Beiträge von LaBellaStella

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    Und ja, wer meint mich oder meine Hunde angreifen zu müssen, der muss mit nem Biss rechnen - zur Not kommt der von mir selber.

    :D jap.

    ganz davon abgesehen: ersetz ich - mal einfach so als gedankenspiel - "hund" durch "mann/ehemann/freund" und mach in gedanken den spaziergang mit ihm und da kommen drei kerle an, wollen mich ausrauben, schlagen mich nieder.....nun, dann denk ich, dass ich durchaus hoffen darf, dass mein mann dann nicht einfach so daneben steht und zu guckt - sondern dass er ggf "von sich aus" eingreift, gern auch entsprechend massiv.

    würds mein mann dann schaffen, die drei gangster in die flucht zu schlagen - auch wenn sie humpelnd und mit blauem auge und verbeult flüchten müssten - dann würd ich mich doch ein wenig wundern, wenn jemand sagen würde: versteh ich nicht wieso der mann da eingegriffen hat und die angreifer (!) verletzt hat, er selber wurde ja nicht angegriffen und musste sich nicht verteidigen.......ich persönlich würd ihm für die zivilcourage sehr danken.

    von daher: ich finds gruslig, dass es überhaupt zu dem überfall gekommen ist - aber ich bin froh, dass der rotti womöglich schlimmeres verhindert hat - und ich finde, er hat seine sache gut gemacht.

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    nd selbst wenn man mal theoretisch annimmt, die Tiere wären körperlich ebenbürtig, hat das Wildtier Wolf einen entscheidenden Vorteil, es beherrscht das Töten aus dem FF, weil das Schlagen von Beute zum täglichen Leben gehört. Von der Fitness und Körperkraft die ein solches Tier durch due tägliche Jagd und das Durchlaufen des Reviers hat, mal zu schweigen.

    mag ja sein, dass der normale freilebende wolf fitter ist als ein älterer mali.

    aber, dennoch erklärt das ganze nicht, wieso sich der wolf ausgerechnet einen hund - und zwar keinen chi - sondern doch eher was "nicht ganz kleines" ausgesucht hat.

    und zwar nicht nur "zufällig" weil der hund eben grad zum falschen zeitpunkt am falschen ort war (z.b. streuner im wald) - sondern ganz gezielt (sprich: wolf hatte die wahl es bleiben zu lassen oder eben irgendwie den zaun zu überwinden und sich dann auf einen nicht ganz in sein jagdschema passenden vierbeiner zu stürzen....es war eben ein grösserer hund und kein schaf oder karnickel!)

    ich denk auch nicht, dass der wolf "wie aus dem nichts" über den hund kam - 9 jahre sind zwar nicht mehr ganz taufirsch - aber sogar mein alter dackel hätte es mitbekommen, wenn was (ob nun wolf oder katze oder auch nur ne lebensmüde amsel) übern zaun "hüpft".

    was das "fitter wolf" gegen normalen haushund angeht: was malis betrifft bin ich nicht firn - aber wenn sogar ein Gos dAtura (55cm, bis 25kg) eine chance gegen einen einzelnen wolf hat (von diversen herdis red ich gar nicht erst), dann liegt es durchaus im bereich des möglichen, dass auch der wolf (so es tatsächlich einer gewesen ist - was ich immer noch bezweifle) ein paar richtige kratzer abbekommen hat - die u.u. auch geblutet haben könnten.

    dass ein wolf wohl die besseren karten hat wenn er auf einen "normalen" haushund trifft ist wohl richtig - aber dass sich ein "normaler" haushund gar nicht wehrt, kann ich mir eher weniger vorstellen. vorallem, wenn der hund keine chance hat, zu fliehen.

    schulterhöhe des europäischen wolfes: Rüde: 70-90cm, Fähe: 60-80 cm, gewicht : ca. 30-50 kg - soweit ich weiss sind die nach DE eingewanderten, freilebenden exemplare eher auf der leichteren seite. also haben sie im mittel ungefähr die "schuhgrösse" meines joeys.

    mir tut der hund wirklich von herzen leid - aber ich bezweifle einfach zu stark, dass die geschichte so stimmt. ob das überhaupt ein wolf war und wenn, ob das wirklich alles in diesem auslauf passiert ist - nö, das ist einfach nicht wirklich rund.

    das war weder der O. K. Corral noch war es "Zwölf Uhr Mittags", die meisten wölfe suchen sich ihre nächste mahlzeit wohl lieber im sinne des geringsten widerstands aus (schafe schön eingepfercht müssen wohl wie ein tischleindeckdich wirken), soweit ich mitbekommen habe hat eben auch niemand irgendwas mitbekommen - also bleibt die frage des "warum" immer noch im raum stehen.

    was hätte den wolf an der sache so reizen sollen, dass er alle natürliche vorsicht vergisst, er sich die mühe macht über den zaun zu "hüpfen", sich einem nicht völlig wehrlosen gegener zu stellen um sich dann wieder unbemerkt aus dem staub zu machen? der hund ist keine leichte beute, der zaun war auch noch dazwischen, dass der wolf das gehege als sein revier ansahe, bezweifle ich stark, es war wohl auch kein läufiges weibchen in der nähe (??), es war - so weit man weiss - keine erstrebenswerte ressource irgendwo (oder doch? event. hundefutter???) und ob der mali den wolf a la clint eastwood zum duell herausgefordert hat - nun ja, das kann man glaub ich auch ausschliessen.

    also was? :???:

    hier in bayern: nur die sog. "listenhunde" werden vom freistaat "besonders" reglementiert. alle anderen hunde, die nicht auf der liste stehen, brauchen keinen wesenstest - bzw müssen keine einschränkungen in kauf nehmen.

    aber:

    die stadt oder gemeinde kann eine eigene hundeverordnung erlassen. da kann dann vom leinenzwang bis zur maulkobpflicht oder einen hohen hundesteuer alles mögliche drin stehen.

    ich wohne in bayern in einer kleinstadt und wir hier haben keine hundeverordnung fürs stadtgebiet - d.h, da ich keinen hund habe, der auf der landesliste steht, hab ich weder leinenzwang noch muss ich wesenstests machen noch ist die hundesteuer sonderlich hoch.

    ein paar gemeinden weiter schauts schon wieder ganz anders aus.

    also: immer erst schauen, was das bundesland erlassen hat und anschliessend, wies auf stadt/gemeindeebene ausschaut.

    ja, das haben wir heute auch schon diskutiert.

    bin ebenfalls sehr gespannt, was da rauskommt.

    ein einzelner wolf kommt des weges, sieht hinter dem zaun einen mali, überwindet irgendwie die 2m höhe, der mali verhält sich still (schlägt also nicht an, macht keinen lärm - niemand bekommt also was mit), der wolf tötet den hund, wird selber wohl eher nicht verletzt dabei und verschwindet wieder genauso lautlos und unbemerkt über den zaun....(mal von der frage des "warum" ganz abgesehen...denn ein "warum" kann ich mir bei der story irgendwie gar nicht vorstellen..)


    ich finds eine sehr seltsame geschichte.

    dass ein wolf/ ein wolfsrudel für einen hund gefährlich sein kann, steht ausser frage. aber ich denke, das beträfe dann wirklich eher einen hund, der draussen irgendwo die wege der wölfe kreuzt - womöglich noch ausserhalb des einflussbereichs seines menschen.

    wenn man sich die bilder des zauns/geländes so ansieht - hm...dann wirds immer seltsamer.

    joey hat voll ausgebildete zweifache wolfskrallen - und hatte noch nie auch nur das geringste problem damit. im gegenteil - wenn er klettert, setzt er sie tatsächlich auch ein.

    sam hat ebenfalls wolfskrallen - auf der einen seite "verknöchert", am anderen bein eher "lose". aber auch er hat sich noch nie damit oder dadurch verletzt. die stören ihn überhaupt nicht.

    bei beiden muss ich allerdings ab und an mal mit der krallenzange ran und sie kürzen. das wars auch schon. auf die idee, sie entfernen zu lassen, bin ich noch nicht gekommen - mein TA würd das auch ohne guten grund nicht machen.

    hm, elarissa, du gehst recht wenig auf den m.e. wichtigsten ratschlag ein:

    der hund braucht mehr ruhe, muss runterkommen können und braucht mehr geregelten tagesablauf und bekannte, verlässliche rituale.

    ich persönlich brauchte für all meine hunde noch nie eine box - stubenrein wurden sie alle, einen festen ruhe/schlafplatz haben sie auch alle gefunden - ich hab also den sinn einer box noch nie verstanden - aber ich erkenne an, dass es hunde gibt, die ihre box tatsächlich mögen und akzeptieren - und dann ist das auch gut so.

    dein hund schein da eher nicht dazu zu gehören.

    das erste was meine hunde und meine kinder mit ihnen hier gelernt haben, war: auf spiel und spass folgt stets eine ruhephase für den hund, wo er wirklich absolut in ruhe gelassen wird. nicht weggesperrt (denn ob das hilft, zur ruhe zu kommen, weiss ich nicht) sondern der hund durfte sich in groben zügen selber aussuchen, wo er denn nun "ruhen" wollte. mein gosso geht z.b. gern unterm tag ins bad und liegt auf den kühlen fliesen, der herdi liegt gern irgendwo, wo er alles ein bisschen im blick haben kann.

    bei deinen postings seh ich - und wohl die meisten anderen hier auch - nur einen völlig überdrehten flummy-jacky rumrennen, der wahrscheinlich gar nicht mehr weiss, wie "ruhe" und "entspannung" geht und völlig unter strom steht. so sehr, dass er sich draussen wohl oft nicht mehr in ruhe (!) lösen kann. weiter oben schrieb jemand was von einem "teufelskreis" - und genauso seh ich das auch.

