Beiträge von LaBellaStella

    mein mann hat ein paar jahre bevor wir uns kennengelernt haben, seine hündin verloren. auf tragische weise.

    nie wieder wollte er sowas durchmachen.

    aber als wir uns kennen lernten, hatte ich schon meine maja. das war liebe auf den ersten blick ;) zwischen ihm und ihr (in meinen "phösen" momenten halte ich ihm das immer noch vor: ich glaub sicher, er hat sich erst in den hund verliebt und dann in mich! ;) (scherz!))

    als maja über die brücke ging, sagten wir im ersten schmerz beide: nie nie nie mehr einen hund. nie mehr diesen schmerz mitmachen müssen, diese unendliche schwere entscheidung treffen müssen....

    aus dem nie nie nie mehr wurden dann im endeffekt knapp 2 monate.....dann zog so ein kleines, schwarzes fellknäul bei uns ein - und wieder wars liebe auf den ersten blick ;)

    mittlerweile sinds ja drei fellnasen die hier rumwuseln - ich denke, drei werden es nie mehr werden - aber ganz ohne ? nein, solange wir in der lage sind, einem oder zweien ein zuhause geben zu können, solange werden wir wohl immer so ein flohtaxi hier bei uns haben.

    einen wie auch immer gearteten vergleich hab ich übrigens nie gezogen. maja war ein ganz besonderer hund - genauso wie sam oder joey oder jimmy es auch sind. jeder auf seine ganz eigene weise.

    mama bin ich für meine kinder.

    für die jungs bin ich wohl noch am ehesten "frauchen" - meist mit dem zusatz "phöses frauchen" - aber wenn herrchen sagt "geht zur cheffin" dann kommen sie auch zu mir....

    ....herrchen (also meinen göga) kennen sie auch unter "geht mal den phösen mann von der couch schubsen" - eines ihrer lieblingsspiele.

    "geht zu herrchen" allerdings funktioniert nie - da gucken sie überall hin, bloss nicht zu meinem göga..... :???:

    die kinder kennen sie unter der bezeichnung "schlafmütze" ("kommt, wir gehen die schlafmützen wecken" - schon stehen sie vor den zimmertüren der kids am sonntag früh :D )

    nein, kein zweithund. auch kein noch so braver oder ruhiger.

    damit werdet ihr auch nicht glücklich - sondern habt unter umständen innerhalb kürzester zeit das gleiche problem hoch zwei.

    die energie würde ich lieber in ein gutes "dackeltraining" stecken - mit hilfe eines guten hundetrainers, der sich die situation vor ort anschaut.

    themis hat eh schon alles gut beschrieben - aber wie es "öfter" passieren kann, dass sich der dackel unterm zaun durchbuddelt - das würd mich auch interessieren.

    dafür hab ich einen tipp: dackel nicht allein unbeaufsichtigt im garten lassen.

    für alles andere: hundetrainer.

    nun, da hilft alles nichts:

    immer weiter den rückruf üben. ich würd einfach nochmal ganz sachte von vorne anfangen.

    mach aus dem rückruftraining ein interessantes spiel - zum beispiel in kombination mit einem suchspiel. ruf deinen hund, lass ihn, wenn er da ist, gleich was tolles "finden" (ein stück fleischwurst, dass du "verloren" hast oder ein tolles spieli, es fliegt der frisbee... oder oder oder) - in reizarmer umbegebung, so oft und so lange, bis er mit einem breiten grinsen im gesicht angesaust kommt, wenn du ihn rufst weil er weiss, da gibts wirklich immer was absolut interessantes. (also gefühlte 1000x ;) ) - denk dir ruhig immer wieder mal was neues aus, was er tun darf/finden darf wenn er sofort kommt.

    dann das ganze ganz behutsam und sachte auch in "reizvollerer" umgebung - vielleicht kannst du dir ja jemand dazuholen, der als "fussgängerfigurant" mitspielt - das ganze je nach dem auch ruhig an der langen schlepp.

    die reize wirklich langsam steigern - in der zeit lieber mal öfter vorsorglich anleinen, denn du solltest den rückruf nach möglichkeit nicht dadurch zerschiessen, dass du ihn gebrauchst und er hört nicht drauf.

