Der Hund hat zur Kenntnis genommen, dass seine Aktion von gestern nicht so gut bei mir ankam.
Also ging er heute , flexibel wie er ist, zu einer anderen Strategie über. Morgens 6.45 Uhr, null Grad, alles gefroren. Sam stapfte los, markierte und pinkelte und markierte. Ich freute mich riesig, endlich erledigte er das Ganze etwas zügiger.
Dann kam die Auswahl des Kackplatzes. Er musste, dringend sogar, man sah es ihm an. Grosse Wiese vor uns, grosse Wiese hinter uns, mit Büschen, ohne Büsche, mit Blümchen, ohne Blümchen. Sam sondierte das Gelände. Überprüfte jedes Primelchen, jede Möglichkeit. Nein, sein Platz war noch nicht dabei. Hinhocken, ich jubilierte schon im Geiste, nein, wieder aufstehen, weitersuchen.
Ich drohte ihm an, nachhause zu gehen, wenn er nicht binnen fünf Minuten hockt UND kackt. Herr Hund sah mich an "das kannst du nicht, weil ich dann sofort wieder raus muss!". Peinlich, einem Hund kleinlaut recht geben zu müssen.
Er fand dann noch DEN Platz, schnöde mitten in der Wiese ohne Ausblick in ein spannendes Gebüsch, und setzte einen Haufen ab, für den fast die Tüte zu klein war.
Danke, Sam. Immer wieder schön, mit dir in der Früh unterwegs zu sein!