Beiträge von Rowan

    Im Prinzip wirst du für alles ein für und wider finden, wichtig ist, dass der Hund es verträgt. Es nutzt dir das tollste Futter nix, wenn der Hund davon kotzt oder Durchfall bekommt.

    Stimmt, damit hast du absolut recht. Da Sam beide Trofu verträgt, ohne entzündete oder aufgekratzte, wund geschleckte Stellen, und mit perfektem Output, ist es eigentlich egal,welches ich ihm gebe. Mögen tut er beid.e

    Lilith77 Danke für deine Einschätzung!

    Beim Macs stören mich ein bisschen das raffinierte Rapsöl und dieses Yuccazeug. Bei Montana finde ich die Hefe nicht so toll, weil ich zwei Hunde kenne, die Hefe auf Dauer nicht vertragen. Sam hat das Montana immer nur einige Wochen bekommen.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass im Macs Hühnerfett enthalten ist. Angegeben wird es nicht. Huhn ist etwas,was Sam absolut nicht verträgt, aber Fett ist wohl etwas anderes als Fleisch, und auch vom Prozentsatz viel geringer als Huhn als Hauptprotein.

    Ich habe so wenig Ahnung von all diesen Einzelheiten, Zusammensetzung und Risiken.:ops:

    Ich habe bei Trofu zwei Sorten, die Sam problemlos verträgt: Macs Pferd pur und Happy Dog Montana. Der Proteingehalt ist etwa gleich (hoch), 24 % und 22 %. Die Zusammensetzung ist unterschiedlich.

    Macs Pferd pur: 36 % Pferdefleisch (bestehend aus 23% frischem Pferdefleisch, 13% Pferdefleisch* gemahlen), 25% Erbse, 23% Süßkartoffel*, 9,5% Rapsöl (raffiniert), 3,8% Rübenschnitzel (entzuckert), 1% Leinsamen, 0,4% Fructooligosaccharide (FOS), 0,2% Natriumchlorid, 0,1% Grünlippmuschelpulver, 0,1% Yucca schidigera, 0,1% Mannan-Obligosaccaride (MOS). (*getrocknet)

    Happy Dog Montana: Kartoffel*, Pferdeprotein* (15%), Kartoffelprotein*, Öle und Fette, Rübenmelasseschnitzel* (entzuckert), hydrolisiertes Protein, Apfeltrester*, Natriumchlorid, Hefe* (extrahiert)

    *) getrocknet

    Welches Trofu ist eurer Meinung nach qualitativ besser? Unabhängig vom Proteingehalt. Im Montana ist nur 15 %Pferdeprotein, im Macs Pferdefleisch. Die zusätzlichen Inhaltsstoffe kann ich nicht beurteilen. Wie gesagt, massgeblich ist, ob Sam ein Trofu verträgt, und das ist bei diesen beiden der Fall.

    Wenn Sam mal ausserplanmässig muss, wandert er lautlos um mein Bett herum. Links Kopf auflegen, schnaufen, rechts Kopf aufs Bett legen, schnaufen, herum und wiederholen, solange bis ich wach werde. Er gibt keinen Pieps dabei von sich. Wenn ich dann wach bin, geht er sofort zur Tür.

    Aber das war bisher nur zweimal, so gegen zwei Uhr nachts. Er pinkelte aber draussen nicht gleich, sondern lief munter herum und suchte einen Platz. Ich bin mir nicht mal sicher, ob er wirklich dringend musste oder bloss gerne einen kleinen Nachtspaziergang wollte, warum auch immer.:ugly:

    Der Hund hat zur Kenntnis genommen, dass seine Aktion von gestern nicht so gut bei mir ankam.

    Also ging er heute , flexibel wie er ist, zu einer anderen Strategie über. Morgens 6.45 Uhr, null Grad, alles gefroren. Sam stapfte los, markierte und pinkelte und markierte. Ich freute mich riesig, endlich erledigte er das Ganze etwas zügiger.

    Dann kam die Auswahl des Kackplatzes. Er musste, dringend sogar, man sah es ihm an. Grosse Wiese vor uns, grosse Wiese hinter uns, mit Büschen, ohne Büsche, mit Blümchen, ohne Blümchen. Sam sondierte das Gelände. Überprüfte jedes Primelchen, jede Möglichkeit. Nein, sein Platz war noch nicht dabei. Hinhocken, ich jubilierte schon im Geiste, nein, wieder aufstehen, weitersuchen.

    Ich drohte ihm an, nachhause zu gehen, wenn er nicht binnen fünf Minuten hockt UND kackt. Herr Hund sah mich an "das kannst du nicht, weil ich dann sofort wieder raus muss!". Peinlich, einem Hund kleinlaut recht geben zu müssen.

    Er fand dann noch DEN Platz, schnöde mitten in der Wiese ohne Ausblick in ein spannendes Gebüsch, und setzte einen Haufen ab, für den fast die Tüte zu klein war.

    Danke, Sam. Immer wieder schön, mit dir in der Früh unterwegs zu sein!

    Ich hätte Sam ( Futtermittelunverträglichkeiten) einzig bei der Barmenia versichern können, für weit über 100 Euro Monatsbeitrag. Es hiess, Vorerkrankungen, und dazu zählen auch Allergien und alle damit verbundenen Folgeerkrankungen, sind dabei ausgeschlossen. Das Schlüsselwort ist "Folgeerkrankungen".

    Als ich hartnäckig nachfragte, was das genau bedeutet, wurde mir offen gesagt, dass so ziemlich jede Erkrankung damit ausgeschlossen ist, als Folgeerkrankung der Allergie. Ich könnte lediglich bei Unfällen und Operationen, die eindeutig in keinem Zusammenhang mit der Allergie stehen (z.B. Bisswunden, gebrochener Fuss oder Ähnliches) , mit einer Erstattung rechnen.

    Das heisst, voller, hoher Beitrag für weniger als eine reine OP-Versicherung.

    Ich fürchte, bei euch wird es nicht anders laufen. Blöderweise kann eine Versicherung sämtliche Erkrankungen von Augen, Ohren, Magen/Darm, Gelenke usw. bis hin zu Tumoren und so weiter als Folgeerkrankungen der Futtermittelallergien einstufen. Du kannst als Versicherungsnehmer nie beweisen, dass es nicht so ist.

    Also zahlst du, selbst wenn dich eine Versicherung mit Cuper nimmt, sehr viel Geld an die Versicherung, ohne dafür etwas bei Krankheitsfällen erstattet zu bekommen.

    Sam hat gestern hier mitgelesen und eine seiner Meinung nach supergute Idee seiner Artgenossen übernommen.

    Heute morgen traute ich kaum meinen Augen. Setzt er sich doch vor ein Gebüsch am Wegrand, starrt versonnen ins Gebüsch und macht seinen Haufen auf den Weg! Zwei Meter auf der anderen Wegseite eine Riesenwiese. |)

    Ich durfte dann seinen (immerhin kompakten) Haufen vom Asphalt kratzen. Nette Beschäftigung morgens um 6.45 Uhr. Erfreulicherweise war niemand weit und breit zu sehen. :roll:

    Ich halte so eine Rüdenblase sowieso für ein anatomisches Wunder. Wie sollte es sonst funktionieren, drölfzig Sträucher, Bäume, Grasbüschel und die diversen Pinkelsteine zu markieren und nach eineinhalb Stunden Spazierengehen immer noch ein paar Resttropfen für das Hundezeitungseck mit der neuesten Schlagzeile zur Verfügung zu haben?

    Wo haben die ihren Reservekanister eingebaut?

    Man sollte sich selber auch kleinschrittig auf das Tolerieren der Reaktionen anderer auf den MK am Hund trainieren. Habe ich bei mir versäumt. :ugly:

    Kleines Zwergpudelchen, ohne Leine, wuselt auf Sam zu. Er nicht weiter interessiert und ruhig, Pudelchen will ihn anspringen. Ich verhindere es gerade noch. Hundehalter geht gemächlich an uns vorbei, tut nichts. Ich sage, durchaus freundlich, eine Leine wäre keine schlechte Idee. Er: haben wir nicht, brauchen wir nicht. Ich: das könnte aber schnell mal schiefgehen. Darauf er: erziehen Sie lieber ihren Hund gut! Man sieht ja, dass er nicht erzogen und gefährlich ist, weil er einen MK drauf hat!

    Yepp. Der Böse ist immer der Hund mit Maulkorb. Schon klar.

    Ich bin mit meinem gefährlichen Hundegangster weiter gegangen, und habe dem Pudelchen gewünscht, dass es nicht irgendwann für die Dummheit seines Besitzers bezahlen muss.

    Merkt man richtig, wenn da bspw ein vol gestrullerter Baum steht oä, sie dann hin und her tibbelt, man sieht förmlich eine Gedankenblase über ihrem Kopf ,,So wie stelle ich das jetzt am besten an ? So vielleicht? Hmm nee so vielleicht? Hmm Mist geht so nicht... Ach verdammt!" und dann doch nebendran oder davor ins Gras lulut. Ich glaube sie hätte gerne ein anderes Geschlechtsteil, damit sie das was die Rüden können auch so gut kann...

    Irrtum. Es gibt auch Rüden, die das nicht so gut können. Sam markiert öfters "gut gezielt ist auch daneben" und erledigt sein Pinkelgeschäft nicht selten so wie deine Hündin. Ich muss mir jedesmal ein Lachen verbeissen. Immerhin macht er das schon seit mindestens sieben Jahren, also könnte man meinen, er hat alle Markier-Yogapositionen schon durch und verinnerlicht. Aber es gibt immer noch voll gestrullerte Bäume, die ihm zu schaffen machen. :???: