Beiträge von LaBellaStella

    der thread ist übrigens aus dem jahre 2009.....bin mir nicht so ganz sicher, ob da noch rat gebraucht wird?

    was aber das verantwortungslose betrifft: meine tochter war damals grad mal 14 montate alt, mein sohnemann 6 wochen und meine maja kam dann mit 9 wochen zu uns.

    war zwar stressig - aber hat prima funktioniert.

    jetzt sind meine kinder 17 und 16 jahre alt, maja ist 2007 über die brücke gegangen, hier leben jetzt sam und joey und bis vor kurzem auch noch das dackeltier und ich würds jederzeit wieder so machen.,

    Zitat

    Hallo und einen schönen 4. Advent :santagrin:

    ...

    Ich bin ja dabei den Zaun abzudichten, aber das dauert, denn es ist viel Zaun. Ich müsste den Hund theoretisch einsperren oder an die Schleppleine. Aber das ist so schade wegen dem großen Grundstück.

    Laufen eure Hunde auch manchmal davon? Wie reagiert ihr dann?

    Ich wünsche euch frohe Festtage :angel:

    dir auch schöne feiertage!

    nein, meine hunde laufen nicht davon. eben weil wir das grundstück "ausbruchssicher" eingezäunt haben. das war mit das allererste was wir hier gemacht haben, als wir eingezogen sind.

    ich persönlich hätte sonst keine sonderliche freude am garten - und die hunde auch nicht.

    also: einzäunen bzw am vorhandenen zaun die lücken schliessen. und wenns nur mit maschendraht ist. der sicherheit deins hundes, deiner nachbarn und aller anderen zu liebe.

    bis auf ein einziges, klitzekleines schinkenbrötchen hat der boss-gos noch nie was geklaut - das allerdings hat er rotzfrech quasi im vorbeigehen meiner tochter einfach mal eben aus der hand "geschnappt".

    joey ist da einfallsreicher:

    auf der küchenablage stand eine torte - genauer eine mandarinen-schmand-bisquit-tore. eigentlich eine geburtstagsüberraschung für meinen mann....naja, immerhin: der bisquitboden war noch da, fein säuberlich - aber die mandarinen nebst schmand waren....weg. reste davon fanden wir noch in joeys fell um die gosch.....den bisquittboden hätte man so, wie er war, sofort nochmal verwenden können - der sah aus wie frisch aus dem ofen...

    aus unerfindlichen gründen hat er vor lange zeit mal ein fläschchen zimtduftöl aus dem regal geklaut, den verschluss zerkaut und einen teil des öls verschluckt - selbstredent waren wir sofort beim TA - einziges resultat: hund roch noch nach wochen stark nach zimt...

    er holt auch gern die roten cocktailtomaten vom strauch im garten, ebenso erdbeeren.

    seine vorliebe für die einverleibung von schnurlosen telefonen führe ich auf ein frühkindliches trauma zurück - er muss irgendwann mal einen unangenehmen anruf bekommen haben....seitdem liegen hier keine telefone mehr in seiner reichweite rum. er klaut sie übrigens nur, wenn sie läuten.

    das dackeltier war ein schokoladenjunkie. kein noch so kleiner krümel schokolade war vor ihm sicher. gottseidank war er so klein und nicht unbedingt der begabteste kletterer/springer, so konnte vieles verhütet werden.

    bis auf eine halbvolle schachtel moncherie. mitsamt einwickelpapier verschwanden die pralinen im dackel. ich weiss nicht, was schlimmer war: die bauchschmerzen wegen der schokolade oder der vollrausch wegen des alkohols. vielleicht hat er es auch wegen genau der mischung überlebt: er hat die bauchschmerzen wegen des hohen alkoholspiegels schlicht verpennt....

    hier gibt es keine gesetzliche regelung, ab welchem alter welches kind mit welchem hund gehen darf.

    weder fürs bundesland im gesamten noch in der städtischen/gemeindlichen hundeverordnung.

    meine kinder sind beide mit meiner alten hündin (so um die 40-50cm hoch, altdeutscher hütimix, damals so um die 7,8 jahre alt) raus - da waren sie auch so um die 8,9 jahre alt.

    da gabs keine probleme - allerdings wohnten wir auch ziemlich ländlich, es war so gut wie nie ein ortsfremder hund irgendwo unterwegs noch war irgendwo eine grössere strasse und ausser den nachbarn war dort auch relativ wenig volk unterwegs. was aber am wichtigsten war: maja war absolut zuverlässig - und die kids auch.