    du oder dein mann, ihr solltet mit dem hund rausgehen und die ruhe vermitteln, die es braucht, um sich lösen zu können. eure kinder werden das kaum können.

    grade die munteren, die quirligen rassen müssen ruhephasen bekommen - und manchmal auch erst wirklich lernen.

    ob nun unbedingt eine eher quirlige rasse für ein kind mit ADHS geeignet ist, entzieht sich meiner kenntnis - aber mein bauchgefühl sagt eher nein. fürs kind mags ja gut sein - aber für den hund sicher nicht.

    entweder, du suchst dir tatsächlich hilfe von einem kompetenten trainer, der sich das alles mal vor ort anschaut und einen langfristigen plan hat und vermittelt - oder du überlegts nochmal, ob einen abgabe nicht wirklich sinnvoller wäre.

    im übrigen: wie kann ein trainer - und mag er auch noch so miserabel sein - einen hund so "verderben", dass ich ihn abgeben muss? in dem moment, wo ein trainer mit meinem hund (ich ziehe übrigens trainer vor, die meine hunde eher nicht anfassen, sondern mir (!) erklären, was ich (!) machen soll, die mit mir arbeiten) etwas tut, was ich nicht gut finde, isser mal mein trainer gewesen und er fliegt schneller, als er "hund" sagen kann.

    wir trinken hier alle das leitungswasser. ich weiss, wo es herkommt - aus der laubau bei ruhpolding - das ist richtig gutes wasser. für uns menschen wirds ein bisschen aufgepeppt mit kohlensäure, die jungs bekommen es "pur".

    die leitungen hier im haus sind neu - von daher hab ich da auch keine bedenken.

    mein onkel hat noch einen hausbrunnen - eigentlich darf er das wasser nicht für den "hausgebrauch"nehmen - aber wir alle trinken es, wenn wir dort sind quasi direkt aus dem brunnen :lol:

    nach bad adelholzen ist es auch nicht weit - dort direkt von der quelle nehm ich ab und an ein paar flaschen mit - darf man sich selber abfüllen und kostet nix.

    allerdings: bei meiner mutter in münchen kann ich das wasser nicht trinken, das schmeckt irgendwie komisch - so gehts mir übrigends in den meisten großstädten.

    die jungs sind nicht so heikel: die saufen alles, wenn man sie lassen würde :lol:

    Ein gutes neues Jahr wünsch ich euch allen!

    die jungs haben das erste silvester ohne dackeltier sehr gut überstanden. ein bisschen gestresst, wenn einzelne böller vor bzw nach mitternacht zu hören waren - aber die ganz grosse knallerei um mitternacht war recht entspannt.

    wäre also ein richtig ruhiges silvester gewesen, wenn nicht gegen 20 uhr zwei idioten nen böller direkt vor dem gartenzaun losgelassen hätten als die jungs grad im garten beim lösen waren.....das war wirklich schei***!

    da sind mein mann und ich genauso erschrocken wie die jungs auch. hätte es nicht gebraucht! :mute: da wars natürlich erstmal nix mehr mit pipi machen.

    wir haben sie dann gegen 22 uhr ins auto gepackt und sind hoch in den wald - und das fanden die beiden klasse, so im "finstren wald" ne kleine runde drehen :D (das hat den hunden besser gefallen als uns! :D )

    danach war dann alles relativ easy und ok.

    wir kaufen nix. nicht nur wegen der hunde - aber auch.

    unser dackel jimmy ist ja nun über die brücke gegangen - der einzige hund hier aus einer "wesensfesten" zucht und der hatte sylvester todesangst.

    die beiden grossen ertragens einigermaßen. dennoch - vorallem die "nur lauten" knallböller find ich doof - raketen meinetwegen.

    die allermeisten sylvester in meinem leben hab ich eh im reitstall verbracht - als stallwache. obwohl ausserhalb gelegen gabs da immer mal wieder nette mitmenschen, die es lustig fanden, mal eben nen böller in die stallgasse oder den offenstall zu werfen. nicht lustig.

    ich muss aber mal meine nachbarn loben: letztes jahr war der dackel kurz vorm herzinfarkt an sylvester. weil die nachbarn direkt vor unserem haus geböllert haben. also bin ich raus, mit ner flasche sekt, hab die den nachbarn gegeben, frohes neues jahr gewünscht und sie nett gebeten, ein paar meter weiter die strasse hoch zu gehen zum böllern: haben sie anstandslos gemacht.

    naja, hätte es "damals" schon DF gegeben, hättest du vielleicht da schon lernen können, dass dein hund nicht plötzlich zum haustyrannen und weltenherrscher mutiert ist, sondern nur schlicht und ergreifend in die pubertät gekommen ist. hätte dir das blöd aus der wäsche schauen wahrscheinlich erspart.

    zum TE:

    ich les immer noch aus dem ersten posting raus, dass die ehefrau anscheinend weniger probleme hat. was macht sie anders?