Beiträge von LaBellaStella

    wende dich unbedingt an http://www.herdenschutzhundhilfe.de/

    herdenschutzhunde sind was ganz anderes als hütehunde. und nochmal was ganz anderes als schäferhunde.

    ob sie erziehbar sind? jo. doch, schon.

    aber nur mit der richtigen motivation und nur wenn man ihre charaktereigenschaften mit einbezieht. vorallem ihre selbständigkeit - ein herdi fragt nicht, was er tun soll, er tuts einfach. ebenso ihren nicht zu unterschätzenden schutz/wachtrieb.

    der klassische hundeplatz ist der falsche ort für einen HSH. das wird nicht funktionieren.

    man muss sie so mögen, wie sie sind - dann kann man mit ihnen gut leben. das aber wiederum setzt voraus, dass man sich mit ihnen beschäftigt (mit ihren eigenheiten), dass man bereit ist, ein ganzes hundeleben lang ein gewisses vorausschauendes management zu betreiben, dass einem eher dickschädelige hunde liegen, dass man sich von der vorstellung eines "will to please" verabschiedet und dass man sehr in sich selber ruht, ein gewisses maß an unerschütterlichkeit gepaar mit humor hat und dass man bereit ist, sich auf die wesensart der hshs voll und ganz einzulassen.

    sonst wird das nix.

    völlig unvorbereitet an einen HSH zu geraten ist schon fast ein supergau.

    naja, je nachdem welche erfahrungen man selber so macht, so bildet man sich eben seine meinung.

    hier bei uns hats wesentlich mehr "freundliche" jäger, als "ballermänner".

    vorallem die beiden jungen vom oberen revier uind der alte jäger vom bürgerwald sind sehr freundlich und überhaupt nicht "schiessgeil". bleiben auch mal auf einen kurzen plausch stehen, geben gern infos wenn man sie freundlich fragt und haben kein problem mit hunden.

    eine idioten hatten wir hier allerdings auch mal - der wurde dann aber ausm "jagdverkehr" gezogen.

    das jagd"gesetz" (Art. 42 Bayerisches Jagdgesetz) für bayern wurde ja oben schon gepostet - und ja, hier sollte ein jäger tatsächlich gute argumente haben, wenn er einen hund abschiesst.

    denn wenn sich herausstellt, der hund konnte zb.aufgrund seines alters/gesundheit gar nicht mehr "deutlich erkennbar im Wald Wild hinterher jagen und es gefährden" (mal angenommen, der hund hatte schwere HD und konnte gar nicht mehr rennen) dann wird die luft für den jäger sehr dünn....ebenso, wenn der hh darlegen kann, das der hund sich nicht ausserhalb seines einflusses befand und nicht "erkennbar gejagd" hat.

    achso, ja da ja oben auch urteile gepostet wurden - hier mal eines, das zeigt, wie unterschiedlich gerichte urteilen - und einzelne urteile sind nicht immer für alle gültig!

    Zitat

    Die Jagd auf zwei angeblich wildernde Hunde endete leider für einen Hund mit dem Tod und für den Jäger mit der Verurteilung zum Schadensersatz. Das Amtsgericht Lüneburg führt in seiner Entscheidung aus, dass Jäger Hunde erschiessen dürfen, wenn ein Rechtfertigungsgrund vorhanden sei, den der Jäger allerdings beweisen müsse. Hier wurde seitens des Jägers behauptet, dass die Hunde wilderten und deshalb der Schuss gerechtfertigt gewesen sei. Beweisen konnte der Jäger diesen Vortrag jedoch nicht, weshalb er zum Schadensersatz verurteilt wurde AG Lüneburg, 12 C 365/99


    hier ist ein link, der kurz die unterschiedlichen regelung in den bundesländern umreist:

    http://www.meradog.com/info-mail/ausg…rschiessen.html

    unter "führen" versteht man nicht nur das führen an der leine. nur mal so, zur info.

    da macht die straßenverkehrsordnung keinen unterschied.

    und - doch, ich würd mich über sowas schon auch aufregen.

    wenn ich eines nicht mag, dann autofahrer oder motorradfahrer die feld- oder waldwege die für KFZ nicht erlaubt sind, befahren.

    mir ist es völlig schnurz, ob der das macht, damit sein fiffi auch mal gassi läuft oder ob der das macht, weil er gern ne staubwolke erzeugt mit seinem neuen SUV oder ob der mit seinem schneckerl ein abgeschiedenes eckchen im wald sucht, weil sie kein bett haben......

