Beiträge von die mit dem Hund

    Gibt es irgendwas, womit ich ihm die Umstellung ein bisschen leichter machen kann?

    Meiner ist zwar nicht hitzempfindlich, wir sind im Sommer aber oft bei knapp 30 Grad unterwegs.

    Ich hab immer eine Wasserflasche und einen faltbaren Silikon Napf dabei. Aus Pfützen lass ich auch nie trinken, viel zu riskant. Auch nicht aus den Wassernäpfen vor Geschäften oder aus Wasser direkt von der Schale vom Brunnen (hier ist eine große Hundedichte, und ich hab keine Lust dass der Kleine Durchfall oder sonst was kriegt wegen so was).

    Auf unseren Spazierwegen sind zum Glück einige Trinkwasserstellen, da füll ich immer den Napf und biete Wasser an. Wenn ich nicht weiß, ob genug Wasserstellen sind, nehme ich zwei Wasserflaschen mit.


    Zur Abkühlung mach ich ihn unterwegs feucht/nass. Ich hab das so gelernt, dass man von den Pfoten aus starten soll, und ja nicht einfach so kaltes Wasser über Rücken oder Kopf/Nacken gießen soll, wegen dem Kreislauf.

    Also von den Pfoten aus startend die Beine nass machen, danach den Bauch, dann die Flanken, und erst dann Rücken und Kopf mit Wasser einmassieren.

    Am besten geht das bei einem Brunnen oder Wasserstelle, sonst eben mit der Wasserflasche. Wenn hier nicht so viele Trinkwasser-Brunnen wären, würd ich wohl eine Flasche mit Sprühkopf mitnehmen.

    Mit Kühlhalsbänder oder Kühlshirts hab ich keine Erfahrung, da gibts unterschiedliche Meinungen ob das wirklich so gut tut oder nicht.


    Hier solls die nächsten Tage auf 20 Grad raufgehen.

    Es ist soooo herrlich, einen Langschläferhund zu haben :D

    :lol: ah ja, der Langschläferhund - das war bei mir mein Jagerle :smile:

    Wegen der alten Arbeit bin ich unter der Woche immer um 5:50 aufgestanden, und um 6:10 mit Hund zum langen Spaziergang raus. Später mit der neuen Arbeit um 6:50 aufgestanden, und um 7:15 mit ihm raus und zusammen zur Arbeit spaziert.

    Das war jeden Tag ein Kampf, ihn vom Bett oder Sofa zu bekommen... Er hat sich wirklich unter der Decke verkrochen, das Brustgeschirr musst ich ihm im Bett anziehen mit null Zusammenarbeit seinerseits, und an der Tür stand er dann mit einem gequälten Blick der alles sagte :lol:

    Am Wochenende bin ich gegen 6:30-45 aufgestanden (war immer schon Frühaufsteher :pfeif:) und er hat es sooooo genossen lang schlafen zu können :sleep: Er ist dann erst gegen 10, manchmal auch erst um 11 aufgestanden :lol: In der Zwischenzeit hab ich "leise" Hausarbeiten gemacht, denn bei zu viel Lärm kam immer ein genervtes Brummen von unter der Decke :lol:


    Wolfele jetzt ist dagegen wie die Hühner: sobald's anfängt leicht hell zu werden, kommt er auf dem Bett angerobbt, stupst mich mit der kalten Schnauze an und leckt mir das Gesicht ab :roll: Im Winter geht's, im Sommer ist's dann aber um 5 :ugly: Ich sag ihm dann "zu früh zum Aufstehen, schlaf noch", er legt den Kopf ab und wenn's gut geht hält er noch 30 Minuten durch, aber meist weckt er mich wieder nach 5-10 Minuten, immer wieder... :pfeif: und ist dann glücklich wenn ich endlich aufstehe und die Tagesroutine seinen Lauf nimmt :lol:

    Schmerzen erkennen ist nicht immer leicht, nein. Bei meinen Hunden habe ich folgendes beobachtet:

    Wie hier schon erwähnt, können die Augen weniger offen sein.

    Der Kopf ist anders. Sowohl bei meinem alten Hund, als auch bei Wolfele hab ich das gemerkt. Die Knochen, die von den Augen zurück zu den Ohren gehen, stehen dann beim Ruhen hervor. Wie beim Zähne zusammen beißen. Hab das ein paar Mal beobachtet, bei ihnen war das fast ausschließlich bei Bauchschmerzen wenn sie was nicht vertragen haben.

