Beiträge von SavoirVivre

    Ich seh das so: Natürlich fällt ein gesunder Hund nicht tot um, wenn man auf einmal das Futter wechselt. Ich fall auch nicht tot um, wenn ich plötzlich mit total exotischer Kost klarkommen müsste. Spaß macht mir das trotzdem nicht wenn es erst mal im Magen liegt wie ein Stein und zwackt im Gedärm, also tu ich mir das nicht ohne Not an - wieso also sollte ich das mit meinem Hund machen? :ka:

    Nicht böse gemeint. Ich vergleiche den Verdauungsapperat von Hunden nicht mit den von Menschen.

    Ich habe im Laufe von 23Jahren Hundehaltung oft das Futter umgestellt. Auch mehrmals bei demselben Hund. Mal langsam, mal rasch. Ich greife hier also aus meinem eigenen Erfahrungspott. Es hat keinen Unterschied gemacht bei meinen Hunden. Ich sage ja nicht dass jeder Hundehalter das so machen sollte. Ich halte es nur nicht für richtig eine langsame Umstellung als "die" richtige zu platzieren - und das passiert einfach sehr oft.

    Mich nervt das "Geschiss" um Hundeernährung zunehmend

    Tipp: Wenn einen Unterhaltungen über Fertigfutter nerven, kann man das entsprechende Unterforum unsichtbar machen.

    Dafür brauche ich nicht einmal ein Forum oder das Internet. Reelle Begegnungen mit anderen Hundehaltern reicht da schon xD. Gefühlt ist es allgegenwärtiges Thema sobald Hundehalter aufeinander treffen.

    Ich bin jetzt mal einfach ehrlich. Mich nervt das "Geschiss" um Hundeernährung zunehmend. Es ist doch gar nicht schwer. Wenn man einen grundsätzlich gesunden Hund hat, geht der nicht kaputt oder wird krank wenn man paar Tage im Monat nicht optimal füttert. Und was optimal ist, bestimmt zunehmend eine Marketing- und auch Selbstvermarktungsmaschinerie als der gesunde Menschenverstand der sich ein wenig mit dem Bedarf der Gattung Hund auseinander gesetzt hat.

    Und jetzt kommts >>> Meiner Meinung nach verträgt ein gesunder Hund auch eine Futterumstellung von heute auf morgen, so! Schlimmstenfalls gibts halt paar Tage dünnen oder merkwürdigen Kot. Wenn es grössere Probleme gibt, liegen die Auslöser meines Erachtens woandes und sind tiefgreifender. Dann reden wir aber auch nicht mehr vom gesunden Hund.

    Meine Hunde bekamen pi mal Daumen 70% Fleisch und 30% sonstiges. Kann auch sein dass der Anteil mal 60/40 ist und die Woche darauf 80/20 :ka:. Sie bekamen aber auch mal Trockenfutter und/oder Dosenfutter. Und ich habe auch mal wild durcheinander gemischt.

    Solange mir nichts negativ aufgefallen ist, wurde gefressen was im Napf landet.

    Oh je, das ist ja eine schlimme Geschichte. :( :

    Ist dann aber auch nicht besser, wenn es mit einem Havaneser oder Cocker Welpen passiert. Solche dämlichen Aktionen sind generell furchtbar und mutwiliges Verletzen ist für jeden Welpen schlimm. Das würde ich jetzt nicht am Chi festmachen.

    Ich teile eben nicht die Bedenken, dass der Chi jetzt aufgrund der Größe total ungeeignet ist. Aufpassen muss man so oder so. Aber ich sehe hier viele Familien mit Kleinhunden, vor allem Chi und das scheint gut zu klappen.

    Ich meinte das auch eher unter dem Aspekt der Beaufsichtigung. Die TE klingt für mich ein wenig, als ob sie keine Probleme damit hätte einen Chi oder anderen Klein(s)thund auch unbaufsichtigt mit den Kindern spielen zu lassen - zumindest zeitweilig. Ich wollte vor Augen führen wie schnell das böse ausgehen kann für so einen Zwerg, trotz dass das Kind die Verhaltensregeln mit dem Hund kennt.

    Ich möchte auch noch mal anmerken, dass es ja die Meerschweinchen auch überleben (die ja frei im Garten flitzen). Also die Kinder werden schon wissen wie man mit lebenden kleinen Tieren umgeht.

    Und dass Tiere kein Kinderspielzeug sind, dieses Wissen setze ich jetzt mal voraus. Die TE macht mir doch da einen recht überlegten Eindruck. (siehe Anpassung der Arbeitszeit z.B.)

    Die Kinder müssten jetzt 4 und 8 sein, also auch nicht mehr ganz klein...

    Es sind und bleiben halt Kinder, was auch gar nicht als Vorwurf zu verstehen ist. Egal wie gross oder klein ein Hund ist, bis zu einem gewissen Alter des Kindes, gehören für mich Hunde und Kinder immer beaufsichtigt. Die Besitzerin meines ehemaligen Reitbeteiligungspferdes hatte zwei Chihuahuas. Ihre Nichte ist mit beiden Hunden aufgewachsen, ging stets rührend vorsichtig mit ihnen um, und lebte selbst mit einem Mini-Bullterrier (keine Garantie auf die Rasse, ist über 15Jahre her) zusammen.

    Bei einem Hoffest im Stall, ist die Kleine (damals 4 oder 5 Jahre) mit beiden Chis an der Leine und einigen Freundinnen im selben Alter unbaufsichtigt übern Hof spaziert. Sie war vielleicht 15min weg und kam dann weinend mit einem Chi auf dem Arm und den anderen an der Leine angerannt. Der Chi auf dem Arm wirkte wie tot. Beim tierärztlichen Notdienst konnte man ihn gerade noch so stabilisieren, Schockzustand. Nach guten Zureden der völlig schockierten Kleinen kam heraus, dass sie und ihre Freundinnen sich die Chis auf dem Strohboden zugeworfen hätten, weil die Winzlinge nicht von allein hoch und runter kamen.

    So ungefähr wars, genau erinnere ich mich nicht. Kann auch sein dass sie den Chi im Strohboden von oben runtergeworfen haben ins Stroh auf dem Boden, oder eines der Kinder sollte den Hund auffangen.

    Für die Kinder war es einfach Spass und auch Hilfestellung für die Chis. Gestapelte Strohballen sind halt hoch. Sie wollten den Chis nichts böses, gewiss nicht, und wissen eigentlich ganz genau wie sie mit den Hunden/Tieren umgehen sollen. Alle waren schockiert udn hätten niemals damit gerechnet. Die Erwachsenen haben niemals damit gerechnet, schliesslich liebte die Kleine "ihre" Hunde. Aber es waren halt Kinder im Übermut!

    Ergo > Kinder und Kleinsthunde würde ich nicht einmal für 5min. unbeaufsichtigt lassen. Meine ich nicht böse, ist aber so.

    Hundesharing kenne ich nicht. Finde es aber für Hunde auch nicht optimal, wenn sich ständig der Hundehalter wechselt.
    Falls Du soetwas in der Richtung meinst.

    Hundesharing ?

    *räusper*

    Ich "share" seit ca. 5Jahren und es klappt (für die Hunde) sehr gut. Die Problematik ist eher die, dass auch beide Menschenparteien über Jahre hinweg in dieselbe Richtung blicken müssen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen > schwierig. Die ersten 2-3 Jahre läuft es rund aber sobald sich eine Lebensituation oder -phase ändert, steht man vor einer echten Herausforderung. Daran scheitern bekanntlicherweise sogar Beziehungen, ganz zu schweigen von weniger engen, zwischenmenschlichen Konstallationen.

    Also hättest DU den Stich abbekommen, hätte ich dir einen sehr warmen Teelöffel drauf (ca. 55°C - lässt sich gut regulieren mit einem Wasserkocher mit °C Einstellung) oder einen speziellen Hitzestick dafür empfohlen. Hilft 1a mit Sternchen.

    Beim Hund würde ich vorerst nur Stachel entfernen (wie bereits passiert) und die Pfote ins sehr warme Wasser (nicht kühlen) halten. Meine Hunde waren punktuell interessanterweiseweniger wärme-/hitzeempfindlich als ich. Beim Grossen konnte ich sogar den Hitzestick draufhalten, der hat nur die erste Sekunde kurz gezuckt :ugly:. Danach war der Stich (Wespe wars bei ihm) praktisch weg.