    und hier bei uns sind da die landwirte, förster und jäger auch sehr dahinter - und das völlig mit recht. wenn einen hier einer der oben genannten erwischt, wenn man auf einem feldweg der nicht für KFZ offen ist lang fährt, dann gibts ohne ausnahme eine anzeige.

    wir hatten hier wegen so nem deppen mal nen bösen reitunfall, der ist auch völlig sinnfrei mit seiner karre durch den wald geheizt und hat dann nicht mehr rechtzeitig bremsen können auf dem schotter.

    das mädel auf dem pferd musste es büßen: pferd musste getötet werden (beckenbruch) und das mädel war wochenlang im krankenhaus (kam unters fallende pferd).

    alle machen so einen bohei um naturschutz, brut und setzzeit, freie natur, anleinpflicht, rücksichtnahme usw. - aber ein hh der es nicht gebacken kriegt, seinen hund ohne ihn am auto mitrennen zu lassen, auszulasten, ist völlig in ordnung?

    ich hätte jetzt auch als managementmaßnahme ein grosses schild ans tor und eine türschliessautomatik vorgeschlagen.

    ein kleiner tipp (wir haben das auch am gartentor): nimm im baumarkt die stabilere variante - die hält auch dann das tor zu, wenn ein vorwitziger hund versucht, das tor mit der nase oder den pfoten aufzumachen und man kann sie meistens auch einstellen - von "schwergängig" zu "leicht" usw.

    die dinger gibts für den aussenbereich im baumarkt schon ab 15 EUR. wenn die tür nach innen aufgeht, reicht das in der regel - vielleicht noch einen schnapper dran ans tor und schon fällt das ding von alleine zu, schnappt ein und gut isses. :smile:

    Zitat

    Sucht euch professionelle Hilfe, und zwar bald, am Besten heut noch!
    Informiert euch bitte über die Rassen, die ihr euch da geholt habt. Ihr habt da einen Mix aus 2 nicht so einfachen Rassen, der mit ein bisschen Spazieren gehen höchstwahrscheinlich ncht glücklich werden wird.

    da kann ich nur noch zustimmen.

    bitte, sucht euch jemand, der euch hilft. informiert euch so gut es geht über die rassen, die in eurem mix stecken, informiert euch über welpenaufzucht, über hundehaltung und hundeverhalten.

    ein paar trainerstunden bei einem guten trainer sind gut angelegtes kapital!!!! oben wurde schon geschrieben, dass das ja nicht 100 stunden sein müssen - aber wenigstens ein paar (einzelstunden, bei denen der trainer möglichst sogar zu euch kommt und ALLEN familienmitgliedern ein paar basics beibringt, auch den kindern!!!) stunden für die grundlagen.

    glaub mir, in deinem fall wird sich das wirklich rentieren.

    im moment, da haben meine vorschreiber völlig recht, ist das alles "nur" normales welpenverhalten - da musste wohl fast jeder von uns durch. aber dein hund wird irgendwann erwachsen und bei dem mix würd ich da keine grossen (erziehungs)experimente machen wollen.

    in anbetracht deiner situation würde ich dir raten, dass du die kleine wieder zurück an den züchter gibst.

    du schreibst selber, dass deine mutter nicht wirklich mitziehen will - ich denke, selbst wenn sie mit viel überredung sagt, dass sie es nochmal versuchen will, werdet ihr in kurzer zeit wieder genau da sein, wo du im moment schon bist.

    ein munterer welpe ist schon für einen hundemenschen anstregend - aber für einen menschen, der mit hunden eher weniger am hut hat, geht das gar nicht. deine mutter scheint da eben zu den "nicht hunde menschen" zu gehören - was man akzeptieren sollte. so gesehen kann man es ihr eh schon hoch anrechnen, dass sie es wenigstens auf ihre art probiert hat.

    jetzt hat die kleine noch alle chancen auf ein gutes zuhause - gib ihr die chance.

    ich würd dir gern den ultimativen tipp geben, wie du deine situation ändern kannst - aber ich hab ihn leider nicht.

    ich wünsch dir und deinem welpen dennoch alles gute.

    ja, der babyblues..

    meine vorschreiber haben es ja schon gut beschrieben. :smile:

    ich denke auch, dass das mehr ein "hilfe ich komm mit der situation im moment überhaupt nicht klar" als ein "ich verlasse dich wirklich wenn du nicht so tust wie ich sage" ist.