    ich glaube nicht, dass das mit z.b. unserem joey gegangen wäre - der ist doch ein anderes kaliber und noch nicht so in sich ruhend wie es maja war - auch sam wäre da nicht der geeignete kandidat gewesen,der "behütet" viel zu sehr, aber das dackeltier hingegen schon wieder eher.

    jetzt wo die kids älter sind - tochter wird im märz achzehn und sohn wird im sommer siebzehn und ist ein baumlanger, kräftier lackel - dürfen sie auch mit sam und joey raus - wenn sie denn wollen :D

    weils mich interessiert hat, hab ich mal in meine versicherungsunterlagen geschaut - da steht bei mir keine altersbeschränkung drinnen. allerdings kann ich mir lebhaft vorstellen, dass die versicherung womöglich doch schwierigkeiten machen würde, wenn ein 8 jähriges kind mit joey allein unterwegs wäre und es würde was passieren. da wär ich also dann eher vorsichtig.

    aber ganz grundsätzlich: ich würds jederzeit wieder so machen. hier - in meinem umfeld, mit meinen kindern und mit maja.

    wär ich irgendwo anders, großstadt z.b. - dann wär das nochmal eine andere nummer.

    ob ich jetzt persönlich einen kangal davon abhalten könnte, das dackeltier anzugehen und zu verletzen, kann ich nicht sagen, in so einer situation war ich gottseidank noch nicht. bis heutigen tags seit über 16 jahren ist das dackeltier allerdings völlig unbeschadet durch sein leben gedackelt. ich denk mal, dass er das die restliche zeit, die er noch lebt, auch noch weiterhin schafft.

    eines allerdings dürfen meine kids bis heute nicht: alleine mit allen drei zusammen raus gehen. einzeln - jederzeit.

    joey, die heulboje, "singt" gern bei bestimmten melodien oder liedern mit :smile: - vorallem bei klassischer musik. er heult auch auf auforderung, wenn ich "huhuhuuuu" mache :lol:

    lustigerweise versucht sam dann auch, mitzuheulen - bei ihm hört sich das allerdings überhaupt nicht nach "wolf" an, er kanns einfach nicht - das ist mehr ein "gejodel".

    das dackeltier versteht überhaupt nicht was das soll und er verzieht sich dann nach möglichkeit irgendwohin... :smile:

    wie sieht eine hundgerechte wohnung aus?

    naja, wenn ich joey frage: viel altpapier zum konfetti machen, eine grosse couch für ihn alleine, eine stets gefüllte futterschüssel, eine schmusedecke für ihn allein, vielleicht noch kaminholz in angenehmer grösse zum zerhäckseln, viele kissen, aus denen er sich ein "nest" bauen kann. :smile:

    wenn man mich fragt: anfangs sollte alles für den hund unerreichbar sein, was unersetzlich, teuer, giftig oder sonstwie gefährlich für den (jung)hund ist.

    bei mir ist es mittlerweile einfacher geworden, die jungs sind recht gesittet (bis auf die konfetti wenn mal altpapier erreichbar ist :D ) und stecken ihre dicken nasen eigentlich nirgendsmehr rein, wo sie nicht hingehört. dennoch sind giftige sachen (reiniger, schokolade ect ect.) immer ausser reichweite der jungs aufbewahrt. diverse kabel, schuhe usw. usw. allerdings nicht mehr. aus dem alter sind sie raus, gottseidank.

    Zitat

    was ich immernoch net ganz verstehe ist, wie man nen beissvorfall (oder auch mehrere) einfach so verharmlosen kann.
    das tier wurde, wenn die aussagen der besitzer zu ordnungsgemässen anmeldund denn stimmen, ja mehr oder weniger geduldet. ich nehm mal an wegen dem kind.
    nun ist der hund scheinbar draussen net händelbar und beisst nen anderen hund und wer weiss was noch...

    tja, und wer weiss was noch! mit der beisskraft eines holzspalters ausgestattet ist so eine bestie ganz klar draussen nicht händelbar. beisst einfach einen anderen hund. unerhört.

    ich hab keinen soka hier - leider - aber auch meine bestien haben sich schon gegenseitig gelocht. unerhört. die haben sogar schon mal einen anderen hund gelocht. noch unerhörter! vorallem, weil anscheinend hier die behörden schlafen, denn eigentlich, eigentlich gehören meine hunde jetzt sofort und auf der stelle unschädlich gemacht, denn wer weiss, was da nicht noch alles passiert...

