CundC Ich bin sicher, es wird nicht alles so laufen, wie ich es erwarte oder erhoffe. Ich denke aber auch, es kommt einfach darauf an, wie man damit umgeht. Ich bin da mehr der pragmatische Typ, nicht jemand, der romantische oder idealistische Vorstellungen hat. Das kommt wahrscheinlich sowohl Sam als auch mir zugute.
physioclaudi Ja, Sam hat positive Erfahrungen mit Menschen gemacht, seit er in Tierschutzobhut war. Er hatte eine gute Pflegestelle in Italien und einen sehr guten, liebevollen, mit ihm konsequent arbeitenden Vorbesitzer in Deutschland, fast 5 Jahre lang. Die jetzige Pflegestelle war auch gut zu ihm, hatte nur wenig Zeit für ihn, weil sie arbeitet und noch andere Hunde da sind. Sie spürte aber, dass er zwar soweit ok, aber nicht wirklich glücklich war, weil er einen Menschen für sich braucht und mehr Zuwendung, als sie ihm geben konnte, und sagte das auch klar. Das rechne ich ihr hoch an. Sie hat trotz etlicher Anfragen für Sam gewartet, um ein Zuhause für ihn zu finden, das für ihn passt und wo er wieder Kumpel für einen Menschen sein kann, wie er es so lange war und liebte.
malimuc Ich werde,solange es draussen kracht, also bis nächste Woche, mit Sicherheitsgeschirr und Doppelleine Sam absichern, ein Karabiner im Halsband, einer im Sicherheitsgeschirr, plus Tracker. Mein Tageshund ist zwar um einiges kleiner als Sam, hatte aber lange ihre "Schlittenhund-Phasen", wo sie sich plötzlich mit vollem Karacho in die Leine schmiss. Deswegen kenne ich die Überraschung, auf einmal fast umgerissen zu werden.
Sam wiegt deutlich mehr, und ob 35 kg losstürmen oder 18 kg, ist definitiv ein Unterschied. Aber ich halte die Leine inzwischen ganz anders, gewappnet für den Ruck, und nicht mehr lässig locker in der Hand.
Mehr kann ich nicht tun.
Dein letzter Satz wird mein Motto ab übermorgen, er ist einfach cool und wahr: "Alles andere ruckelt sich schon zusammen, mit der Zeit" - gilt für vieles, nicht nur für einen neuen Hund. 