Beiträge von Rowan

    Im Wald, wo sie mit dem Hund unterwegs ist, gibt es so kleinen Kies nicht,auch nicht auf ihren üblichen Wegen. Die Wildtierkacke kann es also nicht sein.

    Tumor im Magen - hätte man den nicht beim Röntgen entdeckt? Die TÄ in der Klinik hat sich offenbar für die Ursache, warum der Hund Mengen an Kieselsteinchen frisst, überhaupt nicht interessiert, sondern nur dafür, dass und wie die vorhandenen wieder rauskommen. Aber gut, die TÄ in Kliniken haben wahrscheinlich schon die abstrusesten Dinge aus Hundemägen und Hundedärmen rausgeholt, die schockt da sicher nichts mehr.

    Für den Nichtmediziner klingt es verrückt, wenn jemand sagt, mein Hund hat den Darm voller Kieselsteinchen.

    Meine Freundin, die mit meinem früheren Tageshund, hat angerufen. Die Hündin hat sich am Wochenende gekrümmt vor Schmerzen. Sie sind sofort mit ihr in die Tierklinik. Dort hat sich nach dem Röntgen herausgestellt, dass sie eine Menge kleiner Kieselsteine im Magen bzw. Darm hatte. Ein Klumpen ging mit einem Einlauf hinten raus. Ein Klumpen liegt noch am Anfang des Darms. Die TÄ meinte, die Steinchen könnten eventuell von allein rauskommen, meine Freundin soll die Hündin sehr genau beobachten, ob und wieviel Kot sie absetzt. Falls nicht, sofort in die Klinik wegen Darmverschluss und OP.

    Sie weiss weder, wo der Hund so viele Kieselsteinchen aufgenommen hat noch warum. Das wo muss sie selber herausfinden und klären. Beim warum wollte ich hier im DF mal nachfragen.

    Habt ihr eine Idee, warum ein Hund plötzlich viele Kieselsteinchen frisst bzw. schluckt? Sie ist 5 1/2, gesund, hatte als Junghund zwar die Neigung, draussen Zeug zu fressen, das sie fand, aber das macht sie schon lange nicht mehr. Dass ein Hund auch Erde frisst, habe ich schon öfters gelesen. Aber Kieselsteinchen, in diesen Mengen?

    Langeweile? Mangelerscheinungen? Hunger?

    Die Schlepp ist eine feine Sache. Wir sind noch nicht so weit, aber irgendwann wird auch das klappen.

    Nur habe ich es schon ein paar Mal im Wald erlebt, dass uns jemand mit Hund an der Schlepp entgegenkam, bei dem schon aus der Entfernung klar war, dass sich dieser Hund und Sam nicht grün sind. Dann fing der andere HH an, hektisch die Schlepp aufzuwickeln und den Hund abzufangen, während Sam und ich dumm rumstanden und warteten, dass HH, Schlepp und Hund ohne Konflikte an uns vorbei waren.

    Dieses "mein Hund jagt nicht und ist absolut rückrufbar, er darf deshalb überall frei laufen" finde ich insofern fragwürdig, weil das weder andere Hunde noch Rehe und Kitze wissen. Die Rehe flüchten, sobald ein Hund in ihre Nähe kommt, und sei es mit der letzten noch vorhandenen Energie. Da hilft es nichts, zu sagen, mein Hund steht sicher im Gehorsam. Das Reh ist trotzdem dann am Rand der Erschöpfung oder darüber hinaus.

    Die Hundehalter, die sich immer so sicher sind, wie ihr Hund ( nicht) reagiert, vergessen, dass alle anderen das nicht wissen.

    Gassigehen mit Sam. Auf unserer üblichen Anfangsstrecke kommt uns eine Frau mit freilaufendem, kläffendem Mini-Hund entgegen. Ich dachte schon, oh je, das gibt wieder Stress.

    Will Sam gerade auf die Seite nehmen,da ruft mir die Frau fröhlich zu "Moment, ich nehme ihn auf den Arm, er provoziert ständig andere Hunde und mit der Leine wird es nur noch schlimmer".

    Gesagt, getan, Wuselchen schaute vom Arm runter und dachte wahrscheinlich, cool, ich bin dem grossen Hund überlegen! :D Sam war das egal, er lief friedlich weiter (war ja kein Wusel mehr um ihn herum) , und ich dachte,wow, da gibt mal jemand gelassen und freundlich zu, dass auch kleine Hunde grosse Hunde provozieren.

    Ich habe mich bei ihr bedankt und gesagt, dass ich ihre Reaktion super finde, sie freute sich, und wir gingen entspannt weiter. Wuselchen hielt wahrscheinlich auf dem Arm schon Ausschau nach dem nächsten Opfer. :lol:

    Das Thema beschäftigt mich seit kurzem. In Bayern beginnt die Brut- und Setzzeit ab 1. März . Leinenpflicht besteht keine, jedoch dürfen Jäger wildernde Hunde erschiessen.

    In dem Wald in meiner Nähe gibt es Rehe, und natürlich auch Hasen und andere Kleintiere. Trotzdem laufen viele Hund frei herum. Auf meinen Spaziergängen mit Sam erlebe ich das immer wieder, auch die Situation, dass Halter mit ihren freilaufenden Hunden durchs Unterholz streifen und schmale Waldpfade benutzen, also nicht auf dem Weg bleiben. Nicht nur einmal rannte plötzlich aus dem Unterholz ein freilaufender Hund auf uns zu, während weit und breit kein HH in Sicht war und erst gemächlich dann irgendwo auftauchte. Neulich kam ein Mann mit freilaufendem Hund auf uns zu, der Köpfhörer auf hatte und auf dem Handy rumdaddelte. Er hörte nichts und sah nichts, während sein (grosser) Hund machte, was er wollte. Solche Begegnungen sind sehr anstrengend und gefährlich. Für den angeleinten Hund, für den Menschen bei diesem Hund, und erst recht für Rehe.

    Warum machen Leute sowas? Ist es ihnen egal, was ihre Hunde anrichten ( können), vertrauen sie so felsenfest auf den Rückruf, auch wenn der Hund ein Reh wittert und bereits am Jagen ist? Sind diese HH einfach nur egoistisch und rücksichtslos? Oder strunzdumm, weil sie keine Sekunde überlegen, was sie da tun.

    Wie handhabt ihr das mit euren Hunden im Wald während der Brut- und Setzzeit? Gibt es bei euch eine Leinenpflicht? Wenn ja, haltet ihr euch daran?

    Für mich ist es subjektiv jedes Mal stressig, für Sam auch, und mir tun die Rehe im Wald leid. Gerade jetzt nach dem Winter haben die nicht mehr viel Reserven zum Flüchten.