Beiträge von SophieCat

    Gustaf ist jetzt 15Monate alt und hatte noch gar keine erwähnenswerte Spooky Phase.


    Es gab eine Handvoll Situationen wo er unsicher reagiert hat, aber grundsätzlich ist er diesbezüglich sehr unauffällig. Egal ob ein Presslufthammer 5m neben ihm auf einmal losgeht, ein Betonmischer vor der Haustür steht, ein XXL Bus sich per lauter Luftfederung tiefer setzt, ein Hubschrauber neben uns landet, Sylvesterböller losgehen, er erschreckt sich maximal ganz kurz und schaut dann neugierig was das Geräusch verursacht hat.


    Es gab auch schon 2-3 Menschen die er unheimlich fand weil er sie nicht einschätzen konnte, aber auch dann bleibt er eher stehen um diesen merkwürdigen Menschen länger beobachten zu können.


    Verbellt oder angeknurrt wird hier gar nix. Maximal leichte Bürste und er kommt ganz dicht an meine Seite. Ich hole ihn dann ins Kommando und gehe zügig mit ihm dran vorbei. Er orientiert sich stark an mir. Bleibe ich cool, ist alles cool. Und verbellen oder verknurren finde ich gar nicht cool. Ich möchte das er mir die Gelegenheit gibt ihn aus der Situation zu holen wenn er etwas unheimlich findet, anstatt "nach vorn" zu gehen.

    Bei uns im Unternehmen ist es relativ klar, wer sich nicht duzen lassen will, wird gar nicht erst eingestellt. Manchmal passt es halt nicht, muss nicht negativ sein es so früh zu erkennen.


    Bei bereits bestehenden Arbeitsverhältnis würde es unterschwellig definitiv einen „Merker“ geben. Vielleicht sogar Gespräche und Konsequenzen.


    Ich werte das nicht, aber es ist halt so. Wenn nun selbst der Konzernvorstand einer altmodischen Hierarchie umdenkt und sich anpasst… :ka:


    Ich bin da pragmatisch. Persönliche Befindlichkeiten haben für mich wenig Raum im Job, und Grenzen kann ich immer setzen wenn es notwendig ist.


    Mit fallen auch keine belastbaren Argumente dagegen ein, wenn es einen offiziellen Unternehmenswandel in diese Richtung gilt.

    Gustaf hat seine erste Narkose auch gut verknuspert. Kaum wieder wach und noch immer wackelig auf den Beinen, wollte er schon wieder mit uns spielen :herzen1:


    Er schlief den Rest des Tages viel, aber wenn er wach war, war er frech und aufgeweckt wie immer.


    Wurde nix schlimmes gemacht, nur dir große „Zuchtuntersuchungen“.

    Und wie alt war er? Wenn meiner mit 19 Monaten schon eine vergrößerte Prostata hätte, würde es mich beängstigen.

    Frag mal SophieCat - ich meine da gab es auch mal recht jung kurzzeitig eine vergößerte Prostata.

    jupp Gustaf ist die Prostata mehrfach temporär vergrößert gewesen. Die TÄ sagen das kommt bei Stadtrüden in der Pubertät durchaus mal vor, wegen den extremen Hormonchaos und -schüben und ständig ist mind. eine Hündin in der Umgebung die gut riecht.


    Die letzte Untersuchung (letzte Woche Montag) hat ergeben, dass seine Prostata wieder normal groß ist. Das kann sich aber mit der nächsten läufigen Hündin, oder Hormonschub auch schon wieder ändern :roll:. Solange es aber temporär ist und die Prostata sich wieder "zurückbildet" ist alles ok. Mit Ende der Pubertät sollte dies auch gänzlich Vergangenheit sein.

    Ich sperre meinen Hund auch in seine Ruhezone wenn wir das allein zuhause bleiben üben, somit begrenze ich seinen Bewegungsraum innerhalb der für ihn zu großen Wohnung, mit der er überfordert ist wenn allein zuhause :ka: . Ich finde es aber auch überhaupt nicht verwerflich wenn andere Betitelungen dafür genutzt werden. Du hängst Dich ja ebenso daran auf wie umgekehrt. Man kann es auch einfach lassen, weiss doch jeder was gemeint ist.

    an was häng ich mich auf? Ich hab mit San gequatscht, die sich gewundert hat, warum manche das Wort "einsperren" verwenden. Mir ist das völlig wurscht wie du es nennst, oder was meinst Du?

    ich glaube ich habe euren dialog sinnbefreit gecrasht :p

    Ich sperre meinen Hund auch in seine Ruhezone wenn wir das allein zuhause bleiben üben, somit begrenze ich seinen Bewegungsraum innerhalb der für ihn zu großen Wohnung, mit der er überfordert ist wenn allein zuhause :ka:. Ich finde es aber auch überhaupt nicht verwerflich wenn andere Betitelungen dafür genutzt werden. Du hängst Dich ja ebenso daran auf wie umgekehrt. Man kann es auch einfach lassen, weiss doch jeder was gemeint ist.