    oder dass er erstmal guckt, obs nicht doch was interessanteres gibt irgendwo, wenn du rufst.

    hier im forum gibts ne menge infos, wie man den rückruf aufbauen kann - einfach mal querbeet lesen. eventuell, falls es so rum nicht klappt, kannst du es auch mit "zeigen und benennen" probieren - ist auch eine möglichkeit, grad bei hunden, die gern mal in der gegend rumgucken, obs was interessantes gibt.

    und: ein guter, sicherer rückruf in allen lebenslagen und unter ablenkung ist schon das "abitur" - fang also wirklich nochmal mit dem kleinen einmaleins an :smile:

    Zitat

    Naiverweise habe ich gedacht, der Hundeführerschein soll dem Wohl des Hundes dienen, aber jetzt geht es wieder um " Der böse Hund vom Assihundehalter hat mich angebellt, die sollen alle registriert, beschult, getestet werden, damit ich ein ruhigeres Leben habe".
    Ich glaube, der sogenannte Sachverstand stellt eh das größte Hindernis dar. Hundehaltung ist keine Wissenschaft, es gibt keine Formeln, alles ist subjektiv, unterschiedlich interpretierbar. " lass die das mal unter sich regeln" ist nicht grundsätzlich falsch oder richtig. Ich könnte mir vorstellen, dass ein paar der im Forum schreibenden Hundehalter jeden Kursleiter zum Heulen bringen könnten, weil sie seiner Linie nicht folgen und jede Behauptung platt dikutieren :D

    oh ja - dafür gäbs einen bömmel, wenns noch einen gäbe!

    ich glaube tatsächlich (bzw weiss es sogar!) dass "meine" art der hundehaltung und meine art der erziehung und vor allem meine hunde :D wohl durchaus den einen oder anderen zur weissglut treiben oder in die flucht schlagen würde.


    ich hab immer bauchweh bei der frage nach irgendwelchen genormten tests oder ähnlichem. das mag bei einem autoführerschein ja grad noch hinhauen - gas, bremse, kupplung, lenkrad und blinker funktionieren eben bei jedem auto vom prinzip her gleich. auch verkehrsregeln sind für alle gleich - rechts vor links, rote oder grüne ampel usw - das kann man abfragen und testen.

    aber jeder von meinen drei hunden "funktioniert" anders - schon allein das "bremsen" des einzelnen war eine wissenschaft für sich - was bitteschön könnte man da "normen" ? irgendwelche normen müssen nunmal sein, ein gewisser standart - sonst wirds ganz schnell lächerlich.

    und eine rein theoretische abfragerei von irgendwelchen multiple-choice-fragen bringt vielleicht geld in gemeinde/staatlichen kassen - aber ob es auch nur ein klein wenig vernunft in die hirne von hundehaltern bringt, wage ich doch zu bezweifeln.

    weder die "derwilldochnurspielen" fraktion, noch die "ichstopfmalleckerlireinbiserplatzt" noch die "oberdominazrudeltheoretiker" wird das auch nur ein kleines stückchen in die richtige richtung schubsen.

    Zitat

    Keiner kann mir erzählen das ein Sparziergang mit einem Pöbelnden Hund angenehm ist!
    Keiner kann mir sagen das wenn Kinder im Haus sind das es toll ist einen Hund zu haben der sein Futter oder Spielzeug verteidigt und immer angst haben muss in einem Moment wo man mal nicht aufpasst (und diesen Moment wird es irgendwann geben) das Kind gebissen wird.

    oh, ich kann dir vieles erzählen, glaub mir. und andere werden dir zu den problemen in deinem beispiel noch viel mehr erzählen. jeder was anderes. und dann? wie hättest du es denn gerne? wer hat denn dann recht?

    das was ich dir zu den von dir genannten beispielen erzählen würde, würdest du sicherlich nicht so hören wollen.

    Zitat

    .... beim denken beobachtet und wie er seine stirn in falten zieht und ein fragezeichen gesicht macht, lacht man über die meisten reaktionen der hunde sowieso.
    d.h. man muss sich schon eine gehörige portion humor aneignen, da sie eben nicht so "funktionieren" wie andere hunde.

