Ich hab vor ein paar Jahren so richtig richtig ausgemistet, und dabei ein paar Artikel dazu gelesen mit Tips zum Entscheiden ob "weg oder darf bleiben".
Bei Klamotten und Schuhe war's: wenn ich es die letzten 3-5 Jahre nie getragen habe, dann kann's getrost weg. Kein Könnte-Vielleicht-Irgendwann. Bei schweren Entscheidungen: extra Karton, und wenn's in einem Jahr immer noch unbenutzt ist, weg damit.
Bei Deko oder sonstigem Kleinkram: behalte nur was dir wirklich Freude bereitet. Wenn du bei etwas ein irgendwie nicht so freudiges Gefühl hast - weg damit. Etwas das unterschwellig erdrückt oder bedrückt - weg damit.
Bei Erinnerungsstücke (das sind ja teils die schwierigen Entscheidungen): auch hier - behalte was dir wirklich, wirklich Freude bereitet. Bei Glückwunsch- oder Grußkarten von derselben Person: behalt die wirklich besonderen/schönen, die anderen dürfen weg. Und wenn's schwer fällt: mach ein Foto davon. Das reicht, vor allem wenn Zig ähnliche Sachen sind.
Das vom Foto machen gilt auch für Deko und Kleinkram.
Mir hat das sehr geholfen. Aber man muss auch den richtigen Tag dafür erwischen
Ideal ist eine Weg-damit Laune.
Das war eine echte Erleichterung, wie Czarec schreibt.
So viel Luft, so viel Raum zum atmen.
Nur mehr Sachen, die mir wirklich Freude bereiten. Und die ich echt brauche oder verwende.
Und seither kauf ich auch möglichst nur das, was ersetzt werden muss. Und bei Geschenken: Freude? Darf bleiben. Sonst weg damit. Kein Vielleicht/Könnte/Sollte.
Wenn wieder zuviel Zeug rumliegt, ist's dann auch wieder einfacher auszumisten.