Beiträge von SavoirVivre

    Danke ihr Lieben.

    Ich bin wie gesagt eh am überlegen ob das was für uns ist. Ich gehöre zur so ziemlich unsportlichsten Fraktion die man sich vorstellen kann. Allein der Gedanke zu laufen/joggen :fear: . Also.. ich habe jetzt Seitenstiche.. allein von der Vorstellung :lol:

    Aber pragmatisch gedacht könnte das zu gegebener Zeit ein gutes Ventil sein um kontrolliert Energie abzulassen bei Gustaf.

    Mit einem Kind ist die Verantwortung eine andere, aber ich kann Dir von mir erzählen.

    Seit 27/28Jahren habe ich Hunde. Vor ca. 10Jahren eine Allergie gegen Hundespeichel und Fell entwickelt. Gemäß mehrerer Tests stark!

    Ich bekomme klassische Symptome. Laufende Nase, tränende/schmerzende Augen - und dazu Atemwegsprobleme wenn ich eine extrem intensive Situation nicht auflösen kann. Dazu heftige Nesselsuchtschübe (wahrscheinlich die Richtung die Deine Tochter hat) bis zu Krankenhaus-Notfallaufnahme.

    Ich habe die Hundehaltung nicht aufgegeben. Weil ich das Glück habe es mit einer simplen Cetirizin alle 1-3 Tage komplett im Griff zu haben. Unglaublich aber wahr. Allerdings täglich viel viel lüften, kein Teppich, staubsaugen und immer Hände, arme, Gesicht und Hals waschen nach dem Hundekuscheln. Und wir sind Camper = engster Raum mit Hund.

    Will sagen.. ein Versuch schadet nicht. Besprecht euch doch sonst nochmal mit einem Arzt. Den Hund ohne jegliche Behandlungsversuche aufzugeben hat einen Beigeschmack, auch für euch selbst. Am Ende geht natürlich die Gesundheit deines Kindes vor.

    Unbedingt Kostenübernahme bei evtl. anfallenden TA Kosten schriftlich fixieren.

    Bekannt ist nicht befreundet und ich habe gerade vor wenigen Wochen mitbekommen wie jemand der einen Labrador drei Wochen unentgeltlich aufgenommen hat, damit die Halter Urlaub machen können, auf mehreren Hundert Euro TA Kosten sitzen geblieben ist. Weil seine Betreuung, seine Verantwortung, seine Kosten 😖.

    Der Labrador hat etwas gefressen was vermeintlich giftig war. Kotzspritze und was noch so dazu gehört an einem Wochenende. Halter sagen „Hund in Deiner Obhut, wir zahlen das nicht zurück. Bei uns wäre das nicht passiert.“

    Ich habe mal eine allgemeine Frage an euch (vor allem die Einzelhundehalter):

    Wie viel Hundekontakt haben eure Junghunde so (z.B. pro Woche)? Wie gestaltet der sich und wo spielt er sich ab? Haben eure Hunde feste Hundekumpels oder immer neue Begegnungen? Wie viel Kontakt haltet ihr für notwendig?

    Würde mich einfach generell mal interessieren, wie ihr das so handhabt :)

    Hier ist die Hundedichte sehr hoch. Also wir sichten pro Tag ca. 15-20Hunde, viele passieren wir recht dicht (<5m)

    Gustaf ist Einzelhund und hatte recht viel Hundekontakt. D.h. ca. 3-4x/Woche. Allerdings immer mit vorheriger Absprache mit den anderen Haltern und zu 80% sind es wiederkehrende Kontakte, da man die gleichen Gassistrecken hat.

    Der Kontakt findet im Freilauf statt und dauert im Schnitt 15-30min. die zum spielen/toben genutzt werden. Trotzdem gibt es zwischendurch auch kleine Spielpausen an der Leine, damit sich die (Jung)Hunde nicht komplett abschließen vom Kopf.

    Allerdings habe ich recht rasch feststellen müssen, dass das zuviel für Gustaf ist. Er ist dann in einem permanenten Zustand der Erwartungshaltung, sobald er Hunde sichtet.

    Seit 1,5wochen haben wir den Hundekontakt stark reduziert (auf ca. 1xWoche) und zudem unsere Gassiwege und Routine geändert. Seitdem ist rasch wieder Ruhe eingekehrt und wir können wieder recht gesittet an anderen Hunden vorbei. Und vorbei heißt hier i.d.R. 0,5- 5m Abstand

    Unregelmäßig haben wir auch geplante, gemeinsame Runden mit souveränen Adult Hunden. Da kann ich es komplett laufen lassen, da Gustaf ein grundsätzlich höflicher Junghund ist der sich daran orientiert was der Adult vorgibt.

    Moin zusammen,

    Laufen mit Hund (evtl. Canicriss) interessiert mich auch :smile: . Mein Hund ist mit 6Monaten aber noch sehr jung, zu jung, aber schonmal mitlesen und einlesen könnte ich mich jetzt :nicken: .

    Und habe auch direkt zwei Fragen.

    Wie alt waren eure Hunde als ihr mit dem Aufbautraining begonnen habt?