    Ich glaube, ich komme massiv emotionaler rüber, als das Thema für mich ist :ops:

    nö, kommst du nicht =)

    Also, ich sperre meine Hunde halt auch ein. "Sperre die Hunde mal in die Küche" (Türgitter), wenn zum Beispiel unser einer Handwerker da ist, der Angst vor Hunde hat.

    Genauso meine ich das ja. Es ist halt einsperren. Tür auf, Hund rein, Tür zu. Ich weiß halt nicht, was an dieser Beschreibung so schlimm ist. Wie nennt man das denn alternativ? :???:

    ja eben, man sperrt sie ein. Die Alternative ist Neudeutsch "Eingrenzen", ein Ort zum "runterfahren" blablubb. Aber letztendlich ist es halt: Türe zu, eingesperrt. Punkt

    Ich sperre meinen Hund auch in seine Ruhezone wenn wir das allein zuhause bleiben üben, somit begrenze ich seinen Bewegungsraum innerhalb der für ihn zu großen Wohnung, mit der er überfordert ist wenn allein zuhause :ka:. Ich finde es aber auch überhaupt nicht verwerflich wenn andere Betitelungen dafür genutzt werden. Du hängst Dich ja ebenso daran auf wie umgekehrt. Man kann es auch einfach lassen, weiss doch jeder was gemeint ist.

    Tja, wie gesagt, manche Leuts brauchen Extreme um glücklich zu sein. Und manche Leuts halten ihre Ansicht für den Maßstab. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

    Für die reicht es schon dass im Haushalt eine Box/Käfig existiert. Ist doch klar was da mit dem Welpen/Hund passiert sobald die Haustür zu ist :roll:

    Nein, denke ich auch nicht.

    In dem von mir verlinkten Urteil wertet das Gericht 3-4x wöchentlich für 4 Std. als Haltung. Das heißt aber nicht, dass alles unter dieser Zeitspanne keine Haltung ist. Aber Haltung beginnt eben nicht erst bei 24/7.

    Ich denke, dass man Haltung zwar zum einen an der bloßen Zeitspanne festlegen kann, aber auch die Angemessenheit wichtig ist. Eine reine Bequemlichkeit (parken) ist einfach was anderes als zB eine Sicherungsmaßnahme, weil der Handwerker im Haus ist und der Hund darauf nicht gut zu sprechen. Auch die Regelmäßigkeit könnte ein Indiz sein.


    Letztendlich ist es aber auch wie bereits angesprochen wurde. Ein „Boxenfreies“ Leben ist nicht zwangsläufig das bessere Leben.

    Das "Problem" ist halt das schwarz/weiß denken vieler.

    Eine Box ist nicht per se schlecht und schädlich, aber falsch konditioniert und eingesetzt kann sie es durchaus sein.

    Wenn das Krankheitsbild es zulässt ist ja alles gut, aber es gibt zahlreiche Situationen in denen es halt zu risikobehaftet ist nicht strikt dafür Sorge zu tragen das der Hund sich in Abwesenheit des Halters frei bewegen kann.

    Bei Deinen Beispielen hilft die Box aber auch nicht unbeding, weil aufstehen können die Hunde dann ja immer noch?

    Der Aufstehprozess und dass der Hund mal steht oder sich dreht, das lässt sich meines Erachtens nicht vermeiden. Aber wenn der Hund z.B. unbeaufsichtigt einen Raum zur Verfügung hätte, und er ist z.b. noch jung und temperamentvoll (meiner z.B. ist 15Monate alt und dem kommt Dampf aus den Ohren), dann ist das Risiko ungleich größer dass er Bewegungsabläufe herausfordert, die absolut kontraproduktiv zum Heilungsprozess sind.


    Erkläre mal einem jungen Hund dass er von jetzt auf gleich 4Wochen strikte Bewegungsruhe halten muss, insbesondere wenn er zwischenzeitlich 1-2Std. unbeaufsichtigt alleine ist.


    Das ein Hund in eine Box/Käfig gesperrt werden muss ist für mich worse case, aber solche Situationen sind temporär schneller da als man meint! Und da finde ich es sehr hilfreich wenn der Hund eine Box/Käfig als Ruheort kennt - dafür muss man die Tür nicht schliessen, bzw. da reicht auch zwischendurch mal für 15-30min. geschlossene Tür. Wenn der Hund da drin zur Ruhe kommt ist es im Prinzip egal ob die Tür offen steht oder geschlossen ist. Aber die Option sie zu schliessen, wenn der Hund unbeaufsichtigt ist, sollte für den Hund stressfrei möglich sein.