Beiträge von LaBellaStella

    tja, hab ja hier 3 von der sorte :lol:

    nagut, der dackelopi ist ja nur ein "halber" kerl - und ausserdem auch schon - zumindest in der hinsicht - alterweise. der stresst sich nicht mehr wegen der "holden weiblichkeit".

    sam bleibt gottseidank stets gentleman - zumindest bleibt er ansprechbar. der ist mehr so von der "alten schule" und macht den damen erstmal recht kompliziert den hof - wahrscheinlich aufgrund diverser ansagen, die ihm die damen in seiner sturm- und drangzeit verpasst haben....aber zähneklappern wenn er den "duft der damen" in der nase hat, das kann er - sogar laut hörbar *gg*

    joey unser jungrocker ist der stürmischte. aber noch zu grün hinter den ohren - der hat noch zu wenig ahnung, was sache ist - so kommt es mir jedenfalls vor :D.

    vor 14 tagen wars hier bei uns besonders schlimm - im moment hat es sich wieder eingepegelt - scheints waren da mehrere damen in der nachbarschaft läufig.

    aber weiter oben wurde es schon gesagt: mit der zeit lernt man als rüdenbesitzer, gelassen zu bleiben ;)

    Zitat

    pheaven

    Nett, daß du fragst. Es geht ums schwarz-weiß denken. Ich will nicht beweisen, daß die "alte" Erziehungsmethode die richtige ist. Aber ich denke, daß die "neue" Erziehungsmethode auch nicht das Non-Plus-Ultra ist. Vielleicht sollte man sich aus beiden das beste raussuchen. Und dieses Ich-habs-nicht-nötig-jemanden-zu-maßregeln-weil-ich-ein-zivilisierter-Mensch-bin-Getue halte ich, ehrlichgesagt, für Blödsinn.

    nun, was den letzteren satz betrifft, brauchst keine angst haben, dass man dich damit verwechseln würde.

    die meisten halbwegs "zivilisierten" menschen wissen, dass man um ein lebewesen zu erziehen keine klapse braucht. dafür hat man schliesslich sein hochentwickeltes primatenhirn.

    das ist noch nicht mal neu - das ist eigentlich schon ganz alter tobak. du begreifst nicht, dass es zwischen "eitidei"-nichterziehung und einer konsequenten, fairen erziehung einen gewaltigen unterschied gibt.

    bringe ich meinem hund etwas mit geduld und nachhaltig bei - wird er es ausführen, wenn ichs gut genug mache. dann brauch ich meinen hund nicht maßregeln oder strafen.

    muss ich in einer situation eingreifen, weil mein hund die situation noch nicht kennt oder ich hier noch nicht dafür gesorgt habe, dass er sich wunschgemäß benimmt - dann muss ich managen. auch hier bringt ein strafen recht wenig - zumindest nicht im sinne von nachhaltigem erlernen von wunschgemäßem verhalten. natürlich, ein meiden kann erreicht werden. wenns denn stimmt, das timing.

    aber selbst dann, wenn ich über meiden arbeiten möchte, muss ich nicht klapsen.

    mir persönlich ist es lieber, mein hund lernt etwas über übung/geduld/konsequenz als übers meiden.

    bei mir hat das bei all meinen hunden wunderbar geklappt - von der stubenreinheit bis über freilauf/rückruf - und auch meine kinder wurden völlig ohne geklapse erzogen (und ja, die sind - ohne falsche bescheidenheit - gut gelungen - die kinder (15 und 16 jahre alt) genauso wie die hunde - meine pferde übrigens auch).

    aber ich denke, dich überzeugen wir hier nicht. du kannst da nicht raus aus der kiste - schade drum.

    zur stubenreinheit geklapst....na wunderbar...

    wär mir viel zu energieaufwändig gewesen, zu anstrengend.

    auf die (gottseidank mittlerweile herkömmliche methode) gehts genauso schnell, zu dem einfacher und nervenschonender - und es ist schlicht auch nachhaltiger.

    gilt im übrigen auch für alles andere, was die jungs so können müssen/mussten. allen die idee, dem dackelopi per klaps oder schlag was beizubringen ist sowas von abwegig, beim gosso wärs amüsant und beim herdi - nunja - wers probieren mag...

    ich kann mir auch keine situation vorstellen in meinem alltag, wo ich jemals mit einem geklapse weitergekommen wäre als mit konsequenz, selbstbewusstsein, ruhe, ein bisschen humor und einer für den hund verständlichen vermittlung von dem, was ich von ihm will.

    ich bin mir nicht sicher, ob ich viele menschen kenne, die sich so in der gewalt haben, dass sie, sollten sie sich so ärgern, dass sie nen klaps austeilen müssen, noch soviel beherrschung haben, dass es beim "harmlosen,schmerzlosen, einmaligen kläpschen" bleibt.....meiner erfahrung nach sind die "klapser" eher sowieso schon mehr auf der jähzornigen seite.

    ist aber natürlich nur meine persönliche erfahrung - und selbstverständlich nicht allgemeingültig...

