Beiträge von Rowan

    BorderPfoten Ja, kenne ich und habe ich für Sam. Bin superzufrieden damit. Es sitzt gut, ist leicht an- und auszuziehen, ohne dass man dem Hund ständig was über den Kopf ziehen muss. Die Schliessen vorne kann man sogar noch extra sichern. Die Riemen sind schön breit und schneiden nicht ein.

    Der einzige Nachteil ist, dass es schnell nass wird, vor allem am Bauch, und dann trocknen muss. Da Sam es aber nur für längere Spaziergänge trägt, und es nicht so oft draussen dann pritschelnass ist, ist das nicht weiter störend.

    Ich habe gerade noch ein Open fun bestellt. :D Ach ja, die Farben ..... Die sind nicht so toll. Ist mir aber egal.

    Ich gehöre ja auch schon länger zur Fraktion, daß ich tatsächlich lieber das Risiko eingehe, daß meine Hunde eine Zeckenkrankheit bekommen, als sie dauerhaft für die Zecken giftig zu machen.

    Vor allem, wenn ich lese, was hier oft für ein Aufwand betrieben wird, sogar mit mehreren Insektiziden in Kombination, und die Hunde trotzdem Zecken haben.

    Im Prinzip ist es ein ständiges Aufrüsten - die Zecke gewinnt schlussendlich immer.

    So sehe ich es ehrlich gesagt auch. Mir widerstrebt es total, wie du so treffend sagst, den Hund dauerhaft für die Zecken giftig zu machen. Das trifft es exakt, und genau das ist auch der Standpunkt meines TA, der die dauerhaft vorhandenen Insektizide im Hundekörper für gefährlicher hält als die - durchaus realistisch vorhandene - Möglichkeit, dass eine Zecke den Hund krank macht.

    Ich glaube, ich probiere es auch erst mal ohne Insektizide, zumal Sam ohnehin sehr viel nicht verträgt.

    Tut mir leid, dass es euch so erwischt hat.

    Natürlich muss man abwägen, welches Risiko grösser ist. Ich entscheide halt nur gern, wenn möglich, aufgrund von Fakten und nicht aufgrund von Ängsten oder Emotionen. So bin ich einfach gestrickt. Sachlich ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar, welches Risiko wie gross ist.

    Wenn man ein halbes Dutzend Meinungen und Vorgehensweisen zu dem Thema hört, wie soll man dann wissen, was richtig ist und stimmt?

    Es ist unmöglich, so einen großen Hund mit so dichtem Fell sicher abzusuchen. Borreliose ist das geringste Problem. Eigenartig, dass der TA nur das erwähnt.

    Er hat nicht nur das erwähnt, ich habe mir nur nicht alles gemerkt, was durch Zecken übertragen werden kann.Gut möglich, dass er auch Babesiose gesagt hat und ich es mit Borreliose verwechsle,weil ich das vom Menschen kenne,

    Von Halsbändern habe ich sogar hier im DF öfters gelesen, dass sie völlig wirkungslos sind.

    Keine Ahnung, was nun von all dem stimmt.

    Ja, ich weiss, ich muss entscheiden, und die Entscheidung fällt mir schwer.

    Ich kenne HH im Umfeld, die ihren Hund mit allem vollstopfen, was die Chemie gegen Zecken hergibt, ich kenne HH, die ihren Hund mit Kokosöl einreiben, und wieder andere, die gar nichts machen. Alle deren Hunde sind bisher gesund geblieben.

    Schwer bis unmöglich,daraus eine Schlussfolgerung zu ziehen.

    Ich bin unschlüssig.

    Mein TA sagte, als ich ihn wegen Zeckenschutz fragte, dass er all die systemischen Sachen nicht empfiehlt und nur äusserst ungern verschreibt, weil die Nebenwirkungen und Auswirkungen für den Hund zu gefährlich sind. Wenn die Zecken am Hund durch das Mittel absterben sollen, müsse der Hund dauerhaft ein hohes Level davon im Blut haben. Das würde dem Hund weitaus mehr schaden als gegen die Zecken nützen.

    Das Risiko, dass ein Hund durch eine Zecke Borreliose bekommt, sei sehr gering und in seiner über 20jährigen Praxis und noch längeren Berufserfahrung noch nie nachweislich vorgekommen.

    Er empfiehlt ein Spot-on, sagt aber auch ehrlich, dass man bei einem Allergikerhund nicht weiss, ob er es verträgt. Am besten sei, den Hund täglich zu kontrollieren und die Zecken, falls vorhanden, manuell zu entfernen.

    Ich finde Zecken ja extrem eklig, auch zum Entfernen. Die Vorstellung aber, dass Sam die Chemie auf der Haut nicht verträgt und dann wieder Hautreizungen und Entzündungen kriegt,die einen ganzen Rattenschwanz an weiteren Problemen nach sich ziehen, gefällt mir auch absolut nicht. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen von systemischen Mitteln auf den Organismus. Irgendwie scheint man nur die Wahl zwischen mehreren Übeln zu haben.:ka:

    Sam und ich sind im Wald unterwegs. 3 m Leine am Geschirr eingehakt. Er endeckt etwas Interessantes hinter einem dürren kleinen Bäumchen. Ich bleibe auf dem Weg stehen. Er schnüffelt und schlendert ganz entspannt wieder zu mir, aber so, dass sich die Leine um das Bäumchen und dessen Zweige wickelt. Ich teile ihm mit, dass er ein Trottel ist, will ihn "entwickeln", da läuft er um mich herum und nochmal um das Bäumchen. Nun waren wir definitiv gründlich verheddert und an das Bäumchen gefesselt. :ugly: Keine Chance, die Leine plus Hund und mich wieder frei zu kriegen.

    Ich habe dann was gemacht, was ich nie mehr tun möchte, nämlich ihn am Geschirr gepackt, die Leine vom Halsband gelöst, schnellstmöglich aus dem Bäumchen herausgefriemelt, Sam wieder angeleint, und dem Himmel gedankt, dass in dem Moment weder andere Hunde noch Radfahrer in Sicht waren. Am Geschirr allein hätte ich ihn nicht halten können.

    Und was macht Herr Hund? Steht da und mustert mich mit einem interessierten, nachdenklichen Blick, der besagte: " Was soll das denn? Warum hast du uns um den Baum gewickelt?"

    Ich habe noch kurz überlegt, ob ich die Sache mit ihm ausdiskutiere, hab' aber beschlossen, der Klügere schweigt. In Zukunft gibt es für ihn keine Schnüffelgänge mehr hinter Gestrüpp und Bäumchen. Neue Regel. :klugscheisser:

    Auf Dauer ist die kurze Leine keine Option. Sollte es so bleiben werde ich Einzelstunden nehmen damit ein trainer mal drauf schauen kann ob ich etwas falsch mache.

    Kot war am Nachmittag zwar weich aber geformt. Es sah wie kot aus und nicht wie eine kuhflade.

    Ich weiss ja nicht, ich kenne mich mit Welpen überhaupt nicht aus, aber muss er denn wirklich so viel schon können? Er ist doch erst vier (oder fünf ?) Monate alt. In dem Alter schon Einzelstunden bei einem Trainer?

    Super, dass der Kot geformt war!