    :smile: ganz genau! dafür würdest du von mir einen bömmel bekommen, wenns die noch gäbe! ohne humor geht als herdihalter gar nix.

    hier leben ja noch ein gos dAtura und ein rauhaardackel - jeder ist auf seine art eine ganz eigene "persönlichkeit" und jeder möchte ein bissi anders "gehändelt" werden.

    und in einem stimme ich cinnemaus nicht ganz zu: auch in DE kann man einen herdi halten - oder nein, ich realtiviere: der richtige mensch kann in DE durchaus einen herdi halten. ;)

    Zitat

    Sagt doch mal, wie hören eigentlich Eure Herdis ?


    Wie schaut´s bei Euch aus ?

    och ja.

    ich würd mal vorsichtig sagen - er hört die flöhe husten :hust: das mal auf alle fälle.

    solange der marmeladenhund nicht grad im "herdimodus" ist, kann ich mich nicht beschweren. wenn er allerdings "umschaltet" dann gehts mir wie cinnemaus: da hilft dann auch kein halbes rind :smile:

    aber ich werd immer besser darin, den herdi zu überzeugen, dass er sich meine argumente anhört und so dann und wann schliesst er sich meiner meinung an, jap.

    was nun dabei unterm strich für die allgemeinheit rauskommt, muss sich noch zeigen.

    immerhin: ein pauschales "hundehaltung nicht erlaubt" gilt nicht mehr - in zukunft muss ein vermieter höchstwahrscheinlich eine einigermaßen nachvollziehbare erklärung abgeben, warum er hundehaltung nicht erlauben will - wenns denn "hart auf hart" sprich "vor gericht" geht.

    das erleichtert wohl die wohnungssuche mit hund nicht - denn zumindest hier in der gegend gibts mehr mietwillige als wohnungen/häuser und da kann der vermieter erstmal "aussortieren" - und das bleibt sein gutes recht.dazu zwingen, jemand mit hund einziehen zu lassen, kann man aufgrund dieses urteils keinen vermieter.


    aber es könnte (!) event. die aufnahme eines hundes in einer bereits bewohnten mietunterkunft vereinfachen - eben da der vermieter nicht mehr so einfach nur auf die klausel "hundehaltung nicht erlaubt" im mietvertrag hinweisen kann.

    allerdings würde ich persönlich erstmal abwarten, was die ersten urteile sagen, die sicherlich demnächst kommen werden.

    ich denke, auch mieter die seit längerem bereits in einer wohnung mit hund leben, haben tendenziell bessere karten - vorallem wenn die hundehaltung bisher vielleicht nur geduldet war - denn jetzt werden die vermieter wohl noch deutlich mehr begründen müssen, wenn sie einen hund loswerden wollen. denn auch die pauschale klausel "auf widerruf" würde wohl gekippt werden.

    ein kleiner lichtblick - immerhin.

    joey würde es tun - wen wunderts, als herdi. schwierig an der sache ist lediglich, im klar zu machen, dass er nicht selber entscheiden soll, ab wann und gegen was er "schützt". nicht immer wirklich lustig. allerdings - beim HSH auch nicht aussergewöhnlich.

    sam auch - aber der boss-gos hat aber die deutlich besseren "nerven" und mehr überblick - auch in konfusen situationen. aber wenn er meint, er müsste eingreifen, dann tut er das auch. in der regel ist er aber ein recht guter "beobachter" und schätzt die meisten situationen völlig richtig ein - solang ich mich nicht über was aufrege, regt sich er auch nicht auf.

    jimmy - auf seine art ist er zwar ein mutiger, frecher dackelopa - aber er würde wohl niemals einen menschen als "gefährlich" für sich oder uns ansehen - auch artgenossen gegenüber ist er viel zu tiefenentspannt und generell sowieso völlig ohne argwohn. bei ihm stimmt der spruch: "der würd einem einbrecher noch schwanzwendelnd beim raustragen der sachen helfen und einem mörder beim verbuddeln der leiche" :D das einzige was er tatsächlich mit seinem leben verteidigen würde ist sein abendlicher kauspass.......

    ich glaub allerdings, man lebt in der heutigen zeit in unserem umfeld wesentlich entspannter, wenn man einen hund hat, der nun nicht unbedingt wegen jedem huster in verteidigungsstellung geht.