Beiträge von SavoirVivre

    wir reden hier ja von kleinen hunden oder? was mir nämlich gerade in den Sinn kommt (kenne aber die besagten Einkaufwägen nicht) wenn meine Hunde im hier normalen Einkaufswagen sitzen, sind die nicht in der Lage ihre Nase über den Wagenrand zu stecken, dafür ist der Wagen viel zu hoch

    Die Auslegung ist, zumindest von FB-Fotos her, wohl etwas großzügiger in Italien. Da sassen auch 30kg Hunde im Einkaufswagen - inkl. Fotobeweis :D. War lustig anzusehen. Weniger lustig wenn sich zwei grosse Hunde im Einkaufwagen per Sichtkontakt Antipathie bescheinigen und meinen das dann kundtun zu müssen.

    Ich weiss, ich bin da pessimistisch, aber nach 25Jahren Hundehaltung glaube ich nicht mehr an den rundum kompetenten Hundehalter der seinen Hund stets und immer richtig einzuschätzen weiss. So sehe ich zumindest mich nicht. Ich bin so realistisch um sagen zu können, im Urlaub den Hund ausnahmsweise "mal" mit in den Supermarkt nehmen > ok, praktisch aber nicht entspannt. Das regelmässig zuhause zu tun, da würde es über kurz oder lang bestimmt zu einer "ups das hat er/sie noch nie getan" Situation kommen. Und angenommen das passiert jedem Hundehalter im Supermarkt mit Hund mindestens ein mMl...

    Ich seh bei Supermärkten das Problem darin, dass die Leute es schon in Tiergeschäften nicht hinbekommen zumindest Bescheid zu geben, wenn ihrem Hund ein Malheur geschehen ist.
    Da findet man irgendwann beim Fegen Kothaufen, die einfach unter die Regale geschoben wurden, von den vielen vielen Pinkelecken mal abgesehen...

    Es geht darum, dass irgendwo Hunde mit in den Supermarkt dürfen, wenn sie in einem speziell dafür vorgesehenen Wagen mit Tasche oder Karton sitzen. Wie soll da ein Haufen oder eine Pfütze am Regal landen?

    Eine andere Version wurde zu keinem Zeitpunkt beschrieben, wird aber von den "Ablehnern" immer wieder herangezogen. Das macht die Diskussion ein wenig mühsam nachzuvollziehen, weil über ganz verschiedene Dinge geredet wird.

    Ich bin nicht der Meinung, dass Hunde unbedingt mit in den Supermarkt müssen, es ist bei uns ja einfach nicht üblich. Aber ich sehe auch kein großes Problem darin, wenn ein Supermarkt sowas anbietet. Ich würde es vermutlich sogar gelegentlich nutzen - einfach weil es bequem ist.

    Ich denke das ist einfach die Dynamik wenn mehrere miteinander diskutieren. Finde ich völlig normal und OK.

    Da ich aber den Stein ins Rollen gebracht habe eine kleine Erläuterung dazu. Zum einen handelt es sich bei meinem Beispiel um Italien. Dort gibt es wohl recht viele Supermärkte in denen Hunde in Einkaufswagen erlaubt sind. Quelle FB-Gruppen mit wirklich vielen Fotos als "Beweis" und selbst live erlebt (irgendein Spar-Markt um Verona). Dort scheint es zu funktionieren und auch gerade von Touristen gerne angenommen zu werden. Klar, im Urlaub hat man nochmal eingeschränktere Möglichkeiten den Hund während des Einkaufs anderweitig sicher unterzubringen, als zuhause. Aber es ist generell schwierig Regeln und Sitten im Ausland mit Deutschland zu vergleichen.

    Trotzdem > Jetzt mal den Schwank nach Deutschland.

    Würde ich es gut finden wenn diese Handhabung in Deutschland eingeführt werden würde? Nein! Würde ich es boykottieren oder mich aktiv dagegen wehren? Nein!

    Mich hat es im Urlaub nicht gestört, aber ich lebe dort auch nicht und es war somit ein Ausnahmebild und nicht die Regel für mich. Wer kennt das nicht, dass einem im Urlaub etwas gut gefällt aber wenn man mal pragmatisch drüber nachdenkt, es einem im Alltag weniger gut gefallen würde.

    Sollte ein deutscher Supermarkt, oder Kette, es anbieten, dann ist es halt so. Bin da recht leidenschaftslos. Ich glaube nur nicht daran, dass es mittel- und langfristig betrachtet ein Vorteil für uns Hundehalter ist. Wieso, weshalb, warum und weitere Pro und Contras werden hier halt seit einigen Seiten diskutiert.

    Ja und? Deswegen nimmt ein Schäferhund noch immer mehr Platz weg als ein Bolonka. Und das Fehlverhalten anderer hat doch nichts mit dieser Tatsache zu tun. Hier sagt doch keiner Dein Hund (oder meiner) ist doof weil er gross ist. Aber er ist nunmal gross und kann nicht geschrumpft werden für eine Bahnfahrt.

    Was stört Dich eigentlich so sehr an der Aussage dass ein grosser Hund nunmal mehr Platz einnimmt als ein kleiner Hund?

    also Blindenführhunde und hunde sind in jedem supermarkt erlaubt. Assistenz Hunde für anderweitig behinderte Menschen waren in dem Supermarkt wo ich afrbeitete nicht erlaubt, da ging dann halt ein Mitarbeiter mit und hat die Aufgaben des Hundes übernommen

    ja, genau deswegen.

    Viele Leute müssen ihre Einkäufe ja schon planen, damit man z.B. keine extra Tour fährt (kostenpunkt benzin) weil es zu heiß ist dem Hund im Auto zu lassen o.ä. oder man kein Auto hat und der Hund nicht vorne angebunden werden kann (aus mehreren Gründen) da gibts sicher noch vieles mehr.

    Ich finde man darf sich sein Leben ruhig leicht machen, wenn man es denn kann :) zumal ein Hund im extra dafür vorgesehen Einkaufwagen im Geschäfgt ja auch nichts anpinkeln oder berühren kann.

    Ja das ist so. Das weiss ich bevor ich mir einen Hund hole. Mag bei anderen anders sein, aber ich - und ich spreche nur für mich - finde mich ohne Murren damit ab dass ich dann anders planen muss, mehr km zurücklegen, etc. Hab ja nicht erst seit gestern Hunde und es kommt völlig überraschend dass er (in Deutschland) nicht mit in den Supermarkt darf.

    Wenns erlaubt ist, ist es erlaubt. Wäre Blödsinn wenn man es sich dann unnötig kompliziert macht, vorausgesetzt man benimmt sich mit Hund im Supermarkt nicht wie jemand der im Schweinsgalopp durch die Kinderstube ist.

    Das hat rein gar nichts mit Unfairniss zu tun sondern ist nunmal eine unumstössliche Tatsache. Es lässt sich nicht wegdiskutieren dass ein 40kg Hund mehr Raum einnimmt als ein 8kg Hund. Ich hatte den direkten Vergleich. Und ich fahre auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit einem 38kg und einem 25kg Hund.

    Ja, ich empfinde es als grösseres Hindernis mit einem grossen Hund mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren als mit einem kleinen Hund. Wenn Du Dir deswegen auf den Schlips getreten fühlst, ist das Dein Bier!

    Da raus lese ich das du einen großen Hund in der zb Bahn als Behinderung siehst.

    Was ich ziemlich unfair finde, Fahrräder nehmen mehr Platz weg.

    Und Stören meistens tausendmal mehr

    Für mich hat dieses Beispiel nichts mit dem Platz zu tun den der Hund wegnimmt, sondern mit dem Platz den der Hund braucht. Natürlich ist es ein gewaltiger Unterschied ob ich mit einem Bolonka in die proppevolle Bahn steige, oder mit meinem Schäferhund. :ka:

    Danke! Genau so ist es! Aber ganz offensichtlich fühlt sich Flauschig gestört dass ich diese TATSACHE niedergeschrieben habe.

    Wir haben das anders gelöst |). Da wir in unserer akutellen Lebensphase keinem Hund gerecht werden können und wollen, verzichten wir auf einen eigenen Hund und "sharen". Klappt seit inzwischen 5Jahren recht gut., allerdings mit Höhen und Tiefen.

    Ich liebe Hunde und sie haben mich die letzten 25Jahre stets begleitet. Aber zur Hundeliebe gehört nunmal auch, dass man im Interesse eines Hundes entscheidet - gegen einen eigenen Hund. Klar könnten wir mit professionellen Hundesitting/-betreuung, etc. ein angenehmes Leben mit eigenem Hund ermöglichen. Auch eines das durchaus zufriedenstellend wäre für einen Hund. Aber das wäre mit so vielen Kompromissen für uns verbunden (z.B. angefangen mit der Hunderasse, etc.), dass es für uns einfach keinen Sinn machen würde.

    Und zu diesem Kleinhund und Grosshund Vergleich. Ich hatte einen kleinen und mehrere grosse Hunde und mir war von Anfang an klar, dass es Unterschiede in der Akzeptanz geben wird.

    Ich sehe nicht ein dass jemand für einen kleinen Hund weniger Steuern und Versicherung bezahlt als jemand für einen grossen Hund. Aber ich sehe es absolut ein, dass es zahlreiche Situationen gibt, in denen die schiere Grösse und Masse eines grossen Hundes einfach hinderlicher sind als die eines kleinen Hundes. Und dazu fallen halt nunmal auch Restaurantbesuche, Bummel durch Einkaufszentren, Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, "Supermarkt-Einkäufe", etc.

    Daraus resultierend habe ich es auch immer neutral hingenommen, ohne das Gefühl gehabt zu haben diskriminiert zu werden, wenn z.B. mein kleiner Hund willkommener war als einer meiner Grossen.

    Es gibt nunmal Vor- und Nachteile, egal für welche Hundegrösse und/oder Rasse man sich entscheidet.