    In welchem Alter sollte man frühestens mit dem Aufbautraining beginnen? Lange Zeit hieß es ab 12Monate, aber neuere Studien besagen teilweise schon früher, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Nur wie viel früher? Mit 10Monaten?

    In unserem Fall geht es um einen Boxer, der ein Endmaß und Gewicht von ca. 63cm/34kg bekommen wird. Ich glaube das ist nicht ganz unerheblich bei der Entscheidung wann starten.

    Kurz und knapp auf die rot markierte Frage. JA

    Und sonst so..

    Ich habe seit 27Jahren Hunde. Gebrauchshunde überwiegend und die letzten drei aus dem Tierschutz, aber nicht Direktimport. Sie waren zwischen ca. 1 und 4 Jahre alt als sie bei mir landeten und hatten alle ihre Baustellen und das nicht zu knapp. Was ich Dir sagen kann ist, bei keinem der drei Hunde passte die Beschreibung auf den Hund - bei keinem! Sie alle haben erst nach und nach ausgepackt, so dass ich erst stark nachgelagert sagen konnte, aha so tickt der Hund so im Großen und Ganzen. Im Nachhinein würde ich sagen, ca. 3-6Monate. Ich hatte viel Unterstützung durch rasseerfahrene Hundehalter und auch Trainer. Nicht zu vergessen.. beim beim ersten TS-Hund hatte ich bereits 13,5Jahre Deutschen Schäferhund hinter mir. Halb LZ halb HZ. Was ich sagen will, TS-Hunde sind Überraschungseier, sowieso. Direktimporte erst recht. Ich würde mir, Stand heute, keinen Direktimport eines Hundes zutrauen. Wenn Du das tust, weil es "bei anderen ja auch klappt".. nur zu. Finde ich mutig, im positiven Sinne ausgedrückt. Ehrlich gesagt meine ich damit aber naiv.

    Ich bin gewiss kein Profi, aber ich habs ganz gut hinbekommen mit meinen Hunden denke ich. Trotzdem lerne ich hier im DF praktisch täglich dazu, insbesondere von den Profis und erfahrenen Hundehaltern. Und was ich erst vor kurzem gelernt habe ist, schon alleine der Unterschied zwischen Aussie und BC ist erheblich. Wenn Du allein diese beide Rassen in einen Topf wirfst, weil Hütehunde, hast Du noch viel zu lernen und das meine ich im positiven Sinne, denn lernen ist immer gut.

    An Deiner Stelle, würde ich nicht einmal über einen Direktimport auch nur nachdenken, auch wenn der Hund auf dem Bild wirklich entzückend ist.

    Der Cattledog war mir zu ruhig. Irgendwas kommt mir da komisch vor. Ob sie gesundheitlich auf der Höhe ist? Junghunde sind eigentlich spritziger. Aber sie schlurfte oft mit hängenden Schwanz umher.

    Ich kenne die Rasse nicht live, aber sind die evtl. grundsätzlich energiesparend unterwegs und dafür auf dem Punkt da wenn Arbeit angesagt ist? Also so von 0 auf zack? Mir kam sie nämlich auch fast schon gemächtlich vor.

    Und bei dem Hof und der vielen Bewegung die sie hat kann ich mir gut vorstellen dass sie sehr gut ausgelastet ist. Körperlich als auch geistig.

    Ihr schreibt, der Hund aus Kasachstan tut Euch leid. Mitleid mit einem Hund haben und ihm mit diesem Gefühl begegnen ist nicht gut. Alle Hunde brauchen einen verlässlichen Menschen, der sie ruhig und sicher führt und nicht mit ihnen leidet.

    Es ging wohl eher darum, dass trotz Zusage - nun - ein anderer Hund einziehen soll. Jetzt kommt der Winter und die Anzahlung bleibt für eine Pflegestelle liegen. Weil Mitgefühl.

    Das es für das Tier "Dumm gelaufen" ist , ist Offensichtlich. Auch ist es nicht die erste Vermittlung welche hier auf Basis von Vorurteilen zerschossen wurde.

    Die Zusage hing mit einem Zeitplan zusammen, war davon abhängig. Für das Tier dumm gelaufen? Womöglich, womöglich aber auch nicht. Keine Ahnung wie groß der Gefallen ist dem man ein Tier tut ihn von Kasachstan nach Deutschland zu karren und in das Lebensgerüst eines Bürohundes (natürlich nicht grundsätzlich negativ) zu zwängen.

    Ich würde auch dem Tierschutzhund vor Ort eine Chance geben.

    Kein Grund für ein schlechtes Gewissen. Vielleicht ist es auch eine glückliche Fügung dass die TSO das verbockt hat.

    Gustaf hat von der Züchterin auch ein sehr reichhaltiges Puppyfutter von Acana bekommen. 33% Protein und > 20% Fett. Seine Wurfgeschwister kamen gut damit zurecht, bei ihm hats eher durchgeschlagen. Am Futter allein wird es sicher nicht gelegen haben, aber wir hatten lange Probleme mit seinem Verdauungstrakt.