    mal im ernst: ich weiss nicht, wie der beissvorfall zu stande kam, ich weiss nicht, wie schwer die verletzungen des anderen hundes waren und ich finde das auch sicherlich nicht in ordnung. nur, ein bisschen weniger emotional wär auch ned schlecht, tromba. nur weils ein listenhund war, der einen anderen hund gebissen hat, wird die sache für sich genommen nicht schlimmer oder besser für den betroffenen verletzten hund (und die halter). aber weils ein listenhund war, wird überhaupt erst drüber diskutiert. wärs ein labbi gewesen - und das ist es, was mich so ärgert und was ich so unsinnig finde - würde kein mensch drüber reden - es wär ein "versicherungsfall".

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    Also ich hab ein Problem Parallelen zur Straßenverkehrsordnung zu finden. In dieser geht es um Regeln, die überwiegend auf physikalischer Basis entstanden sind, bspw. Bremsweg, Lärmschutz, usw. Bei Mensch und Hund geht es um Lebewesen und Emotionen.

    Ich finde es auch nicht verwerflich, dass hier das Kind quasi instrumentalisiert wird. Nur wenn man Betroffene sieht, oder sich in diese hineinversetzen kann, wenn man quasi das "Leid" vor Augen geführt bekommt, fängt man an, nachzudenken und sich ggf. zu engagieren.

    Interessiert einen Kinderlosen das Schul - und Bildungssystem? Erst wenn man ein Kind in der Schule hat und evtl. Notstände täglich miterlebt, kommt man in die Situation, etwas ändern zu wollen.

    Wenn man aber immer denkt, oh Gott, es wird nur schlimmer, nur keine Veränderung, dann haben wir Stillstand. Und noch mal, ohne konkrete Anlässe, ohne Betroffene, die sch engagieren, wird sich niemand für irgendeine Sache einsetzen.

    jap, grad der letzte absatz ist sowas von richtig!

    naja,

    wenn die geschichte jetzt wirklich auf die sog. "staatsbürgerlichen pflichten und rechte" runterbrechen will, dann kann man allerdings durchaus auch argumentieren, dass jeder bürger das recht hat, gegen "unrecht" (egal wie subjektiv/persönlich der standpunkt auch sein mag) anzukämpfen. (empfehlung: GG Art. 20 - und alle möglichen ableitungen daraus).

    recht und gesetzt sind gut und schön und richtig - aber in einer demokratie niemals unumstößlich und auf ewig festgemeißelt. (bsp: § 175 strafbarkeit von unzucht unter männern - komplett weggefallen erst 1994, die wenigsten werden das für falsch halten oder doch?).

    und ja, es gibt immer einen gewissen handlungsspielraum in der auslegung durch behörden/behördliche vertreter. gäbe es das nicht, könnten wir uns zwar eine menge kohle für rechtsbeistände sparen - aber ob deswegen bessere urteile rauskämen, wage ich mal zu bezweifeln.

    ich seh durchaus den mündigen bürger in der pflicht (sic), sich gegen völligen unsinn zu wehren. das sollte uns schon unsere geschichte lehren.

    insofern kann man sicherlich drüber diskutieren, wo willkür und unsinn anfangen und wo sie aufhören - aber doch bitte nicht über meiner meinung nach recht neopreussisches-altkonservatives "hauptmann-von-köpenik"-denken.

    weils irgendwann mal jemand in paragraphen verfasst hat, soll man strammstehen und jawoll sagen? hm....nö.

    so, um das nun wieder ins thema einzubinden: die familie hat sicher ein paar fehler gemacht in dem sie sich nicht vor dem umzug um das "listenhund-thema" gekümmert hat, das ist völlig richtig. aber wie heisst es so schön (sogar vor gericht)? im zweifel für den angeklagten - was in diesem fall heisst: hund und kind sollten nicht büßen müssen für fehler, die die eltern begangen haben.

    ich finde, sie haben durchaus das recht, hier alle (rechtstaatlichen) möglichkeiten zu nutzen, die sie haben. (wie im übrigen jeder von euch auch!).

    und - ganz ehrlich, gaby, wenn ich mich nicht mehr wehren darf, weil ich befürchten muss, dass "der nächste" dann von den behörden eine verplättet bekommt - dann läuft was schief im staate. spätestens dann wirds bedenklich und greift tatsächlich in meine grundrechte ein. so bananig sind wir hier in DE dann hoffentlich doch noch nicht.