Mein kleiner Neuzugang hat das gleiche einseitige Knick-Ohr wie mein allererster Hund und ich habe es als Zeichen gewertet. Beim Röntgen kam heraus, dass der Neuzugang auch die gleiche einseitig kaputte Hüfte hat
Die hätte gerne im Hundehimmel bleiben dürfen![]()
Beiträge von Sunshinelady
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Deinen Hund irgendwie zu vermitteln ist zur Zeit wie ein 6er im Lotto. Bissiger Hund mit variablen, nicht voll abschätzbaren Auslösern, Schäferhundmischling, nicht mehr ganz jung, evtl. unklare medizinische Ursache...
Aktuell sitzt alles voll mit bissigen Hunden und sogar unkomplizierte, junge Hunde gehen nicht mehr so gut weg, sofern es sich nicht um optisch attraktive Tiere oder besondere Rassen/Designermischlinge handelt.
Hinzu kommen deine sehr genauen Vorstellungen, die einige Optionen kategorisch ausschließen.
Die einzige realistische Chance ist eine Vermittlung an jemanden, der eine emotionale Verbindung zu deinem Hund hat bzw. aufbaut und ihn deshalb als Individuum haben möchte.
Ich habe in meinem Leben selbst 2 bissige Hunde adoptiert. Aber 1) kannte ich beide vorher und habe sie nicht durch einen Vermittlungstext o.Ä. ausgewählt und 2) waren das andere Kaliber. Ein unsauberer Schäferhundmix, der zupackt und zerrt ist ein Level, mit dem sich nur SEHR wenige Menschen auseinandersetzen möchten.
Das ist nicht böse gemeint und ich will dich nicht völlig demotivieren, aber die Frage ist, ob es nicht sinnvoller ist, weiter in deinen Hund und eine Umgestaltung eurer Lebensumstände zu investieren, wenn du einer Abgabe eh so zögerlich gegenüber stehst. Was ich sagen will: Du darfst nicht denken, dass sich mit ein paar Monaten/Jahren Suche an den richtigen Stelle sicher jemand finden wird. Ich würde mindestens zweigleisig fahren und neben dem Vermittlungsversuche weiter andere Dinge versuchen. TÄ Abklärung, Versuche mit Medikamenten, spezialisiertere Verhaltensberater, typgerechte Auslastung, besseres Wohnumfeld.
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Mein einer Hund war nach seiner 1. Zahn-OP ca. 8 Tage stark wesensverändert. Top Zahnoperation, durch röntgen abgesichert, dass nix verblieben ist... Fortschrittlichste Narkose, beste Praxis für diesen Eingriff im weiten Umkreis. Er hat sich sogar (milde) selbst verletzt, es war sehr nervenaufreibend und das ist kein Hund, der zu sowas neigt.
Bei der nächsten OP (selber Zahn, andere Seite, anderer TA), war er ab Abholung völlig normal, obwohl die OP komplikationsreich war (heftige Reaktion auf das Narkosemittel).
Das mit dem Nahtmaterial könnte für uns passen, beim 2. Mal blieb die Wunde offen da man ihn durch die starken Komplikationen schnell wieder wach werden lassen wollte. Durch die Hektik entfiel auch das Röntgen und ein Splitter hat sich nach und nach noch rausgearbeitet - aber ihm war alles wurscht, er war gut drauf. Ich hatte auch die Heizdecke in Verdacht, dass er vielleicht eine Hautreaktion darauf hatte. Gelöst haben wir das Mysterium nie.
Ein anderer Hund von mir hat sichtlich auf das Nahtmaterial reagiert aber das hat sich nicht im Verhalten geäußert, ich hatte dann in Absprache mit meiner TÄ die Fäden schnell selbst entfernt.
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Für eine gute Meinung fahre ich aktuell über 2h einfache Strecke. Meine Haustierärztin ist 30min entfernt. Im Notfall sind es eh 45min Fahrt zur nächsten Klinik, da kann man nichts machen.
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Ich lebe sehr ländlich, viele Pferde, aber eben auch viele, die Pferde als Nutztiere sehen. Hier werden Pensionsställe oft noch von echten Bauern geführt. Da juckt das wirklich keinen, wenn da wer taktunrein läuft oder keucht. Für mich war Pferdehaltung immer eng mit der räumlichen Nähe zum Pferdeschlachter verbunden.
Ich habe eher das Gefühl, dass es besser wird und gerade Pferde, die erst im hohen Alter unreitbar werden, ihr Gnadenbrot bekommen. Klar, das macht keiner (der Pferde = Nutztiere Halter), wenn das Pferd mit 15 lahm wird. Aber wenn das Pferd bis Ende 20 durchhält, bleibt ihm der Schlachter meist erspart.
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So, nachdem ich zwischenzeitlich 7 Tage Metacam gegeben hatte, sind wir jetzt auch wieder ein paar Tage ohne. Es macht keinen Unterschied. Was die Meinung der Physio bestätigt. Also Supplemente und Physiotherapie.
Sie wird immer witziger und frecher. Ich liebe es.
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Ich fand das Leben wesentlich unkomplizierter, als Gassi bei schlechtem Wetter kein Drama war und schnappe mir manchmal wirklich den Nachbarshund bei Mistwetter

Schönwetterhunde sind schon anstrengend. Kann man sich aber halt einfach nicht aussuchen, ich behandele ja alle Hunde dahingehend gleich.
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Im Endeffekt gehe ich für meine Hunde Gassi. Mir macht Regen wenig, meine aktuellen Hunde haben bei strömendem Regen aber null Lust und ich finde es reichlich deprimierend mit übellaunig vor sich hin schleichenden Hunden Gassi zu gehen.
Natürlich müssen sie trotzdem ein bisschen, aber der Komprmiss sind kleine Runden. Nur im Garten lösen hatten wir noch nie.
Groß Ersatzprogramm biete ich im Gegenzug aber auch nicht. Falls der nächste Tag wieder mies ist gehen sie nämlich ohne Ersatzprogramm deutlich weniger übellaunig mit.
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Deutsch Kurzhaar (mehrfach), langhaariger Weimaner, Wachtelhund, Bayrischer Gebirgsschweißhund, Deutsch Drahthaar, Streirische Rauhaarbracke und ein kleiner Münsterländer.
Mir war nicht bewusst, dass diese Rassen so unverträglich mit Fremdhunden sind. Ok, beim Weimaraner wusste ich es. Eine stark unverträgliche Wachtel haben wir auch im Verein. Aber die DK und DD heute waren schon recht unlustig drauf und auch der BGS. Letztere hatte ich in meinem Umfeld als ziemlich nett erlebt.
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Hier zittern schon 2 Hunde gewaltig ohne Mantel und alleine schon um Muskelverspannungen zu vermeiden gibts den jetzt bis auf mittags kategorisch bis April. Macht mir auch keinen Spaß, aber man kann sich halt nicht aussuchen wie kälteempfindlich der Hund ist...
Und man kennt es ja von sich selbst, einmal gefroren und schon hat man ne Woche Schmerzen von der verkrampften Muskulatur.