Beiträge von SavoirVivre

    Kommt ja auch auf den Hund an. Meine Hunde haben kaum Unterwolle, wenn ich da die Hand auflege, spür ich direkt mollig warme Körperwärme, wenn sie einfach nackt drin im beheizten Wohnzimmer rumliegen. Deshalb will ich auch, dass es sich draußen unterm Mantel auch so anfühlt. Wenns denen zu warm ist, dann hecheln sie. Wenn einer draußen anfängt zu hecheln, zieh ich den Mantel aus, dafür hab ich immer einen Rucksack dabei. Wenn es aber nur ein zwei Minuten hecheln nach einem Sprint sind, dann lass ich Mantel an.

    Danke, genau so eine Erklärung meine ich.

    Ich hatte es noch ganz vage im Hinterkopf das es mir mal bei einer sehr guten Beratung in Schweden ähnlich erklärt wurde, und das man das aber nur bei kurzfelligen, unterwollelosen Hunden so ableiten kann, weil langes Fell oder andere Fellbeschaffenheiten anders interpretiert werden müssen.

    Aber ich ich habe das Gefühl es geht zunehmend mehr in die Richtung einen Hund immer wärmer einzupacken

    Wäre das denn schlimm? Wenn dem Hund zu warm wird, merkt man das doch

    Nö, keineswegs. Schrieb ich das irgendwo? Mich interessiert lediglich warum das erstrebsam für diejenigen ist, die das tun. Man lernt nie aus. Vielleicht ist es ein Tipp von der Physiotherapeutin mit Erklärung.. oder oder. Was schadet es zu fragen und ggfs. was dazu zu lernen?

    Ich weiß nicht ob ich mollig warm wollen würde. Wäre das nicht ein Stückweit Hitzestau?

    Meine Hunde sind auch "mollig warm" unter Mantel/ Pullover.

    Ein Hitzestau scheint das aber nicht zu sein, wäre ihnen zu warm, würden sie hecheln. Ich merke, daß ihre Muskeln nach dem Ausziehen weich (im Sinne von "locker/ entspannt") sind. Tragen sie keine Mäntel, sind die Muskeln deutlich fester/ angespannt.

    Ich frage mich nur warum ein Hund es molligwarm haben sollte beim Gassigehen?

    Ich schrieb ja schon - dann sind ihre Muskeln entspannt. Wenn ich nach meinem Empfinden gehe, ist das angenehmer als angespannt.

    Gerade bei alten Hunden gibt es mir ein gutes Gefühl. Sie kommen bei uns aus dem Haus direkt in die kalte Box im Auto und von dort aus dann nach draußen. Da sollen sie sich nicht warmrennen müssen sondern direkt "Arbeitstemperatur" haben.

    Du vergleichst - wenn ich dich richtig verstanden habe - kein Mantel vs. Mantel. Das meine ich nicht. Ich meine eher, warum reicht es nicht wenn man merkt der Hund friert nicht, fühlt sich aber unterm Mantel „nicht warm genug“ an und soll deswegen noch wärmer angezogen werden.
    Alte oder kranke Hunden ausgenommen. Ich meine jetzt eher junge, gesunde Hunde. Alt/krank sind immer gesondert zu betrachten.

    Ich verstehe es absolut (!) das der Hund nicht frieren und nicht auskühlen soll. Deswegen hat mein Boxer ja auch einen vollen Kleiderschrank. Ich meine wirklich nur dieses „mollig warme“. Warum reicht es eures Erachtens nicht wenn der Hund nicht friert/auskühlt. Warum sollte er es mollig warm haben?


    Jeder der hier mitliest weißt wie sehr ich Hundebekleidung feiere. Aber ich ich habe das Gefühl es geht zunehmend mehr in die Richtung einen Hund immer wärmer einzupacken, und das obwohl die Winter immer milder werden.

    Also meine sind alle drei unter den glacier wool mollig warm.

    Ich liebe es da unterwegs die Finger zum aufwärmen in den Kragen zu stecken 🙈

    Vielleicht kommt es dir aber auch nur so vor wenn deine Finger schon frostgeschockt sind 😆


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    Hm.. ich meine unter Gustafs Mäntel ist es gerade so warm wie das was er an Körpertemperatur abstrahlt.. eher etwas kühler. Je isolierender der Mantel, des so länger hält sich diese abgestrahlte Körperwärme, aber sie entweicht durchaus - was sie ja auch soll, aber idealerweise langsam, so dass sie angemessen nachproduziert werden kann. Wenn ich unter den Mantel fasse soll es idealerweise „körperwarm“ sein. Also wie ein Handdruck beim Händeschütteln. Versteht man was ich meine? So neutral-warm halt.

    Vielleicht interpretiere ich molligwarm aber auch gerade falsch. Von molligwarm zu schwitzen ist es bei mir selbst ein ganz schmaler Grad. Unter meiner Daunendecke im Bett ist es zum Beispiel molligwarm, und da hebe ich die Decke durchaus auch mal an um kühle Luft drunter zu lassen. Die Vorstellung dass mein Hund das nicht kann und es beim Gassigehen molligwarm hat, finde ich nicht gut. Wenn ihm beim Schritt gehen molligwarm wäre, wäre es ihm im Anschluss definitiv zu warm, wenn er zwischendurch mal tobt/rennt oder so. Weil es ist doch molligwarm, weil die Wärme nicht entweicht, jedenfalls nicht schneller als Körperwärme produziert wird. Ich schwitze definitiv wenn ich richtig warm angezogen bin und 100m einem Bus hinterher renne. Dann muss ich den Mantel zumindest kurz etwas öffnen, wenn ich nicht mehr renne.


    Für reine Wartephasen fände ich molligwarm durchaus ok für ihn. Aber zum Gassi gehen mit kontinuierlicher Bewegung mag ich ihn nicht molligwarm ankleiden.

    Versteht das bitte nicht als Kritik. Ich frage mich nur warum ein Hund es molligwarm haben sollte beim Gassigehen? Reicht „friert nicht/neutral“ nicht?

    Hat nicht jemand zufällig beides & kann einen direkten Vergleich machen?

    Also, Expedition Parka & NSDW Wool Glacier?

    Der Pudel hat bei den aktuellen Minusgraden den Wool Glacier getragen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er friert, weil er insgesamt nicht besonders kälteempfindlich ist. Ordentlich gelaufen ist auch. Ansprechbarkeit war auch gegeben.
    Aber mollig warm war er definitiv darunter nicht.

    Also unter den Kleidungsstücken meines Boxers würde ich die Temperatur als körperneutral bezeichnen. Also als ob ich ihn zuhause ohne Mantel anfassen würde. Keinesfalls kühl oder so, aber auch nicht „mollig warm“.


    Ich weiß nicht ob ich mollig warm wollen würde. Wäre das nicht ein Stückweit Hitzestau?

    Bei meinen Hunden sitzen die Bumer-Geschirre mit geteiltem Bruststeg perfekt. Anny-X passt dagegen gar nicht. Vor Bumer hatten wir daher Dog Copenhagen-Geschirre; die waren auch gut.

    Hier auch.

    Mein Boxer ist tatsächlich erst mit knapp 4Jahren vom Brustkorb her in die Breite gegangen. Vorher hatte er son dünnen, schmalen, spitzen Brustkorb (so etwa wie bei denen Jungs Shalea). Da saß leider kein Geschirr gut.. bis ich die Geschirre auf Maß mit geteilten Bruststeg bei Bumer für ihn entdeckt habe.

    Seither sind alle anderen Geschirre rausgeflogen (AnnyX, Dogs Copenhagen, Petlando). Die Bumer sitzen einfach top mit Sternchen. Da habe ich dann lieber zwei maßgeschneiderte mit geteilten Bruststeg für a 80€ als ein halbes Dutzend ok sitzender anderer Geschirre für a 45-50€


    Von Bumer habe ich jetzt auch drei maßgeschneiderte Softshellpullover mit denen ich echt zufrieden bin.

    Ich habe ein dickes Problem, der neue wool von nsd scheint für Camie nicht zu reichen. Schon bei 0 grad friert sie richtig darin. Richtig warm fühlt sie sich darunter nicht an.
    Aktuell trägt sie den Pullover von equafleece unter dem wool, dann geht es.

    Unseren Hurtta Expedition habe ich an die Hündin meiner Mutter weitergegeben, da sie keinen passenden Mantel hatte und Sunny richtig gefroren hat. Der hurtta war der einzige Mantel aus Camies Garderobe, der den Boxer auch gepasst hat. Tauschen gegen den wool klappt daher nicht.

    Jetzt ist die Frage soll ich wieder einen Expedition kaufen? Wenn ja das alte oder neu Model? So den großen unterschied sehe ich da ja jetzt nicht. Oder lieber den extreme warmer, Laut Beschreibung müsste der ja noch wärmer sein.
    Schichten ist ja grundsätzlich kein Problem aber nicht bei 0 grad. Was soll ich Camie denn Anziehen wenn es noch kälter wird?

    Ich denke, wenn sie bei 0C schon so friert, wirst du auch mit einem wärmeren Mantel als den NSD Wool allein nicht auskommen, wenn die Temperaturen auf -5C und kälter fallen. Will sagen, es wird wahrscheinlich beim schichten bleiben, auch mit neuen Mantel. Darauf würde ich mich zumindest einstellen.


    Aber ich würde ihr wohl anstatt nur einen Pullover, einen Overall untern Mantel anzuziehen. Deckt einfach mehr ab, was schon etwas ausmachen dürfte.