Beiträge von SavoirVivre

    Gustaf bekommt seit zwei Jahren täglich 16mg Apoquel. Geht leider nicht anders als atopischer Allergiker (bei ihm schlägt es sich auch am heftigsten an den Pfoten nieder > chronische Pododermatitis).

    Sein Trinkverhalten hat sich mit Apoquel definitiv nicht verändert. Auch nicht in Phasen (bei starken Umwelt-Allergiedruck) in denen wir die Dosis temporär auf 2x16mg/Tag erhöhen müssen.

    Aber sein Trinkverhalten wird von der Höhe der Luftfeuchtigkeit beeinflusst. Dass er bei steigenden Temperaturen - im gesunden Verhältnis - mehr trinkt ist klar, aber er trinkt auch bei moderaten Temperaturen mehr, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Will sagen, er trinkt bei 23°C und 90% Luftfeuchtigkeit ähnlich viel wie bei 30°C und 50% Luftfeuchtigkeit. Bei 23°C und 50% Luftfeuchtigkeit hingegen trinkt er ganz normal (= weniger als ich es gerne hätte).

    Mich macht der Vorfall ganz schön nachdenklich...

    Ich lasse öfter mal stundenweise die beiden Großen (>10 Jahre) mit dem Hund allein Zuhaus. Und eigentlich vertraue ich allen Beteiligten, dass sie noch heil sind, wenn ich wieder nach Hause komme. So wird es dem Vater des Kindes ja sicher auch gegangen sein.
    Und dann ist sowas passiert...

    Ich finde das auch gerade sehr schwierig einzuschätzen. Ich nehme an der Rottweiler war von Welpenbeinen an in dem Haushalt, ist also mit den Kindern groß geworden. Es sind keine fremden Kinder und es wird in der Vergangenheit wahrscheinlich keine Situationen gegeben haben die einem als Eltern als "bedenklich" erschienen sind.

    Die Frage die ich mir daraus resultierend stelle ist, ab wann kann man ein Kind mit einem Hund alleine lassen und für wie lange? Als Außenstehende empfinde ich 8Jahre als zu jung um mit einem Hund allein gelassen zu werden, insbesondere mit einem großen, kräftigen Hund. Aber wie sieht es aus, wenn es vorher keine Situation gab die einen aufhorchen lässt als Elternteil. Wenn Kind und Hund einander sehr gut kennen und ein Vertrauensverhältnis besteht?

    Ich denke nur laut.. einfach weil ich es selbst nicht einschätzen kann.

    Als meine erste DSHündin einzog, war meine kleine Schwester 8Jahre alt und wir lebten in einem Haushalt. Ich bin erst Jahre später mit meiner Hündin ausgezogen. Ich weiß noch, dass meine Geschwister 8 & 12 Jahre, öfters alleine waren mit unserer DSHündin. Auch länger - also länger als 1Std. Meine Hündin war "griffig" und in Gegenwart Fremder stets eng zu führen. Aber es gab niemals auch nur den kleinsten Vorfall, kein Maßregeln, kein Abschnappen, kein körperliches begrenzen, nix in Richtung meiner Geschwister. Das ist aber auch 30Jahre her.

    Wir sind gerade klitschnass geworden, nachdem wir bei Sonnenschein losgegangen sind.

    Der RegenRadar hatte keinen Regen mehr angezeigt. Von wegen, es regnet seit einer Stunde durch und das nicht wenig mit zwischenzeitlichen Platzregenschauern.

    Mich stört das Wetter an sich nicht, nur die völlige Unberechenbarkeit. Selbst die 90min. Vorhersage scheitert grandios.

    Aaaah... was mach ich. Ich habe eine lokale Hundeschule angerufen, und die Dame ist mir von der Stimme und vom Gespräch her SO unsympathisch, dass ich keinen Sinn darin sehe es mit ihr zu versuchen. Sie will in einer halben Stunde zurückrufen wegen Terminvereinbarung... was mach ich!??

    Es ist nicht nur Stimme und Tonfall, sie hat mich auch quasi "getadelt" weil ich nicht auf ihre angeblichen Nachrichten und Anrufe reagiert hätte (die ich nie bekommen habe.... ich hatte sie über das Kontaktformular ihrer Webseite angeschrieben).

    Als Konfliktvermeiderin bin ich in sowas nicht gut... Ich kann doch nicht sagen: "ich mag Sie nicht, das wird nix"?

    Das wäre mir zu persönlich.

    Sag z.b. einfach, dass du dich nicht für diese/ihre Hundeschule entschieden hast. Gründe sind nicht von Belang oder persönlicher Natur.

    Sollte das nicht reichen, schiebst du ein „Ich möchte bitte dass sie von weiteren Kontaktversuchen absehen, und meine vorliegenden Kontaktdaten löschen - danke“ nach.

    Mein herzliches Beileid zum Verlust deiner Mutter :streichel:


    Ich finde euren Blickwinkel auf und Umgang mit den Entwicklungsbesonderheiten eurer Hündin ganz wunderbar, schließe mich aber der überwiegenden Meinung hier an, ihren Gesundheitszustand einmal auf den Prüfstand stellen zu lassen.