    Dass was bei einem Zahn nicht stimmte hab ich bei meinem alten Hund gemerkt, weil er beim essen von Trockenfutter oder was zum Kauen regelmäßig für eine Millisekunde zusammengezuckt ist. Bei der Zahnreinigung kam raus es war der ganz kleine Zahn ganz hinten unten, der wurde dann gezogen.

    Mein Tierarzt erklärte mir mal bei einer Untersuchung, dass er den jeweiligen Schmerz gesehen hat, weil mein Hund sich bei der Berührung/Bewegung kurz die Lefze geschleckt hat. Ich hab dann später bei anderen Untersuchungen gesehen, dass der TA oft das Gesicht von meinem Hund beobachtete auf kleinste Reaktionen.


    Je länger man mit dem einen Hund zusammenlebt, desto eher kann man die Abweichungen von seinem normalen Verhalten erkennen. Meinen alten Hund kannte ich mit der Zeit so gut wie in- und auswendig. Alles hab ich bei ihm trotzdem nicht gesehen. Bei Wolfele bin ich noch dabei dahin zu kommen.

    Mein Tierarzt meinte letztes Jahr zu mir, dass ich das Gras wachsen höre :hust: und ich muss auch sagen, dass ich immer ernst genommen worden bin mit meinen Verdächtigungen :smile:

    Mein Hund ist zweisprachig :nicken:

    Sind im Haus zwar nur ich und er, aber das hat sich durch meine eigene Zweisprachigkeit und den Ort, wo wir leben, ergeben.

    Ich sprech, wie hier oftmals üblich, im Alltag deutschen Dialekt und Italienisch gemischt. Englisch kommt auch vor, da kann Wolfele inzwischen auch ein paar Wörter :smile:


    Wie Wolfele zweisprachig wurde

    Wolfele ist ja Sizilianer, und als er zu mir kam war er knapp 4 Monate alt. Im rifugio, wo er von ein paar Frauen aufgepäppelt wurde, sprachen alle natürlich Italienisch, bzw. sizilianischen Dialekt.

    Als er hier ankam, sprach ich ohne drüber nachzudenken, in meinem deutschen Dialekt mit ihm (meine Muttersprache), so wie ich es vorher mit all meinen Hunden tat. Am zweiten/dritten Tag merkte ich, dass er durch meine Worte teils sichtlich verwirrt war. Ich hab dann probiert Italienisch mit ihm zu sprechen, und ganz ehrlich, sein Ausdruck veränderte sich, wie "ah! die Art zu Sprechen kenn ich". Wenn ich zum Deutsch wechselte war da wieder dieses riesen Fragezeichen in seinem Gesicht.

    ich hab dann die erste Zeit nur Italienisch mit ihm gesprochen, da er sich damit wohler fühlte, und hab dann beiläufig Stück für Stück die deutschen Dialekt Worte dazugehängt, z.Bsp. seduto - sitz, andiamo - giamo, cibo - Futter, aspetta - warten, usw. Und dann irgendwann später wieder nur deutschen Dialekt mit ihm gesprochen.

    Jetzt ist er es gewohnt, dass ein ständiger Wechsel zwischen den Sprachen ist, auch im selben Satz :lol: Ich find das auch gut, weil er beim Spazieren ja auch sowohl in Italienisch als auch in Deutsch von Leuten angesprochen wird, und so bei beiden Sprachen versteht.


    Interessant rührend find ich immer wieder, wie er bei Leuten, vor allem Frauen, die Italienisch mit südlichen Akzent sprechen, die Ohren hebt und ihnen länger nachschaut.

    Ist halt doch seine "Muttersprache", diejenige die er als erstes gehört hat und ihm vertraut ist.


    Ich würd daher von Anfang an beide Sprachen verwenden, dann werden sie ihr beide geläufig :smile:


    Zusatz zu Hunden aus dem ausländischen Tierschutz:

    Durch die Erfahrung mit Wolfele bzgl. Sprache, denke ich, dass bei einigen Hunden bspw. von Rumänien von denen hier im DF berichtet wird, das auch eine Rolle spielen könnte. Ich meine wenn erzählt wird, wie unsicher, verloren und ängstlich sie sind, trägt mMn auch die Tatsache dazu bei, dass sie bislang nur Rumänisch gehört haben, und ja, zur fremden Umgebung auch noch Wortlaute dazukommen, die vollkommen anders klingen, als alles was sie bisher gehört haben. Weil Deutsch klingt halt anders. Und Worte, die sie vorher kannten, werden nicht benutzt. Das verwirrt und verängstigt, wenn man gar nichts versteht und alles so anders klingt.

    Wie imprägniert ihr Hunderegenmäntel?