    bau dich selber mehr in den familienalltag ein - das ist wohl der beste tipp den man dir geben kann. als feste, berechenbare grösse - nicht nur mal am wochenende, bei schönem wetter :smile:

    das erste kind ist das anstrengendste - war bei mir auch nicht anders. grad wenn das baby erst 2 monate alt ist, ist das alles noch ziemlich aufregend, neu und furchtbar anstrengend.

    viele frauen mutieren dann zur "supermama" und zur "superhausfrau" - dabei kann das gar nicht gelingen. da sind dann ein paar rumfliegende hundehaare der supergau....

    versuch einfach, ihr ein bisschen was abzunehmen - zeig anerkennung für das, was sie macht - die zeiten werden auch wieder leichter.

    und ja: bis sich das alles auf normalnull eingespielt hat, wirds ein bisschen dauern - und dann sind sie auch schon gross, die kleenen....

    Zitat

    Man kann an allem was finden wenn man nur lange genug sucht.

    ja kann man. natürlich.

    ich kann auch mit dem geschirr am hund rumrucken. ist genauso jämmerlich. und bin ich saugrob, dann kann ich auch mit dem geschirr richtig schaden verursachen.

    es ist eigentlich ganz einfach: was für eine halsung ich an meinen hund hänge, ist im prinzip egal - was ich damit anstelle - nicht.

    der spruch: rasierklinge in der hand eines affen trifft leider allzuoft zu.

    soweit ich aus den postings der TE schlau geworden bin, möchte sie irgendwann mal die BH machen - und die kriegt jeder, den ich kenne, auch ohne grossartiges gerucke an welcher halsung auch immer hin. die lauf ich dir auch mit geschirr (ich weiss, darf man nicht - aber gehen tuts auch).

    ich geb ja auch nem reitanfänger, der das kleine hufeisen machen möchte, keine dressurkandare und mords sporen.

    die frage ist also - um wieder ins thema zu kommen - WIE arbeiten die in dem verein oder platz wo die TE trainieren will. soll die kettenhalsung nur zur gewöhnung für eine prüfung dran - oder wollen sie über die kette irgendwelches gerucke "besser an den hund" bringen - weil sies anderes nicht vermitteln können. je nachdem wie mir das auf einem platz erklärt wird, kann ich mich dann dafür oder dagegen entscheiden.

    Zitat

    Such weiter! Im gegensatz zu meinen Vorrednern finde ich Welpenspielen extrem wichtig!!! Schade dass es soetwas bei dir in der Nähe nicht gibt. Vielleicht findest du wenigstens ein paar spielfreudige Erwachsene Hunde.
    Viel Erfolg!

    darf ich dir auch die frage stellen, warum?

    und nein - ich frag das nicht böse - ich frage es aus interesse.

    Zitat

    Dann kam der " Würger " - 2 gliedrig. Hund steht auf ich gehe hin rucke wie gewohnt hund quieckt erschrocken und bleibt liegen. Problem gelöst. :smile: Entstandene Verknüpfung: Ich habe die Wahl zwischen liegen bleiben und belohnt werden wenn frauchen wieder kommt egal ob 2 oder 20 min. oder ich stehe auf - werde aber wieder auf den sleben platz geruckt und es ist noch unagenehm.

    Ergebniss: :gut: :gut: :gut:

    Also ich würde mich einfach gut mit dem Thema auseinander setzen und gucken was ich erreichen möchte und bei sturren hunden ist das durchaus mal hilfreich mit slch einem "würger".

    (hervorhebung von mir)

    nochmal - da du es anscheinend nicht verstanden hast:

    du arbeitest ganz bewusst über schmerz. averssiv.

    hier im forum arbeiten viele völlig ohne - auch mit sturen hunden, mit triebstarken hunden - auch im sport - und es klappt gut.

    dazu brauchts aber konsequenz, geduld, gefühl, gutes timing und ein bisschen grundwissen über die lerntheorien.

    ich dachte nicht, dass es heutzutage tatsächlich noch so gelehrt wird - die "old school". da ist mir doch, als sei die zeit völlig stehen geblieben.

    es geht gar nicht um kette dran oder nicht - es geht darum, dass du deinen hund mit uralt-methoden versuchst zu erziehen.

    und ja, natürlich funktionierts - methoden die übers meiden gehen, funktionieren meistens. sogar sehr schnell. wenn du damit glücklich bist und es nicht anders kannst und anscheinend auch nicht anders willst - dann mach.

    aber sei so gut und empfiehl das keinem anderen, der hier um rat fragt - denn es wär zu hoffen, dass derlei uralt methoden langsam aussterben. denn es geht defintiv auch anders.