Beiträge von LaBellaStella

    huch!

    es wird ernst....

    ok: eigentlich isses ganz einfach - für mich zumindest: machen meine jungs was kaputt - egal was - dann entschuldige ich mich und biete selbstverständlich an, den schaden zu ersetzen.

    aber

    umgekehrt, würde mir ein anderer hund einen ganz normalen nullachtfuffzichball platt machen - ich würd in so einem fall schlicht grinsen und mir meinen teil denken und vielleicht ne lustige geschichte draus machen (denn die jungs würden wohl ziemlich doof aus der wäsche gucken in so nem fall).

    was ich nicht tun würde - weder in dem einen noch in dem anderen fall, wäre, allen ernstes über einen sturm im wasserglas nachdenken.

    wenn (sic) es denn nur um einen ball geht, der dran glauben muss - wie es der erste post des/der TE impliziert.

    genau darüber wird hier geredet - es geht weder um sauteure kongs, noch um sauteure hosen oder um kratzer im lack noch um einen hund, der alles was sich bewegt, platt macht, noch um einen dauer-wiederholungstäter. (zumindest les ich das aus dem post so raus).

    es ging um einen einzigen ball. punkt.

    naja, ich weiss ja nicht, was ihr unter "früher" versteht.

    natürlich, ich kann mich nicht errinnern, dass "früher" irgend ein hundehalter tagelang über "positive strafe" oder "negative bestärkung" diskutiert hätte. auch nicht darüber, dass futter A zuviel protein enthält und futter B zu wenig ballaststoffe.

    aber ich kann mich auch noch gut erinnern, dass es auch niemand interessiert hat, wenn der bauer seinen hund jahrelang an der kette hängen hatte und sobald der hund nicht mehr funktionierte, wurd er halt eingeschläftert - bestenfalls.

    es hat auch niemand interressiert, ob hund mal a watschen mitbekommen hat oder ob das humpeln nun von einer kaputten hüfte kam oder bloss von ner entzündeten kralle. ein hund war ersetzbar. ausser die speziallisten, in die man zeit investiert hat um sie auszubilden.

    aber das "früher" das ich so im kopf hab, scheint ein anderes "früher" zu sein. in meinem "früher" war nicht alles besser.

    ausserdem auch heute ist es eigentlich - grad weil wir alle zugang zu vielerlei infomationen haben - sogar einfacher, richtig und fair mit seinem hund umzugehen, finde ich.

    nirgendwo steht geschrieben, dass man seinen hund nicht abwechslungsreich ernähren darf, dass man seinen hund konsequenzlos erziehen soll oder dass man seinen hund a la rütter oder milan erziehen muss.

    der einzige unterschied zu "früher" ist, dass die allermeisten hundehalter ihren hund rein "just for fun" halten - und nicht mehr, weil sie ihn tatsächlich für irgendeinen "job" brauchen. hundehaltung ist emotionaler geworden.

    und - ganz generell - da man seinen hund eben meistens "just for fun" hält ist die akzeptanz in der gesellschaft gegenüber den hhs weniger geworden. es ist enger und eingeschränkter als es "früher" war.

    hm, da die schäfihalterin einsichtig zu sein scheint - würde ich persönlich auch erstmal von weiteren schritten absehen.

    ich weiss, wie schnell sowas gehen kann - vorallem, wenn man einen hund noch nicht sehr lange hat und der auch noch eine vorgeschichte hat.

    ich kann schon verstehen, dass man erstmal fürchterlich geschockt ist von so einem erlebnis und dass einem nicht mehr sonderlich wohl ist, wenn man weiss, man könnte dem hund und der halterin noch öfter begegnen.

    allerdings, wie gesagt, ich persönlich würde nochmal das gespräch suchen (ohne hund dabei) und danach die gesamtsituation neu überdenken. vielleicht ist die halterin ja schon dabei, mit dem hund zu trainieren, vielleicht ist der zwischenfall auch erst der auslöser und sie fängt jetzt wirklich an, mit dem schäfi zu arbeiten - ich würd ihr (und dem schäfi) diese chance geben wollen.

    auch würd ich ihr nahelegen dass sie den hund solange nicht mehr irgendwo ungesichert (ohne leine ohne mauli ect.) laufen lässt, solange er auch nur in allerkleinster weise agressiv auf andere hunde reagiert.

    und - eine kleine bitte hab ich noch - an die TE: lass deinen hund nicht allein irgendwo vor einem geschäft angebunden. auch wenns nur der kleine dorfbäcker ist - eben genau weil immer irgendwelche blöden situationen entstehen können, die man unmöglich vorhersehen kann. ich mein das nicht böse - aber ich bin wirklich kein freund von "hund vor geschäft anbinden".

    also ich finde, ein wichtiger aspekt wurde noch gar nicht richtig betrachtet:

    nämlich der ball!

    was war das für ein ball? ein eher hüpfender, wuselig, unberechenbar in der gegend rumspringender kleinstball? oder war es ein behäbiger, schwerer, unkontollierbarer allesniederrollender medizinball?

    war es die erste option, dann bestätigt sich wiedereinmal, dass kleinstbälle schlichtwegs nicht erziehbar sind und leicht ausser kontrolle des werfers geraten. insofern gehören sie nicht in der öffentlichkeit gespielt sondern nur in besonders lückenlos abgesicherten hallen verwendet.

    wenn es denn ein grosser war, dann möchte ich noch wissen, ob der ballspieler überhaupt einen entsprechenden nachweis zu haltung eins solchen hat. denn diese riesendinger sind ja bekanntlich - so sie einmal in wallung kommen - unaufhaltsam auf niederwalzen programmiert.

    ich finde es unverantwortlich, dass einfach so jeder meint, mit bällen umgehen zu können.

    tasana,

    ich mein das jetzt nicht böse - aber ich möchte doch, dass du über das, was ich jetzt schreib, in ruhe nachdenkst:

    du hast einen hund, der bereits ein paarmal menschen gebissen hat. wie du selber schreibst, weisst du nicht mehr weiter. bis jetzt hast du ein mordsmäßiges glück gehabt - bei anderen reicht ein einziger harmloser beissvorfall bereits aus, dass hund und halter auflagen bekommen oder dass gar der hund eingezogen wird.

    hier kann dir wirklich nur ein guter hundetrainer helfen - alles, was wir dir hier sozusagen aus der ferne sagen können, könnte das völlig falsche sein.

    in so einem fall halte ich es für sehr leichtsinnig, irgendwas auszuprobieren ohne fachkundige anleitung vor ort.

    ein maulkorb allerdings ist ein guter rat - besorg noch heute einen, deinem hund zu liebe! ebenso muss du noch mehr drauf schauen, dass dein hund niemals die chance hat, auszubüchsen. auch wenns noch so schwierig scheint - er darf einfach nicht mehr "ausbrechen" - das wäre grob fahrlässig - da muss auch die oma drauf achten.

    also: gleich maulkorb kaufen, hund dran gewöhnen, hund immer absolut gut sichern und gleich auf die suche nach einem guten trainer machen.

    mehr tipps kann ich dir aus der ferne ohne dich und deinen hund zu sehen nicht geben.

    uiui, gut dass ich diesen fred erst heut entdecke.

    grad eben ist mir nämlich fast der kaffee ausm gesicht gesprungen...als ich den eingangspost las.

    aber ich bin wieder "lieb" und kommt langsam wieder runter. guck mir meinen phösen HSH an, der grad neben mir auf der couch schnarcht und bin froh, dass er nicht auf irgendeiner dämlichen rasseliste steht.

    wie ein HSH normalerweise sein sollte, wurde ja oben schon sehr gut beschrieben.

    ahja...eine homepage ham se auch.... :hust:

    ..und jedesmal, aber auch wirklich jedesmal lese ich blindenhund statt bindehund.... :???:

    naja, macht die sache jetzt auch nicht besser, denn defintiv: diese theorie ist für mich nicht wirklich logisch.