Beiträge von die mit dem Hund

    Wie lange hält Welpenblues eigentlich an?

    So wie ich den Text verstehe, hatte deine Freundin vorher bereits Tierschutzhunde, richtig? Also nicht nur Betreuung, sondern sie hatte einen Hund?

    Könnte es da sein, dass die Trauer um den alten Hund mitschwingt? Die Trauer kann unterschwellig sehr fies sein. Auch wenn der Abschied Monate zurück liegt, wenn dann ein neuer Hund da ist "sieht" man doch irgendwie immer wieder den alten Hund vor sich, und die Umstellung oder das Sich Einlassen auf den neuen Hund kann für manchen schwer sein, trotz vorheriger super Vorbereitung und Vorfreude. Das kann auch Monate dauern.

    Oder, anderer Aspekt: deine Freundin hatte bislang Tierschutzhunde, ich vermute bereits Erwachsene? Da kann so ein Welpe schon ein echter "Kulturschock" sein.

    ...Ich sprech da aus eigener Erfahrung :pfeif: Vor Wolfele hatt ich (seit ich allein lebe) nur Hunde aus dem Tierheim, die, als sie zu mir kamen 1,5 bzw. 2 Jahre alt waren, also quasi Erwachsen. Wolfele kam dagegen mit 4 Monaten aus Sizilien. Der war die ersten Monate (oder besser Jahr...) eine ganz andere Nummer :ugly: Ich hab mich ganz ehrlich gesagt teils schwer getan, weil das was komplett anderes ist mit einem Welpen (und dann Junghund). Vieles was völlig normal ist hab ich nicht verstanden und zuordnen können. Und ich bin jetzt auch nicht eine, die auf den Kopf gefallen ist, oder keine Erfahrung gehabt hätte :lol: Aber eben, ich war erwachsene Hunde gewohnt, mit denen ist es einfach anders, so blöd das jetzt klingt. Und deshalb kann ich mir vorstellen, dass der Erfahrungs-Unterschied zwischen Welpe und erwachsenen Tierschutzhund auch eine große Rolle in so einem Fall spielen könnte.

    Welche hast du da?

    Ich hab die Trixie Pfotenschutz Walker Care

    Besser (weil der Schaft etwas höher ist, und dadurch bei Bewegung weniger abrutscht) sind mMn die Camon Hundeschuhe aus Neopren . Hier in Italien bekommt man die fast überall, in D/A hab ich grad gesehen sind sie beim großen A erhältlich.

    Die beiden Typen hab ich für kurze Spaziergänge vorzüglich auf Teer verwendet. Bei Schlechtwetter eben immer mit dem Gefrierbeutel drunter, den ich mit normalen Gummiband befestigt habe.

    Für den Garten zu Hause hab ich viel auch die Trixie Hundesocken mit Latex verwendet. Die trocknen auch schnell.

    Und fürs Büro auch Socken von diesem Typ , oder später auch normale Babysocken.


    Bezüglich der Größe, hab ich die Pfotenschutzschuhe und Socken alle 2 bis 3 Nummern größer gekauft, als die eigentliche Größe der Pfote, weil der Verband recht dick war bei uns. Das muss man in solchen Fällen mit bedenken :smile:


    Damals 2019 gabs, jedenfalls in meinem Umkreis, kaum Auswahl bei Pfotenschutz. Entweder gabs online die voll professionellen Hundeschuhe, oder eben diese Patschen und Socken. Für sechs Monate haben sie uns gute Dienste geleistet (dazwischen musst ich welche nachkaufen, klar, ewig halten die auch nicht), dann war endlich alles abgeheilt (war ursprünglich eine 4 mm kleine Verletzung zwischen den Ballen, mit etlichen Komplikationen im Verlauf). Und dank dieser Erfahrung bin ich jetzt ein Pfoten-Verband-Profi :lol:

    Danke euch.

    Brauche ich das Panzertape zwingend? Ich muss nur ein kurzes Stück über Teer laufen. Danach kann ich auf wiesenwegen bleiben. Hab nämlich keins zuhause. Sonst muss ich nochmal los.

