Meine Eltern sind Ende 70 und voll mobil und fit - beide. Fahrradfahren, Gym, wandern. Mein Nachbar saß mit 87 zuletzt auf dem Pferd, hat das selbst beschlagen, selbst Heu gemacht, selbst den Stall gemacht.
Wer rastet, der rostet. Damit zu rechnen, dass man mit Mitte 70 "fertig" ist mit Leben ist fatal, Anfang/Mitte 90 ist heute eine realistische Lebenserwartung. Nicht für jeden. Aber wer sich gesund und mobil hält hat gute Chancen das lange zu bleiben. Und die Möglichkeit des vorher tot Umkippens besteht für jeden einzelnen von uns. Entsprechend finde ich es nur wichtig vorzusorgen.
Aber ich sehe nicht, dass nette kleine Gesellschaftshunde in absehbarer Zukunft mal schwer vermittelbar werden. Auch sehr alte Hunde dieses Typs, auch vorerkrankt, die ihr Zuhause verlieren, gehen mit Kusshand weg. Das TH postet die Story und die Interessenten stehen Schlange - verständlicherweise.
Ich finde nichts spricht gegen einen kleinen, beliebten Gesellschaftshund, wenn man es sich leisten kann und irgendwo Unterstützung hat. Große Hunde sehe ich hingegen früher schon kritisch. Ich würde meine Mutter nicht mit einem großen Hund vor die Tür lassen, Knochenbrüche in dem Alter sind ein riesiges Problem. Und große Hunde sind ja auch in der Vermittlung fast immer ein Problem.
Das sehe ich nur bei Rasseliebhabern mit gutem Netzwerk, das den Hund auffangen kann.