Beiträge von LaBellaStella

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    Wie lange habt Ihr gesucht, bis Ihr Euren Hund gefunden habt?

    nie lange :smile: (bei meiner ersten hündin noch ohne i-net eigentlich gar nicht, bei sam und joey wars in dem sinn kein "suchen" sondern mehr ein finden)


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    2) In wievielen Tierheimen habt Ihr gesucht?

    Maja stammte aus dem örtlichen TH - also: 1 TH

    Sam stammt aus Katalonien und kam direkt von dort

    Joey stammt aus einem TH hier in der nähe: 1TH


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    3) Falls Ihr mit einer bestimmten Vorstellung (bzgl. Geschlecht, Alter u.ä.) dahin gegangen seid, seid Ihr auch dabei geblieben oder habt Ihr im Endeffekt doch etwas anderes genommen?


    meine erste hündin maja hätte ein rüde sein sollen und eigentlich ein "berner sennenhundmix" :D sie war aber eben eine "sie" und als altdeutscher hütehund weitweg vom "berner" :smile: - das alter 9 wochen hat gepasst.

    sam war als rüde geplant und ist auch einer ;) - rassetechnisch war er als "mittelgrosser mix" angedacht - im endeffekt wars dann ein Gos dAtura Catala - vom alter her hats gepasst - er war 9 wochen alt als er einzog

    joey sollte nur einen passenden zweithund zu sam abgeben - ausser "rüde" hatten wir keine besonderen vorstellungen, sam musste entscheiden, obs passt. hat gepasst, bekommen haben wir einen maremmanomix und er war 12 wochen alt als er eingezogen ist.

    das dackeltier ist ein erbdackel und insofern passt er nicht in die fragestellung - er war nicht ausm tierschutz, sollte da auch nicht hin und irgendwie hat uns nie irgendwer gefragt, ob er einziehen darf - er ist einfach eingezogen. ;)

    die jungs halten sich i.d.r. da auf, wo ich auch grad bin.

    das dackeltier liegt gern in einem der hundebetten oder auf seiner kleinen kuscheldecke - derzeit aber auch gern mal einfach so auf dem fliesenboden hier unten im wohnzimmer - fussbodenheizung - das geniesst er total.

    im sommer liegt er im garten auch immer am liebsten auf der gepflasterten terrasse, wenn die sonne die steinplatten aufgewärmt hat.

    joey ist unser couchhund. da geht für ihn nix drüber :D selbst wenn die couch von uns menschen voll besetzt ist, findet er doch noch irgendwo eine lücke und quetscht sich dazu. er schläft auch nachts auf der couch - laaang ausgestreckt und mit kissen unterm riesenschädel.

    im garten liegt er gern mittemang aufm rasen oder - der übersicht halber - auf der gartenbank.

    sam ist unser wanderer. der liegt mal gern ganz allein oben im flur (weil da der boden kühler ist, als hier unten), er liegt auch mal mit auf der couch, er legt sich aber auch genauso gern allein in herrchens büro. seltsamerweise ist sein lieblingsschlafplatz nachts das badezimmer - warum auch immer.

    im garten liegt herr boss-gos am liebsten im gesträuch - er hat sich hinten beim haselnussstrauch übern sommer eine richtige kleine "kuhle" gegraben, dort liegt er dann im tiefsten schatten (schwarzer hund im schatten kommt immer gut) und hat den ganzen garten im blick.

    ansonsten wandern sie meistens mal mehr, mal weniger mit - bin ich oben - dauert es in der regel nicht lange, und sie kommen nachgucken, was ich mache...ect.

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    Ich belohne auch über Futter und verwahre mich dagegen, daß das Verhältnis zu meinem Hund als Keksbeziehung dargestellt wird...........

    .........aber wahrscheinlich fehlt es mir einfach an Persönlickeit :denken:


    ich nicht! (also mit leckerli schon - ich meinte nur ich verwehre mich nicht gegen den ausruck keksbeziehung :lol: )

    der ausdruck keksbeziehzung ist mir zwar neu - aber das find ich gut! ich bin in einer wattebällchenkeksbeziehung!

    das ist direkt ein ehrentitel - ich überleg grad, ob ich mir das nicht auf meine outdoorjacke sticken lassen soll :smile:


    ob ich jetzt über leckerli belohne oder mit spiel, spass, guter laune ist eigentlich wurscht. funktionieren muss es.

    wobei ich aber jetzt einfach mal in den raum werfe dass das gute alte bayrische "ned gschimpft is globt gnua" (für die preissn: nicht geschimpft/bestraft ist genug gelobt) für mich nicht infrage kommt.

    was das intensiver und sicherer betrifft: da lass ich mich gern jederzeit auf eine wette ein, dass meine jungs mit absoluter sicherheit (!) genauso alltagstauglich "funktionieren" (ein blöder begriff aber mir fällt nix anderes ein) wie die von casabianca - jederzeit. :smile:

    insofern ist die aussage von wegen "sicherer" wohl nur eine subjektive erfahrung von casabianca und eben grad nicht allgemeingültig. ersteres ist nix verwerfliches, denn wenn mans eben so macht und es funktioniert ists ja wunderbar - aber zweiteres geht mir persönlich ein bisschen zu weit, man kann ja gern von seinen persönlichen erfahrungen berichten und ich glaub casabianca, dass es auch ohne lob/leckerli geht, keine frage - aber ich behaupte ganz frech, ich kanns genauso gut auch mit - das ganze "rudelgeführe", sogar mit nem breiten lachen im gesicht und viel spass, wetten? :smile:

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    So kenne ich das bisher auch nur.
    HSH haben bei anderen Hunde eine solche Präsenz, dass sie gar nichts aktiv tun müssen, um in Ruhe gelassen zu werden. Mein Mix ist allerdings i.d.R. auch so wie Deine - Krawall aus dem Weg gehen oder über sich ergehen lassen. Das der meckert, ist äußerst selten.

    jain. joey war schon ein richtiger jungrocker - grad mit anderen rüden hat er ganz gern mal eine wirtshausprügelei angezettelt. langsam lernt er, dass er nicht auf jede (eingebildete) provokation eingehen muss und dass er auch mal "ganz cool" bleiben kann. seit ungefähr einem halben jahr merk ich, dass er "mehr in sich ruht" - er wird nächstes jahr im februar 5 jahre alt :D kommt also langsam aus den "rockerjahren" raus. (gottseidank! :lol: ) tjaja, er wird langsam ein richtiger "kerl" - ich sehs auch an seinem ganzen exterieur. nicht mehr so schlacksig, seine ganzen bewegungen wirken überlegter und er schaut auch nicht mehr so oft wie ein baby dem man den schnuller gestohlen hat :D

    hm, also wenn ich mir mein altes dackeltier so angucke - der kannte 14 jahre seines leben keinen rückruf :D als er dann zu uns kam, hat er recht schnell begriffen, dass die richtige reaktion auf "hiiieer" heisst, dass er ein leckerli bekommt. das hab ich (heute isser 16 jahre alt) bis jetzt beibehalten. er sieht fast nix mehr, hat nen herzfehler, ist undicht und ab und an glaub ich auch, dass er ein bisschen altersdement ist. dem schadet es sicherlich nicht mehr und da fragt auch keiner mehr, ob der jetzt wegen des leckerlis kommt oder weil er meint, der rudelführer hat gerufen...

    der gosso nimmt keine leckerlis und schon gar nicht als belohnung. bei ihm musste ich andere wege finden ihn zu motivieren.

    der herdi hingegen findet eine bestätigung mit leckerli toll - also nutz ich das. nicht wie beim alten dackeltier als "bestechung" (und ja, das dackeltier wird bestochen, ganz bewusst und ungeniert!) sondern als variable und sehr geziehlte motivation und bestätigung.

    sowohl der gosso als auch der herdi freuen sich aber mittlerweile auch über ein stimmliches "faiin".

    auf die weise hab ich 3 hunde, die auf meinen rückruf hin sofort freudig und schnellstens (naja schnell ist beim dackeltier mittlerweile relativ) zu mir kommen und auch noch so ein paar andere alltagserleichternde "kommandos" ausführen.

    auch mein schimmelwallach - immerhin auch schon 17 jahre alt - wird bis heutigen tages "bestätigt" wenn er ne lektion sauber ausführt. natürlich vom sattel aus nicht mit leckerli - aber zumindest stimmlich oder mit nem freundlichen klopfer oder auch mal mit ner runde am langen zügel - funktioniert auch bestens und wird ebenso variabel aber stetig eingesetzt. auch für lektionen die er sicher beherrscht. nicht mehr jedesmal -aber immer mal wieder.

    ich gebs zu, ich bin was die erziehung meiner vierbeiner betrifft ein unheimlich fauler mensch, ich machs mir gern leicht. und für mich ist der weg übers variable aber stetige lob (ob nun über leckerlis, stimme, spiel oder what ever) immer schon der einfachste und schnellste gewesen.

    ich hatte allein schon aus bequemlichkeit nie den drang "rudelführer" zu sein - das wär mir viel zu anstrengend. ich bin nur schlicht die, die die besseren und interessanteren argumente hat - nicht immer öfter - aber immer mal wieder :D ich pack die beiden grossen sozusagen bei ihrer neugier!

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    Ich sehe keinen Grund wieso ich den Hunden nicht sagen/zeigen soll, wenn sie was gut machen. Und sei es nur ein 'toller Bub!'.
    Sicher gehts auch anders. Aber ich finde es mit passender Bestaetigung einfacher und auch klarer fuer den Hund :nixweiss:

    jap, genauso isses.

    warum sollte man es sich auch schwerer machen, wenns doch so einfach geht? ich brech mir keinen zacken aus der krone, wenn ich bestätige/belohne (wie auch immer und mit was auch immer) - aber meinen hunden erleichtert es ganz ungemein, mich zu verstehen.

    bei zwei von meinen dreien bin ich absolut zufrieden mit der "leinenführigkeit". joey und jimmy können das genauso, wie ich mir das vorstelle.

    sam nutzt gern mal die ganze leine aus und hat demzufolge auch gern mal leichten zug drauf. auch nicht schlimm.

    wobei bei mir leinenführig wohl anders definiert ist, als bei vielen: leinenführig bedeutet für mich, dass ich alle drei alleine - wo es nötig ist - angeleint führen kann, ohne dass es mich von den füssen reist, ohne dass sie ein leinenmakramee fabrizieren oder einen mords aufstand machen bei sichtung von artgenossen o.ä. und ohne dass die beiden grossen das kleine dackeltier überollen.

    wirklich "geübt" im sinne von "mit methode gearbeitet" hab ich das nicht. sie kenne "langsam" und "stopp" was bei uns als "leinenkommandos" völlig ausreichend ist. wir haben uns im wahrsten sinnde des wortes einfach mit der zeit "eingelaufen".


    wobei die jungs eh mehr im freilauf sind, als an der leine. und was den freilauf betrifft, bin ich sogar mehr als zufrieden.

    auch ein schäfi ist nicht geeignet.

    die zeit des alleinebleibens ist definitiv einfach zu lang - grundstück bewachen hin oder her.

    es mag ja tatsächlich hunde geben die mit sowas klar kommen - aber die allermeisten definitiv nicht. und schon gar nicht quasi als "rasseeigenschaft".

    hunde sind recht soziale gefährten - sozusagen "rudeltiere" - die auf dauer nicht 10 stunden am tag allein bleiben sollten. auch nicht mit "bewacherfunktion".

    sowas geht ganz schnell schief und macht sowohl den menschen als auch den hund unglücklich.

    ich persönlich wäre auch mit dem wunsch dass der hund das grundstück in abwesenheit seines menschen bewachen soll, sehr vorsichtig. denn macht ein hund das hier in DE tatsächlich und richtig - dann hast du ein grosses problem. du glaubst gar nicht, wie schnell da was passiert ist und wie die leute dann reagieren. (das berühmte beispiel vom kind, dass nur den verschossenen ball aus dem grundstück holen will z.b. )

    oder umgekehrt, irgend ein nicht-hundefreundlicher mensch kommt auf die idee, mal eben was giftiges übern zaun zu werfen.....alles schon da gewesen.

    wenn das überhaupt sein muss, dann nur mit zuverlässigem hundesitter.

    nun, ich find die reihenfolge etwas.....schwierig.

    wäre es nicht besser, zuallererst die hundehaltungserlaubnis des vermieters (möglichst schriftlich!) zu erhalten? denn wenn du die nicht bekommst, ist es ja wohl erstmal essig mit hund.

    ein hund aus dem seriösen (!!!) tierschutz ist völlig ok, da wird wohl auch keiner was gegen sagen - auch wenn deine meinung über züchter (seriöse!!!) wohl nicht von allen geteilt wird - genauso wie ich deine aussage über "familien mit kindern und welpen" nicht unbedingt von mir unterschrieben werden wird (jup, hier sind im laufe der zeit 3 welpen eingezogen und meine kinder fandens tatsächlich klasse und ich hab keinerlei schlechtes gewissen).

    was die "grundausstattung" so kostet, kommts immer sehr drauf an, was du wo in welcher qualität kaufst und was du für notwendig hältst. das lässt sich also schwer sage, so aus der entfernung. ich würd mal sagen, mit deinem überschlag könntest du hinkommen - bei mir z.b. wärs wohl eher etwas mehr.

    hunde-op-versicherung kann sinnvoll sein. vergleichen lohnt da aber sehr, denn nicht jede versicherung zahlt alles. also da wirklich gut das kleingedruckte lesen. irgendwo hier im forum findest du etliche threads wo über empfehlenswerte anbieter gesprochen wird. bei uns beteiligt sich das BRK an den kosten bzw hat eigene versicherungen für die rettungshunde - da würd ich einfach mal direkt dort nachfragen.

    tierarzt: ich bin der meinung, dass man ruhig ein bisschen warten sollte, bevor man den neuankömmling zum tierarzt schleift. sollte ja beim erstenmal nicht gleich in stress ausarten - und stress haben die meisten TS-hunde schon durch den umzug zum neuen hh genug. wenns also nix akutes ist, würd ich eher ein bisschen abwarten.was die preise betrifft, hab ich die erfahrung gemacht, dass das regional völlig unterschiedlich ist. da kann ich also nichts zu sagen.

    keine sorge, ich diskutiere nicht über den richtigen zeitpunkt - das muss jeder selber wissen. ich geb wenn überhaupt immer nur den "zeitraum" zum bedenken. ja, natürlich, keiner kann sagen, ob er morgen noch aufrecht laufen kann...dacor! - aaaber: wenn ich weiss, ich werd z.b. in 3 wochen auf weltreise gehen, werd ich mir davor keinen hund holen, für den ich die nächsten jahre (!) sorgen muss. in dem sinne bitte ich immer, da nochmal drüber nachzudenken.