Beiträge von die mit dem Hund

    Nierendiät als Softfutter habe ich bislang noch nicht gesehen.

    Bei CNI wäre Nassfutter vorzuziehen, da der Körper Flüssigkeit braucht. Wenn das der Hund nicht so mag oder schlecht verträgt, kann man zum Trockenfutter Wasser dazugeben.

    Für Inhaltsstoffe und Werte siehe meine Antwort im Nassfutter Thread.

    Ich hab als Trockenfutter bei Marlon zwischen den verschiedenen Typen von Royal Canin Renal herumgewechselt, allerdings bekam er das Trockenfutter nur als Belohnung zwischendurch am Tag, sonst als Mahlzeit nur Nassfutter.

    Was für Marken gibt's mit Nierendiät Futter oder die "nierenfreundlich" sind?

    Oder auf was muss ich genau achten bei den Inhaltsstoffen, Werten her?


    LG

    Juli und Tessi :winken:

    Bei Nierendiät wird besonderer Wert auf niedrigen Phosphoranteil gelegt. Auch wenn manche Nassfutter weniger Proteine als andere enthalten, können sie dennoch Phosphatreich sein. Deshalb geben wirkliche Nierendiäten immer den Phosphoranteil des Futters an, viele auch den Kalium und Natriumanteil (sind vor allem im fortgeschrittenen Stadium wichtig).

    Proteine sollen hochwertig sein, also nicht von schlecht verwertbaren Fleischteilen (Innereien). Pflanzliche Proteine werden nicht so gut aufgenommen vom Körper wie fleischliche, und sind nicht unbedingt dem Fleisch vorzuziehen, da sie auch je nachdem viel Phosphat enthalten können.

    Einen guten Überblick zu den Nährstoffen und auf was zu achten ist, gibt meiner Meinung nach das Stöbern in Humanmedizin-Seiten, wie Deutsche Nierenstiftung oder DaVita.

    Wenn man speziell googlet findet man auch gute Ernährungstabellen.

    Das kann helfen bei der Auswahl von Futter und Snacks.

    Für Hunde finde ich die gegebenen Informationen in Internet und Bücher doch immer noch sehr beschränkt und sie wiederholen sich alle.


    Die Marken von Nassfutter, die ich Marlon gegeben habe, waren Royal Canin (Dosen waren bei ihm zu reichhaltig, die Pouches gingen besser), Hills (mochte er nicht immer), und Farmina Vet Life Renal (das hat er geliebt).

    Es tut mir wirklich leid für euch und auch ich schick dir mein tiefstes Mitgefühl.

    Ich glaube auch nicht, dass er sich allein gefühlt hat, ihr wart im gleichen Raum, neben ihm.

    Fast alle Hundehalter machen sich nach dem Tod ihres Lieblings Vorwürfe über die ein oder andere Sache. Das ist normal und verständlich, und es gehört zum Trauerprozess dazu, so weh es auch tut.

    Manch ein Hund mag auch gar nicht in direkter Nähe seiner Halter sein wenn der Zeitpunkt naht, sondern liegt bewusst abseits. Unser Golden suchte die Tage vorher nicht die Nähe meiner Eltern, und als es soweit war legte er sich in den Garten, ein ganzes Stück von meiner Mama entfernt, und schlief dort ein.

    Ich hoffe das kann dir ein wenig Trost geben.

    Er wusste, dass ihr da seid.

    Rund ums Thema Übersetzung empfehle ich The Extinction of Irena Rey von Jennifer Croft (Übersetzerin von Olga Tokarczuk).

    Danke für den Tipp.

    Ich mag Bücher, die einen Einblick hinter die Kulissen von Autoren, Bücher, Verlagswesen und in diesem Fall Übersetzern geben.

    Das gibt einen anderen Blickwinkel zur Arbeit, die da gemacht wird. Und man liest nachher manch ein Buch "anders" mit diesen Hintergrundinformationen im Kopf.

    Uhi, ok, dass ist ja dann doch der überwiegende Teil, der auf englisch liest.
    Irgendwie sehr schade, dass die eigene Sprache so wenig wertgeschätzt wird und oftmals als nicht ausreichend empfunden wird.

    LG

    Franziska mit Till

    Huch... so würd ich das nicht pauschalisieren.

    Die Argumente waren ja hpts die mangelnden guten Übersetzungen.


    Ich bin zweisprachig aufgewachsen, Deutsch und Italienisch. Englisch ist Drittsprache.

    Wenn ich zwischen einer deutschen und italienischen Übersetzung wählen muss, nehm ich die deutsche, weil ich persönlich die italienischen Übersetzungen oft schlechter finde. Allerdings sind die italienischen Bücher oft viel billiger, daher oft eine Zwickmühle.


    Uns wurde auf der Uni gesagt, dass es vorzuziehen ist, das Original zu lesen, wenn möglich. (Machen hier viele, Respekt).

    Dem stimme ich zu, denn so kann man den Autor ungeschminkt lesen.

    Allerdings ist das bei wenig Übung oder wenn man so schon müde ist nicht leicht. Da braucht man teils drei Anläufe für eine Seite =)


    Ich les viel auf Deutsch, viel Italienisch, und Englisch Fachliteratur (weil alternativlos) und einfache Romane, wo's nicht so schlimm ist wenn ich ein Wort nicht ganz verstehe. Aber da merk ich oft, dass ich etwa humorvolle Passagen nicht ganz verstanden habe, weil mir das so nicht geläufig ist.


    Und: ich bevorzuge Bücher. Mit ebooks kann ich mich nicht anfreunden :no:

    Nach Marlon's Tod habe ich monatelang in Anzeigen von Tierschutz/Tierheimhunden geschaut. Obwohl die wahnsinnige Fülle mich erdrückte, war keiner bei dem ich sagen konnte: "ja".

    Dann sah ich Muffin's erste Anzeige, und spürte da war was.

    Trotzdem ließ ich drei Wochen vergehen bis ich anrief. Ich wollte mir wirklich sicher sein. Ein Risiko, denn in meinen Augen war er wundervoll, und befürchtete jemand anderes wählte ihn vor mir.

    Nachdem ich mit der Kontaktperson vom rifugio telefoniert, Fragebogen ausgefüllt zurückgemailt, und den Kennenlern-Hausbesuch vereinbart hatte, kamen dann voll die Selbstzweifel in mir auf. Als ob ich nicht all die Wochen vorher alle Gedanken durch hatte.

    Ich dachte nur: Was hab ich da getan?! :shocked: Das ist jetzt voll real! Und wenn ich das nicht kann? Mit einem Welpen. War das ein Fehler?

    Also saß ich da mit all den Gedanken und voll der Angst im Kopf.

    Da kommt eine Whatsapp Nachricht von der Kontaktperson, mit einem Video von Muffin. Von den Frauen vom rifugio extra für mich gerade gemacht. Zu sehen mein Kleiner der tapsig ein k9 powergeschirr anprobiert bekommt. Ultrasüß. Und dann...

    Warte, hab ich das richtig gesehen?

    Nochmal das Video von vorn.

    Da ist es.

    "Superdog".

    Auf dem Geschirr das Muffin trägt ist das Klettband mit Superdog.

    Genau das hatte Marlon die letzten zweieinhalb Jahre auf seinem Geschirr, weil er mein Superdog war.

    Und um mich bleibt alles stehen und still.


    Das war Marlon's Zeichen, dass Muffin der richtige ist.

    Und ich mir keine Sorgen machen muss :sparkling_heart::bussi:

    Zusatz:

    die Harrball-Pasten für Katzen enthalten in der Regel sehr viel Fett/Öl.

    Das kann bei vielen Hunden zu Problemen führen, vor allem bei bereits bestehenden Magenbeschwerden. Kann auch eine Pankreatitis auslösen.

    Deshalb mit der Tierärztin besprechen, ob es da etwas in der Richtung für Hunde gibt, das nicht so fettlastig ist, oder wie man das am besten dosiert.

    Hallo Jasper

    Arthrose würd ich in dem Alter bei Pfotenlecken nicht ganz ausschließen, vor allem wenn es immer dieselbe(n) Stellen sind, die sie ableckt.