    Bei Gefahr dass die Bodenbeschaffenheit den Gefrierbeutel reißt, hab ich über den Gefrierbeutel noch eine Socke angezogen, und das ganze mit Elastikband (oder Haarband) so gut es ging oben abgesichert, dass es nicht abrutscht. Die Socke wird z.B. bei Regen logisch nass, aber sie schützt den Gefrierbeutel und so auch den drunter liegenden Verband. Auf Teerwege hab ich damit auch gute Erfahrungen gemacht. Langfristig sind Pfotenschuhe haltbarer (ich hab die ganz simplen von Trixie genommen und bei Regen / nassem Untergrund einen Gefrierbeutel drunter angelegt, so war der Verband immer geschützt).


    Edit: mit Socke meine ich hier in so einem Notfall eine normale Socke von uns Menschen :smile:

    Frage zu Hefe in Trockenfutter:

    Einzelne Hersteller geben in der Zusammensetzung explizit Nährhefe an, andere Bierhefe, die meisten schreiben nur Hefe.

    Was für ein Typ Hefe könnte das dann am wahrscheinlichsten sein? Doch Bierhefe?

    Mir kommt nur vor, dass wenn Bierhefe angeführt ist, der Hersteller das quasi deshalb macht, weil es als hochwertigere Hefe dargestellt wird?

    Gibt es neben Bierhefe und Nährhefe noch andere Arten von Hefe, die in Trockenfutter vielfach verwendet werden? Die Internetsuche hilft mir nicht wirklich weiter...

    Leinsamenschleim

    Wenn der Schleim noch heiß ist, gieße ich alles in ein feinmaschiges Sieb in einen Behälter, und rühre mit einem kleinen Löffel bis im Sieb nur mehr die Samen übrig bleiben. Funktioniert super. Ist der Schleim schon leicht abgekühlt geht das schwer.

    Ich verwend den Schleim als Haargel :D Hält sich gut eine Woche im Kühlschrank. Die gewünschte Festigkeit ergibt sich durch Samen-Wasseranteil.

    das mit dem umdrehen und weg gehen war anfangs auch was was uns vom trainer(hundeschule) geraten wurde....hat leider nicht funktioniert.

    wenn ich tamilo in der situation allein lasse,und das mache ich ja wenn ich mich umdrehe und weg gehe.... dann bekommt er panik und schreit(das ist dann kein bellen mehr) noch mehr.... fängt an extrem zu hecheln und zu speicheln ... schreit(kein bellen sondern richtig panisches schreien) aus dem schlaf heraus und erbricht dann nachts wenn er zur ruhe gekommen ist.

    Vielleicht habt ihr das schon probiert: wäre es eine Möglichkeit, Tamilo in den Situationen sanft aber bestimmt festzuhalten? Ich meine damit etwas wie neben ihm in die Hocke gehen, und ihn fest umarmen, also mit den Armen festhalten. Auch hinter ihn in die Hocke gehen und mit den Armen festhalten.

    Das ganze nicht um ihn aufzuhalten, sondern damit er durch den Druck deines Körpers aus der extremen Aufregung raus kommt.

    Ja, nicht jeder Hund lässt sich festhalten, genauso wie situationsbedingt nicht jeder Mensch das toleriert. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es zu Beginn etwas körperlich sein könnte. Aber ein Versuch wär's wert...

    Eine der Methoden, die bei Panikattacken oder auch bei übermäßiger Aufregung bei Menschen angewandt wird, ist einen Körperteil fest zu halten. Auch nur den Vorderarm wenn man's selbst macht. Der Druck kommt zum Gehirn hindurch, und dort wendet sich die Aufmerksamkeit dann langsam hin zu diesem Druck und weg von der Panik/Aufregung.

    Ich hoff ich hab das halbwegs verständlich erläutert...

    Dies könnte man dann langsam zu einem Punkt so weiter ausbauen, dass man in den Situationen mit den Beinen stehend den Hund flankiert (also Hund in der Mitte) und der Druck der Beine und die Position dem Hund hilft.


    Es ist ja auch so, dass wenn ein Hund in Ultra-Aufregung ist, er nicht weiß wohin mit sich. Da schreit alles in ihm, und alles ist zuviel. Schlimmer noch, wenn im Umfeld Leute sind, die sich darüber dann aufregen, weil Hund laut ist. Diese Hunde sind so sensibel, da summiert sich das zu dem was sie bereits fühlen. Indem der Hund dann in solchen Momenten unseren Körper spürt, spürt er ja auch dass wir für ihn da sind, dass er da nicht allein durch muss.