Beiträge von SavoirVivre

    Das bedeutet also, du würdest deinen toten Hund auch zu einer Praxis bringen, falls er ohne Tierarzt verstirbt?

    Hatte den Fall noch nie. Aber ja wahrscheinlich, wüsste so makaber es klingt sonst nicht wohin damit.

    Ginge mir auch so. Was auch sonst machen mit einem >35kg Hund. Aber ich würde auch ein Krematorium nicht ausschließen sofern organisierbar. Zumal auch eine ausländische Tierklinik sich um Einäscherung kümmern kann, wenngleich vielleicht keine Einzeleinäscherung.


    Aber ich sehe es halt wie Vriff.. es ist dann nur noch eine leere Hülle.

    Ich habe es vielleicht überlesen: Was spricht denn gegen weitere Diagnostik?

    Weil zwei TÄ gesagt haben es ist nicht schön aber nicht so wild, und bei allen Diagnosen die jetzt erst mal wahrscheinlich sein könnten, wäre die Behandlung symptomatisch und identisch.

    Hier wurde entschieden den TÄ, denen der Hund klinisch vorgestellt wurde, zu vertrauen. Das dennoch Ängste und Unsicherheit verbleiben, halte ich völlig normal.


    Das DF ist immer schlauer, klar. Ist auch ok, sind nunmal individuelle Meinungen und Erfahrungen die jeder gemacht hat. Ich hätte vielleicht auch auf bildgebende Diagnostik bestanden, vielleicht hätte ich aber auch den TÄ vertraut. Als Unbeteiligter ist es halt immer einfacher zu sagen „Ich hätte aber..“.


    Und bildgebende Diagnostik ist ja nicht ausgeschlossen worden, sondern steht für Montag an, sollte sich der Zustand nicht deutlich bessern.

    Eure Pläne sind rücksichtsvoll und nachvollziehbar. Das gemeinsame Reisen sollte für alle Familienmitglieder schön sein, gerade im hohen Alter.


    Wir haben ja einen relativ jungen Hund und nein, es gibt Stand heute keine konkreten Gedanken dazu, was wir im Fallsfall machen würden. Am Ende kommt es oftmals anders man denkt/plant, und deswegen würden wir dann akut nach einer Lösung suchen. Ich habe aber auch keinen meiner Hunde „zuhause“. Wenn die Seele nicht mehr im Körper ist, ist es für mich nur noch eine Hülle, zu der ich keine Verbindung mehr habe. Denn die Essenz meiner Hunde haben ihren Platz in meinem Herzen und sind immer bei mir.

    Aber diesmal - in weiter Ferne - wäre es eine Entscheidung die mein Mann mitträgt und deswegen weiß ich es nicht. Er ist auch jemand der dann, wenn es soweit ist, eine Entscheidung treffen wird.

    Unser Hund wird im Mai erst fünf und er wird - so Gott will - noch viele Jahre bei uns sein. Für mich ist wichtiger, das wir auch unterwegs sein grundsätzliches Wohlergehen/Gesundheit gewährleisten können. Alles andere können ist das Leben, und unplanmäẞige Geschehnisse müssen wir managen, wenn sie kommen.

    Viele finden ich mache mir eh zu viele Gedanken um den Hund, und da wird wahres dran sein. Darunter fallen bei der Reiseplanung z.B. ganz profane Dinge wie, keine längeren Fährüberfahren, weil ich grundsätzlich nicht weiter als x Stunden in eine Tierklinik haben will.

    Bin ich die Einzige hier die schon bissl traurig ist, dass es ab morgen wieder signifikant wärmer wird und ich dem Hund seine umfangreiche Garderobe nicht mehr anziehen kann?

    Ich mein, was soll denn das? Wochenlang konstant Minusgrade, teils bis -10C, und dann gehts direkt hoch auf 5-10C ? Was ist aus Übergangstemperaturen geworden? Ich kann dem Boxer bei > 5C doch nix mehr anziehen 🥺. Ich mein, ich könnte schon, aber hier ist Bekleidung halt nur funktionell am Hund und somit ist keine mehr nötig (ausser Regenmantel bei Regen)

    Naja, deswegen ja auch die Differenzierung zwischen Fixkosten und Variablen.


    Für mich heißt das: Fix ist alles an Kosten das kontinuierlich monatlich wiederkehrend ist für Lebenserhalt und Gesundheit des Hundes, sowie verpflichtende Kosten (Steuer, HPV). Fix wäre wenn man will auch kontinuierliche Kosten für Erziehung und Betreuung.


    Anschaffungen über das Grundsortiment hinaus, sind für mich keine Fixkosten, sondern beruhen auf „haben wollen“. Der eine möchte das 43ste Geschirr haben, der andere den 21sten Mantel. Das ist für mich nix was ich in die Fixkosten einberechnen würde, weil man es sofort einstellen kann.

    Ich möchte diesen Thread gerne wiederbeleben, weil das generel Leben und Hundehaltung ja nicht günstiger wird.


    Unser Hund ist tatsächlich günstiger geworden, da wir alle übern Winter seine chronischen Krankheiten (allergiebedingt) gut unter Kontrolle haben und Apoquel absetzen konnten. Allerdings rechnen wir nur mit 3-4Monaten/Jahr in denen wir komplett Apoquelfrei bleiben können, hoffen aber dass die hohen TA Kosten erstmal reduziert bleiben. Neue Hochrechnung ergibt aktuelle Fixkosten von sehr moderaten 220€/Monat inkl. OP-Versicherung.

    Darüber hinaus rechnen wir immer mit TA Kosten (für akute Krankheiten, Behandlungen aufgrund seiner Allergien, Blutbilder, etc.) von ca. 2.000€/Jahr. Das sind aber angenommene Kosten, keine Fixkosten.

    Wenn dieser Hund 2026 also nicht mehr als 4.500€ kostet, ist es ein hundekostentechnisch gutes Jahr. Ab 2027 würde ich Altersvorsorge Untersuchungen anstreben, die ca. 1.000€/Jahr zusätzlich kosten (Absomenultraschall, alle 6Monate großes Blutbild, etc.).