    Aber ja, bei Allergie / Unverträglichkeit kommt das auch vor.


    Deine Beschreibung der Symptome (nicht zur Ruhe kommen, Schmatzen, stark Schlucken) deutet meiner Ansicht nach auf Magenprobleme hin. Auch Sodbrennen. Vielleicht durch eine hinausgezögerte Gastritis oder Unverträglichkeit (was auch wiederum Gastritis / Magenprobleme verursachen kann).

    Das Umstellen vom Futter ist da schon mal ein guter Schritt. Und auch das Aufteilen auf noch mehr kleinere Mahlzeiten.

    Bei langjährigen Beschwerden braucht der Magen seine Zeit (teils auch Monate) bis er sich wieder wohl fühlt, und Symptome wie das Schlecken verschwinden.

    Du könntest deine Tierärztin nach geeigneten Probiotika fragen, die können helfen. Bei manchen Krankheiten sind sie nicht angebracht, aber deine Tierärztin kann dir das sicher sagen.


    Bei Hündinnen kenn ich mich ehrlich gesagt kaum aus, ich hab immer nur Rüden. Wenn Elli sich aber so viel schleckt, wär mein Gedanke auch ob da vielleicht eine Entzündung ist.


    Bezüglich Schlecken von Pfote und Fell, und der träge Darm:

    Also mein Kleiner hatte Phasen, wo er sich sehr viel überall abgeschleckt hat (bei ihm ist's wegen einer Unverträglichkeit), und in seinem Kot war zu der Zeit immer sehr viel Fell mit drin, und mir kam vor, dass der Kot dadurch auch sehr viel trockener von der Konsistenz war.

    Ich werf das Mal so hin, weil vielleicht macht's keinen Sinn. Aber es könnte doch sein, dass sich bei deiner Hündin durch das viele Schlecken sehr viel Fell ansammelt im Magen/Darm, das auch zur Reizung und zur trägen Darmtätigkeit beiträgt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das dann auch zu Schmatzen und Schlucken führt.

    Kennen tut man das ja vor allem bei Katzen, die die Fellballen dann versuchen hochzuwürgen. Da gibt es ja spezielle Pasten, die man gibt, wegen der Fellballen.

    Beim Hund muss es ja nicht unbedingt ein Fellballen sein, aber Reizung und träger Darm ist nicht so abwegig.

    Du könntest ja deine Tierärztin Mal darauf ansprechen, ob man dahingehend was probieren könnte mit so einer Paste.

    Ist nur so eine Idee. Für manche vielleicht total abwegig, aber probieren könnte man.


    Bravo dass du dir so viele Gedanken um die Gesundheit von Elli machst.

    Ist lobenswert.

    Schöne Grüße aus Kaltern!

    Ich mache Prophylaxe wenn ich nach Süden fahre, hier vor Ort ehrlich gesagt (noch) nicht.

    Ha! Da schau her - schöne Grüße aus Brixen!


    Also machst du hier Lungenwurmspezifisch nichts - das ist hilfreich, danke.


    Die Empfehlung von meinem TA ist mit Nexgard Spectra sowieso in den Wintermonaten eine Pause einzulegen, weil da die Zeckenbelastung geringer ist. Bzgl Lungenwürmer kam keine Info außer die kürzlich, dass eben nur die monatliche Gabe als Prophylaxe wirkt, usw (wie oben geschrieben).

    Ich hab sie auch so verstanden, dass Nexgard Spectra gern grad bei Welpen und Junghunden geraten wird, statt Spot on oder Halsband, weil diese ja eher Unrat fressen, und durch die Tablette automatisch zusätzlich auf die üblichen Parassiten entwurmt sind. Plus Herzwurm ist evtl. auch abgedeckt. Gegen Leishmaniose empfehlen sie zusätzlich oder alternativ Spot on bei Reise bspw am Gardasee.

    Nur bei Lungenwürmer ist die Info karg.

    Wahrscheinlich weil die Wissenschaft selbst da noch schlauer werden muss, obwohl die größere Verbreitung inzwischen erkannt wird.