    Ich benutz auch ein spezielles Waschmittel. Die Imprägnierfunktion entsteht dann durch anschließendes trocken Bügeln oder Trocknermaschine. Genaueres steht in der jeweiligen Beschreibung.


    Regenmäntel (auch unsere Regen- oder Winterjacken) muss man nicht bei jeder Wäsche imprägnieren. Eigentlich nur wenn die Schutzfunktion nachlässt. Sonst ist ein kurzer Waschgang mit Sport-Programm (wenn man hat) oder Feinwäsche empfohlen, mit WENIG Waschmittel das KEINEN Weichspüler enthält. Plus ein extra Spülgang.

    (Hab grad vor kurzem Informationen dazu gesucht :lol:)

    Mein junger Border Collie muss demnächst aus medizinischen Gründen kastriert werden und soll dann zwei Wochen nicht rennen.

    Das hatten wir hier im Dezember 2024. Ich dachte mir vorher auch "Wie soll ich den so schon überdrehten Hund für zwei Wochen ruhig beschäftigen, damit er nicht durchdreht?"

    Und dann ging das ganz locker.

    Die ersten zwei Tage war er sowieso untertags eher müde und nicht in Bewegungslaune, weil er nachts wegen dem Halskragen (den er ultra lästig fand) nicht wirklich schlafen konnte, und die Naht unangenehm war.

    Ins Freie gings nur in den Garten mit ganz kurzer Leine und nur zum Lösen, weil ich den Horror hatte, dass er sich hinsetzt (was er regelmäßig versucht hat), oder wie ein wilder durch den Garten rennen will (was er auch im Ansatz versucht hat). Horror deshalb, weil ich absolut vermeiden wollte, dass da irgendwas an die Naht kommt und evtl. eine Entzündung verursacht, und das dann Monate an Heilung bedeutet, und nicht nur 2 Wochen (weil ich das beim alten Hund hatte mit einer Pfotenverletzung).

    Sicher fand er das nicht lustig, aber nach ein paar Tagen hatte er's verstanden, dass draußen nur Lösen ist, und dann wieder rein.

    In der Wohnung hab ich mit ihm so einmal täglich Trockenfutter oder Spielzeug Suchspiel gemacht, oder einen Trick beigebracht. Und alle paar Tage, wenn er unruhig wurde, eine Schleckmatte hingelegt. Sonst hat er nichts getan, zwischen Essenszeiten und rausgehen lösen nur rumgelegen und gedöst.

    Die zwei Wochen sind dann flott rum, Naht super verheilt, alle glücklich.

    Beim ersten normalen Spaziergang war er super aufgeregt und kaum zu halten :lol: Danach hat sich auch das normalisiert.

    Mein Gedanke in den zwei Wochen war: das ist nichts im Vergleich zu ein paar Monaten Stillhalten. Konsequent auf die Naht aufpassen, und danach können wir das abhaken, und haben unser ganzes Leben zusammen vor uns.


    Hier gibt's auch ab und an mal Tage, an denen wir nicht rausgehen, und dann gibt's keine extra Beschäftigung, nur das abendliche zusammen spielen, das wir sowieso immer haben, weil er so gern spielt :smile:

    25.02.: Der letzte Traum, an den du dich erinnerst?

    Ich erinner mich oft an die Träume.

    Traum von letzter Nacht:

    Eine nicht vertrauenswürdige Gestalt will bei mir einbrechen. Ich renn ans andere Ende des Raums im Dunkeln (warum hab ich kein Licht an? :denker:), mein Handy in der Hand und wähl die Notrufnummer (warum bitte die 911? ich leb doch in Italien... :???: Zuviele Tv-Serien :igitt:). Am andern Ende der Leitung ist zwar jemand, aber die redet viel zu leise. Ich ruf "schickt jemanden!!" und dann .... Akku leer :emoticons_look: Echt jetzt... (ich hab seit 10 Tagen Probleme mit dem Akku :stock1:) Ich nehm den Hund an die Leine, Haustür auf, und renn los, die Straße entlang bis zur Polizeistelle, und hoff dass die noch offen haben. Tür offen, ich renn und such ... und seh, die feiern 'ne Party... :skeptisch: Ich geh zum erstbesten Tisch und sag laut zu den zwei Detektiven (denn sie sind im Anzug, also müssens Detektive sein) "Da ist jemand der bei mir einbrechen will! Ihr müsst kommen! Jetzt erwischen wir ihn noch!" Und sie antworten "ja ja" ganz langsam. Ich reg mich auf :motzen: "Ihr müsst kommen!" :fluchen:

    Und dann bin ich aufgewacht. Weil der Hund sich voll laut neben mir seinen Hintern putzen musste :rollsmile: