Eben, mit Standard-Kotproben sind die Lungenwürmer kaum zu diagnostizieren.
Das gibt auch unsere TÄin zu.
Ein Lungenröntgen wird hier deshalb bei Verdacht auch gemacht.
Ich hab ein Laborergebnis von Laboklin von der PCR Untersuchung von Kot und Blut vom Juli. Muffin hat damals in zwei Situationen gehustet und war schlapper als üblich, deshalb wollt ich das testen lassen. (Schlussendlich hatte er einen Infekt, der mit Antibiotika ausgeheilt ist). Und eben weil Kotproben unzuverlässig sind weil die Larven nicht immer ausgeschieden werden, wollte die TÄin auch das Blut einschicken.
Dort steht "Aufgrund inhomogener Verteilung der Lungenwürmerlarven innerhalb des Probematerials und einer möglichen intermittierenden Ausscheidung über den Kot ist die Sensitivität der PCR begrenzt. Ein negatives Ergebnis schließt eine Lungenwurminfektion nicht mit Sicherheit aus."
Und weiter unten bei der Blutprobe "Ein negatives PCR-Ergebnis kann eine Infektion nicht vollständig ausschließen. PCR-Ergebnisse sollten immer im Zusammenhang mit den verfügbaren klinischen und epidemiologischen Daten interpretiert werden."
Laut TÄin ist PCR Untersuchung sicherer in der Diagnose, aber halt eben auch nicht 100% (wie ja auch bei vielen anderen Krankheiten mit falsch Negativen).