Beiträge von Rowan

    Einstein51 Ich habe überhaupt keine Erfahrung mit Welpen und kann deswegen nichts dazu beisteuern. Aber ich wünsche dir alles Gute für euren Start, starke Nerven, Gelassenheit und Humor! Kann man alles schon bei einem erwachsenen Hund gebrauchen, umso mehr noch, denke ich, bei einem Welpen. :smile: Ich drücke euch die Daumen und freue mich jetzt schon, von dem Kleinen zu lesen.

    Bei uns hat es nachts kräftig geschneit, nachdem gestern nachmittags fast alles schneefrei und matschig war. Heute morgen wieder alles weiss, Wege unterm Schnee vereist, Räumfahrzeuge sind seit dem frühen Morgen unterwegs. Ab Dienstag sind Plusgrade angesagt. Na toll, dann gibts wieder Matsch- und Wasserlandschaft.

    Ich bin Pollenallergikerin (Frühblüher) und das Frühjahr ist nicht immer problemfrei für mich, aber ich sehne mich inzwischen trotzdem nach wärmerem, trockenen Wetter. Und danach, dass der Silvestermüll endlich weggeräumt wird, der überall noch in Massen herumliegt.

    Hier vorfrühlingshaftes Wasserlandschaft- und Matschewetter, mit Streusalz und Splitt vermischt. Auf dem Weg zum Tierarzt standen/ gingen Hund und ich meistens im Wasser. Morgens gab es noch ein paar Eisplatten unterm Wasser, das war richtig gefährlich, weil man das Eis nicht gesehen hat.

    Mir ist Schnee und knackige Kälte viel lieber.

    Ich schreibe mal was, bewusst als Anfängerin mit erstem eigenen Hund.

    Meine Wohnsituation ist ähnlich wie deine. Die meisten meiner unmittelbaren Nachbarn sind durchaus hundefreundlich, würden aber keinen Hund tolerieren,der ständig laut bellt. Sam, ein grosser Mischling mit Schäferhundanteilen, ist seit knapp einer Woche bei mir. Die ersten 2 Tage hat er viel und laut gebellt. Ich hatte vor seinem Einzug die Nachbarn um Nachsicht gebeten, dass es anfangs etwas laut werden könnte und dass ich auf jeden daran arbeite.

    Sam hat gebellt, weil er dachte, jedes Geräusch und jeden Vorbeigehenden im Haus melden zu müssen. Ich habe ihm sehr schnell klargemacht, dass die Wohnungstür ihn nichts angeht, sie ist meine Sache und Verantwortung. Ausserdem habe ich jedesmal, wenn er etwas anzeigte, reagiert und gesagt "alles ok" = mein Job. Das hat das Bellen umgehend schon mal deutlich reduziert. Er bellt jetzt nur noch, wenn jemand klingelt oder etwas sehr laut im Haus ist. Mit Wuffen wird mitgeteilt, dass er dringend raus will oder dass es Zeit für sein Futter ist.

    Ein wirklich leiser Hund wird sich wohl eher nicht finden lassen, und ich denke, Hunde mit viel Wachtrieb kriegst du nie dazu, nicht zu melden, sondern kannst es bestenfalls mit Erziehung und sehr viel Konsequenz eindämmen.

    Schmutz ist ein Thema. Ich bin sehr ordentlich und hasse schmuddelige Sachen. Mir war klar, dass es mit "schön wohnen" vorbei ist, wenn ich mir einen Hund hole. Hundebetten, Hundezeug verändern eine Wohnung. Ein Hund ( oder nur mein Hund? ) trinkt nicht fein säuberlich aus der Wasserschüssel, sondern schlabbert ungeniert und verteilt dabei auch Wasser um sich herum. Er kommt mit schmutzigen oder nassen Schneepfoten in die Wohnung. Meinem Teppich im Flur sieht man das schon nach der kurzen Zeit deutlich an. Natürlich kann man einem Hund nach jedem Gassigehen alle vier Pfoten abwischen. Wenn er es mitmacht. Bei kleinen Hunden hast du es damit leichter. Nicht alle grossen Hunde schätzen solche Abputzmassnahmen.

    Allein sein ist bei vielen Hunden ein Thema. Mein Hund ist diesbezüglich ein Glücksfall, denn er hat es schon früher gelernt. Wenn ich mal die Tür zumache oder eine Viertelstunde weg bin,bellt er nicht das Haus zusammen, sondern bleibt ruhig. Länger habe ich es noch nicht ausprobiert. Garantieren kann einem das aber niemand. Ob dein Hund auch mal ein paar Stunden allein bleiben kann, weisst du erst, wenn du ihn hast. Kann er es nicht, hast du ein Problem, denn erzwingen lässt sich da nichts, nur langsam antrainieren.

    Mein Fazit bisher kann ich so zusammen fassen: will man einen Hund im eigenen Leben und ist bereit,dafür auf manches zu verzichten und Kompromisse zu schliessen, ist es gut und passt es. Will man sein Leben mehr oder weniger wie bisher und wie gewohnt weiterführen, mit einem Hund als Teil davon: nein. Das geht nicht gut.