Beiträge von LaBellaStella

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    Das ist eine vordefinierte moralische Wertvorstellung, die von Menschen erschaffen wurde. Tiere kennen aber keine Moral.

    mhm, manche menschen auch nicht, wie man sieht.

    klapsen ist ein legitimes mittel....nö, ist es nicht und war es nie. nur für menschen, die sich nicht anders zu helfen wissen. meistens sind das eher schwache charaktere. ohne oder mit wenig selbstbewusstsein, selbstbeherrschung und rückgrat.

    ich "klapse" nicht. ich brauch allerdings auch keine irgendwie seltsamen weichgespülten psychomethoden um meine hunde alltagstauglich zu machen.

    die meisten hier machens wohl wie ich: ohne sinnloses rumgehaue, ohne genauso sinnloses psychogedingse - einfach mit hirn, herz, verstand, konsequenz, geduld und vorallem dem nötigen rückgrad.

    da brauch ich nicht ausm hemd zu hüpfen - welch energieverschwendung!

    aber es ist gewissermaßen sinnlos, jemandem, der einfach nicht anders kann als problemchen mit "klapsen" zu lösen und der das auch noch als völlig legitim und in ordnung empfindet zu sagen, dass die grosse mehrheit es genauso gut auch ohne hinbringt.

    ich musste und wollte weder bei meinen pferden, bei meinen hunden noch (bewahre!!) meinen kindern jemals als bestrafung oder als disziplinierung klapsen oder "watschn". schon gar nicht vorsätzlich und mit der ausrede es sei "legitim".

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    Ist ja gut, Nicky,

    bloß nicht aufregen, immer wenn du wütend bist, sprichst Du bayrisch und det vasteh ick als Balina so schwer :D

    Gaby und Du weißt schon

    ^^ tschuldigung... ;) ....es überkam mich. da verlier ich dann schon mal die hochdeutsche countenance und das bayrisch-barocke temprament bricht durch. vorallem, wenns ums watschn geht..

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    A Watschn hat noch nie jemandem geschadet. Das kann man nicht von der Hand weißen. Ansonsten. Ja. Für den Moment habt ihr gewonnen.

    a watschn hat noch nie jemand geschadet...

    auweia.

    na dann...watsch mer hald in zukunft wieder wenn uns was ned passt. lernt sich doch erwiesener maßen ois glei viel leichter. schad ja ned...

    himmelhilf!

    schutztrieb? wasn das?

    :D

    naja, hätte der herdi ein bissi weniger, wär ich nicht unglücklich. allerdings äussert sich das bei ihm nicht darin, dass er wahllos passanten ankläfft oder gar umarmungen zwischen familienmitgliedern "stört". er fällt auch nicht einfach mal eben so jemanden an, der da im zwilicht oder im dunkeln auftaucht.

    erblickt er draussen etwas, was ihm nicht "geheuer" ist, kommt er zu mir und macht mich auf das objekt aufmerksam, wenn ichs noch nicht gesehen haben sollte. dann wartet er in der regel ab, wie ich reagiere. reagiere ich nicht - behält er das "objekt" zwar im auge, aber weiter passiert gar nichts.

    entpuppt sich das "objekt" als mir nicht geheuer, dann macht er das, was ein herdenschutzhund eben so tut: er stellt sich zwischen mich und den "phösen buben", macht sich gross, fixiert - wenn das nichts nützt (oder ich ihm nicht sage "alles ok"), kommt ein tiefes grollen und ein blitzen seiner zähnchen - weiter bin ich mit meiner forschung, wie mein herdi auf "phöse buben" draussen reagiert noch nicht gekommen - mangels "phöser buben" die bereit wären, das zu ignorieren. ich muss das auch nicht rausfinden - wie gesagt, mir reicht das, was ich weiss, völlig.


    ich hab joey allerdings schon im haus erlebt, wenn er meint, selber schnell reagieren zu müssen - so schnell wie das "subjekt" an die wand gestellt war, konnt ich gar nicht schauen. hat gereicht um zu wissen, dass ich das nicht forcieren sollte.

    mein gosso reagiert ähnlich - wenn etwas auftaucht, was ihm nicht geheuer ist, dann orientiert er sich an mir - ist mir bei bei der sache nicht wohl, dann fängt er an, mich zu umkreisen und er versucht, mich von der "gefahr" wegzulotsen.

    keiner von beiden reagiert allerdings auf diverse normale passanten solange ich selber nicht irgendwie seltsam reagiere.

    das dackeltier hat nullkommanull schutztrieb. als grosser menschenfreund findet er wahrscheinlich auch jeden "meuchelmörder" äusserst sympatisch - dieser hund ist sowas von lieb und nett und arglos :D ich hab schon immer angst, den klaut mal wer.

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    dem Hund was besseres anzubieten ist ja schön und gut aber manchmal gibt es nichts besseres als einem Eichhörnchen nachzujagen oder man hat gerade nix parat. und dann?
    Zu einer konsequenten Erziehung gehört es auch beim Hunde eine Frustrationstoleranz zu erzielen, die er gut aushalten kann. Wenn ich ihm aber immer was besseres anbiete wenn er Mist anstellt, dann erzieh ich mir doch den Terrorhund schlechthin. Der Hund soll wegen mir kommen und nicht weil er für seinen Quatsch mit was besseren belohnt wird.
    Natürlich kommt ein Hund in so einer Situation nicht sofort von alleine. Dazu gehört viel gehorsamstrainig und es gehört auch dazu, dass man für den Hund interessant ist.

    ich BIN aber das beste - und ich hab mich immer parat.

    ich bin quasi "die sonne". mal ganz überspitzt gesagt.

    und ich biete ihm nicht dann was besseres an, wenn er grade mist baut - das wär kontraproduktiv - sondern ich bringe ihm bei, dass die "erlaubten" und erwünschten alternativen schlicht "das beste sind".


    wer versucht, seinen hund bloss mit nem schnöden, trockenen leckerli zu locken - der hat natürlich gegen das eichhörnchen keine chance - bestechung wirkt nur begrenzt.

    vom versuch, einen hund vom "eichhörnchen" abzuhalten, weil er die folgenden konsequenzen fürchtet - halt ich nix. ist nicht mein ding, ist mir zu anstrengend und zu spassbremsig.

    da bleib ich liebe die sonne... ;)

    natürlich!

    grad erst heute vormittag: ich hörte die zauberflöte, die arie der königin der nacht - und weils so "scheee" war, hat joey angefangen - hohes C - sam stieg ein, dann kam ich und zum schluss hat der dackel auch mitgemacht.

    geheule vom feinsten! ich fands schön, mein göttergatte ist allerdings ausm bett gefallen, er dachte es sei fliegeralarm... :D

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    - der hund bekommt das essen nach dir
    - du gehst zuerst durch die tür durch und er akzeptiert dass
    - du darfst auf seinen platz (zb. körbchen) er aber nicht in deinen
    - wenn du nein sagst respektiert er dass und bellt dich nicht an
    - er versucht durch das spielen dich nciht zu domminieren

    ich hoffe ich konnte ein kleines bisschen helfen :)

    1. die jungs bekommen 2x am tag ihr fressen - immer eingermaßen zur gleichen zeit. soll ich mich jetzt mit unserem essen nach den hunden richten? also immer noch schnell was essen bevor sie fressen?? wie geht das mit den leckerlis? muss ich mir bevor sie ein kriegen, erst selber was in die gosch stopfen?

    2. wer hier als erster durch welche tür geht ist mir und den jungs völlig knödel - hauptsache wir verknoten uns dabei nicht.

    2. ich leg mich doch nicht ins "körbchen" - du lieber himmel! ich lieg auf der couch - die jungs können liegen wo sie wollen - wenn sie noch platz finden, auch auf der couch.

    4. jap, erster absatz ist ok - zweiter absatz: wir "bellen" oder "heulen" sogar manchmal gemeinsam.

    5. aber hallo! andauernd! andauernd werd ich von meinen hunden im spiel dominiert! die gewinnen immer - voll fett krass und endsgemein! :lol: da gehts mir wie gaby: wenn das herditier sich auf mich draufstürzt und der hüti mich zu boden heelt und das dackeltier meine zehen "angreift" und meinen socken anschliessend todschüttelt - da bin ich einfach machtlos..... :lol:

    ich wusste es schon immer: ich bin kein rudelführer.

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    aaalso das ist ganz einfach, der hund muss wirklich lernen dass er in der familienrang ganz unten ist auch bei nem baby, wenn das nicht der fall ist gibt es 2 möglichkeiten, entweder der hund beschützt das kind und greift alle an die in die nähe kommen oder der hund greift das kind an.

    achje.

    im familienrang ganz unten also. aha. auch bei einem baby. soso. würdest du mir die liebe tun und dich einfach mal ein bisschen durchs forum lesen und dir vielleicht ein paar neuere infos zu holen, was (pseudo)rangfolgen betrifft? bevor du ´derartige ratschläge gibst bei einem thema, dass doch ein bisschen mit sachverstand angegangen werden sollte?

    "ganz einfach" wie du schreibst, ist es eben meistens nicht.


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    ich würde einen welpen nehmen der sich an das kind gewöhnen kann und auf garkeinen fall jemals den hhund auch nur 5 minuten lang mit einem hund alleine lasse, egal was passiert!!!!!
    Man muss auch auf die rasse die man wählt achten unnd natürlich auf die erziehung des hundes.
    welche rassen sehr zu empfehlen sind ; dobermann( nicht für gaaanz kleine kinder aber bei kleinkindern so ab 6 jahre alt haben sie einen sehr ausgeprägten beschützerinstinkt und würden einem kind nicht was antun, für viele ist das aber zu riskant.,
    Berner sennen, meine stiefschwester hatte einen berner sennen ihre tochter war auch 1 jahr alt und die haben sich prima verstanden, man mmuss halt dann natürlich dem kind beibringen der hund mag auch manchmal siene ruhe haben, aber der hund von ihr hat sich eigentlich alles gefallen lassen...
    Golden Retriver sind auch sehr gute "kinderhunde"

    per se gibts keine rasse, die einfach so "kinderlieb" ist. lange zeit galt im angelsächsischen raum der Staffordshire Bullterrier als der wahre "Nanny-Dog". bei uns zählt er zu den sogenannten "kampfhunden" (leider, wie ich hinzufügen möchte!).

    und, mit verlaub, jeder hund - vom yorki über den so familienfreundlichen labbi bis hin zum soka kann, wenn es denn die umstände fordern, ein kleinkind verletzen. sogar völlig ohne böse absichten.

    natürlich ist es schön, wenn kinder mit hunden gross werden - seh ich ja an meinen eigenen. aber die aussage, das baby müsse "bloss" von der rangfolge über dem hund stehen halte ich für äusserst bedenklich -das kann übel ins auge gehen.

    ganz grundsätzlich:

    kleinkind und hund sind immer ein heikles thema.

    ich hatte das auch so, meine tochter war 6 monate alt als mein erster hund bei uns eingezogen ist. nach einem jahr kam dann mein sohn auf die welt - ich weiss also, wovon ich rede.

    ich hatte das grosse glück, dass meine damalige hündin eine seele von hund war, was kinder betraf.

    ich schreib ausdrücklich: glück gehabt. denn ich selber wars sicherlich nicht, die alles richtig gemacht hat.

    bei einem kleinkind und einem hund treffen zwei ganz unterschiedliche wesen aufeinander, die völlig unterschiedlich kommunizieren und agieren.

    so ein kleines kind kann seinen körper noch nicht kontrollieren, seine impulse auch noch nicht (da wird der griff ans plüschohr des hundes u.u. schnell zu einer schmerzhaften angelegenheit für den hund) und der hund kann selber dem kind nicht unbedingt auf liebevolle, sanfte weise erklären, dass das ihm das angst macht, nervt oder wehtut.

    wenn du glück hast und einen hund hast, der mit guten nerven ausgestattet ist, der geduldig und mit hoher reizschwelle reagiert und der weiss, wie er aus unangenehmen situationen rauskommt, dann kanns gut gehen.

    wenn nicht, ist leider - und das muss man immer bedenken! - vorallem der kopf und das gesicht des kindes meist genau in abschnapphöhe....

    du musst also sicherstellen, dass hund und kleinkind nie alleine sind - dass du immer ein auge drauf haben kannst. dass der hund einen rückzugsort kennt, wo sichergestellt ist, dass das kind ihn niemals dort stört oder ärgert. dass du beiden gleichermaßen die aufmerksamtkeit entgegenbringen kannst, die vonnöten ist. dass das kind niemals in situationen, die "kritisch" werden könnten, an den hund kommt (beim fressen z.b. oder wenns um spielzeug geht ect.ect. ist bei jedem hund ein bisschen anders gelagert..).

    eine freundin von mir meinte dazu: du kannst dir gleich hinten auch augen wachsen lassen....

    es darf natürlich kein hund sein, der mit kindern schon diverse schlechtere erfahrungen gesammelt hat - das versteht sich von selber.

    ich kann TS oder TH gut verstehen, wenn sie sagen, sie geben einen hund nur an familien, wo die kinder schon im grundschulalter oder noch älter sind. eben weil die erfahrung zeigt, dass es schief gehen kann.

    manchmal ist dieses schiefgehen gar nicht mal der biss - manchmal reicht es schon, wenn der hund das kind anknurrt oder umschubst oder mit der pfote einen kratzer macht.

    du solltest dir das alles gut überlegen - ob das für dich möglich ist und inwieweit du das leisten kannst.