei Herrchen) und stellt sich artig an den Wegesrand. Beide Hunde sind so "halterorientiert" (da wars wieder), daß sie sich am Verhalten meines Mannes orientieren und auf coole Socke machen.

    das ist gute erziehung und halterorientierung. aber eben kein "ständiges standby" bzw. ein "nach innen gerichteter hund" - zumindest nicht in meinen augen.

    jeder kennt den begriff "balljunkie". ich stelle mir diese hunde ganz ähnlich vor: immer in habacht, immer auf level 10, immer auf den halter fixiert...

    da weiter keine wirklichen erklärungen folgen, was nun in augen der TE das eine oder das andere ist, oder wie die beiden begrifflichkeiten zusammenpassen oder wie man einen halterorientierten hund a la flygoodspeed "macht" oder warum eine gute erziehung und eine halterorientierung (die gängige begrifflichkeit) nicht ausreichen sollen - ist das wirklich langsam etwas mühsam.

    hui hier hat sich ja richtig was entwickelt aus der diskussion!

    da ich auch naijras beitrag unterschreibe, ist für mich der unterschied zwischen halterorientiert oder gut erzogen und nach "innen" gerichtet ein ganz klarer, deutlicher.

    wobei ich ja auch nur eine - wie war das ? - "hausfrau" bin, die ja "nur" 2 hunde führt........(an wen erinnert mich jetzt gleich nochmal der spruch? :lol: ach ja.......jetzt weiss ichs wieder! )

    ich bin gespannt, ob nicht doch noch eine erklärung kommt, wie sowas zustande kommt.

    jetzt geh ich erstmal mit meinen hausfrauenhunden gassi - die sind nämlich seit gut einen halben stunde auf "standby" ob ich nicht endlich den laptop ausmache und aufstehe.........

    wobei ich glaube, dass genau das ein grosses missverständnis ist!

    ich kenne definitiv keine einzige wie auch immer benannte methode, die "nur positiv" arbeitet - in ALLEN situationen. (sprich: nicht nur was das erlernen und die erziehung angeht, sondern auch das management).

    AL ist nicht "antiautoritär" wie immer wieder geschrieben wird. zumindest kann ich das nirgends rauslesen.

    ich glaub kaum, dass nicht auch ein guter AL trainer in brenzligen situationen sofort dazu rät, alles zu tun, um schaden zu vermeiden:

    eben das brathänchen aus der gosch vom hund rausholen. wobei aber allerspätestens dann der AL trainer raten wird, nicht nur genau an DER situation zu arbeiten (das sicher auch) sondern noch etliche schritte davor.

    ich könnte da jetzt bsp. an einem abbruchkommando arbeiten (klar, ich hab logischweise auch eines) - was aber voraussetzt, dass ich ein auge auf den hund haben muss und dann rechzeitig reagieren muss.

    ich glaub, AL setzt da von der gesamtphilosophie viel weiter vorne an:

    in dem ich erwünschtes immer wieder verstärke - sprich: den hund belohne oder lobe wenn er seinem ersten impuls (den dem fall das hühnchen klauen) nicht folgt. wobei da wohl nicht gleich der allerhöchste reiz (lecker hühnchen) als erster schritt kommt sondern vielleicht ein weniger starker reiz, der mit "hühnchen" erstmal gar nix zu tun hat.

    was aber nun - soweit ich das verstanden habe - wohl weder ein abbruchkommando ausschliesst noch ein schnelles und notwendiges management von bestimmten situationen in denen der hund noch nicht sicher ist.

    wobei der mensch allerdings wohl sehr drauf achten sollte, eben genau die situationen in denen der hund noch nicht sicher ist oder die er noch nicht "kann" zu vermeiden. ich glaube, dass aber genau das letztere im alltag das schwerste ist. vielleicht ist auch genau das der schwachpunkt bei dem sich viele schwertun.

    denn man lebt ja nunmal nicht völlig isoliert - und irgendwann liegt das brathähnchen dann doch mal unbeobachtet rum oder ein ausweichen bei einer "kritischen" begegnung ist nicht möglich oder oder oder

    und da kommt dann wohl das ins spiel, was viele nicht glauben: das management in situationen, die einfach passieren.

    und danach wieder einen oder zwei schritte zurück - je nachdem, wie hund reagiert. ich kann mir gut vorstellen, dass das für manche menschen äusserst furstrierend ist. allein schon das gefühl, "ich weiche ja mehr aus als dass ich agiere oder reagiere oder sonst was mache" ist für viele was ganz doofes. denn eigenlich ist man ja so gepoolt, dass man stets "was tut". zumindest möchte man das gefühl haben. und wenn ich über längere zeit z.b. zu engen begegnungen mit anderen hunden ständig ausweiche - dann hat man das gefühl, man würde da nicht weiterkommen - nicht dran arbeiten.

    wenn man allerdings durchhält, dann glaub ich schon, dass es eine sehr effektive methode ist.

    also so schlimm wie du geschildert hast, würde ich nicht sagen, dass das noch unter "normales verhalten"läuft...

    aber vielleicht könntest du uns noch ein paar infos liefern, dann wirds leichter mit antworten oder ratschlägen (wenn man da überhaupt übers forum helfen kann).

    geht das sofort los, schon wenn er einen anderen hund (pferd, rind) sieht - oder hat er noch einen gewissen abstand wo er noch ansprechbar ist?

    du schreibst, du hast vorher das "gewinsel" konsequent verboten. wie genau hast du das gemacht? und wie hast du das "verbot" aufgebaut - sprich: ihm beigebracht dass z.b. ein "nein" oder ein "hör auf" ect. in jeder situation gültig ist?

    wie isser denn so, der benny, wenn er hundekontakt haben darf? (im garten z.b. oder auf flächen, wo du ihm diesen ermöglichen kannst)

    ist er der typ "ich bretter da hin und mach den platt" oder ist er mehr der schüchterne? oder ist er ohne leine ganz normal ?

    was macht ihr denn sonst noch so und wie macht er mit? eher schwer zu motivieren, isser konzentriert auf seinen "job", isser ein hibbel oder eher der gemächliche, hat er will-to-please oder ist er ein dickkopf?

    Zitat

    Grübel, Du Nicky, musst Du dann ein schaf in der Tasche haben?

    Feixend und mit lieben Grüssen,

    Birgit

    ich fürchte, birgit, ich fürchte: die halten MICH eh für ein schaf..... :lachtot:

    aber vielleicht ists ja auch genau das, was uns die TE sagen will? :D

    so wie man oft welpenneuhaltern rät: "mach dich zum clown" so rät man nun: "sei ein schaf!"

    auch nicht schlecht.

    cazcarra: die allerherzlichsten grüsse an deine hirnträger. ;)

    och. nö.

    will ich nicht haben, brauch ich nicht haben.

    mir reichts völlig, wenn die jungs dann, wenns drauf ankommt (sprich, wenn ichs ihnen sage) ganz "bei mir" sind.

    den rest der zeit dürfen sie gern ihr ding machen.

    ich hab sie auch lieber als "hirnträger" und selbstständig. gern auch mit dezentem dickschädel.

    und vorallem, ich guck einfach zu gern zu, wenn die beiden treiben, was sie eben so treiben, wenn grad nix (wichtiges) ansteht.

    der hüti guckt sowieso immer nach mir bzw. zählt mal kurz durch ob noch alle "schäfchen" da sind - und der herdi, naja, der fragt schonmal (ähnlich wie quebecs neufis) nach, ob das nun wirklich sein muss.

    im zweifelsfalle isser aber immer da, wenn man ihn braucht.

    einen hund, der mich dauernd fragt, was er machen soll - wär eher nix für mich. das stelle ich mir furchtbar anstrengend vor.

    aber ich mochte auch als kind das spiel "kaiser wieviel schritte darf ich gehn?" nicht...mir war "räuber und gendarm" lieber....(ich war der räuber...*Gg)

    eieieie.

    ich bin zwar nicht susami - und ich hab keinen hundetrainer - aber einen meinung.

    hab mal - vor ein paar jahren - einen dressurkurs bei ulla salzgeber mitgemacht.

    sie hat im vorgespräch sehr sehr ausführlich mit den kursteilnehmern gesprochen:

    wo genau habt ihr ein problem? was genau können eure pferde, was genau erwartet ihr euch? wo sind die stärken/schwächen? wie lief die ausbildung bis jetzt? was wollt ihr erreichen? was habt ihr schon erreicht?

    das hat gut ding auch locker 3 stunden gedauert...........und nach jeder kursstunde gabs immer nochmal ein gespräch.

    fand ich klasse. ulla wusste also im vorfeld schon genau, woran gearbeitet werden muss. und konnte die teilnehmer schon ein bisschen einschätzen.

    und ich glaub nicht, dass man ulla vom fachlichen her was absprechen möchte........ :hust:

    bei hundlern scheint das ja aber anscheinend wohl nicht so gebräuchlich zu sein...sondern eher verpönt......was wiederum ich sehr seltsam finde.

    zum thema:


    ich weiss immer noch nicht, wieso immer von klaren grenzen und AL gesprochen wird, als wäre das was, was sich beisst?

    mir gehts wie henrike - ich kenne halt nur nicht nur eine AL trainerin - ich hab noch nie bemerkt, dass jemals einem HH geraten wurde, inkonseqent zu sein. obs der hh dann auch tatsächlich umsetzt oder nicht ist was ganz anderes.

    wobei ich eines zugebe: jegliche art einen hund auf ähnliche art und weise zu "erziehen" wie AL und andere methoden empfehlen, erfordert ein gewisses maß an innerer ruhe, sicherheit und vor allem geduld.

    für ungeduldige menschen ist das sicher nix.

    Zitat

    also mir konnte noch keiner sagen, was man nach AL macht, wenn der Hund gerade nen Hähnchen aus der Pfanne klaut und man ihn erwischt

    tja, das ist die grosse frage oder?

    welche möglichkeiten hat man denn? m.e. ein paar:

    1. hund im nacken packen, schütteln, hähnchen aus dem maul reissen und ne zusätzliche kopfnuss, damit die tölle es sich merkt

    2. ignorieren und ein neues hähnchen braten

    3. entweder hund sofort blocken mittels "nein" oder wenn das eh noch nicht geht mit körperblock davon abbringen und verhindern dass er es überhaupt in die gosch bekommt - sollte die eigene reaktion zu langsam gewesen sein, hingehen, hähnchen ausspucken lassen und sich kräftigst über die eigene langsamkeit ärgern und sowohl an der impulskontrolle, am "abbruchkommando" und an der eigenen fähigkeit den hund zu lesen arbeiten.....

    wenn du mir jetzt einen AL oder "sonstwie" trainer nennen kannst, der 2. empfiehlt, dann immer her damit! :smile:

    da das nun zwar arg polemisch aber nicht böse gemeint war - und ich tatsächlich nicht weiss, was ein sog. AL trainer da empfehlen würde, werd ich aber mal bei gelegenheit nachfragen.

    ich persönlich mach es eher nach 3. - wobei ich noch nie in die verlegenheit gekommen bin - die jungs klauen nicht. bei etwaigen versuchungen reicht ein ernstes "wag es".