    Zitat

    Und mal ganz ehrlich. Schnauzgriff, am Kragen packen, ignorieren, wegsperren, Leinenruck, kurz halten sind Strafen, die von allen angewendet werden.

    nein. das ist käse. ich hab mein leben lang noch nie versucht, einen hund per schnauzgriff, leinengerucke oder am kragen packen zu strafen. und ich kenn nur sehr wenige, die das noch praktizieren.

    Zitat

    Die Bratpfanne muss aber auch keine rechtlichen Maßnahmen fürchten. Warum dann der Hund?


    die bratpfanne nicht, nein, aber derjenige, der sie dem anderen übern schädel zieht.

    ihr vermischt äpfel mit birnen.

    beisst ein hund einen tatsächlichen einbrecher - quasi inflagranti - gibt es mehrere möglichkeiten, wie im falle eines zivilen rechtstreites entschieden werden kann.

    mal angenommen, der einbrecher hat nen fixen RA und er klagt auf schadensersatz und ggf schmerzensgeld:

    die haftpflicht liegt dann bein hundehalter, DER muss unter umständen dann eben den schadensersatz leisten (oder seine versicherung). ob dann der hund noch dazu auflagen bekommt, ist unterschiedlich.

    es könnte sogar zu einem strafrechtlichen prozess kommen, wenn der hundehalter seinen hund vorsätzlich auf den vermeidlichen einbrecher "hetzt".

    da kann man sich dann ganz verschiedene konstellationen ausdenken, wie das dann ablaufen könnte.

    eigentlich ist es ganz einfach: das mittel zur verhinderung einer straftat (hier einbruch) muss verhältnismäßig sein. wenn ich den einbrecher schlicht mit einem "buh" vertreiben könnte - dann darf ich ihm keine bratpfanne übern schädel ziehen - oder eben den hund loslassen. ich darf ihn auch nicht einfach erschiessen oder ihm, weil ich sauer bin, die fussnägel einzeln mit glühenden zangen rausziehen.....usw.

    diese verhältnismäßigkeit ist ein weites feld - da streiten sogar juristen drum.

    diese verhältnismäßigkeit und dazu der zusatz des BGB § 833 Haftung des Tierhalters - macht die sache in deutschland recht kompliziert.

    ich kann nur im zweifelsfalle allen raten, dafür zu sorgen, dass der eigene hund niemals einen menschen beisst.

    ich finds gut, dass du dich vorher schon so eingehend informierst! :smile:

    ein paar dinge, die ich dir gern mitgeben würde, als guten ratschlag und zum drüber nachdenken:

    du schreibst ein bisschen "schutztrieb" wäre nett, von wegen einbrecher und eher ländliche wohngegend.

    in der regel melden fast alle hunde, wenn ein fremder vor der tür steht oder sich auf dem grundstück rumtreibt. ein eher grösserer hund (retriever, berner ect. ect.) ist auch schon allein von der grösse her eine gewisse abschreckung für einbrecher und andere "böse buben". insofern braucht es keinen hund, der über einen besonderen "schutz oder wachtrieb" verfügt. denn mehr als melden darf ein hund in DE nicht! und zwar auf keinen fall. d.h. wenn du einen hund hast, der mehr macht, als verbellen, musst du dir die mühe machen, ihm zu erklären, dass er seinen "schutztrieb" darauf beschränken muss - und das ist nicht immer einfach - grad für anfänger nicht. lies dich ein bisschen durchs forum, hier gibts seitenweise threads, wo genau aus dem grund um rat gefragt wird.

    grad mit einen kleinen kind könnte ich mir bei euch ein etwas "freundlicheres" exemplar eher vorstellen - denn irgendwann wird euer kind auch mal freunde mitbringen - und spätestens dann könnte ein wachtrieb sehr sehr anstrengend werden. (hab hier u.a. einen herdenschutzhund - dem muss ich jeden freund/freundin meiner kinder einzeln vorstellen und immer ein auge drauf haben - ist machbar aber eben nicht eben mal so nebenbei).

    die idee, mal im TH vorbei zu schauen, find ich sehr gut. da könnt ihr euch mit eurem wunschkandidaten beschäftigen und in aller ruhe rausfinden, ob er zu euch passt. :smile:

    naja, björn, wollen wirs hoffen, dass der TE sich hier nochmals reinliest...eine rückmeldung wies weiterging wär schon auch schön.

    wenn nicht, dann hilft dieser thread vielleicht wenigstens mal irgendjemand anderem, der sich für herdis im allgemeinen oder kaukasen im besonderen interessiert...

    meine beiden grossen sind recht laut beim spielen.

    würde das ein aussenstehender hören, der würde glauben, hier geht ein wolfsrudel aufeinander los. :D ich nenn das das "spielknurren".

    das "richtige" knurren hört sich anders an, kommt tiefer ausm hund, ist mehr ein dunkles grollen. (bei meinen beiden grossen ist das so - da hör ich einen ganz deutlichen unterschied - mal von der restlichen körpersprache her abgesehen).

    ist wohl gewöhnungssache - da ich selber hunde habe die eher "laut" spielen - stört es mich bei anderen nicht. ab und an erschrickt aber der eine oder andere hh draussen, wenn joey oder sam anfangen und dann wirds "laut".

    meine beiden sind sowieso eher kommunikativ - da wird den ganzen tag geknurrt, gebrummt, gefiepst, gebrabbelt, gequietscht, gewufft, geheult und gemosert....unser dackeltier hingegen macht alles recht lautlos...ausser es geht ums fressen, wird er dann auch hörbar..

    naja,

    auf der anderen seite....ist mir jemand, der den mund aufmacht und mal was sagt, lieber, als jemand, der wegschaut..

    hier im forum lesen wir ja alle nur von etwas - wir sehens nicht persönlich, mit eigenen augen. also können wir hier nicht beurteilen, wie das, was du da machst, für einen zufälligen beobachter aussieht.

    vielleicht schauts für dritte wirklich eher grob aus, was du machst? wäre ja immerhin möglich.

    eigentlich dürfte es das ja nicht - denn richtiges leinentraining schaut in der regel auch für unbedarfte nicht so schlimm aus, als dass man da in irgendeiner form eingreifen müsste.

    siehst du hier:

    https://www.dogforum.de/leinenfuhrigkeit-t61549.html

    sicher, ein owtscharka ist nochmal "mehr" HSH als ein pyrenäenberghund.

    ich würde niemals jemand raten, sich als anfänger und unbedarfter weise und womöglich noch einen tatsächlich "gearbeiteten" (damit meine ich einen owtscharka aus dem ursprungsland, der schon aufs schützen geprägt wurde) zu holen. (letzteres würd ich auch keinem erfahrenen HSH-menschen raten).

    ganz pauschal kann man sagen, dass HSHs jeglicher rasse tatsächlich nichts für anfänger sind - die ursprünglicheren rassen erst recht nicht.

    allerdings sind sie eben auch nicht die blutrünstigen bestien, die alles fressen, was ihnen vors maul kommt.

    auch der owtscharka ist das nicht. und ja, ich hatte hier schon owtscharkas/owtscharka mixe in pflege.

    wenn ich lese: "er wird bis aufs blut seine familie verteidigen" dann bekomm ich leichtes gruseln. da läuft bei den meisten sofort das "blutrünstige geifernde bestien video" im kopf ab. erinnert mich ein klein wenig an die sokas....

    man soll und darf den schutztrieb eines owtscharkas nicht unterschätzen - das wäre grob fahrlässig und äusserst dämlich - aber man muss nun auch nicht jeden owtscharka gleich in eine schublade stecken und dabei "alarm" schreien.

    der fall über den hier im tread gesprochen wird, ist definitiv grob fahrlässig, dämlich und gefährlich schief gelaufen. und ein ganz typisches beispiel, wie es leider hunderte gibt. immer wieder holen sich menschen einen HSH völlig ahnungslos oder aber - was fast noch schlimmer ist - man holt sich einen HSH in völliger selbstüberschätzung und unterschätzung der situation in die man sich und den hund und seine umwelt bringt.

    ich behaupte: man kann auch den "blutrünstigen, phösen" owtscharka hier in deutschland völlig unauffällig halten, wenn (!!!) man wirklich weiss (!!!) was man tut und wenn man wirklich bereit ist (!!!) sich mit dem typischen verhalten der HSHs auseinander zu setzen.

    leider kann man die hhs die das tatsächlich bringen, an einer hand abzählen. ich persönlich kenne auch wesentlich mehr menschen, die sich gnadenlos überschätzt haben und wo es schief gegangen ist. (die hunde sitzen dann alle nach spätestens 4,5 jahren im TS...und bleiben da meistens auch).

    so gern ich persönlich kangal, owtscharaka und co mag - sosehr bin ich dagegen, dass sich "lieschen müller" einen "anschafft". je mehr ich mitbekomme, desto kritischer werde ich - denn immer öfter lese/höre/sehe ich von den "gefährlichen" HSHs - und die breite masse springt wie immer genau da drauf an - wie das ausgeht, sehen wir alle bei den sokas.