Beiträge von Sunshinelady

    Zum Thema: Ein Biss ins Gesicht muss bei so einer Rasse mehr Schaden hinterlassen:

    Ich wurde von einem Rottweiler-Mix ins Gesicht gebissen und es war ein Mini-Cut. Die Dogge von Freunden hat ein Kind in den Kopf gebissen und es waren mini Verletzungen. Geht beides trotzdem nicht, beides hoch unsauberes Verhalten aus Situationen heraus, die das nicht hätten auslösen dürfen - aber trotzdem winzige Verletzungen.

    Klar verbeißt sich der Hundetyp gerne, aber das heißt ja nicht, dass er das jedes Mal tut. Also war es vielleicht wirklich eine Verletzung, die erstmal ein paar Sekunden nicht geblutet hat (so war es bei mir) und die Aufregung kam erst später.

    Will da auch niemanden in Schutz nehmen, kein freilaufender Hund hat in andere Menschen/Hunde zu rennen und erst recht nicht zu beißen.

    Ich fand meinen Terrier nie anstrengend. Komisch, ob es wohl daran lag, dass ich damals 15 Jahre alt war, als ich sie mir geholt habe? Hat man in dem Alter Nerven aus Drahtseile oder gibt es auch unanstrengende Terrier? Sie war auch immer heiß begehrte Spielpartnerin für andere Hunde, egal ob klein oder groß.

    Die Familie meines Freundes hatte schon immer Terrier und fand die auch easy. Aber die haben auch den Mindset dafür.

    Ich mag und habe sensible Hunde:tropf:

    Und dann kommt so ein Terrierwelpe aus Einzelhaltung hier zu 3 Hunden, die alle sagen: Lass uns bitte einfach schlafen. Der versteht die Welt nicht mehr und rastet aus.

    ...
    Das sind 3 gestandene, erwachsene Hunde und keiner schafft es, dem eine Ansage zu machen, die ankommt. Der ist dermaßen unerschütterlich.

    Der Schäferhund hier schafft das seit Einzug des Welpen nicht.
    Was die sich alles gefallen lässt, unfassbar.
    Die Terrine ist jetzt seit 10 Wochen hier (und nicht nur zu Besuch), ist jetzt 19 Wochen alt und seit ein paar Tagen erhält sie ab und an eine Einheit von der Großen "das ist jetzt MEIN Spielzeug und Du gehst da NICHT dran".
    Im selben Atemzug hängt sie ihr aber schon wieder im Kragen und in den Lefzen, so dass der große Hund jault und jault und ich wieder dazwischen gehen muss.
    Das ist schon ein Stück weit faszinierend.

    Ja, so etwa sieht das aus. Und 2 der Hunde haben viel Welpenerfahrung. Keine Chance. Lässt sich absolut nicht beeindrucken.

    Das Welpi wird entsprechend jetzt von mir gemanaget:ka:

    So schlimm kann es glücklicherweise nicht werden, ich habe die Elterntiere und einige Verwandet erlebt, im Alter von 1-6 Jahren und die waren alle sehr erträglich:tropf:

    Ich habe echt noch Hoffnung.

    Aber ich finde es wirklich faszinierend, der war wenige Tage nach Abholung als ganz kleines Würmchen erstmals alleine hier und hat sich direkt aufgeführt wie Graf Koks. Völlig egal, dass meine Hunde hier wohnen und er neu ist. Alles seins, nix, was meine Hunde tun könnten kommt an.

    Ab wann sind Terrierwelpen erträglich?

    Eine gute Freundin hat sich nach dem Tod ihres Hundes einen Terrierwelpen angeschafft und wie sein Vorgänger betreue ich ihn ab und an mal.

    Aber holy shit... es kostet Nerven|) Ich schirme meine Hunde ab so gut es geht, aber die Laune sinkt, wenn der kleine Terrorist kommt. Das sind 3 gestandene, erwachsene Hunde und keiner schafft es, dem eine Ansage zu machen, die ankommt. Der ist dermaßen unerschütterlich.

    Ich würde mir den Havaneser anschauen. Oder Löwchen, Bichon frisé...

    Ich kenne sehr viele Doodle und 90% haben Verdauungsprobleme. Das alleine würde mich vollständig von dieser Thematik abhalten. Aber mein persönliches Empfinden ist auch, dass bei diesen Mischungen nicht immer die besten Charaktereigenschaften jeder Seite durchkommen und man mit einem gut gezüchteten Exemplar der Ursprungsrassen besser gefahren wäre.

    Ja, Pudel können auch, wenn man sie nicht zu nehmen weiß und tendieren durchaus dazu, kleine Kontrollettis zu sein. Aber mit ein bisschen Geschick und Humor sind Pudel absolut hinreißend. Das Kontrollieren hast du bei manchen Doodlen auch, ist Glück oder Pech.

    Einen Maltipoo haben wir in unserem engsten Umfeld. Vorteil: Er ist sehr ruhig, von Welpe an, nie aufgedreht, nie aufgeregt. Wirklich der ruhigste Welpe, den ich je erlebt habe, wodurch viele Welpenprobleme wegfielen. Nachteil: Er hat wenig bis kein Interesse an seinen Menschen. Kein Kuscheln, kein Kontaktliegen, er schaut auch draußen nicht nach ihnen und lässt sich generell nicht wirklich motivieren. Er zeigt außerdem ausgeprägte Aggression gegen Artgenossen und manche Menschen, dabei kann er durchaus rückgerichtet ins Bein der Halter beißen. Er hat zudem die üblichen starken Probleme mit Futter.

    Kein halbwegs normaler Hund bellt nachts um 3, außer irgendwas Ungewöhnliches passiert und dann sollte danach direkt wieder Ruhe sein. Klar, mit einem Spitz macht man sich das Leben sicher eher schwer, wenns ganz leise sein soll, aber du kannst ja bei den Hunden auf Pflegestelle schon rausfinden, ob die besonders bellfreudig sind.

    Prinzipiell kann auch jeder Hund lernen drinnen im Homeoffice ruhig zu sein. Mit einem hypernervösen Hütehund mit angeknackste Nerven wirds natürlich deutlich schwerer und ich würde mir das nicht ans Bein binden. Was nicht heißt, dass alle Hütehunde so sind.

    Einen Tierschutzhund finde ich ne super Lösung, schau dir vielleicht eher die Exemplare ab 3 aufwärts an, die schon auf einer Pflegestelle sind, damit machst du dir das Leben viel einfacher.

    Von dem Thema wenig haaren würde ich mich dann aber verabschieden. Aber du wirst, wie wir alle, damit leben lernen:pfeif: